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Nur für XING Mitglieder sichtbar Naturkosmetik-Zertifikate für ANNABIS Produkte verliehen
Wir freuen uns, Ihnen wunderbare Neuigkeiten mitteilen zu können: Unseren Salben und Cremes wurde das CPK-Zertifikat verliehen. Dieses Zertifikat wird von der KEZ o.p.s. vergeben: der ersten akkreditierten Kontrollstelle für Natur- und Bioprodukte in der Tschechischen Republik. Die ausschließliche Verwendung von natürlichen Inhaltsstoffen ist eine von vielen Voraussetzungen für die Verleihung dieses Zertifikates.
Dreh- und Angelpunkt aller Rezepturen von ANNABIS ist das Hanfsamenöl, dass dank seines hohen Gehaltes an Omega-3-Fettsäuren imstande ist, die Balance des Hormon- und Immunsystems der Haut zu normalisieren.
ÜBER ANNABIS
ANNABIS ist ein Unternehmen mit Sitz in der Tschechischen Republik, welches auf die Entwicklung und Herstellung hochqualitativer Produkte aus Hanföl sowie die dazu gehörige Forschung spezialisiert ist.
Know-How
Die Formeln sind das Ergebnis fundierten Know-Hows, regem Austausch mit Wissenschaftlern und Medizinern sowie Auswertungen der Erfahrungen ihrer Kunden. Hohe Spezialisierung, professionelle Forschung und intensiver Kontakt zu den Käufern der Produkte ermöglichen die dynamische Entwicklung des Unternehmens.
All diese Faktoren haben sie zum Marktführer für auf Hanföl basierende Körperpflegemittel in der tschechischen Republik werden lassen.
Ein grundlegender Aspekt unserer Unternehmensphilosophie ist die Schonung der Umwelt. Über die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zum Umweltschutz hinaus verwirklichen wir diesen Anspruch durch bewusst sparsamen Umgang mit elektrischem Strom, Rohstoffen und Abfall.
Martin Steldinger / Lee Volynskaja GbR
Mühlendamm 5, 10178 Berlin
Telefon: +49-(0)159-02217256 (14 bis 20 Uhr)
Fax: +49-(0)30-81455303
E-Mail: info@kraftdeshanfes.de
USt-IdNr.: DE299828888
St.-Nr. 34/574/01553 bei Finanzamt Berlin-Mitte
Klaus-Uwe Pagel Beschränkung der Tätigkeiten von Heilpraktikern (auch bereits langjährig tätigen) durch Länderrecht?
Beschränkung der Tätigkeiten von Heilpraktikern (auch bereits langjährig tätigen) durch Länderrecht?
Im Grunde ist es kein Ausschluss von Tätigkeiten grundsätzlich, jedoch werden bestimmte Tätigkeiten (invasive Verfahren), die bisher grundsätzlich durch das Heilpraktikergesetz erlaubt waren und für deren Ungefährlichkeit die Überprüfung zu sorgen hatte, von bestimmten Bedingungen abhängig gemacht. Die dafür Verantworlichen werden wohl sagen: Sie tun das nur zum Schutz der Patienten.
Doch findet sich darin nicht letztlich eine Abhängigmachung der Heilpraktikertätigkeit an bestimmte Ausbildungen, die bei der ERlaubniserteilung keine Rolle spielen?
In Hessen wurde erlassen: Infektionshygieneverordnung, Zuletzt geändert durch Verordnung vom 8. Dezember 2017
Diese macht die invasiven Tätigkeiten von Heilpraktiker, egal wie lange sie schon arbeiten, von bestimmten Kenntnisnachweisen in Hygiene abhängig, die man in bestimmten Kursen erwerben soll:
Zitat aus §2 der Verordnung:
„(10) 1Tätigkeiten nach Abs. 1 Satz 1 dürfen nur Personen durchführen, die über die notwendige Sachkunde in Hygiene verfügen. 2Über die notwendige Sachkunde verfügt in der Regel, wer bei Ausübung von Tätigkeiten
1. nach Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 über den Sachkundenachweis Hygiene 1 (8 Stunden Kurs), 2. nach Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 über den Sachkundenachweis Hygiene 2 (40 Stunden Kurs mit Inhalten zur Aufbereitung)
verfügt. 3Auf der Internetseite des für Gesundheit zuständigen Ministeriums sind die Inhalte der in Satz 2 Nr. 1 und 2 genannten Kurse bekanntzumachen. 4Über die notwendige Sachkunde verfügt auch, wer eine Berufsausbildung, bei der Sachkunde über Hygiene in mindestens gleichwertiger Weise wie für einen Sachkundenachweis nach Satz 2 Nr. 1 oder 2 vermittelt wird, abgeschlossen hat.“
Bedeutet dass, dass der, der in seiner (freiwilligen) Ausbildung an privaten Heilpraktikerschulen, die schon länger zurück liegt, umfassenden Unterricht in Hygiene hatte, nun diese Kurse mit definiertem Inhalt besuchen muss, um weiterhin tätig sein zu dürfen? Reicht die Überprüfung, die auch in Hygiene die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten feststellen soll, damit von der/dem künftigen Heilpraktiker/in keine Gefahren ausgehen, dann nicht mehr aus?
