Problems logging in
Stephan Bader Das Geheimnis der Rasenneuanlage !!!!
Eine Rasenfläche neu an zulegen ist ganz einfach. Sie benötigen eigentlich nur: Liebe, Luft und WOLF-Garten. Was Sie beachten müssen und wie es geht verraten wir Ihnen hier.
Wenn Sie einen Rasen neu anlegen wollen, sollte der für die nächsten Jahre halten, was er verspricht. Er sollte satt grün, pflegeleicht und dicht sein. Und er muss - besonders wenn Kinder darauf spielen - etwas aushalten können. Deshalb ist die Wahl des richtigen Qualitätssaatgutes wichtig: Oder wussten Sie, dass die Güte des Rasensamens zu 60% für den Erfolg verantwortlich ist? Mit WOLF-Garten sind Sie hier wirklich auf der sicheren Seite. Aber wir wären nicht Deutschlands führende Rasenprofis, wenn wir nicht auch die restlichen 40% mit komfortablen Produkten angehen würden.
So zum Beispiel die Bodenvorbereitung. Sie ist wichtig, um den Rasengräsern einen schnellen Start zu ermöglichen und auch später optimale Voraussetzungen für gesundes Wachstum zu bieten. Tiefgehend können Sie verdichtete Böden effektiv mit unserer Grabegabel lockern. Um die Struktur des Bodens zu verbessern, können Sie sandigen Böden Torf und lehmigen Böden Sand beimischen. Anschließend sollte die Fläche zwei bis drei Wochen ruhen.
Bevor Sie das Saatgut ausbringen können, müssen noch gröbere Erdbrocken mit dem Kombikrümler zerkleinert und mit dem Rechen Steinchen, Wurzeln und andere Fremdkörper von der ebenen Fläche entfernt werden.
Welche Rasenmischung Sie wählen, hängt ganz vom Standort und Ihren Ansprüchen ab, die der Rasen erfüllen soll. Ein echter Allrounder ist der WOLF-Garten Strapazier-Rasen. Durch die schnelle Keimung ist dieser Rasen bereits nach wenigen Wochen dicht und belastbar. An schattigen Stellen empfehlen wir den Premium Rasen "Schatten & Sonne". Der Spiel-Rasen ist der ideale Freizeit-Rasen zum Spielen für die ganze Familie. Optimal ergänzt werden alle Saatgut-Mischungen durch den speziell auf die Bedürfnisse junger Gräser abgestimmten Rasen-Starter-Dünger, der die Nährstoffe bedarfsgerecht an die zarten Pflanzen abgibt.
Der ideale Zeitpunkt für die Rasenneuanlage ist Anfang Mai oder Mitte September. Bei der Neuanlage im Mai müssen Sie darauf achten, dass die Bodentemperatur bereits mindestens 10 °C beträgt, denn nur so keimt das Saatgut optimal. Im Herbst wiederum ist der Boden bereits vom Sommer aufgewärmt und Schauer erleichtern Ihnen das Bewässern. Jedoch kann zu dieser Jahreszeit bereits Laub auf das frisch ausgebrachte Saatgut fallen. Dies können Sie ganz einfach mit einem Fächerbesen oder Rechen zusammenkehren, damit die jungen Pflanzen wieder genügend Luft und Sonne bekommen.
Wichtig bei der Aussaat ist nun das gleichmäßige Ausbringen von Saatgut und Dünger, zum Beispiel mit dem aktuellen Testsieger, dem Streuwagen WE 430 oder dem batteriebetriebenen Universalstreuer WE-B. Sie vermeiden Fehler beim Ausbringen, wenn Sie mit dem Dünger in Längs- und mit dem Saatgut in Querrichtung arbeiten.
Unterstützen Sie Ihren jungen Rasen und versorgen Sie ihn ausreichend mit Wasser. Vor allem in den ersten drei Wochen braucht die frische Saat viel Feuchtigkeit. Bei trockener Witterung sollten Sie die Flächen mehrmals täglich wurzeltief bewässern und sie so vor dem Austrocknen schützen und das Keimen sicherstellen.
