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ZWnetz – Zukunftswerkstätten-Vernetzung ab 2013

Zukunftswerkstätten ermöglichen wegweisende Partizipation. Wir laden ein zu Austausch und Auseinandersetzung mit Theorie und Praxis.

Stephan G. Geffers Soziale Arbeit gegen Armut im Wandel: Hilfsorganisation nutzt Zukunftswerkstatt
85 reiche Menschen besitzen so viel wie die halbe Weltbevölkerung - meldet am 20. Januar 2014 die Deutsche Presseagentur http://www.dpa.de unter Bezugnahme auf einen Bericht über die Verteilung des Wohlstands auf der Erde, den die unabhängige Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam veröffentlichte. Oxfam http://www.oxfam.de setzt sich ein "Für eine gerechte Welt. Ohne Armut."
Mein Ansatzpunkt, einen - zugegebenermaßen nur kleinen - Beitrag gegen Armut und Ausgrenzung zu leisten, ist es, durch Moderation von Partizipationsprozessen denjenigen Menschen zu einer Stimme in der öffentlichen Wahrnehmung zu verhelfen, denen aufgrund ihrer sozialen Lage in Armut selten zugehört wird. Ihnen soll damit die Aufmerkamkeit und der Respekt entgegengebracht werden - als eine Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben.
* Ein Partizipationsprojekt in einer Zeit der sich öffnenden Schere zwischen Arm und Reich *
In der Absicht, aktiv zu werden gegen Armut und sozialer Ausgrenzung, habe ich mich gemeinsam mit Wiebke Claussen (aus Dortmund) , Petra Eickhoff und Fred Gimpel (beide aus Köln) im Jahr 2013 am luxemburgischen Projekt "Zesummen an'd Zukunft" beteiligt.
In einer "therapeutischen Wäscherei" zur Wiedereingliederung von arbeits- und obdachlosen Menschen in eine Berufsausübung, die Selbstwirksamkeitserfahrungen ermöglicht, moderierte ich eine Zukunftswerkstatt. Arbeitsergebnisse bezogen sich sowohl auf die Wäscherei als auch die Nachbarschaft und die eigene Bildungsbiografie und zeigten bald schon positive Folgen auf die persönlichen Entwicklungen. Empowerment http://de.wikipedia.org/wiki/Empowerment war spürbar, nun leichter selbstbestimmt, autonom und gemeinsam aktiv werden zu können, anstatt auf Almosen zu warten. Beeindruckend war für mich, wie intensiv die kreative und wertschätzende Zusammenarbeit alle bewegte - die Professionellen der sozialen Organisation eingeschlossen. Einblick in die Dokumentation: http://www.zwteam.de/Datas/Zukunftswerkstatt-Protokoll-Waeschbur.pdf
* Die durch Obdachlosigkeit gezeichneten Lebensschicksale sind unerkannte Ressourcen *
Auch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Notschlafstelle für wohnungslose Menschen ("Foyer Ulysse" http://lb.wikipedia.org/wiki/Foyer_Ulysse ) mitten im Herzen des Finanzplatzes Luxemburg (http://de.wikipedia.org/wiki/Luxemburg_%28Stadt%29 ) habe ich im Rahmen dieses Projektes zwei Tage verbracht und viel Vertrauen aufbauen können. Es zeigte sich einmal mehr, dass es sich lohnt, Ideen und Visionen gemeinsam auszusprechen und den Gefühlen von Ausgrenzung und gesellschaftlichen Spaltung Bilder zu geben. Auch hier war es möglich, eine kurze Zukunftswerkstatt zu moderieren - mit Menschen, denen manche andere weder die Ausdauer noch die Auffassungsgabe zutrauen, sich zu artikulieren und einander zuzuhören.
