Alexander Weiten Alexander Weiten PremiumModerator

Nachträgliche Zuerkennung der neuen Berufsbezeichnung!

Wichtige Information für Absolventen, die nach der alten Prüfungsordnung ihren
Abschluss erreicht haben:
Nachträgliche Zuerkennung der neuen Berufsbezeichnung
Absolventinnen und Absolventen der Höheren Berufsfachschule für Automatisierungs- und
Computertechnik, die nach der alten Schul- und Prüfungsordnung vor dem Jahr 2000 ihren
Abschluss erworben haben, können aufgrund einer Verfügung des Ministeriums für
Bildung, Kultur und Wissenschaft nachträglich die Berechtigung erhalten, die neu ein-
geführte Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte Technische Systeminformatikerin (HBFS)“
bzw. „Staatlich geprüfter Technischer Systeminformatiker (HBFS)“ zu führen.
Dazu muss ein formloser schriftlicher Antrag bei der Schule mit folgenden Angaben
eingereicht werden:
- Name, Vorname (ggf. Geburtsname)
- Geburtsdatum
- Geburtsort
- Datum der Abschlussprüfung
- Datum der Urkunde
- Anschrift
- Telefonnummer
Der Antragsteller/Die Antragstellerin erhält eine Bescheinigung, aus der die o.g. Berechtigung hervorgeht.
Diese Bescheinigung kann auf dem Postweg nur zugestellt werden, wenn dem Antrag ein
frankierter Rückumschlag des Formats DIN A4 beiliegt.
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Herr Nikolay verstorben

Herr Nikolay (Lehrer HBFS) ist schon gegen Ende des Schuljahres 2006 für mehrere Wochen wegen eines Herzinfarktes ausgefallen, hat sich aber wieder erholt.
Im Dezember 2006 ist er an einem zweiten Herzinfarkt gestorben.
Er unterrichtete unter Anderen die Fächer Steuerungs- und Regelungs- Technik, Qualitätsmanagement und C++ und war auch unser Klassenlehrer (Abschlussjahr 2006).
Alexander Weiten Alexander Weiten PremiumModerator
Mein Herzliches Beiled, den Angehörigen und dem Lehrerkollegium!
Herr Nikolay ist auch mir noch in guter Erinnerung.
Alexander Weiten
Abschlussjahrgang: 1991
Frank Armbrüster Frank Armbrüster PremiumModerator

Ende der Angst am Völklinger Berufsbildungszentrum

Ende der Angst am Völklinger
Berufsbildungszentrum. Die
Brandstiftungen und Morddro-
hungen gegen einen Lehrer ge-
hen aufs Konto einer frustrier-
ten Schülerin. Die 19-Jährige
wurde gestern festgenommen.
Zuletzt hatte sie einen „Amok-
lauf“ angekündigt.
Völklingen. Eine Schülerin des
Technisch-Gewerblichen und
Sozialpflegerischen Berufsbil-
dungs-Zentrums (TGS BBZ) in
Völklingen hat gestern gestan-
den, am 3. und 8. Mai Brände in
der Berufsschule gelegt und
seit November 2006 einen Leh-
rer mit auf Toilettenwände ge-
schriebenen Mord-Drohungen
in Angst versetzt zu haben.
Die Polizei bestätigte gestern
am späten Abend auf Anfrage
unserer Zeitung, dass die Frau
am Morgen in der Turnhalle
der Schule festgenommen wor-
den war. Die 19-Jährige geht in
eine zwölfte Klasse und wohnt
im Kreis Saarlouis. Ihre Woh-
nung wurde am Abend durch-
sucht; ein Antrag auf Haftbe-
fehl war bis Redaktionsschluss
nicht gestellt. Wie es hieß, habe
die Verdächtigte versichert, Al-
leintäterin gewesen zu sein.
Die 19-jährige soll am Mon-
tag dieser Woche und gestern
unmittelbar vor ihrer Festnah-
me erneut Drohungen an eine
Toilettenwand geschrieben ha-
ben. Konkret soll es sich um die
Ankündigung eines „Amok-
laufs“ gehandelt haben. Dies
hatte die Polizei in nochmals
erhöhte Alarmbereitschaft ver-
setzt und zu verstärkten Er-
mittlungen geführt, wiewohl
die Spezialisten zu keiner Zeit
die konkrete Gefahr eines An-
schlages sahen. Die – nicht be-
waffnete – junge Frau fiel, wie
es hieß, durch ungewöhnlich
häufiges Verweilen in den sani-
tären Bereichen auf.
Wie es hieß, habe die Frau in
ihrer ersten Vernehmung nahe-
zu alle Tatvorwürfe einge-
räumt. Ihre Beweggründe seien
eingestandenermaßen nicht
schlüssig gewesen. Die Dro-
hungen hätten sich, entgegen
dem Anschein, nicht gegen den
genannten Lehrer gerichtet,
sondern gegen die gesamte
„verhasste“ Schule. Wie es hieß,
habe die Frau „schulische
Überforderung“ und daraus
sich ergebende schlechte No-
ten als Motiv für die Taten an-
gegeben. Ein Polizeibeamter:
„Dieser eine Lehrer hatte als
Ventil für ihren Frust herhalten
müssen.“ Wie bekannt wurde,
habe die Frau auch Einsätze
von Polizei und Feuerwehr pro-
vozieren und die Beamten und
Wehrleute vor Ort sehen wol-
len. Das könnte ein teures
Nachspiel für sie haben, wenn
ihr die Kosten für die Einsätze
in Rechnung gestellt werden.
Bei dem Brand am 3. Mai hatte
sie Nagellack entzündet, am 8.
Mai zwei Rollen Toilettenpa-
pier. Bei dem zweiten Brand
war ein Schaden von 20 000
Euro entstanden. Auch dafür
könnte sie haftbar gemacht
werden. Ob der am 4. Mai zu
seinem Schutz versetzte Lehrer
bald zurückkehrt, blieb gestern
noch ungeklärt. Das Kultusmi-
nisterium wollte sich in dem
frühen Stadium der Ermittlun-
gen dazu nicht äußern.
Frank Armbrüster Frank Armbrüster PremiumModerator