Sobald die jungen, zarten Halme 8-10 cm gewachsen sind, ist die Zeit für das erste Mähen gekommen. Schneiden Sie den neuen Rasen jedoch nicht zu kurz, eine Schnitthöhe von 5 cm ist beim ersten Schnitt ideal.
Wichtig bei der späteren Pflege ist die richtige Versorgung mit Nährstoffen. Rasendünger sollte nach etwa sechs Wochen erneut ausgebracht werden. Wenig Arbeit haben Sie mit dem Rasen-Langzeitdünger für bis zu 100 Tage oder dem Rasen-Langzeitdünger »Premium« für bis zu 120 Tage Langzeitwirkung. Beide lassen sich einfach dosieren und sauber verteilen. Mit Ausnahme extremer Schattenlagen reicht eine dreimalige Düngung pro Jahr. Lediglich Schatten-Rasen hat einen erhöhten Nährstoffbedarf, dem Sie einfach mit kürzeren Düng-Intervallen entgegen wirken können.
Viel Spass mit ihrem neuen Rasen !
Thomas Arnold
1 more comment
Last comment:
Marc Daniels
Mein Freund Jürgen Reuling hat folgenden Beitrag zu meinem Buch "Der Himmelsgarten" beigetragen.
"Schließlich kam die nächste, nicht ganz unerwartete Veränderung, die sich auf eine Anzahl von Gartenbesitzern auszuwirken begann. Sie entdeckten den Umweltschutz und gelangen zu der Auffassung, dass Rasendünger und Pestizide gefähliche Substanze sind, welche die Umwelt auf lange Sicht schädigen. Man missbilligte die Gartenpflege insesamt und ließ--ganz nach dem Vorbild von Mutter Natur -- die Pflanzen im Garten wuchern, fest davon überzeugt dass dadurch dere Umwelt tatsächlich geholfen würde.
Glücklicherweise schlossen sich nicht alle Gärtner dieser Richtung an. Immerhin ermöglicht ein ordentlich bestellter Garten den Menschen, ihre Lebensweise so auszurichten, dass sie dort umherwandern, sich entspannen und ihr Seelenheil finden können. Es versteht sich von selbst, dass ein gepflegter Rasen die Umwelt günstig beeinfluesst. Die Sauerstoffmenge, die er täglich erzeugt, reicht aus, um einen Menschen 24 Studen lang damit zu versorgen! Und die Bodentemperatur liegt im Sommer um mindestens 1 bis 2 Grad niedriger als bei einem Boden ohne Gras."
Stephan Bader NEU : Wolf Garten Organic Line
Rasendünger
Rasendünger auf organisch-mineralischer Basis ohne tierische Bestandteile
Rein pflanzlich auf Basis von Rapsschrot, Melasse, Kleie, Soja, etc mit sinnvoller Ergänzung mineralischer Bestandteile
Granuliert zur staubfreien und sauberen Ausbringung
Zwei Analysen – Standard (90 Tage) und Premium (120 Tage)
Flüssiger NPK-Rasendünger Premium aus Algen- und Seetangextrakten, deshalb sehr reich an Spurennährstoffen
Schnelle und langanhaltende Nährstoffverfügbarkeit
Rasen-Saatgut
Pflegeleicht-Rasen langsam wachsend
Pflegeleicht-Rasen mit Mikroklee
Stephan Bader Dünger schädlich für Kinder / Tiere ???
Sind die Produkte "Rasendünger mit Eisen", bzw. "Unkrautvernichter und Rasendünger" schädlich für Kinder oder Haustiere?
