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Jürgen Wegener Ein Artikel in der Zeitschrift "Capital" über WDVS, schlechter geht es vermutlich nicht
Die Zeitung Capital meint nun auch eine Meinung zu Dämmung mit EPS/ XPS haben zu müssen.
Leider ist dieser Artikel (habe den nur in der Internetkurzform gelesen)ganz schlecht recherchiert und in vielen Teilen einfach falsch.
Auch Abschreiben sollte gelernt sein.
http://www.capital.de/politik/:Energiepolitik--Die-Daemm-Falle--Skandal-hinter-der-Fassade/100049787.html
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Jürgen Wegener
Ja das ist gut, hatte gerade einen sehr heftigen Fall mit Pfusch bei WDVS.
Allerdings ist meine Meinung zu dem ganzen WDVS aus EPS / XPS, dass es sicherlich bessere Möglichkeiten gibt sein Haus zu dämmen, aber grundsätzlich funktioniert das System, vorausgesetzt es ist anständig geplant und ausgeführt. Aber wenn man die besseren Maßnahmen ausführen will, muss man auch mehr Geld in die Hand nehmen.
Jürgen Wegener Alter Wein in neuen Schläuchen
Auch hier möchte ich den Beitrag der Welt aufmerksam machen, der sich mit dem angeblichen Unsinn einer Wärmedämmung auseinandersetzt.
http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article114866146/Die-grosse-Luege-von-der-Waermedaemmung.html
Auf diesen Artikel antwortet das IPEG Institut:
http://www.ipeg-institut.de/files/prognos_pm_online-version.pdf
Kollege K. Fischer gibt in der Südtiroler Tageszeitung noch einmal richtig Gas:
http://www.tageszeitung.it/2013/04/08/klimahauser-machen-krank/
Hier gibt es auch eine Reaktion der Stiftung ClimAbita
http://www.tageszeitung.it/2013/04/08/lantschner-vs-fischer/
die Links stammen von anderen Kollegen im Xing Netzwerk, das nicht jeder überall sein kann, habe ich hier mal einige Links zusammen gefasst.
Jürgen Wegener Der Artikel die Mär vom Dämmwahn von Energieagentur Regio Freiburg 2012
Den Artikel finden Sie hier: http://sonnenseite.com/index.php?pageID=16&article%3Aoid=a21733
Mein Fazit dazu:
Eine Einsparung von 85 %, auch auf das Bauteil bezogen, hat man höchstens wenn man in einem Zelt wohnt. Höchstens 50 % Bauteil bezogen sind realistisch, dass bedeutet bei dem Wärmeverlust von 20- 30 % über die Außenwand ist man bei 10 - 15 % Gesamteinsparung.
Wie soll ein Bauherr die angesprochene Kontrolle ausführen? Das geht höchstens über einen weiteren Fachmann vor Ort. Z.B. ein SV der kontrolliert ob die Platten vollflächig verklebt sind. Zusatzkosten!
Zu der Feuergefahr: Nichts anderes wurde in dem Bericht von Plus Minus gesagt, wenn es falsch verarbeitet wurde ist die Brandgefahr groß und dass Polystyrol brennt ist ja wohl nicht von der Hand zu weisen. Wiederum ist die Frage wie soll das von einem Laien kontrolliert werden - geht nur durch einen Fachmann. Zusatzkosten siehe oben.
Algen: Das Algen Problem ist ein schwerwiegendes. Das sehen auch die mir bekannten Dämmfreaks so.Nicht nur die Algen sind ein Problem sondern auch der Frost Tau wechsel, Luftfeuchte kondensiert und gefriert auf der Putzoberfläche. Besonders in der Übergangszeit auf der Nord West Seite und im Winter auf tagsüber besonnten Seiten.Sind hier Risse im Putz kommt es zu Abplatzungen. Wenn man sowas als "optisches Problem abtut" kann ich nicht ganz folgen.
Lebensdauer mindestens 30 - 40 Jahre würde ich mal nicht unterschreiben, siehe oben. Wenn es gut läuft 30 Jahre!
Biozide werden aus der Beschichtung ausgewaschen, somit sind diese nur in den ersten Jahren wirksam und dann unwirksam. Diese Biozide helfen nur der ausführenden Firma, die da durch während der Zeit der Gewährleistung keine lästigen Reklamationen bekommt. Sonst sind die Umweltschädlich und wir werden diese in unseren Gewässern wieder finden.
Thomas Möller
Bei einem völlig unsanierten Altbau der 1970er Generation sind 15% - 20% Einsparung durch die Außenwanddämmung, 35% bis 30% durch die Außenwanddämmung plus neue Fenster, ca. 45% durch Vollwärmeschutz, neue Fenster und Dämmung der obersten Gechossdecke, 50% bis 55% durch diese Maßnahmen plus Dämmmung der Kellerdecke möglich (Berechnung mit Energieberartungprogramm für die Erstellung von Energieausweisen).
Wird die Heizungsanlage zusätzlich erneuert, dann können 55% bis 60% eingespart werden. Etwas höhere Einsparquoten sind durch Niedrigenergiestandards (KfW-Effizienzhaus) möglich.
Nicht berücksichtigt in dieser Berechnung ist die Änderung des Nutzerverhaltens. Wer vor der Sanierung sparsam mit der Heizung umging und anschließend alle Räume auf 22°C auheizt, wird diese Einsparquoten nicht erzielen.
Bei Fassadendämmungen mit Mineralwolle gibt es gar keine Probleme mit dem Brandschutz. Bei Verwendung von Styropor müssen sog. "Brandriegel" eingebaut werden, um das Übergreifen eines Brandes auf höhere Stockwerke zu verhindern. Werden diese eingehalten, dann halten sie die baurechtlichen Bestimmungen ein. Und die sind in Deutschland keinesfalls lasch.
Zum Thema "Algenbewuchs" gibt es in diesem Forum bereits einige Beiträge. Es ist nicht grundsätzlich so, dass die Fassadendämmung zur Bildung von Algen führen. Ich habe Algenbewuchs auch an ungedämmten Massivbauten gesehen (nicht nur an der Nordseite). Der Aufbau des Dämmsystems, Dicke der Putzschicht und die Farbe spielen bei der Anfälligkeit des Algenbewuchses eine Rolle. Verhindert die Farbe das Eindringen von Wasser in die Putzschicht, dann bestehen keine günstige Wachstumsvoraussetzungen für Algen und Schimmelpilz.
Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) veranschlagt die Lebensdauer von Wärmedämmverbundsystemen nach neuesten Forschungen in einer Größenordnung
von 40 bis 60 Jahren (http://www.iwu.de/fileadmin/user_upload/dateien/energie/espi/espi2.pdf - Seite 8).
Viele Grüße aus München
Thomas Möller

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