Die Arbeit mit Zukunftswerkstätten soll die direkt betroffenen Menschen einbeziehen, zu eigenem Handeln ermutigen und jede Form von Bevormundung, was sich Menschen für die Zukunft wünschen, vermeiden. Leider konnten in dieser Notschlafstelle nicht alle Vorbehalte der Einrichtungsleitung zu einem offenen Arbeitsprozess überwunden werden, so dass der Partizipationsprozess in diesem Hause zunächst ausgebremst wurde.
* Partizipation als Ansatzpunkt einer veränderten sozialen Arbeit gegen Armut *
Etliche "Professionelle" der sozialen Arbeit in Luxemburg durchliefen 2013 eine sechstägige Schulung in der Moderation von Zukunftswerkstätten. http://www.xing.com/net/zwnetz/weitblick-neuigkeiten-kurzportraits-austauschbar-welche-moglichkeiten-bietet-mir-das-netz-von-zukunftswerkstatten-741684/luxembourg-ville-letzebuerg-aktuelle-zukunftswerkstatt-moderationsausbildung-44037018 . Damit wurde ein Grundstein gelegt, damit sich langfristig ein Umdenken im Umgang mit Klientinnen und Klienten dauerhaft durchsetzen kann. Es erschien ein zweisprachiges, 64-seitiges Skript "Zukunftswerkstätten kompetent moderieren - Savoir faciliter les Ateliers de l‘Avenir". Ein Auszug daraus steht zur Vertiefung zur Verfügung: http://www.zwteam.de/Datas/Moderationsausbildung-Luxemburg-2013.pdf
Die dabei frisch Ausgebildeten moderierten dann gemeinsam mit den erfahrenen Zukunftswerkstatt-Moderatorinnen und -Moderatoren aus Deutschland in Hesperange (südlich der Hauptstadt von Luxemburg) http://www.hesperange.lu eine nationale Armutskonferenz unter neuen Rahmenbedingungen. Das jährliche partizipative Treffen zur sozialen Inklusion (REPIS: Rencontre participative pour l'inclusion sociale) wurde vom European Anti Poverty Network Lëtzebuerg http://www.eapn.lu 2013 erstmals als Zukunftswerkstatt durchgeführt.
Anfang 2014 geht nun die Dokumentation der REPIS-Konferenz von Luxemburg in Druck. Ich veröffentliche nachfolgend einige Abschnitte daraus vorab, um anzuregen, Ähnliches in anderen Orten und Ländern zu erproben und durch Partizipation gegen Armut und Ungerechtigkeit zu handeln:
* Wie eine Konferenz zu Armut mit Betroffenen als Zukunftswerkstatt funktioniert: *
* Mit Kreativität gegen Routine und Resignation *
* Partizipation *
Die Zukunftswerkstatt « Atelier de l'Avenir » ist bekannt als partizipative Arbeitsmethode. Zukunftswerkstätten begleiten Menschen mit unterschiedlichsten Erfahrungen in einen fruchtbaren Dialog, in dem jeder wertvoll ist, egal ob jung oder alt, neu dabei oder reich an Erfahrung, ob mehr oder weniger formal gebildet oder sprachgewandt. Eine Zukunftswerkstatt will Resignation überwinden und Ermutigung verbreiten. Dies ist deshalb so wichtig, weil Menschen, die resignieren, träge werden. Zukunftswerkstätten wecken die Vorstellungskraft davon, was sein könnte, und regen so dazu an, aktiv mit anderen gemeinsam zu handeln.