Die Produkte Rasendünger mit Eisen und Unkrautvernichter und Rasendünger sind bei sachgerechter Anwendung nicht gesundheitsschädlich. Nach Verwendung des Eisendüngers sollten Sie Kinder und Haustiere für 2 – 3 Tage nicht auf die behandelte Rasenfläche lassen. Der Grund hierfür ist jedoch nicht die Schädlichkeit der Inhaltsstoffe, sondern ein anderes Problem welches hierdurch auftreten kann. Der Wirkstoff Eisen-II-sulfat wird bei Kontakt mit Wasser zu Rost, welcher sich nur schwer wieder von Plattenwegen und Bodenbelägen entfernen lässt. Nachdem das Produkt mit Wasser reagiert hat (Schwarzfärbung des Mooses) kann die Fläche wieder gefahrlos benutzt werden. Die Wirkstoffe von >>Unkrautvernichter und Rasendünger<< sind Wuchsstoffe, welche die Unkräuter zu undifferenziertem Wachstum bringen. Um diese Wirkung zu erzielen sollte das Produkt bis 24 Stunden nach der Ausbringung auf der Fläche verbleiben. In diesem Zeitraum sollte die Fläche für eine bessere Wirkung nicht genutzt werden. Nach 24 Stunden sollte das Produkt in die Grasnarbe eingeregnet (bewässert) werden.
Stephan Bader Was tun bei Ameisen oder Regenwürmern im Rasen ?
Ich habe in meinem Rasen Ameisennester. Wie werde ich die los?
Ameisen können den Rasen stark schädigen, da sie die Wurzeln der Gräser anheben und so die Wasserversorgung behindern. In Folge sterben die Gräser ab. Am effektivsten lassen sich Ameisen mit Mitteln bekämpfen, die den Wirkstoff Chlorpyrifos oder Phoxim enthalten. Diese Mittel (am besten Ködermittel) werden ausgestreut und von den Ameisen in ihren Staat transportiert. Dort wird der Köder an Brut und Königin verfüttert und der Staat stirbt aus.
In meinem Rasen sind viele Regenwürmer zu finden, die Erde nach oben bringen. Wenn ich diese Erdhaufen übermähe wächst kein Rasen mehr an den Stellen. Was kann ich tun?
Regenwürmer, bzw. die Ausscheidungen, können auf einer Rasenfläche erheblichen Schaden anrichten. Am einfachsten und effektivsten lassen sie sich mit Sand vertreiben.Bringen Sie einen scharfkantigen, kalkfreien Sand (Lavasand ist empfehlenswert) aus (4-5 L/m²) und kehren Sie diesen nach dem Austrocknen in die Grasnarbe ein. Die Würmer meiden die sandige Oberfläche, weil sie den Sand mit ihrem Verdauungstrakt nicht verarbeiten können. Sollten die Würmer trotzdem an die Oberfläche kommen, werden die Ausscheidungen mit dem Sand vermischt, trocknen schneller aus und zerfallen leichter wieder, ohne nennenswerte Schäden an den Gräsern anzurichten. Es kann möglich sein, dass die Fläche zweimal jährlich besandet werden muss. Die besten Zeitpunkte sind Frühjahr und Herbst. Vermeiden Sie, dass die gesamte Sandschicht dicker als 1 cm wird. Der Sand trocknet schnell aus, und führt hierdurch in sonnigen Phasen zu Trockenschäden an den Gräsern.
Stephan Bader Neuer Rasen ohne Umgraben !!!!
Ihr Rasen sieht unschön aus, hat viele Lücken und Flecken, ist vermoost, verunkrautet, hat kaum noch Gräser oder die falschen Gräser? Kurzum: Er muss erneuert werden. Aber wie?
Nun fürchten Sie bestimmt den hohen Aufwand des Umgrabens. Dabei ist die Rasenerneuerung ohne Umgraben bereits seit über 3 Jahrzehnten bekannt und einfach durchzuführen.
Entscheidend für den Erfolg der umbruchlosen Rasenerneuerung sind
• das genaue Einhalten der Arbeitsschritte
• die Verwendung besten Rasensaatguts
• die gute Nährstoffversorgung der jungen Gräser
Am günstigsten planen Sie die Erneuerung Ihres Rasens in dem Zeitraum zwischen Mai und September. Wenn Sie dann wie nachfolgend beschrieben vorgehen, kann nichts mehr schief gehen:
1. Schritt: Tief mähen
Den alten Rasen in der niedrigsten Schnitteinstellung des Rasenmähers so tief wie möglich herunter mähen. Dies schwächt den Altbestand und gibt den neuen Rasengräsern bessere Startchancen. Das Mähgut wird restlos entfernt.
