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History Marketing

Hier sind alle willkommen, die sich für Unternehmens- und Wirtschaftsgeschichte interessieren.

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Rainer Haferkamp Dirk Reder Sebastian Keitel
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Stefan Röhrig
Die eigene Historie trägt ganz wesentlich zur eigenen Identifikation bei. Die Beweisführung eines verantwortlichen und langfristig angelegten Handelns kann nur über die eigene Geschichte erfolgen. Ein offener und transparenter Umgang mit der eigenen Geschichte verleiht Glaubwürdigkeit und Vertrauen.
Geschichtsschreibung sollte auch einen Beitrag für einen rechtssichernden Auftrag leisten (siehe bsp. Thema „Zwangsarbeiter-Entschädigung“). Dazu ist eine neutrale, beweiskräftige Erforschung auch kritischer Themen oder Epochen notwendig. Die gewonnen Erkenntnisse können „Rückgrat“ und „Gewissen“ der jeweiligen Institution werden und setzen Maßstäbe für künftiges Tun.
Wer seine eigene Geschichte nicht aufarbeitet, muss damit rechnen, dass Dritte es tun. Dabei besteht die Gefahr, dass die Interpretation geschichtlicher Handlungen nicht mit den Erkenntnissen des Betroffenen deckungsgleich ist.
PD Dr. Mareike Menne Bitte um Erfahrungen; Studium als Berufsvorbereitung
Liebe History Marketer,
ich brauche ein wenig Unterstützung und aus dem Leben, nicht aus Büchern gegriffenes Input: Ich sitze gerade an einem Manuskript für ein Studienbuch, das im Laufe des Jahres im Kohlhammer-Verlag, Stuttgart als Nachfolger von „Berufe für Historiker“ erscheinen soll. Es richtet sich an Studierende der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Die Leitfrage lautet: Wie kann ich mein Studium so gestalten, dass ich möglichst umfangreich für den Berufseinstieg und die Berufstätigkeit profitiere?
Es wäre mir eine große Hilfe, wenn Sie mich an Ihren Erfahrungen teilhaben lassen würden: Welche Elemente im Studium haben Ihnen weitergeholfen, sich beruflich zu orientieren? Wo gab es konkrete Hilfen, was war erst im Rückblick oder mittelbar hilfreich? Was waren Sackgassen? Wie hilfreich waren Dozenten, Berater, Verwaltung, worin bestand ihre Unterstützung, oder vielleicht auch: Worin bestand ihr Hemmen? Welche Tätigkeiten und/oder Fähigkeiten haben sie aus dem Studium in Eure aktuelle Tätigkeit überführen können – und damit meine ich nicht nur die „Klassiker“ wie Recherchieren, Bewerten, Lesen etc., sondern auch und gerade die Facetten, für die wir Fachwissenschaftler manchmal blind sind.
Natürlich bin ich auch dankbar für Beispiele aus der Perspektive als Arbeitgeber bzw. Praktikantenbetreuer - was erwarten und wünschen Sie von Absolventen?
Selbstverständlich erwähne ich Ihre Unterstützung im „Dank“ und bezeichne längere Textpassagen, sollte ich (nach Rücksprache!) zitieren, mit dem Namen der/des Autorin/en.
Vielen Dank und herzliche Grüße
Mareike Menne
Kontakt: brief(at)mareikemenne.de
web http://www.brotgelehrte.de
Rainer Lächele History Marketing -- auf Kosten von Praktikanten?
Liebe Kollegen,
gestern flatterte mir diese Anzeige ins Haus:
"Neumann & Kamp Historische Projekte, Düsseldorf
Wir suchen einen Studenten/eine Studentin der Geschichte (höheres Semester) als Praktikant/ Praktikantin in Düsseldorf. Die Arbeitszeit beträgt 12 h/Woche. Für das dreimonatige Praktikum gibt es eine Aufwandsentschädigung von insgesamt 300,-- Euro. Die Tätigkeiten umfassen Archivrecherchen und Textarbeiten. Bewerben können sich auch Studierende der Kommunikationswissenschaft, für die unsere Firma als Praktikantenstelle anerkannt ist. Wir freuen uns auf Ihre Kurzbewerbung per e-mail."
Ich halte eine solche Verfahrensweise für schlicht unanständig, zumal ich mir nicht vorstellen kann, dass man für zwei Euro die Stunde anständige Ergebnisse erhält. Was meinen Sie dazu? Wie halten Sie es mit der Vergütung von Praktikanten?
Grüße aus Aalen,
Dr.Rainer Lächele
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