Wer invasive Tätigkeiten erstmals ausüben will, muss das vorher dem Gesundheitsamt melden. Personen, die das bereits vor Dezember 2017 getan haben und weiter tun wollen müssen das bis Ende März 2018 melden. Kurs besuchen oder teilweises Tätigkeitsverbot?
Und was ist in den anderen Bundesländern?
Die Verordnung in Hessen bestimmt:
Auszüge:
§1
1Wer beruflich oder gewerbsmäßig Tätigkeiten mit Ausnahme solcher im Rahmen der ärztlichen Heilkunde am Menschen ausübt, bei denen durch Blut sowie Sekrete und Exkrete Krankheitserreger (zum Beispiel HIVund Hepatitisviren) übertragen werden können, unterliegt den Vorschriften dieser Verordnung. 2Solche Tätigkeiten sind …. und die invasiven Tätigkeiten von Personen mit einer Erlaubnis nach § 1 des Heilpraktikergesetzes in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 2122-2, veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch Gesetz vom 23. Dezember 2016 ( BGBl. I S. 3191 ).
§ 1a InfhygieneV
(2) Personen mit einer Erlaubnis nach § 1 des Heilpraktikergesetzes , die invasive Tätigkeiten erstmalig ausüben, müssen dies vor Aufnahme der Tätigkeit dem Gesundheitsamt anzeigen.
§ 2 InfhygieneV
(1) 1Wer Tätigkeiten am Menschen ausübt,
1. die eine Verletzung der Haut oder Schleimhaut vorsehen oder 2. bei denen eine Verletzung der Haut oder Schleimhaut nicht ausgeschlossen werden kann, muss für den Betrieb einen Hygieneplan erstellen.
(10) 1Tätigkeiten nach Abs. 1 Satz 1 dürfen nur Personen durchführen, die über die notwendige Sachkunde in Hygiene verfügen. 2Über die notwendige Sachkunde verfügt in der Regel, wer bei Ausübung von Tätigkeiten
1. nach Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 über den Sachkundenachweis Hygiene 1 (8 Stunden Kurs), 2. nach Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 über den Sachkundenachweis Hygiene 2 (40 Stunden Kurs mit Inhalten zur Aufbereitung)
verfügt. 3Auf der Internetseite des für Gesundheit zuständigen Ministeriums sind die Inhalte der in Satz 2 Nr. 1 und 2 genannten Kurse bekanntzumachen. 4Über die notwendige Sachkunde verfügt auch, wer eine Berufsausbildung, bei der Sachkunde über Hygiene in mindestens gleichwertiger Weise wie für einen Sachkundenachweis nach Satz 2 Nr. 1 oder 2 vermittelt wird, abgeschlossen hat.
§ 5 InfhygieneV
Personen mit einer Erlaubnis nach § 1 des Heilpraktikergesetzes , die vor dem 22. Dezember 2017 bereits invasive Tätigkeiten ausgeübt haben und weiterhin ausüben wollen, haben dies innerhalb von drei Monaten nach dem 22. Dezember 2017 dem Gesundheitsamt zu melden.
Klaus-Uwe Pagel Axel G. Tausch
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Letzter Kommentar:
Klaus-Uwe Pagel
Leber Herr Kollege, es geht um ein grundsätzliches Problem: die (nachträgliche) Einführung einer beschränkten Heilpraktikererlaubnis, ohne dass das bei der Erteilung beantragt wurde, noch dass das in der Erlaubnisurkunde deklariert wird.