2. Schritt: Vertikutieren
Der kurze Rasen wird nun gründlich vertikutiert, und zwar mehrmals in Längs- und in Querrichtung. Je gründlicher das geschieht, umso besser, denn nur so bekommt der neue Rasensamen überall Bodenkontakt und hat gute Keim- und Entwicklungsbedingungen.
Falls die Fläche stark verunkrautet oder mit Ungräsern durchsetzt ist, empfiehlt sich der vorherige Einsatz eines flüssigen Totalherbizids. Hiermit werden alle lebenden Gräser und Unkräuter, auch die sogenannten Problemunkräuter wie z.B. Ehrenpreis-Arten, wirksam bekämpft. Bitte beachten Sie bei der Auswahl des Mittels die behördlichen Auflagen und Anwendungshinweise sehr genau. Vor allem muss eine rasche Nachsaat nach Einsatz des Mittels möglich sein.
Nach der Bearbeitung der Fläche können Sie, falls notwendig, auch noch kleinere Korrekturen der Bodenoberfläche durch Auf- oder Abtrag von Oberboden vornehmen.
Bei größeren Erdbewegen, z.B. bei der Neugestaltung eines Gartens oder Bodenauf- oder Abtrag von 20 und mehr cm, sollten die Empfehlungen zur Neuanlage eines Rasens beachtet werden.
3. Schritt: Starter-Dünger und Saatgut streuen
Nun müssen der phosphorbetonte Starter-Dünger und das spezielle Rasensaatgut nacheinander gleichmäßig auf der vorbereiteten Fläche verteilt werden. Verwenden Sie dazu am besten einen Streuwagen, denn je gleichmäßiger beides ausgestreut wird, umso besser ist das Ergebnis. Fehlstreuungen vermeiden Sie, indem der Dünger in Längs- und der Samen in Querrichtung ausgebracht werden.
4. Schritt: Abdecken
Für einen guten Bodenschluss des Saatgutes wird nun Torf oder ein anderes ungedüngtes Substrat gleichmäßig maximal 0,5 cm dick auf die eingesäte Fläche mit dem Rechen verteilt. So wird das Saatgut geschützt. Außerdem zeigt Torf, wenn er hell wird an, dass wieder beregnet werden muss.
5. Schritt: Beregnen
Die Keimung der verschiedenen Rasengräser in einer Mischung verläuft unterschiedlich lang. Manche Gräser keimen bereits nach einer Woche, andere benötigen zwei bis drei Wochen. In diesen ersten 3 bis 4 Wochen nach der Aussaat ist eine geregelte Wasserversorgung entscheidend für den Erfolg. Die obere Bodenschicht muss stets genügend Feuchtigkeit enthalten, damit die empfindlichen feinen Rasenkeimlinge nicht austrocknen.
Daher muss bei trockener Witterung vier- bis fünfmal täglich für ca. zehn Minuten beregnet werden. Bereits nach vier bis sieben Tagen sehen Sie das erste Ergebnis in Form von zarten, grünen Hälmchen. Trotzdem müssen Sie jetzt die Bewässerung kontinuierlich weiterführen.
Weitere Pflege
Damit der so erneuerte Rasen weiterhin prächtig gedeiht und dauerhaft schön bleibt, muss er weiterhin fachgerecht gepflegt werden.
Etwa 6 Wochen nach der Rasenerneuerung erfolgt eine Düngung mit einem speziellen Rasenlangzeitdünger. Diese Nährstoffzufuhr ist sehr wichtig für die jungen Rasengräser, damit sie sich weiter bestocken, Blattmasse bilden und den Rasen dicht machen.

Moderators

Moderator details

About the group: Mein Garten

  • Founded: 10/09/2010
  • Members: 232
  • Visibility: open
  • Posts: 49
  • Comments: 21