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Initiative qualitative Marktwirtschaft

Qualität in der Wirtschaft ist ausnahmlos immer Beziehungsqualität. - Die Gruppe diskutiert innovative Ansätze auf der Basis dieser Annahme.

Ardalan Alexander Ibrahim WorldBlu - "The most democratic workplaces in the world"
Eine internationale, schwerpunktmäßig angelsächsische Initiative, die wirtschaftlich erfolgreiche Beispiele für "freedom and democracy at work" sammelt und fördert.
Hier geht es zur Liste der bisher dort versammelten, internationalen Unternehmen:
Hier Links zu 2 weiteren Seiten dieser Initiative, über die man ebenfalls schnell Zugang dazu findet, worum es dort geht:
Ardalan Alexander Ibrahim ilwyc - in love with your company - Wo ich in Zukunft meine Artikel hinpacken werde
Für alle, die schon mal sehen wollen, wo der Blog sein wird, in dem ich anstelle von hier in Zukunft neue Gedanken hinpacke:
Dort gibt es auch schon zu lesen, aus welchen Beweggründen ich nicht mehr auf Xing veröffentlichen mag. + die ersten beiden Artikel von hier, die ich schon mal dorthin kopiert habe.
Nach und nach werde ich alle bisherigen Artikel von hier dorthin "umziehen". + Eben neue Artikel nur noch dort veröffentlichen.
Newsletter an Euch alle geht raus, sobald sich Xing endlich gemeldet und aufgeklärt hat, wie man das als Moderator im neuen Gruppenformat überhaupt machen kann. Sollte einer von Euch einen Tipp in diese Richtung haben, bin ich dafür ebenfalls sehr dankbar!
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag für alle!
Ardalan
Ewald Dietrich Ardalan Alexander Ibrahim Franziska Köppe
+3 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Danke Dir Ewald für diesen Hinweis! - Leise für mich habe ich schon ein wenig so was geahnt, dass es vielleicht so sein könnte, aber nicht in dieser Deutlichkeit, wie Du es hast. Danke Dir! - Mich selber berührt das aber kaum, weil ich mit Beidem gut leben kann: Entweder findet Xing einen neuen Mod, dann bin ich raus und habe damit nichts mehr zu tun. Oder eben nicht, dann schließen sie, denke ich mir zumindest. Was sollen sie auch sonst tun?
Es macht für mich allerdings noch ein wenig schräger wie Xing seine Gruppen sieht. Als ob sie "Xing gehören" und "von Xing betrieben" wären anstatt von Privatpersonen. - Aber naja, das ist deren Ding und deren Entscheidung, wie sie das machen. Wir können nur unsere treffen. Mit Kundennähe hat es allerdings nichts zu tun und ich bin gespannt zu erleben, ob Xing sich auch in Zukunft dauerhaft halten kann mit so einer Einstellung gegenüber seinen Usern und Kunden.
Lieben Gruß und schönen Tag!
Ardalan
Ardalan Alexander Ibrahim Die Sudbury Schule München und allgemein das Sudbury School Konzept
...eigentlich ein anderes Feld als das der unternehmerischen Zusammenarbeit.
Für mich gibt es aber einen großen Bezug, weil das Sudbury Konzept schlagend "beweist", wie authentischer Erfolg wirklich geht - und wie wir diesen Erfolg bisher durch unsere althergebrachte Neigung zu Strategie, Planung und Controlling systematisch verhindern.
Das ist in unseren Regelschulen nicht anders als in command & control - Unternehmen. Beides ist Planwirtschaft pur. Beides tritt das enorme Potential und die enorme Produktivität von Menschen systematisch mit Füßen - und bemerkt das oft nicht mal. Man glaubt, "dieser Schüler / Mitarbeiter ist einfach so" - und entsprechend redet man über ihn, bewertet ihn und behandelt man ihn.
Insofern beweisen die zahlreichen erfolgreichen Sudbury-Abgänger wirtschaftlichen Organisationen Einiges, wovon sie lernen können, wenn sie eine ganz andere Zusammenarbeits-Kultur entwickeln wollen, die deutlich besser ins 21. Jahrhundert passt als das, was wir bisher als vermeintlichen "state of the art" haben:
Sudbury-Schüler sind schon in jungen Jahren deutlich selbstbewusster und verantwortungsvoller als wir das von Kindern und Jugendlichen kennen, die jahrelang systematisch deformiert wurden von einer unheiligen Allianz zukunftspanischer Eltern und fremdbestimmender Schulen.