Hessen regelt ab 22.12.2017 neu:
§ 1 InfhygieneV
1Wer beruflich oder gewerbsmäßig Tätigkeiten mit Ausnahme solcher im Rahmen der ärztlichen Heilkunde am Menschen ausübt, bei denen durch Blut sowie Sekrete und Exkrete Krankheitserreger (zum Beispiel HIVund Hepatitisviren) übertragen werden können, unterliegt den Vorschriften dieser Verordnung. 2Solche Tätigkeiten sind ... und die invasiven Tätigkeiten von Personen mit einer Erlaubnis nach § 1 des Heilpraktikergesetzes in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 2122-2, veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch Gesetz vom 23. Dezember 2016 ( BGBl. I S. 3191 ).
§ 1a InfhygieneV
(1) Wer Tätigkeiten nach § 1 ausübt, ist zur sorgfältigen Beachtung der Regeln der Hygiene nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik verpflichtet.
(2) Personen mit einer Erlaubnis nach § 1 des Heilpraktikergesetzes , die invasive Tätigkeiten erstmalig ausüben, müssen dies vor Aufnahme der Tätigkeit dem Gesundheitsamt anzeigen."
Neu ist, dass diese Verordnung ausdrücklich auch für die Personen gilt, die eine ungeschränkte Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde nach dem Heilpraktikergesetz erhalten (haben) - § 1 Satz 2.. Grundsätzlich sind diese verpflichtet, Hygienestandards einzuhalten. Allgemeine Sorgfaltspflicht, auch ohne diese Verordnung. Grundsätzlich sind diese auch verpflichtet, ihr Tätigwerden immer dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden, damit dieses die Tätigkeit überwachen kann, auch wenn ausschließlich nicht invasiv gearbeitet wird.
Es ist also nicht neu, dass §1a immer schon galt, ohne eine Beschränkung der Erlaubnis darzustellen. Die Medlepflicht bedeutet nicht Tätigkeitsverbot.
Aber: "(10) 1Tätigkeiten nach Abs. 1 Satz 1 dürfen nur Personen durchführen, die über die notwendige Sachkunde in Hygiene verfügen. 2Über die notwendige Sachkunde verfügt in der Regel, wer bei Ausübung von Tätigkeiten
1. nach Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 über den Sachkundenachweis Hygiene 1 (8 Stunden Kurs), 2. nach Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 über den Sachkundenachweis Hygiene 2 (40 Stunden Kurs mit Inhalten zur Aufbereitung)
verfügt. 3Auf der Internetseite des für Gesundheit zuständigen Ministeriums sind die Inhalte der in Satz 2 Nr. 1 und 2 genannten Kurse bekanntzumachen. 4Über die notwendige Sachkunde verfügt auch, wer eine Berufsausbildung, bei der Sachkunde über Hygiene in mindestens gleichwertiger Weise wie für einen Sachkundenachweis nach Satz 2 Nr. 1 oder 2 vermittelt wird, abgeschlossen hat."
Hier liegt eine klare Einschränkung der Heilpraktikerlerlaubnis vor: Abhängigmachen des Tätigwerdens von einer bestimmten Sachkunde, die in der Regel eine bestimmte Ausbildung verlangt.
Die Heilpraktikererlaubnis darf nicht erteilt werden wenn nicht die Regeln der DVO eingehalten werden. Die lauten: "§ 2  (1) Die Erlaubnis wird nicht erteilt, ...
i) wenn sich aus einer Überprüfung der Kenntnisse und Fähigkeiten des Antragstellers durch das Gesundheitsamt ergibt, daß die Ausübung der Heilkunde durch den Betreffenden eine Gefahr für die Volksgesundheit bedeuten würde."