Gerade diejenigen Menschen, denen nur wenige etwas zutrauen, können in Zukunftswerkstätten befähigt werden, über neue gesellschaftliche Verhältnisse und andere produktive Möglichkeiten nachzudenken. Denn wer die Zukunft im Voraus erfindet, kann hoffen, sie wirksam selbst zu beeinflussen, schrieb der Methoden-Erfinder Robert Jungk in einem Buch « Projekt Ermutigung ». http://zwnetz.de/Jungk/80.html#Anchor-Mut
* Moderation *
Alle Teilnehmenden sind Experten ihrer Lebenswelt. Es kommt nicht darauf an, wie lange man schon dabei ist, wie alt man ist oder wie gut man reden kann. Nicht das Moderations-Team entscheidet, sondern die Teilnehmenden wissen selbst, was wichtig ist. Die Moderatoren schenken jedem gleichermaßen Aufmerksamkeit. Sie vertrauen darauf, dass jeder im Raum etwas Wichtiges zum Ergebnis beitragen kann. In einer Zukunftswerkstatt wird jeder gebraucht, um Konzepte für eine gute gemeinsame Zukunft zu entwickeln.
Rational-analytische Methoden (z.B. Stichworte sortieren und auswählen) und emotional-intuitive Methoden (z.B. eine Collage plakatieren) wirken wechselseitig und motivieren zu neuen Sichtweisen und Ideen. Erfahrungen mit Zukunftswerkstätten bestätigen, dass Menschen mit unterschiedlichen Meinungen und mit verschiedenen Lebensgeschichten sehr gut miteinander arbeiten können. Alle können gleichberechtigt mitreden und in drei Arbeitsphasen gemeinsam herausfinden, welcher Ärger in Zukunft verschwinden soll, welche Träume eines besseren Lebens alle verbindet und welche Veränderungen man bald schon gemeinsam voranbringen kann.
* Kreativität *
In der Zukunftswerkstatt wird die Kreativität aller Teilnehmenden angeregt, um ungewöhnliche Vorschläge und neue Ideen zusammenzutragen. Wer nicht gut schreiben kann, drückt seine Ideen wie ein Künstler mit Farben aus, oder zeigt den anderen seine Sichtweise in einer Zukunfts-Szene wie im Theater. Am Schluss einer Zukunftswerkstatt wird gefeiert, wenn alle guten Ideen aufgeschrieben sind und jeder weiß, was für die Zukunft miteinander verabredet wurde. Indem Menschen nach der Zukunftswerkstatt an ihren Themen und Projekten weiterarbeiten, entstehen aus den Erfahrungen von Zusammenarbeit auf « Augenhöhe » oft permanente Werkstätten.
Weiterlesen in der REPIS-Dokumentation: http://www.zwteam.de/Datas/REPIS2013-Dokumentation.pdf
* Gemeinsam soziale Arbeit gegen Armut mit Zukunftswerkstätten weiterentwickeln *
Diskutieren Sie mit mir, mit Petra Eickhoff und Wiebke Claussen öffentlich die genannten Projekte: Am Sonntag 26. Januar 2014 in "Kana Dortmunder Suppenküche" http://www.kana-suppenkueche.de , unweit des Hauptbahnhofs Dortmund, geht es um "Zukunftswerkstätten mit Menschen am Rande der Gesellschaft", siehe http://www.xing.com/net/zwnetz/uberblick-methoden-links-praxis-was-finde-ich-bei-den-zukunftswerkstatten-741683/betroffene-zu-beteiligten-machen-zukunftswerkstatten-mit-menschen-am-rande-der-gesellschaft-45807199 .
Und lassen Sie sich unterstützen durch die Arbeit des gemeinnützigen Vereins Zukunftswerkstätten e.V. für Partizipation und gegen soziale Ausgrenzung http://www.zukunftswerkstaetten-verein.de . Ich freue mich auf gemeinsame Schritte.
Dies finde ich lesenswert: "Restaurant 'Robin Hood' in Madrid: Reiche Menschen bezahlen - Arme essen kostenlos": http://home.1und1.de/magazine/panorama/restaurant-robin-hood-madrid-reiche-menschen-bezahlen-armen-essen-kostenlos-32143000
Zitat aus diesem Beitrag:

>>Der 80-Jährige Rodríguez hatte vor 54 Jahren die karitative Organisation "Mensajeros de la paz" gegründet und sich seitdem für Pflegekinder, Opfer von häuslicher Gewalt und Obdachlose eingesetzt. Im Dezember letzten Jahres eröffnete er dann das Restaurant "Robin Hood" in Madrid mit der simplen Idee, dass jeder Gast, der Mittags speist, auch das Essen für ärmere Leute am Abend finanziert.