Denn wir kennen in Deutschland bisher meist nur Kinder, denen auf planwirtschaftlich agierenden Schulen ihre natürliche Neugier systematisch abtrainiert wurde. Denen Fremdbestimmung ("das musst Du lernen") als Normalität vorgegaukelt wurde. Und die tagtäglich gespiegelt bekamen, dass es ganz in Ordnung ist, von anderen Menschen bewertet zu werden. Oft durch völlig hirnrissige Kriterien, die in uns ein schales Gefühl zurücklassen, irgendwo zwischen "Ist mir doch egal" und "Ich bin nicht ok, so wie ich bin". Besonders übel: "Ich muss mich nur mehr anstrengen, härter büffeln, dann wird alles gut".
Genauso, wie wir derzeit erwachsene Menschen in unseren Unternehmen deformieren, indem wir sie dort sehr, sehr ähnlichen Prozessen unterwerfen wie in unserem menschenfeindlichen Schulsystem:
* Business- und Projektpläne ersetzen Lehrpläne,
* Mitarbeiterbewertungen und Karrieretreppchen ersetzen Schulnoten und das Aufrücken in die "nächsthöhere Klasse"
* Über die fantasielosen Trainings- und Weiterbildungsprogramme, die viele Unternehmen fahren und die das extrem reduzierte Menschenbild der Schulen 1:1 fortsetzen, hülle ich hier mal den Mantel des Schweigens, denn darüber könnte ich ganze Romane schreiben...
Fazit: Wir kennen unsere Kinder nicht wirklich. Wir kennen unsere Mitarbeiter nicht wirklich. Wir kennen nur das, was wir aus ihnen gemacht haben. - Und nehmen diesen bedauerlichen Zustand, in den wir sie versetzt haben, als Rechtfertigung, dass wir weiterhin genau das brauchen, womit wir grade die ganze Zeit ihr Potential in die Latenz gedrückt haben. "Mehr vom Selben" - Erst desinteressieren und demotivieren wir sie durch schlechte Organisation. Dann versuchen wir, sie mit Hochdruck durch "Trainings" und "Education" für das zu interessieren und zu motivieren, wofür sie sich aus unserer Sicht zu interessieren haben. - Und demotivieren sie dadurch natürlich noch mehr.
Zumal wir die Wurzel des Übels: Die fremdbestimmende, zentralistische top-down-Organisation unserer Unternehmen und Schulen bisher kaum antasten. "Sei nicht Du selbst und hab Spaß daran!" ist das Motto solcher Organisationen. Das wird beispielsweise im berühmten Dokumentarfilm "Work hard - play hard" in seiner ganzen eiskalten Grausamkeit deutlich.
Aufgrund all dieser offensichtlichen Parallelen zwischen kranken Schulen und kranken Unternehmen einerseits, und gesunden Schulen und gesunden Unternehmen andererseits, hier die Verweise auf Sudbury:
Besonders klar wird der Bezug von Sudbury zu einem zukunftsweisenden, selbstbestimmten und sinngetriebenen Zusammenarbeiten in folgenden Videos auf Youtube, in denen Schüler, Ehemalige und derzeitige "Lehrer" von Sudbury zu Wort kommen:
http://www.youtube.com/watch?v=N7XNx5G0mPU (Weitere chapters jeweils rechts in der vertikalen Menüleiste)
Viel Spaß beim Durchschauen und dabei, sich vom vermeintlich Unmöglichen überraschen zu lassen! :-))
Herzlich,
Ardalan
Ardalan Alexander Ibrahim Martin Bartonitz
+2 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Wer die Sudbury Schule München direkt unterstützen will, hat nun eine schöne Gelegenheit, dem nachzugehen und einige der Gründer und ihre Sudbury Schule kennen zu lernen:
Die Sudbury Schule stellt sich kommenden Mittwoch Abend, 13.3. auf dem CapMob potentiellen Geldgebern vor, die diese "kleine große Revolution" in unserem Schulwesen gerne unterstützen möchten.
Hier zwei Links:
Mit der Gründung einer Sudbury Schule in Bayern ist ein echter Meilenstein erreicht, weil dadurch für ähnliche Konzepte der Weg frei ist, die dann deutlich weniger zu kämpfen haben werden, um solche Schulen auf die Beine zu stellen. Es wird daruch wesentlich leichter, im ganzen Freistaat Sudbury Schulen gründen zu können. - Die Sudbury Schule München ist also ein echter Pionier und Wegbereiter für Andere, auch fernab von München! :-)
Ich persönlich habe tiefen Respekt vor der Klarheit und auch vor dem besonnenen, unideologischen und kontinuierlichen Dranbleiben, durch das die die Gründer der Sudbury München Schule nach 7 Jahre beständiger Arbeit nun den heutigen Stand erreicht haben, in dem die Schule kurz vor der Eröffnung steht.
