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LIGNA - Weltleitmesse der Forst- und Holzwirtschaft

Weltleitmesse für Werkzeuge, Maschinen und Anlagen für die Holz be- und verarbeitende Industrie. Making more out of Wood.

Carl von der Goltz Angespannte Liquiditätslage in der Landwirtschaft
Landwirtschaftliche Betriebe kämpfen an vielen Fronten: Dürreschäden aus dem heißen diesjährigen Sommer und eine schwierige Situation auf wichtigen Märkten. Viele Landwirte bewerten die derzeitige wirtschaftliche Lage als schlecht und hoffen auf bessere Zeiten. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Bauernverband (DVB) im aktuellen Konjunkturbarometer Agrar. Verschlechtert hat sich zudem die Liquiditätslage der Unternehmen: Vor allem im Osten Deutschlands ist diese sehr angespannt, denn hier waren die Dürreschäden besonders hoch. Vergleicht man die Betriebsformen, klagen mit einem Fünftel der 1.000 Befragten vor allem Veredlungsbetriebe über fehlende finanzielle Mittel. Die Gründe liegen hier bei gefallenen Erzeugerpreisen sowie höheren Futterkosten.
Zurückhaltung bei geplanten Investitionen
Die aktuelle Lage spiegelt sich in den Investitionsplänen der Landwirte für die kommenden sechs Monate wieder. Diese fallen im Jahresvergleich deutlich geringer aus, sowohl für Ställe und Stalltechnik, als auch für Landkäufe. Lediglich bei vorgesehenen Maschineninvestitionen sind die Investitionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum minimal höher geplant – 1,0 Milliarden Euro statt 0,9 Milliarden im Vergleichszeitraum. Experten beobachten diese Entwicklungen mit Sorge, sind doch Investitionen für die Sicherung der Branche mit ihren vielen Arbeitsplätzen unabdingbar.
Die Branche hat sich stark verändert – früher war die Landwirtschaft eher kleinbäuerlich geprägt, heute geht der Trend zu großen und leistungsfähigen Betrieben. Dennoch ist das Sachkapital nach wie vor zu einem Großteil eigenkapitalfinanziert. Damit binden die Landwirte hohe Summen finanzieller Mittel und können diese nicht flexibel nutzen. Obwohl die Branchenverbände immer wieder in Richtung Banken sensibilisieren, wie wichtig eine ausreichende Kreditversorgung für eine stabile deutsche Landwirtschaft ist, sind diesen aufgrund der geltenden Regularien oft die Hände gebunden. Aufgrund der hohen Risikoanfälligkeit der Landwirtschaft sind kurzfristige Hausbankkredite oft keine Option – dem Situationsbericht 2016/2017 des Bauernverbandes zufolge setzen sich 83 Prozent des Kreditbestandes aus Krediten mit langen Laufzeiten zusammen, die eher langfristige Investitionen ermöglichen.
Alternative Finanzierungen stärken Liquidität in der Landwirtschaft
Gerade für die Landwirte bieten sich alternative Finanzierungsmodelle an. Factoring, Beteiligungen oder Sale & Lease Back können den klassischen Kredit strategisch sinnvoll ergänzen und sorgen für einen größeren finanziellen Spielraum. Da agrarwirtschaftliche Betriebe meist über ein umfangreiches Anlagevermögen in Form von werthaltigen Fahrzeugen, Landmaschinen und anderen Geräten verfügen, kann eine Finanzierung über Sale & Lease Back die Liquidität verbessern. Es handelt sich dabei um eine assetbasierte Variante – im Fokus stehen demnach Objekte eines Unternehmens, auf die bei der Finanzierung abgestellt wird. Die Bonität und andere bankentypische Bewertungskriterien stehen nicht im Vordergrund.
Sale & Lease Back: Objektfinanzierung sichert finanzielle Mittel
Sale & Lease Back lässt sich in vielen Branchen anwenden. Warum es für die Landwirtschaft attraktiv ist? Eine Finanzierung über Sale & Lease Back zielt auf gebrauchte Maschinen oder Produktionsanlagen ab. Es geht vor allem um die Werthaltigkeit der Assets, um ihre Fungibilität, sprich ihre Austauschbarkeit, und dass diese mobil, also nicht mit Hallen verbaut sind. Landmaschinen und Geräte sowie Spezialfahrzeuge der Landtechnik sind meist wertstabil und langlebig, also ideal für dieses Modell. Indem Landwirte diese Objekte verkaufen und umgehend zurückleasen, erhalten sie durch eine reine Innenfinanzierung frische Liquidität. Diese steht dem Unternehmen ohne Auflagen flexibel zur Verfügung – zum Beispiel für die Realisierung von Investitionen oder Umstrukturierungen des Agrarbetriebes. Sale & Lease Back kommt regelmäßig bei Sondersituationen zum Einsatz, in denen schnell und flexibel finanzielle Mittel benötigt werden, sei es bei Wachstumsprozessen, bei Nachfolgen oder in Sanierungen – es ist in allen Unternehmensphasen eine Option, um den Handlungsspielraum zu erweitern.
Weitere Informationen gibt es unter http://www.maturus.com. Dort kann das Finanzierungsmagazin „maturusaktuell“ kostenlos heruntergeladen werden
Sie möchten sich über Ansätze wie Factoring oder Sale & Lease Back informieren? Sprechen Sie mich gerne einfach an.
Viele Grüße
Carl-Jan von der Goltz
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Christian Gahle Heute: Tricks mit der Stichsäge
Sie sind heute in Hannover / auf der LIGNA und interessieren sich für Handmaschinen? Dann haben wir etwas für Sie:
Mafell präsentiert „Ungeahnte Möglichkeiten einer Stichsäge“ anhand der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der „P1cc“: vom präzisen Sägen mit Führungslineal über das winkelrechtes Arbeiten mit der „P1 cc“ und die speziellen Einsatzgebiete des „CUnex“-Sägeblattes bis hin zum Rückwärtssägen.
Donnerstag, 25. Mai 2017
10:00–12:00 Uhr und 13:00–15:00 Uhr
Kommen Sie einfach vorbei und melden sich am Empfang im Pavillon 11C (vor Halle 11) an.
Beste Grüße,
Christian Gahle
Christian Gahle Heute: Mit Festool Trainieren
Sie sind heute in Hannover / auf der LIGNA und interessieren sich für Handmaschinen? Dann haben wir etwas für Sie:
Mittwoch, 24. Mai 2017
10:00–11:30 Uhr
Festool: Zur perfekten Kanten mit dem mobilem System „Conturo KA 65“
12.:30–14:00 Uhr
Festool: Sicher Verbinden mit der vielseitigen „Domino“-Fräse!
15:00–16:30 Uhr
Festool: Die perfekte Oberfläche mit Handmaschinen!
Das komplette Programm und ein Anmeldeformular zur kostenfreien Teilnahmen finden Sie unter
http://www.ligna.de/de/trainings
...oder kommen Sie einfach vorbei und melden sich am Empfang im Pavillon 11C (vor Halle 11) an.
Beste Grüße,
Christian Gahle

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  • LIGNA 2019
    LIGNA 2019
    Mo, 27.05.2019, 9:00 - Fr, 31.05.2019, 18:00
    Hannover
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Über die Gruppe "LIGNA - Weltleitmesse der Forst- und Holzwirtschaft"

  • Gegründet: 27.01.2012
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