>>Das Restaurant hat auch am Abend nichts mit einer klassischen einfachen Suppenküche zu tun. Es werden hervorragende Gerichte serviert, beispielsweise Truthahn mit Pilzen und Kartoffeln sowie Vanillepudding als Dessert.

>>Dem amerikanischen Hörfunknetzwerk NPR sagte Pater Rodríguez, dass die Obdachlosen mit der gleichen Würde essen sollen "wie jeder andere Gast auch. Sie sollen aus Gläsern und nicht aus Plastikbechern trinken. In einer freundlichen Atmosphäre und an einem Ort, an dem man sich unterhalten kann."
Mit Menschen würdevoll umzugehen, ist auch eine Grundhaltung in der Zukunftswerkstatt-Moderation. Wer hat Erfahrungen damit, oder kennt ähnliche Aktionen wie das Restaurant in Madrid?
Stephan G. Geffers Januar 2017 (Freising) Wie Ideen konkret werden - Eine Zukunftswerkstatt
Ähnlich wie zuvor schon im Juli 2016 nahe Augsburg ist das parto-Team aus Köln Anfang des Neuen Jahres 2017 wieder unterwegs in Bayern: Petra Eickhoff und ich werden ein Modul der Weiterbildung „Kirche entwickeln“ moderieren. Der Kurs des Erzbistums München und Freising soll Mitarbeitende in der katholischen Kirche dazu befähigen, mit Zukunftswerkstätten pastorale Innovationsprojekte zu fördern, zu begleiten und selbst anzupacken.
Aus der Beschreibung des Moduls zitiert:

>>Eine Idee, wie Kirche auch ganz anders aussehen könnte, blitzt bei vielen Seelsorger/innen und ehrenamtlich Engagierten immer wieder auf. Der Mut, etwas zu verändern, neue Impulse umzusetzen, braucht einen strukturierten Denkraum und den motivierenden Austausch mit anderen. Diese Fortbildung weitet die eigenen Handlungsmöglichkeiten, damit Ideen und Bilder zu Neuheiten werden können.
>>
>>In der Form einer Zukunftswerkstatt betrachten die Teilnehmenden sowohl offen und ungeschminkt ihre Ausgangssituation als auch die Chancen, zu überraschen und Innovatives zu etablieren. Sie lernen, Kirchenkritik ins Positive zu wenden. Mithilfe einer Utopie deuten sie ihre noch vagen Ideen, werden konkreter und entwickeln Realisierungsmöglichkeiten.
>>
>>"Gerade dieses Verrücken der Perspektiven bringt in vielen Fällen erst das notwendige Neue und Andere zur Welt", sagte der Zukunftswerkstatt-Erfinder Robert Jungk.
>>
>>Teilnehmende lernen darüber hinaus die Zukunftswerkstatt als Methode kennen, um im eigenen Arbeitsbereich sich und andere zu motivieren und von der kleinen Idee zur Bereicherung und Vielfalt in der Seelsorge zu gelangen.
Mit bisher 32 Anmeldungen aus vielen pastoralen Berufsgruppen, von Pfarrern, Diakonen, Pastoral- und Gemeindereferentinnen und -referenten, Pfarrgemeinderatsmitgliedern, Pfarrhelferinnen und ehrenamtlich in der Kirche Engagierten haben sich unsere Erwartungen mehr als erfüllt, so dass wir ein drittes Teammitglied in die Moderation einbinden können. Denn die Stärke von Zukunftswerkstätten liegt gerade auch darin, Menschen mit unterschiedlichsten Erfahrungen und Haltungen konstruktiv zusammenzuführen, damit Ideen einer sich verändernden Kirche konkret werden. Wir freuen uns darauf.
