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Schiesssport Schweiz

Diese Gruppe richtet sich an alle Sportschiessfreunde. Eine rege Diskussion ist erwünscht.

Roland Hunn Ordonnanzwaffen
Ich befürchte, dass nun einfach zuviel passiert ist und der Damm brechen wird. Auch wenn er noch nicht sofort brechen sollte, ist das nächste Ereignis mit (Ordonnanz-)Waffen so sicher wie das Amen in der Kirche. Deshalb genügt es meines Erachtens nicht mehr, einfach zu mauern und auf den alten, bekannten Positionen zu verharren. Gefragt wären viel mehr konstruktive Lösungsvorschläge von Armee und SSV, um für das Schützenwesen zu retten, was noch zu retten ist. Eine Lösung könnte für mich aussehen wie folgt: Ordonnanzwaffen werden grundsätzlich im Zeughaus gelagert. Aktive Schützen (Lizenz, Migliedschaft in Verein) können ein Gesuch für die Heimabgabe der Waffe stellen. Das Gesuch würde dann analog den Kriterien der Abgabe von Waffenerwerbsscheinen geprüft und beurteilt. Mit dieser Lösung wäre der Höngger Todesschütze ohne Waffe nach Hause gegangen!. Eine solche Lösung würde den Schaden für die Schützevereine in Grenzen halten, da jeder, der schiessen will und gut beleumundet ist, dies auch tun könnte. Besitzer von Ordonnanzwaffen, welche nicht schiessen, nützen den Vereinen nichts, sind aber, wie die jüngsten Ereignisse zeigen, ein potentielles (Reputations-)Risiko für das gesamte Schiesswesen. Wermutstropfen dieser Lösung wäre natürlich der Wegfall des Obligatorischen und der damit verbundene Verlust der finanziellen Basis vieler Vereine. Dies ist aber kein stichhaltiges Gegenargument, schliesslich müssen andere Sportvereine ihre Aktivitäten auch selber finanzieren. Hier würde ich vom SSV definitiv mehr Aktivität und Leadership erwarten. Wenn ich die Schützenzeitung durchblättere, finde ich zu den aktuellen und brennenden Themen Waffenabgebe, Waffenrecht, etc. nur die (notabene bezahlten!) Inserate von PRO TELL. Wann endlich wachen SSV und Schützen aus dem jahrzehntelangen Schlaf der Gerechten auf?!
Roland Hauser
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Heiko Metzner
Als "Ausländer" (Deutscher) möchte ich kurz beschreiben wie es bei uns aussieht. Ein Luft- bzw. Kleinkalibergewehr müssen in bestimmten, näher bezeichneten Waffenschränken gelagert werden. Für ein Luftgewehr reicht allerdings noch ein Metallschrank mit Schwenkbügelverschluss aus. Bei dem Kleinkalibergewehr gibt es Unterschiede, ob nur ein 1 Kleinkalibergewehr oder 1 zusätzliches Luftgewehr gelagert wird. Wird statt des Luftgewehres eine Pistole gelagert, dann muss der Schrank fest an der Wand oder dem Fußboden verankert sein. Munition darf erst zugänglich sein wenn eine extra Tür geöffnet wird.
Bei Großkalibrigen Waffen soll ein biometrisches "Schlüssel" genutzt werden, bei der Aufbewahrung und möglicher-weise bei der Nutzung. Die Firma Anschütz hat eine solche Lösung bereits im Programm. Das würde das Ende für Vereinswaffen bedeuten und das deutsche Schützenwesen ist auf Vereine aufgebaut.
Um sich ein Kleinkalibergewehr oder eine Sportpistole kaufen zu können, müssen eine Hürde bewältigt werden. Diese Hürde nennt sich "Bedürftigkeit", der Schütze muß nachweisen das er ein Jahr regelmässig am Schießen teilgenommen hat. Dann muss er auf einer Kreis-, Bezirk- und Landesmeisterschaft geschossen haben. Um seine Ergebnisse zu steigern kann er dann die "Bedürftigkeit" anmelden und sich eine entsprechende Waffe kaufen. Vorher sollte er sich jedoch einen Waffenschrank zur Aufbewahrung der Waffe kaufen, da der Kauf der Waffe gemeldet wird ist es möglich das verlangt wird zu zeigen ob die Waffe ordnungsgemäß aufbewahrt ist.
Die Handhabung der Waffen in der Schweiz dürfte bei verschiedenen Abgeordneten "Horrorvorstellungen" auslösen, ich sehe es so das die Schweiz zeigt das es auch anders geht.
Eine Handhabung wie des Ordonanzgewehres ist bei uns nicht möglich, Waffen die zu Hause verwahrt werden sind reine Sportwaffen und haben einen Preis ab ca. 1000€ , das Schießen mit dem Sturmgewehr ist bei uns nicht möglich.
Herzliche Grüße
Heiko Metzner
Nur für XING Mitglieder sichtbar Die Waffenverbots-Initiative schafft nicht mehr Sicherheit
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Roland Senn
Geschätzte Schützinnen und Schützen
In den nächsten Tagen ist diese Kampagne auch unter http://www.waffeninitiative-nein.ch erreichbar.
Diese Massnahme wurde ergriffen, weil Interessierte in den Suchmaschinen nach „Waffeninitiative“ suchen und nicht nach „Waffenverbot“. Damit erleichtern wir ihnen das Auffinden unserer Argumente im Internet.
Beste Grüsse
Roland Senn

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Über die Gruppe "Schiesssport Schweiz"

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