Problems logging in

ZWnetz – Zukunftswerkstätten-Vernetzung ab 2013

Zukunftswerkstätten ermöglichen wegweisende Partizipation. Wir laden ein zu Austausch und Auseinandersetzung mit Theorie und Praxis.

Only visible to XING members Inklusive Stadt-/Quartiersentwicklung: Städtetags-Publikation veröffentlicht!
Stephan G. Geffers Fritz Letsch
+2 more comments
Last comment:
Fritz Letsch
In der Landjugend hatte Regionalentwicklung schon vor Jahrzehnten tolle Ideen, vor allem über aktivierende Befragung, aber heute ist die Situation schon sehr oft verschärft, weil die Abwanderung schon Lücken hinterlässt, die nicht leicht zu füllen sind, und es braucht langfristige Moderationen für neue Möglichkeiten.
Stephan G. Geffers Krefeld (17. Oktober 2017) Ideenabend "Null Müll"
Heute Abend (Dienstag 17.10.17 ab 19:00 Uhr) im Café Lentz http://www.lentz-krefeld.de können Anwohner des Samtweberviertels (Südweststadt Krefeld) http://www.vimeo.com/103693467 eigene Ideen zur Müllvermeidung entwickeln und selbst oder gemeinsam umsetzen. Selber machen, Mitstreiter finden, Arbeiten auf mehrere Schultern verteilen, das macht nebenbei auch noch Spaß und man lernt neue Leute und Nachbarn kennen. http://www.samtweberviertel.de/dich-nervt-der-muell-auf-der-strasse-dann-komm-am-17-10-ins-cafe-lentz/
Teilnehmende am Jahrestreffen von Zukunftswerkstätten ZW2017 (April 2017 in Walberberg) haben Robert Ambrée und sein Engagement für ein starkes Gemeinwesen im Samtweberviertel schon kennen gelernt, siehe http://www.xing.com/communities/posts/29-punkt-04-punkt-17-walberberg-auf-quartiersebene-fuer-inklusion-und-integration-weltweit-fuer-kollektive-1013030777
Die Moderation des heutigen Ideenabends "Null Müll" und der sich daran anschließenden Begleitung werden Lars Meyer und Sarah Büchter vom "Forum Eltern und Schule" Dortmund (FESCH) http://www.w-f-sch.de sowie Petra Eickhoff und Stephan G. Geffers von "Partizipation und Organisationsentwicklung" Köln (parto gUG) http://www.part-o.de im Team gestalten. Mich interessiert, welche Erfahrungen mit Teilhabeaktionen zur Müllvermeidung andere XING-Forenmitglieder schon gemacht haben.
Stephan G. Geffers
1 more comment
Last comment:
Stephan G. Geffers
Heute Abend, 22.11.2017 sind Sarah Büchter (FESCH Dortmund), Petra Eickhoff (parto gUG Köln) und ich wieder in Krefelds Samtweberviertel im Café Lentz. Auf Initiative des Viertelrats http://www.samtweberviertel.de/samtweberviertel/plattform-samtweberviertel/ werden wir Lernmöglichkeiten von „Handwerkszeug“ fürs Engagement im Stadtviertel erkunden: Wie stärke ich Dialogfähigkeiten? Welche Methoden eignen sich für eine Stadtentwicklung aus der Mitte der Bewohnerinnen und Bewohner? Welchen Roten Faden braucht das Lernen im Rahmen Urbaner Nachbarschaft? Ab 18:30 Uhr sind wir in der Lewerentzstraße 106, Krefeld zu finden.
Stephan G. Geffers Zukunftskonferenz oder Zukunftswerkstatt? Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Bisweilen werden die Begriffe Zukunftskonferenz und Zukunftswerkstatt synonym verwendet, obwohl es sich um ganz unterschiedliche Konzepte der Partizipation handelt. Zwar kann auch eine zielführende Mischung beider Methodenkonzepte hilfreich sein. Dennoch möchte ich mich für eine klare und fachgerechte Verwendung der Begriffe aussprechen und dazu einladen, in diesem Forum konkrete Erfahrungen mitzuteilen.
Zukunftskonferenz
Anstatt sich mit Problemen und Konflikten herumzuplagen, fordert der US-amerikanische Organisationsberater Marvin R. Weisbord (geboren 1931) dazu auf, sich mit gemeinsamen Ausgangspunkten und Zukunftsperspektiven zu befassen.
Das Vorgehen umfasst sechs Phasen: 1. Rückblick und Vergegenwärtigung, 2. Umfeldprüfung und Trendanlalyse, 3. Bewertung und Anerkennung, 4. Visionen und Idealszenarien, 5. Gemeinsamkeiten, 6. Aktionspläne.
In der Anwendungspraxis bedeutet das für die Moderation einer Zukunftskonferenz, Erfahrungen innerhalb und außerhalb der eigenen Organisation oder der eigenen Kommune zu erschließen und zu vernetzen.
Im Wechsel zwischen homogenen und heterogenen Gruppenzusammensetzungen werden so die Möglichkeiten gemeinsamen Handelns mit den Teilnehmenden strukturiert. Die Moderation sorgt für Offenheit der Ergebnisse und versteht es, immer die richtigen Menschen an den Tischen zusammenzuführen.
Ziel ist es, dass sich selbst steuernde Gruppen bilden, die die Umsetzung auch nach der Zukunftskonferenz vorantreiben.
Das ganze System in einen Raum zu holen, ist eines der Grundprinzipien der Zukunftskonferenz, um wirklich Gemeinsamkeiten herausarbeiten und konkrete Maßnahmen planen zu können. Die Konzentration liegt dabei nicht auf das, was trennt, sondern auf das, was verbindet.
Einer Zukunftskonferenz geht eine gründliche Analyse voraus, wer ins kommunikative System gehört und welche Wechselwirkungen zwischen den Gruppen auf das Thema wirken.