Klare Regelung: Die Überprüfung hat sicher zu stellen, dass in allen Bereichen, für die die Erlaubnis gilt, hinreichende Kernntnisse bestehen. Das wäre gleich zu setzten mit der notwednigen Sachkunde in Praxishygiene. Ohne diese zu überprüfen, wäre keinesfalls eine Gefährung ausgeschlossen. Es dürfte, wenn das Gebiet aus der Überprüfung ausgenommen ist (siehe beschränkte Überprüfungen anderer Art, z.B. sektorale Psychotherapie), die Erlaubnis nur erteilt werden, wenn ausdrücklich ausgesagt wird, dass diese sich nicht auf invasive Verfahren bezieht und für diese nicht die Überprüfung sondern eine davon getrennte Kursbescheinigung eines Privatanbieterkurses voraussetzung ist. Die hessische Verordnung sieht nicht vor, dass die "bestandene" Überprüfung, die ja diese Praxishygiene zwingend beinhalten müsste, einem Kursschein bzw. eines Teils einer abgeschlossenen Berufsausbildung
gleichgestellt ist.
Die Überprüfung betreffend Praxishygiene bedeutet also nichts?
Die neuen Leitlinien zur Heilpraktikerüberprüfung, die quasi parallel zur hessischen Verordnung gültig werden, besagen:
"Zur Heilpraktikerüberprüfung: 1. Inhalte der Überprüfung Die Überprüfung der Kenntnisse und Fähigkeiten der antragstellenden Person dient einerseits der allgemeinen Feststellung, dass von ihrer Tätigkeit im Falle der Ausübung von Heilkunde keine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung ausgeht. Im Besonderen dient sie der Feststellung, dass die Ausübung der Heilkunde durch die antragstellende Person keine Gefahr für ihre Patientinnen und Patienten darstellt. Dementsprechend konzentrieren sich die Inhalte der Überprüfung auf die nachfolgenden Gegenstände, wobei insbesondere darauf zu achten ist, dass die antragstellende Person die Grenzen ihre persönlichen Kenntnisse und Fähigkeiten kennt, sich der Gefahren im Falle ihrer Überschreitung bewusst und bereit ist, ihr berufliches Handeln danach auszurichten. ...
1.1. Rechtliche Rahmenbedingungen: ... 1.1.3 Die antragstellende Person kennt die medizinrechtlichen Grenzen sowie Grenzen und Gefahren allgemein üblicher diagnostischer und therapeutischer Methoden bei der Ausübung heilkundlicher Tätigkeiten aufgrund von Arztvorbehalten insbesondere im Bereich des Infektionsschutzes, im Arzneimittel- oder Medizinprodukterecht und ist in der Lage, ihr Handeln nach diesen Regelungen auszurichten ...
1.2 Qualitätssicherung: 1.2.1 Der antragstellenden Person sind die Grundregeln der Hygiene einschließlich Desinfektions- und Sterilisationsmaßnahmen bekannt; sie ist in der Lage, diese bei der Ausübung des Berufs zu beachten. ...
1.6.4 Die antragstellende Person ist insbesondere dann, wenn der Behandlungsvorschlag die Anwendung invasiver Maßnahmen beinhaltet, in der Lage zu zeigen, dass sie diese Maßnahmen ohne Gefährdung der Patientengesundheit anwenden kann."
Also: Es ist vorgesehen, dass auch im Bereich der Praxishygiene und des dadurch zu erreichenden Patientenschutzes vor Infektionen eine Überprüfungd efr Kenntnisse erfolgt. Dem kann keine Erlaubnisbehörde ausweichen. Sollte das jeweils zuständie Gesundheitsamt (oder gleichwertige Stelle) darauf verzichten, sind die Voraussetzungen einer unbeschränkten Erlaubnis nicht erfüllt.
Zitat aus den Leitlinien zur Überprüfung: "Wird eine sogenannte sektorale Heilpraktikererlaubnis beantragt, haben sich die oben genannten Inhalte der Überprüfung gezielt auf die Feststellung zu erstrecken, ob von der Ausübung der Heilkunde durch den Betroffenen eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung oder für die ihn aufsuchenden Patientinnen und Patienten in dem sektoralen Bereich ausgeht, für den die Heilpraktikererlaubnis beantragt wird."
Da ja keine Erlaubnis beantragt wird, die sich ausschließlich auf die Anwendung Nicht invasiver Verfahren beschränkt, bleibt eine Überprüfung der Kenntnisse zur Praxishygiene erforderlich. Diese Überprüfung kann nicht dadaurch ersetzt werden, dass die Erweiterung der Erlaubnis auf Invasive Verfahren von einer Bescheinigung über Kursteilnahme abhängig gemacht wird. Eine solche neue Erlaubniserteilung für das Gebiet der invasiven Verfahren geht nicht ohne Überprüfung, auch der Kenntnisse die über reine Hygieneregeln hinausgehen.