WEITERGEHENDE HINWEISE (LINKS)
* Weiterbildung "Kirche entwickeln" Modul 2: http://theologischefortbildung.de/veranstaltung.php?id=547
* Aufgaben und Schwerpunkte der Fort- und Weiterbildung Freising im Erzbistum München und Freising: http://theologischefortbildung.de/das-institut.php
* Einblick in die vergangene Zukunftswerkstatt-Fortbildung im Bistum Augsburg:
http://www.xing.com/communities/posts/augsburg-juli-2016-zukunftswerkstatt-moderation-beim-bistum-augsburg-lernen-1011165913
* Zum Hintergrund des Tagungsorts Pallotti Haus Freising und der Gemeinschaft der Pallottiner http://www.pallottiner-freising.de/
* Weitere Zitate des Zukunftswerkstatt-Erfinders Robert Jungk im Arbeitspapier Nr. 25 (2013) der Robert-Jungk-Bibliothek Salzburg http://jungk-bibliothek.org/2013/03/19/ap-25-robert-jungk-in-zitaten-2/
* Aktuelles zum Thema "Kirche entwickeln" auf der Website von parto gUG - Partizipation und Organisationsentwicklung Köln http://www.part-o.de/
Das nachfolgende Foto stammt aus einer Zukunftswerkstatt im Sommer 2016. Ihr Thema: "Lieber gemeinsam statt einsam: Wie gelingt es uns in unserem Wohnviertel, miteinander zu leben, voneinander zu lernen und füreinander da zu sein?"
Petra Eickhoff 15.11. bis 17.11.2016 "Kommen und Bleiben in der Lausitz" - IBA-Studierhaus Großräschen
Ich lade Menschen aus der Lausitz ein, dabei zu sein! Gemeinsam mit Geflüchteten Zukunft gestalten. Erzählsalon und Zukunftswerkstatt als wirksame Methoden für Dialog und gesellschaftliche Teilhabe hautnah erfahren und reflektieren... http://www.zukunftswerkstaetten-verein.de/events/event/kommen-und-bleiben-in-der-lausitz/
Aus der EINLADUNG
Wenn Fremde, Menschen aus anderen Kulturen, Menschen mit Fluchterfahrungen in unserem Dorf, in unserer Stadt ankommen und bleiben wollen, entsteht oft Verunsicherung. Dort, wo offen oder versteckt fremdenfeindliche Einstellungen wachsen, sind Menschenrechte in Gefahr.
Wie können wir dazu beitragen, dass Menschen, die hier neu ankommen, dauerhaft gesellschaftlich beteiligt sind? Wie können wir im unterstützenden Dialog sein, bei dem Ängste wahrgenommen und ernstgenommen werden? Wie können Chancen erkundet werden, die sich zeigen, wenn wir uns offen verständigen?
Petra Eickhoff Kommen und Bleiben - Ideen aus der Zukunftswerkstatt sollen Akteure vor Ort inspirieren
Auf dem Weg in die Lausitz - vom 20. bis 22.09. werde ich meine Zelte im IBA-Studierhaus aufschlagen, um teilnehmende Geflüchtete aus der Zukunftswerkstatt im Mai zu besuchen und Akteure zu treffen, die den Ideen der Zukunftswerkstatt aufgeschlossen sind oder auf der Suche nach geeigneten Vorgehensweisen, wie es gelingen kann, den Dialog zu befördern und Teilhabe zu ermöglichen. Es ist sicher keine leichte Aufgabe...
Am Donnerstag, 22.09.2016 13.00 Uhr findet der feierliche Abschluss des Projektes "Lausitz an einen Tisch" im IBA-Studierhaus statt. Ich habe die Dokumentation im Gepäck, um die Idee der Zukunftswerkstätten als wirksames Instrument des gegenseitigen Lernens zu transportieren...
