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Susana Garcia de Arriba Vorbild - Apotheke - pflanzlichen Arzneimitteln
Eine Apotheke in Hildesheim hat diese Information im Schaufenster (unten Foto).
Mir hat sehr gefallen!
Sie informieren, dass pflanzlichen Arzneimitteln denselben gesetzlichen Anforderungen für Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit wie die chemischen definierten Arzneimittel unterliegen. Ja, es ist so für Well-establish-use and Traditional-use.
In dieser Apotheke bieten eine breite Palette von pflanzlichen Arzneimitteln für mehrere Therapeutische Anwendungen. Sie begrenzen sie nicht auf eine bestimmte Firme, sondern zeigen sie eine Auswahl (eigene Auswahl).
Ich bin überzeugt, dass die Apotheker/- innen sehr interessiert an Naturheilmittel sind. Sie benötigen mehrere Informationen, Weiterbildungen über die heutige zugelassen Phytopharmaka und dies muss unbedingt getrennt von Marketing Faktoren oder Interesse von einem Pharmaunternehmen.
Es ist wichtig, dass die Apotheker/innen regelmäßig ihre Kenntnisse über die zugelassene Phytopharmaka aktualisiert. Nur so, können sie Ihre eigene Meinung bilden und ihre eigene Erfahrung den Patienten weitergeben.
Es ist mir unerträglich weiter sehen wie viele Apotheke nur 1 oder 2 Pharmaunternehmen in Ihre Auswahl haben. Das ist ein Monopol! und es ist nicht gut für die pflanzlichen Arzneimitteln auch nicht für die sehr seriöse und kompetente Deutsche Pharmaunternehmen.
Am Ende, wenn die Apotheke mehr Auswahl hat, kann denn besser Ihre Patienten/Kunden versorgen.
Die Patienten informieren sich meistens von Zeitschriften, Fernsehwerbung, Internetwerbung oder Empfehlungen von andere Leute.
Wir, die Apotheker/innen sollten endlich die Verantwortung übernehmen, dem Patienten mehr Informationen über Naturheilmittel anzubieten.
Diese Apotheke in Hildesheim hat diese Verantwortung angegriffen.
Vielen Dank!
(Entschuldigung für mein nicht so gutes Deutsch)
Klaus-Uwe Pagel Ein Bärendienst für die Glaubwürdigkeit der Pflanzenheilkunde?
Meine Frau nutzt für sich ein Kombipräparat aus Baldrian und Hopfen an besonders stressigen Tagen, um besser Ein- und Durchschlafen zu können. Sie ist damit zufrieden und empfindet subjektiv eine Verbesserung der Schlafqualität.
Sie war wieder im Laden, Nachschub zu kaufen. Im Regal die bisher verwendete Zubereitung eines bekannten Herstellers, deklariert als Beruhigungsdragees „für Tag und Nacht“. Daneben vom selben Hersteller ebenfalls ein Baldrian und Hopfen Präparat, ausdrücklich deklariert als Einschlafdragees und besonders hervorgehobener Eigenschaft „Extra stark für die Nacht“. Unterschied im Preis. Die Packung des letztgenannten Präparates, welches genau zur gewünschten Indikation besonders geeignet erschien, zeigte sich gündstiger.
Der selbe Hersteller.
Zuhause Vergleich: exakt gleiche Zusammensetzung in Stoffen und Mengen pro Dragees. Dragees sehen exakt gleich aus. Auch Hilfsstoffe exakt gleich. Auf extra Stark und einer Begrenzung als Einschlafdragee keinerlei Hinweis. Beipackzettel. Das Präparat ist genau so stark oder schwach, wie das Präparat der selben Firma als Tag und Nachtpräparat.
Beipackzettel sind gleich, Dosierungsangaben gleich. Auch das extra starke Präparat ausdrücklich für die Nacht wird genauso für den Tag eingesetzt wie das Präparat für Tag und Nacht.
Was wird da mit der Glaubwürdigkeit unserer pflanzlichen Heilmittel angerichtet? Es ist offenbar völlig egal, wie die Dosierung und Zubereitung ist. Allein die Behauptungen auf der Verpackung machen unterschiedliche Indikationen?
Müssen wir uns da noch wundern, wenn man unseren Heilmittel misstraut?
Bei uns steht die Firma ab sofort auf der „roten Liste“ derjenigen, die durch ihr Auftreten unsere Heilkunde ins Zwielicht setzen könnten.
Haben Sie ähnliche Beobachtungen gemacht? Schauen Sie mal hin und helfen Sie Auffälligkeiten zusammenzutragen.