Grundsätzlich gehören ja auch dazu gehörige Techniken zum Überprüfungsumfang (auch im der praktischen Überprüfung, z.B. Injektionstechniken mit den zugehörogen Hygienesmaßnahmern). Noch einmal zitiert: "1.6.4 Die antragstellende Person ist insbesondere dann, wenn der Behandlungsvorschlag die Anwendung invasiver Maßnahmen beinhaltet, in der Lage zu zeigen, dass sie diese Maßnahmen ohne Gefährdung der Patientengesundheit anwenden kann."
Die antragstellende Person ist immer betreffend dieser Kenntnise zu überprüfen, da ja keine Erlaubnisbeschränkung nur auf nichtinvasive Maßnahmen beantragt ist.
Es ist Sache der Länder, diesern Erfordernissen der Überprüfung Rechnung zu tragen. Da sollten die Länder nicht versagen. Eine hilfweise Beschränkung der Erlaubnis, ohne dass das ausdrücklich erklärt wird, als Folge nicht hinreichender Überprüfung der vorhandenen Kenntnisse in der entsprechende Praxishygiene bei invasiven Verfahren kann nicht ersetzt werden, durch eine quasi formlose Erweiterung der Erlaubnis nach Vorlage einer Teilnahmebescheinigung an einem Kurs, deren Erfolg von privater Kursanbieterseite bestätigt wird.
Mich betrifft das alles zwar nicht, ich bin ausschließlich nicht-invasiv tätig (bei wirklicher Notwendigkeit für solche Verfahren empfehle ich zu Kollegen/Ärzten), aber dennoch sehe ich als Heilpraktiker und Bürger hier ein grundsätzliches Problem mit dem Umgang zum einen mit dem Beruf und seinen gesetzlichen Grundlagen und zum anderen mit den Grundrechten. Berufsfreiheit nach erteilter ungschränkter Tätigkeitserlaubnis ohne wirkliche Not einzuschränken und z.B. Kurse zu verlangen, wenn das Gesetz keinerlei Ausbildung inhaltlich und von der Art her für die Tätigkeitserlaubnis vorgibt. Vor allen anstatt die vorgesehenen Berufszugangsbedingungen zu erfüllen.
Wenn wir davon ausgehen, dass Hessen eine Versuchsballon starten lässt, müssen wir befürchtebn, dass weitere Tätigkeitsbeschränkungen durch dier Hintertür eingeführt werden, ohne dass die Erlaubnis nur formal beschränkt erteilt wird.
Da wären das Hinnehmen und einfach anbieten von Kursen jetzt, sicher kontraproduktiv. Lassen wird ei Behörden nicht aus xderf Pflicht, bereits bei der Berufszulassungsüberprüfung die grundsätzlich, das ist Praxishygiene immer, zum Patientenschutz notwendigen Gebiete h i n r e i c h e n d zu überprüfen.
Hessen sagt im Grunde: Beim der Heilpraktikerüberprüfung haben wir versagt?
Susana Garcia de Arriba Vorbild - Apotheke - pflanzlichen Arzneimitteln
Eine Apotheke in Hildesheim hat diese Information im Schaufenster (unten Foto).
Mir hat sehr gefallen!
Sie informieren, dass pflanzlichen Arzneimitteln denselben gesetzlichen Anforderungen für Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit wie die chemischen definierten Arzneimittel unterliegen. Ja, es ist so für Well-establish-use and Traditional-use.
In dieser Apotheke bieten eine breite Palette von pflanzlichen Arzneimitteln für mehrere Therapeutische Anwendungen. Sie begrenzen sie nicht auf eine bestimmte Firme, sondern zeigen sie eine Auswahl (eigene Auswahl).
Ich bin überzeugt, dass die Apotheker/- innen sehr interessiert an Naturheilmittel sind. Sie benötigen mehrere Informationen, Weiterbildungen über die heutige zugelassen Phytopharmaka und dies muss unbedingt getrennt von Marketing Faktoren oder Interesse von einem Pharmaunternehmen.
Es ist wichtig, dass die Apotheker/innen regelmäßig ihre Kenntnisse über die zugelassene Phytopharmaka aktualisiert. Nur so, können sie Ihre eigene Meinung bilden und ihre eigene Erfahrung den Patienten weitergeben.