>>Video (3 Minuten) "Zukunftskonferenz": http://www.youtube.com/watch?v=3KGmD-W2-Ic
>>"Wegweiser Bürgergesellschaft" der Stiftung Mitarbeit zur Zukunftskonferenz: http://www.buergergesellschaft.de/mitentscheiden/methoden-verfahren/visionen-entwickeln-zukunft-gestalten/zukunftskonferenz/
>>"Zukunftskonferenz / Energien für Wandel (Basis-Training)" beim Team Zukunftswerkstatt Köln (heute: parto gUG Köln): http://www.zwteam.de/training-zukunftskonferenz.html
>>Methodenerfinder Marvin R. Weisbord auf eigener Homepage (in Englisch): http://www.marvinweisbord.com/
Stephan G. Geffers Zukunftswerkstatt oder Zukunftskonferenz? Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Bisweilen werden die Begriffe Zukunftswerkstatt und Zukunftskonferenz synonym verwendet, obwohl es sich um ganz unterschiedliche Konzepte der Partizipation handelt. Zwar kann auch eine zielführende Mischung beider Methodenkonzepte hilfreich sein. Dennoch möchte ich mich für eine klare und fachgerechte Verwendung der Begriffe aussprechen und dazu einladen, in diesem Forum konkrete Erfahrungen mitzuteilen.
Zukunftswerkstatt
Oft verharren Menschen in Resignation, weil sich Zukunftsentwicklungen nicht beeinflussen lassen und von mächtigeren Kräften vorgeplant werden. Als Antwort darauf fordert der deutsche Wissenschaftsjournalist, Zukunftsforscher und Friedensaktivist Robert Jungk (1913-1994) Betroffene an der gesellschaftlichen Basis dazu auf, sich innerhalb eines sozialen Vorschlagswesens mit eigener Phantasie und eigenem Gestaltungswillen einzubringen.
Das Vorgehen umfasst drei Phasen: 1. Kritik und rationale Analyse, 2. Utopie und visionäre Zielfindung, 3. Verwirklichung und Aktionsplanung. Vier verbindende Arbeitsschritte kommen hinzu: Vor Phase 1 Wertschätzung des schon Erreichten, zwischen den Phasen 1/2 Positive Wendung der Blickrichtung und 2/3 Schlüsselmomente fürs Handeln, nach Phase 3 Permanente Umsetzung.
In der Anwendungspraxis bedeutet das für die Moderation einer Zukunftswerkstatt, in einem gemeinsamen Dialogprozess Menschen unterschiedlicher Meinungen, Haltungen und Vorerfahrungen zu begleiten und ihre Gefühle und Handlungen zu vernetzen. Zukunftswerkstätten sind eine Form des Zusammenkommens in vielfältiger Mischung, die dazu motiviert, selbstbestimmt aktiv zu werden. Die Moderation einer Zukunftswerkstatt sorgt mit Unvoreingenommenheit und Allparteilichkeit für ein Vertrauen, sich auch mit unkonventionellen Ideen frei zu äußern und diese gemeinschaftlich zu durchdenken.
Ziel ist es, dass sich emotional gestärkte Gruppen bilden, die nach der Zukunftswerkstatt dauerhaft am Thema weiterarbeiten wollen.
Es braucht eine starke Phantasiebewegung, ist eines der Grundprinzipien von Zukunftswerkstätten. Daran sollen nicht ausgesuchte Experten, sondern alle Interessierten Menschen beteiligt werden, die konkret über neue gesellschaftliche Verhältnisse und andere produktive Möglichkeiten nachdenken wollen. Der Fokus liegt dar­auf, die Vielfalt an Zukunftsmöglichkeiten zu erkennen. Wer die Zukunft im Voraus selbst "erfindet", so die Hal­tung, kann sie wirksam beeinflussen.