Brandanschlag auf HBFS

Völklingen/Saarbrücken. Aufregung gestern Morgen auf dem Pausenhof des Technisch-
Gewerblichen und Sozialpflegerischen BerufsbildungsZentrums (TGS BBZ) in Völklingen. Die Feuerwehr ist in
dem Schulzentrum angerückt, um einen Brand zu löschen – auf einer Mädchentoilette. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden einige Räume gesperrt. Niemand wurde verletzt, der Unterricht ging weiter. Also alles gut, sollte man meinen. Doch Polizei und Kultusministerium sind sehr besorgt. Denn der gestrige Brand-
anschlag ist Teileiner Serie von Anschlägen und Drohungen gegen die Völklinger Schule und Lehrer. Nach
Informationen des Kultusministeriums sind in den vergangenen Wochen in der Schule insgesamt sieben
Morddrohungen gegen einen Lehrer aufgetaucht. Die letzte am 25. April, abgelegt auf einer Mädchentoilette, lautete: „Seidgewarnt, ich habe überall Bomben angebracht. . . . Herr XXX, Deine letzte Stunde hat geschlagen.“ Zudem habe es bereits am 3. Mai im TGBBZ gebrannt, das Feuer sei mit Brandbeschleunigern entfacht worden, so das Ministerium. Der bedrohte Lehrer ist inzwischen vom Kultusminister vorübergehend an eine andere
Stelle entsandt“ worden. Der Arbeitsplatzwechsel sei wegen der immer massiver gewordenen Drohungen notwendig geworden, „aus Schutz und Fürsorge gegenüber dem Beamten“, verteidigte Minister Jürgen Schreier (CDU, Foto: bub) gestern gegenüber unserer Zeitung dieses Vorgehen. „Es ist eskaliert, ich musste abwägen.“
Schreier räumte ein, dass er beiseiner Entscheidung, den Lehrer zu versetzen, im Zwiespalt war. In der Völklinger Schule wurde bereits Kritik laut, dieses Vorgehen sei fatal, da es den Schülern signalisiere: Schreib eine Todesdrohung, wenn du einen missliebigen Lehrer loswerden möchtest. Dennoch hält der Kultusminister die Maßnahme für richtig: „Man stelle sich vor, dem Lehrer wäre etwas passiert.“ Dessen Kollegen bedauern den
erzwungenen Weggang. „Mit diesem neuen Anschlag wurden unsere Bedenken bestätigt: Wir sind nicht sicherer, wenn der Kollege weg ist“, sagte ein Lehrer.