Wir wollen doch glaubwürdig bleiben und keine „Heilkunde der Beliebigkeit“ entstehen lassen?
Klaus-Uwe Pagel
+5 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Axel G. Tausch
"müssen sich die Patienten an die Dosis herantasten"? Ist das wahr? Istes nicht unsere Aufgabe, die Wirksamkeitsdosis zu bestimmen. Als Beispiel mag das standartisierte Weißdornpräparat bei Herzinsuffiziens II gem.NYHA dienen, auf das wir uns verlassen könen müßen! Craegium Novo 450 mg Filmtabletten wären andernfalls längst durch die entsprechenden Institutionen und die Wettbewerber beseitigt worden.Es ist, Gott sei es getrommelt und gepfiffen, nach wie vor verordnungsfähig. Das sollte uns ein trostreiches Wochen ermöglichen. Ich jedenfalls gönne es Ihnen und auch mir!
Klaus-Uwe Pagel Angaben über Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln - Wieviel davon wird wirklich aufgenommen?
Ein Beitrag über Soja
lenkte meinen Blick auf etwas, was aus meiner Sicht oft übersehen wird, wenn Angaben darüber gemacht werden, welche Nahrungspflanzen was alles an "guten" Stoffen enthält. Nämlich der unterschied zwischen dem, was man im Labor messen kann und dem, was dann tatsächlich dem Körper zur Verfügung gestellt wird.
Man muss vielleicht mal hinsehen: Da wird etwas als guter Eiweißlieferant bezeichnet, doch bedeutet das nicht, dass auch alles aufgenommen werden kann, was bis zur Tür (Darm, Darmschleimhaut) gebracht wird. Manchmal macht keiner die Tür auf, manchmal wird die Sendung zurückgeweisen, weil man sie gar nicht braucht oder überhaupt haben will und andere Gründe mehr bis hin zur falschen Adresse.
Im Beitrag zu Soja heißt es: "In rohen Sojabohnen stecken nämlich auch Stoffe, die verhindern, dass der Körper das enthaltene Eiweiß richtig verarbeiten kann. Durch Fermentation oder Hitze werden diese Proteaseinhibitoren teilweise zerstört." Hier ist das Wort "teilweise" wichtig. Letztlich ist unklar, wieviel vom Sojaeiweis tatsächlich zur Resorption kommen kann und wieviel davon vor der Verdauung geschützt wird.
Was nutzt eine gute Eiweißquelle, wenn ein Deckel darauf ist?
Zitat: "Es enthält auch sogenannte antinutritive Stoffe, unter anderem Phytinsäure. "Sie bindet Mineralstoffe und vermindert so deren Aufnahme", ..." Es ist auch von anderen Pflanzen bekannt, dass dort Substanzen natürlicherweise enthalten sind, die z.B. die Aufnahme von Mineralstoffen und Vitaminen unklar reduzueren können. Da führt man einen Mineralstoffbombe zu, deren Explosion im Darm aber nichts für den Organismus bringt, die einfach verpufft.
Dann sind Pflanzen Lebewesen mit komplexem Stoffwechsel, die auch hormonartige Stoffe für dessen Steuerung brauchen. Die essen wir mit und nehmen sie möglicherweise auf. - Mit entsprechenden Wirkungen auch in unserem Organismus, auch lokal im Darm mit vielleicht Auswirkung wieder auf die "Ausbeute" an wichtigen Stoffen für den Organismus.
Zitat: "Außerdem stecken in Soja bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe - sogenannte Phytoöstrogene. Sie haben eine antiöstrogene Wirkung und richten möglicherweise Schäden im Darm an." Das trifft nicht nur auf Soja zu. Aber, es kommt wieder auf ein Wort an "möglciherweise". Genaues ist nicht bekannt. Aber die Möglichkeit wird gesehen.
Da ist dann ein Missverhältnis: Die angeblich so wertvollen Stoffe werden - unabhängig davon, was tatsächlich im Körper ankommt - aufgelistet und werbend hervorgehoben ("Superfood"), die möglichen nachteiligen Stoffe bleiben dabei unerwähnt. Keine Warnung vor möglichen "Nebenwirkungen"?
Für mich etwas zum Nachdenken, auch wenn es um "Ernährungstherapien" geht.
Klaus-Uwe Pagel
Gerade auch, wenn es darum geht, bestimmte Nahrungspflanzen aufgrund der Analysen der Inhaltsstoffe und ihrer einzelnen Wirkungen zur Krankheitsvorbeugung oder -bekämpfung einzusetzen (gerade auch bei Krebserkrankungen), können individuell solche Wirkungen innerhalb der Nahrungspflanzen und untereinander sehr in Frage stellen.

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