>>Video (7 Minuten) "Die Schule sind wir - Zukunftswerkstatt und Fundraising": http://www.youtube.com/watch?v=Wqy8OLpWFds
>>"Wegweiser Bürgegesellschaft" der Stiftung Mitarbeit zur Zukunftskonferenz: http://www.buergergesellschaft.de/mitentscheiden/methoden-verfahren/visionen-entwickeln-zukunft-gestalten/zukunftswerkstatt/
>>"Das Besondere der Zukunftswerkstatt" beim Team Zukunftswerkstatt Köln (heute: parto gUG Köln): http://www.zwteam.de/zukunftswerkstatt.html
>>Methodenerfinder Robert Jungk in Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Jungk
Stephan G. Geffers Bericht aus der Zukunftswerkstatt "Wie wollen wir in Goslar leben?"
In der Online-Zeitung "RegionalHeute" aus der Region Braunschweig ist ein Bericht zur Zukunftswerkstatt in Goslar veröffentlicht worden, die Petra Eickhoff und ich Ende September 2017 im Rahmen der Interkulturellen Woche http://www.interkulturellewoche.de/ moderiert habe: http://regionalgoslar.de/zukunftswerkstatt-wie-wollen-wir-in-goslar-leben-2
Petra Eickhoff
Ja, es war eine sehr ermutigende Zukunftswerkstatt, in der Menschen mit ganz unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Wurzeln gemeinsam in den Dialog gegangen sind. Das geht am Besten, wenn nicht nur geredet wird, sondern über szenische Darstellungen und kreative Visionsarbeit alle beteiligt werden können.
Aufgefallen ist mir, dass für das Thema Arbeit und Beschäftigung der Faden abbrach... Es wäre eine eigene Zukunftswerkstatt wert, um kreative Lösungen und Verbündete zusammenzubringen.

This group's events

All events

Moderators

Moderator details

About the group: ZWnetz – Zukunftswerkstätten-Vernetzung ab 2013

  • Founded: 29/11/2012
  • Members: 205
  • Visibility: open
  • Posts: 274
  • Comments: 288