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Lingua Latina

Imago caetu: Amphitheatrum Flavium http://rompedia.wikia.com/wiki/Kolosseum

Georg Schilling "[...] Hodie Mihi Cras Tibi: [...]" - "[...] HODIE MIHI KRAIS [sic!] TIBI"
- Obgenannte Wendung ua (zB) zu finden auf einem Grabstein aus anno 1652 in St. Andrä am Ossiachersee (Kärnten) auf der Kirche St. Andrä an der Außenwand des Grabsteins des (Graf) Andreas (von) Dietrichstein ("Dietrichstain"), umgeben von idR indes Worten 'der' (damaligen) deutschen Sprache.
- Wer sich etwa in die (röm.-kath.) Villacher Stadtpfarrkirche St. Jakob begibt, wird ua an Innen- wie Außenmauern auch (teils) lat. Inschriften vorfinden. Interessant: auch hier die Worte "Hodie Mihi Cras Tibi" (auf einem der Grabsteine, aus anno 1625), wobei ein lat. Fehler hierauf ersichtlich ist, steht doch hierauf unter anderem:
"HODIE MIHI KRAIS [sic!] TIBI".
(Fraglich ua ev, ob zB der Steinmetz deroeinst nach dem Gehörten besagte Worte dergestalt festzuhalten sich bemühte ...?)
Georg Schilling
+2 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Georg Schilling
@Dr. J. Fischers Erwägungen:
interessant, vielen Dank für Ihre Erwägungen/Anregungen...!
Was "KRAIS" (in "HODIE MIHI KRAIS TIBI") anbetrifft, bitte:
- Wäre es nicht (auch) plausibel, dass sich dahinter fehlende (und fehlerhafte) Latein-"Kenntnisse" des (kaum lateinkundigen)Steinmetzs offenbaren ...?
- Zur Wortbedeutung "Pfleger" wie (weiter oben) von Dr. Fischer dargelegt:
könnte man die diesbzgl Erklärung des Wortes (im Wesentlichen) auf ein heutiges Verständnis (grds im geltenden deutschen Zivilrecht) einschränken? (Anders indes eventuell die Bedeutung deroeinst z.B. in Kärnten grds, anno 1650.) (?)
Viele Grüße,
Mag. G. Schilling
Georg Schilling "DISCE MORI" & "Γνῶθι σεαυτόν" in "CHARYNTHIA"/CARINTHIA ...
- Interessant, dass besagte Wortfolge mehrmals bei der (röm.-kath.) Villacher Stadtpfarrkirche St. Jakob (wiederrichtet nach dem Erdbeben von 1348) erfindlich ist ...(,wobei ein Grabstein aus dem Jahr 1582 ua die altgriech. Worte "Γνῶθι σεαυτόν" beinhaltet; der andere stammt aus anno 1561), wobei grds ua auch die 'Schreibweise' Kärntens (slow.: Koroška) auf lateinischen Inschriften teils verwundern könnte, liest man doch auf der (bemerkenswerten) Kanzel in St. Jakob von "[...] CHARYNTHIACIS [...]" (, gleichwohl andere Grabsteine von "CARINTHIA" schreiben). (...)

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