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Gefahrgut

Das FORUM Gefahrgut ist die Kommunikations- & Diskussionsplattform für Gefahrgut-Experten und ermöglicht den Erfahrungsaustausch.

Mahmut Karakus Bezettelung von ADR 45er Trailern
Guten Abend,
ich habe eine Frage an die Experten unter euch. Folgender Sachverhalt:
Ein 45er Trailer (Sattelauflieger) wird mit Gefahrgut angeliefert und auf dem Zug zum Transport verladen. Sie hat die UN 2874 und ist mit dem Gefahrenzettel 6 auf beiden Seiten versehen. Jedoch stellt sich die Frage, ob für ein 45er Trailer vorne und hinten eine orangfarbene Tafel (oder Blanko Tafel) angebracht werden muss. Die Kollegen sagen, diese gelte nur für Mega-Trailer und nicht für 45er Trailer. Eine Bezettelung der Gefahrenzettel beidseitig würde ausreichen. Ich bin der Meinung, dass unabhängig von der Trailergröße neben den Gefahrenzettel auch die orangenfarbenen Tafeln vorne und hinten angebracht werden müssen.
Ich hoffe, ihr könnt mir zu diesem Sachverhalt Informationen geben.
Herzlichst
Mahmut Karakus
Mahmut Karakus
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Letzter Kommentar:
Bernd Engel
Kennzeichnung Anhänger mit Versandstücken (RID 1.1.4.4.3) Wird ein Anhänger von seiner Zugmaschine getrennt, müssen die orangefarbene Tafeln auch an der Stirnseite des Anhängers oder die entsprechenden Großzettel (Placards) an beiden Längsseiten des Anhängers angebracht sein (außer wenn diese Kennzeichnung im ADR nicht verlangt wird - ADR 1.1.3.6). Während des Bahntransportes müssen Sattelauflieger mit Gefahrzettel, Kennzeichnung und orangefarbenen Kennzeichnung gemäß des ADR gekennzeichnet sein. Bei Sattelanhängern und Lastkraftwagen muss auch die orangenfarbene Kennzeichnung vorne und hinten angebracht bleiben oder die entsprechenden Gefahrzettel an beiden Längsseiten angebracht werden.
Nur für XING Mitglieder sichtbar Frage: Arbeitssicherheit beim Be- und Entladen von TKW
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Jannik Mersch
Für Fahrzeugaufbauten, müssen rutschsichere Aufstiege mit griffgünstig angebrachten Handgriffen vorhanden sein. Die erforderlichen Abmessungen findet man im Anhang 2 der UVV "Fahrzeuge" DGUV Vorschrift 70. Laufstege, Standflächen etc. sind unter Umständen der Witterung ausgesetzt und können nicht immer sauber gehalten werden, sie sollten aus rutschhemmenden Rosten bestehen und passend dimensioniert sein.
Der Arbeitgeber für den LKW Fahrer muss für die Tätigkeiten der Mitarbeiter eine Gefährdungsbeurteilung (§ 5 ArbSchG) durchführen, wobei wechselnde Einsatzorte und die generellen möglichen Gefährdungen mitbetrachtet werden müssen. Beim Einsatz von Fremdfirmen obliegen die Arbeitsschutzpflichten aber nicht nur dem Auftragnehmer, sondern auch dem Auftraggeber. Grundlage ist hier Arbeitsschutzgesetz und die DGUV Vorschriften:
"Der Arbeitgeber muß sich je nach Art der Tätigkeit vergewissern, daß die Beschäftigten anderer Arbeitgeber, die in seinem Betrieb tätig werden, hinsichtlich der Gefahren für ihre Sicherheit und Gesundheit während ihrer Tätigkeit in seinem Betrieb angemessene Anweisungen erhalten haben." (§ 8 Abs. 2 Arbeitsschutzgesetz).
"bei der Erteilung von Aufträgen an ein Fremdunternehmen hat der den Auftrag erteilende Unternehmer den Fremdunternehmer bei der Gefährdungsbeurteilung bezüglich der betriebsspezifischen Gefahren zu unterstützen. Der Unternehmer hat ferner sicherzustellen, dass Tätigkeiten mit besonderen Gefahren durch Aufsichtführende überwacht werden, die die Durchführung der festgelegten Schutzmaßnahmen sicherstellen. Der Unternehmer hat ferner mit dem Fremdunternehmen Einvernehmen herzustellen, wer den Aufsichtführenden zu stellen hat." § 5 (Abs. 3 DGUV Vorschrift 1)
Die Frage der Verantwortlichkeit für den Fall eines Unfalls läßt sich pauschal nicht beantworten, da hier die Gesamtumstände betrachtet werden müssten.
Torsten Riedel Bezettelung / Plakatierung
Guten Tag.
Habe eine Frage in die Expertenrunde:
Situation: Es muss ein Gefahrgut UN 1263 (viskos) auf See in einem Trailer transportiert werden. Das Gefahrgut ist in 2,5 Liter Dosen verpackt. Transportiert wird eine volle Beförderungseinheit.
Wie muss die Beförderungseinheit (Trailer) gekennzeichnet werden?
Folgendes habe ich bereits gefunden:
Laut 2.3.2.5 IMDG-Code unterliegen Viskose flüssige Stoffe, die in Gefäßen mit einem Fassungsraum von höchstens 30 Litern verpackt sind, nicht den Vorschriften für die Kennzeichnung, Bezettelung und Prüfung von Verpackungen der Kapitel 4.1, 5.2 und 6.1.
Das trifft auf meine Dosen schon einmal zu.
In Kapitel 5.2 IMDG-Code geht es um die Kennzeichnung und Bezettelung von Versandstücken. Da die Plakatierung und Kennzeichnung von Güterbeförderungseinheiten aber in Kapitel 5.3 IMDG-Code beschrieben werden, stellt sich mir die Frage, ob ich die Beförderungseinheit (Trailer) trotz "Freistellung" gemäß 2.3.2.5 plakatieren muss.
Vielen Dank schon mal für die Antworten.
VG
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Über die Gruppe "Gefahrgut"

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