Seit Montag 10.10.16 sind Petra Eickhoff und ich wieder am Großräschener See (in Flutung), um das Projekt "Kommen und Bleiben in der Lausitz - Integration von Menschen mit Fluchterfahrungen" fortzuführen. Das untenstehende Bild zeigt den Großräschener See, eine großartige Naturkulisse, die für den tiefgreifenden Wandel dieses brandenburgischen Landstrichs steht. Diesmal habe ich ihn mit dem Fahrrad ganz umrunden können.
Wir haben mehrere Teilnehmende unseres Zukunftswerkstätten-Jahrestreffens (Mai 2016) wiedergetroffen, neue Kontakte in soziale Verbände und engagierte Stadtverwaltung http://www.grossraeschen.de/stadtentwicklung_bauen_wohnen/stadtumbau/ geknüpft, bei einem Deutschkurs ehrenamtlich mitgeholfen und für unsere kommende Fortbildung im IBA-Studierhaus http://www.iba-see2010.de/de/studierhaus.html eingeladen. Und wir treffen heute Abend neue und bekannte Bewohner des Übergangsheims Sedlitz-Ost und laden sie zu Chilli-con-Carne ein.

>>Wie können Integrationsprozesse von Menschen mit Fluchterfahrung gelingen?

ist die Fragestellung in der kommenden Fortbildung. Wir wollen Menschen aus der Lausitz zusammenbringen: Politisch Verantwortliche, Menschen aus Flüchtlingsinitiativen/Vereinen vor Ort und interessierte Bürgerinnen und Bürger mit Geflüchteten in ihrer Nähe. Für Teilnehmende aus der Lausitz ist die Teilnahme kostenfrei/gedeckt durch eine Projektförderung der Stiftung Demokratie von unten bauen http://www.demokratie-von-unten-bauen.de
Dienstag 15. November 2016 ab 14:30 Uhr ERZÄHLSALON, abends FILME mit Liedern in vielen Sprachen
Mittwoch 16.November 2016 ab 9:30 Uhr ZUKUNFTSWERKSTATT
Donnerstag 17. November 2016 bis 14:30 Uhr REFLEXIONEN und PLÄNE
Mehr Information gerne bei parto - gemeinnützige Unternehmergesellschaft für Partizipation und Organisationsentwicklung http://www.part-o.de
Stephan G. Geffers 08.10.16 (Berlin) Zukunftswerkstatt im Chor: Entwicklung statt Konflikt
Im Reuterhaus der Humbold-Universität zu Berlin http://www.hu-berlin.de/de/ueberblick/campus/mitte/standorte/dorotheenstrasse-24/standardseite präsentiere ich am kommenden Samstag, 8. Oktober 2016 ab 14:30 einen Workshop auf dem 4. Chorleitertag Berlin http://www.chorverband-berlin.de/veranstaltungen/workshops-seminare/#c315 zum Thema: "Zukunftswerkstatt im Chor: Entwicklung statt Konflikt".
Argumente für eine Zukunftswerkstatt im Chor:
- Druck ablassen + Konflikte abbauen + Identifikation stärken
- Ängste überwinden: Unangenehmes ansprechen + Gesicht behalten + Zusammenhalt stärken
- Wirksamkeit erhöhen: Alle im Chor sind aktiv + entscheiden gemeinsam
- Pläne gemeinsam fassen: Vorhandene Potenziale einbinden + stärken
Ausgangspunkt ist die erfolgreiche Zukunftswerkstatt-Zusammenarbeit mit dem jungen Chor Berlin Cantus Domus http://www.cantusdomus.de/

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Über die Gruppe "ZWnetz – Zukunftswerkstätten-Vernetzung ab 2013"

  • Gegründet: 29.11.2012
  • Mitglieder: 198
  • Sichtbarkeit: offen
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