Es ist mir unerträglich weiter sehen wie viele Apotheke nur 1 oder 2 Pharmaunternehmen in Ihre Auswahl haben. Das ist ein Monopol! und es ist nicht gut für die pflanzlichen Arzneimitteln auch nicht für die sehr seriöse und kompetente Deutsche Pharmaunternehmen.
Am Ende, wenn die Apotheke mehr Auswahl hat, kann denn besser Ihre Patienten/Kunden versorgen.
Die Patienten informieren sich meistens von Zeitschriften, Fernsehwerbung, Internetwerbung oder Empfehlungen von andere Leute.
Wir, die Apotheker/innen sollten endlich die Verantwortung übernehmen, dem Patienten mehr Informationen über Naturheilmittel anzubieten.
Diese Apotheke in Hildesheim hat diese Verantwortung angegriffen.
Vielen Dank!
(Entschuldigung für mein nicht so gutes Deutsch)
Klaus-Uwe Pagel Ein Bärendienst für die Glaubwürdigkeit der Pflanzenheilkunde?
Meine Frau nutzt für sich ein Kombipräparat aus Baldrian und Hopfen an besonders stressigen Tagen, um besser Ein- und Durchschlafen zu können. Sie ist damit zufrieden und empfindet subjektiv eine Verbesserung der Schlafqualität.
Sie war wieder im Laden, Nachschub zu kaufen. Im Regal die bisher verwendete Zubereitung eines bekannten Herstellers, deklariert als Beruhigungsdragees „für Tag und Nacht“. Daneben vom selben Hersteller ebenfalls ein Baldrian und Hopfen Präparat, ausdrücklich deklariert als Einschlafdragees und besonders hervorgehobener Eigenschaft „Extra stark für die Nacht“. Unterschied im Preis. Die Packung des letztgenannten Präparates, welches genau zur gewünschten Indikation besonders geeignet erschien, zeigte sich gündstiger.
Der selbe Hersteller.
Zuhause Vergleich: exakt gleiche Zusammensetzung in Stoffen und Mengen pro Dragees. Dragees sehen exakt gleich aus. Auch Hilfsstoffe exakt gleich. Auf extra Stark und einer Begrenzung als Einschlafdragee keinerlei Hinweis. Beipackzettel. Das Präparat ist genau so stark oder schwach, wie das Präparat der selben Firma als Tag und Nachtpräparat.
Beipackzettel sind gleich, Dosierungsangaben gleich. Auch das extra starke Präparat ausdrücklich für die Nacht wird genauso für den Tag eingesetzt wie das Präparat für Tag und Nacht.
Was wird da mit der Glaubwürdigkeit unserer pflanzlichen Heilmittel angerichtet? Es ist offenbar völlig egal, wie die Dosierung und Zubereitung ist. Allein die Behauptungen auf der Verpackung machen unterschiedliche Indikationen?
Müssen wir uns da noch wundern, wenn man unseren Heilmittel misstraut?
Bei uns steht die Firma ab sofort auf der „roten Liste“ derjenigen, die durch ihr Auftreten unsere Heilkunde ins Zwielicht setzen könnten.
Haben Sie ähnliche Beobachtungen gemacht? Schauen Sie mal hin und helfen Sie Auffälligkeiten zusammenzutragen.
Wir wollen doch glaubwürdig bleiben und keine „Heilkunde der Beliebigkeit“ entstehen lassen?
Klaus-Uwe Pagel
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Letzter Kommentar:
Axel G. Tausch
"müssen sich die Patienten an die Dosis herantasten"? Ist das wahr? Istes nicht unsere Aufgabe, die Wirksamkeitsdosis zu bestimmen. Als Beispiel mag das standartisierte Weißdornpräparat bei Herzinsuffiziens II gem.NYHA dienen, auf das wir uns verlassen könen müßen! Craegium Novo 450 mg Filmtabletten wären andernfalls längst durch die entsprechenden Institutionen und die Wettbewerber beseitigt worden.Es ist, Gott sei es getrommelt und gepfiffen, nach wie vor verordnungsfähig. Das sollte uns ein trostreiches Wochen ermöglichen. Ich jedenfalls gönne es Ihnen und auch mir!

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