Weitere finanzielle Unterstützer können es ihnen ermöglichen, diese Schule zu einem echten Vorzeigeerfolg zu machen, der beweist, das Schule auch ganz anders geht. "Ganz anders" heiß im Fall von Sudburyt: Ohne systematisches Abtöten der Neugier, der Selbstverantwortlichkeit und des natürlichen kreativen Potentials von Kindern und Jugendlichen.
Solltet Ihr Menschen kennen, denen ein menschenfreundlicheres, kreatives und natürlicheres Schulwesen wichtig ist, leitet Ihnen diesen Hinweis bitte weiter und ermutigt sie, am Mittwoch Abend zum CapMob in München zu kommen. - Danke Euch! :-))
Ich selber werde zusammen mit Florian Reichl, dem Gründer von OWELLIS ebenfalls auf dem CapMob anwesend sein.
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OWELLIS ist ein Unternehmen, das ganz generell für das Thema Wasserqualität steht, und aus meiner Sicht genauso wie Sudbury München eine wirklich sinnvolle Investition, die dazu beiträgt, etwas nachhaltig voranzubringen und eine Qualität in die Welt zu bringen, die es so noch nicht gibt und die für alle von Vorteil ist.
Ganz herzliche Grüße,
Ardalan
Ardalan Alexander Ibrahim Die Privatinitiative "Trenn Dich Trau Dich!"
Trenn Dich!: Unterstützt Menschen bei der selbstbestimmten Trennung von Ihrem aktuellen Unternehmen, wenn sie sich dort nicht mehr wohl fühlen.
Trau Dich!: Trägt zugleich dazu bei, einen besseren Job bei einem Unternehmen mit qualtitativ besserer Unternehmenskultur zu finden.
Man findet dort kompetente kostenlose Ersthilfe (meist telefonisch), bei weiterem Unterstützungsbedarf erhält man Zugriff auf ein deutschlandweites, qualitativ hochwertiges Beraternetzwerk und konkrete Hinweise auf Unternehmen mit guter Kultur bzw. darauf, wie man sie findet.
Hier findet man auch Antworten auf die oft drängende Frage, wie man gute Unternehmen mit produktiven, intelligenten und menschenfreundlichen Strukturen, in denen man gerne arbeitet und in denen der eigene Beitrag geschätzt wird, auch schon vorab, "von außen" (und NICHT erst in der Probezeit) von Unternehmen mit schlechten Strukturen und Umgangsformen unterscheiden kann.
Ardalan Alexander Ibrahim Die Initiative Wirtschaftsdemokratie
Hier geht es zu den Seiten dieser neuen Initiative:
Ins Leben gerufen wurde sie von Martin Bartonitz und Andreas Zeuch, die wir auch hier bei uns auf Xing sind, falls Ihr Sie direkt darauf ansprechen wollt. Die beiden haben mir die Möglichkeit geboten, auf Ihren Seiten etwas über "Bedürfnisorientierte Unternehmenskultur" zu veröffentlichen, wofür ich sehr dankbar bin! :-))
Lieber Martin, lieber Andreas,
wenn Ihr Lust habt, schreibt doch gern hier ein bisschen was dazu, was Euch zur Gründung der "Initiative Wirtschaftsdemokratie" bewogen hat, welche Ziele Ihr mit dieser Initiative verfolgt und auf welche Weise die Initiative Wirtschaftsdemokratie diese Sache voranbringt.
Herzlichen Dank und freundlichen Gruß!
Ardalan
P.S. Hatte übersehen, dass wir hier schon eine erste Darstellung der Initiative haben. Hier noch einmal der Verweis auf diese Darstellung von Martin Bartonitz:
https://www.xing.com/net/qualitativemarktwirtschaft/hinweise-auf-initiativen-vereine-und-unternehmen-mit-ahnlicher-zielsetzung-727986/initiative-selbstorganisation-42837355/

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Über die Gruppe "Initiative qualitative Marktwirtschaft"

  • Gegründet: 19.06.2012
  • Mitglieder: 88
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  • Kommentare: 379