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ZWnetz – Zukunftswerkstätten-Vernetzung ab 2013

Zukunftswerkstätten ermöglichen wegweisende Partizipation. Wir laden ein zu Austausch und Auseinandersetzung mit Theorie und Praxis.

Stephan G. Geffers Januar 2017 (Freising) Wie Ideen konkret werden - Eine Zukunftswerkstatt
Ähnlich wie zuvor schon im Juli 2016 nahe Augsburg ist das parto-Team aus Köln Anfang des Neuen Jahres 2017 wieder unterwegs in Bayern: Petra Eickhoff und ich werden ein Modul der Weiterbildung „Kirche entwickeln“ moderieren. Der Kurs des Erzbistums München und Freising soll Mitarbeitende in der katholischen Kirche dazu befähigen, mit Zukunftswerkstätten pastorale Innovationsprojekte zu fördern, zu begleiten und selbst anzupacken.
Aus der Beschreibung des Moduls zitiert:

>>Eine Idee, wie Kirche auch ganz anders aussehen könnte, blitzt bei vielen Seelsorger/innen und ehrenamtlich Engagierten immer wieder auf. Der Mut, etwas zu verändern, neue Impulse umzusetzen, braucht einen strukturierten Denkraum und den motivierenden Austausch mit anderen. Diese Fortbildung weitet die eigenen Handlungsmöglichkeiten, damit Ideen und Bilder zu Neuheiten werden können.
>>
>>In der Form einer Zukunftswerkstatt betrachten die Teilnehmenden sowohl offen und ungeschminkt ihre Ausgangssituation als auch die Chancen, zu überraschen und Innovatives zu etablieren. Sie lernen, Kirchenkritik ins Positive zu wenden. Mithilfe einer Utopie deuten sie ihre noch vagen Ideen, werden konkreter und entwickeln Realisierungsmöglichkeiten.
>>
>>"Gerade dieses Verrücken der Perspektiven bringt in vielen Fällen erst das notwendige Neue und Andere zur Welt", sagte der Zukunftswerkstatt-Erfinder Robert Jungk.
>>
>>Teilnehmende lernen darüber hinaus die Zukunftswerkstatt als Methode kennen, um im eigenen Arbeitsbereich sich und andere zu motivieren und von der kleinen Idee zur Bereicherung und Vielfalt in der Seelsorge zu gelangen.
Mit bisher 32 Anmeldungen aus vielen pastoralen Berufsgruppen, von Pfarrern, Diakonen, Pastoral- und Gemeindereferentinnen und -referenten, Pfarrgemeinderatsmitgliedern, Pfarrhelferinnen und ehrenamtlich in der Kirche Engagierten haben sich unsere Erwartungen mehr als erfüllt, so dass wir ein drittes Teammitglied in die Moderation einbinden können. Denn die Stärke von Zukunftswerkstätten liegt gerade auch darin, Menschen mit unterschiedlichsten Erfahrungen und Haltungen konstruktiv zusammenzuführen, damit Ideen einer sich verändernden Kirche konkret werden. Wir freuen uns darauf.
WEITERGEHENDE HINWEISE (LINKS)
* Weiterbildung "Kirche entwickeln" Modul 2: http://theologischefortbildung.de/veranstaltung.php?id=547
* Aufgaben und Schwerpunkte der Fort- und Weiterbildung Freising im Erzbistum München und Freising: http://theologischefortbildung.de/das-institut.php
* Einblick in die vergangene Zukunftswerkstatt-Fortbildung im Bistum Augsburg:
http://www.xing.com/communities/posts/augsburg-juli-2016-zukunftswerkstatt-moderation-beim-bistum-augsburg-lernen-1011165913
* Zum Hintergrund des Tagungsorts Pallotti Haus Freising und der Gemeinschaft der Pallottiner http://www.pallottiner-freising.de/
* Weitere Zitate des Zukunftswerkstatt-Erfinders Robert Jungk im Arbeitspapier Nr. 25 (2013) der Robert-Jungk-Bibliothek Salzburg http://jungk-bibliothek.org/2013/03/19/ap-25-robert-jungk-in-zitaten-2/
* Aktuelles zum Thema "Kirche entwickeln" auf der Website von parto gUG - Partizipation und Organisationsentwicklung Köln http://www.part-o.de/
Das nachfolgende Foto stammt aus einer Zukunftswerkstatt im Sommer 2016. Ihr Thema: "Lieber gemeinsam statt einsam: Wie gelingt es uns in unserem Wohnviertel, miteinander zu leben, voneinander zu lernen und füreinander da zu sein?"
Petra Eickhoff 15.11. bis 17.11.2016 "Kommen und Bleiben in der Lausitz" - IBA-Studierhaus Großräschen
Ich lade Menschen aus der Lausitz ein, dabei zu sein! Gemeinsam mit Geflüchteten Zukunft gestalten. Erzählsalon und Zukunftswerkstatt als wirksame Methoden für Dialog und gesellschaftliche Teilhabe hautnah erfahren und reflektieren... http://www.zukunftswerkstaetten-verein.de/events/event/kommen-und-bleiben-in-der-lausitz/
Aus der EINLADUNG
Wenn Fremde, Menschen aus anderen Kulturen, Menschen mit Fluchterfahrungen in unserem Dorf, in unserer Stadt ankommen und bleiben wollen, entsteht oft Verunsicherung. Dort, wo offen oder versteckt fremdenfeindliche Einstellungen wachsen, sind Menschenrechte in Gefahr.
Wie können wir dazu beitragen, dass Menschen, die hier neu ankommen, dauerhaft gesellschaftlich beteiligt sind? Wie können wir im unterstützenden Dialog sein, bei dem Ängste wahrgenommen und ernstgenommen werden? Wie können Chancen erkundet werden, die sich zeigen, wenn wir uns offen verständigen?
Petra Eickhoff Kommen und Bleiben - Ideen aus der Zukunftswerkstatt sollen Akteure vor Ort inspirieren
Auf dem Weg in die Lausitz - vom 20. bis 22.09. werde ich meine Zelte im IBA-Studierhaus aufschlagen, um teilnehmende Geflüchtete aus der Zukunftswerkstatt im Mai zu besuchen und Akteure zu treffen, die den Ideen der Zukunftswerkstatt aufgeschlossen sind oder auf der Suche nach geeigneten Vorgehensweisen, wie es gelingen kann, den Dialog zu befördern und Teilhabe zu ermöglichen. Es ist sicher keine leichte Aufgabe...
Am Donnerstag, 22.09.2016 13.00 Uhr findet der feierliche Abschluss des Projektes "Lausitz an einen Tisch" im IBA-Studierhaus statt. Ich habe die Dokumentation im Gepäck, um die Idee der Zukunftswerkstätten als wirksames Instrument des gegenseitigen Lernens zu transportieren...
Seit Montag 10.10.16 sind Petra Eickhoff und ich wieder am Großräschener See (in Flutung), um das Projekt "Kommen und Bleiben in der Lausitz - Integration von Menschen mit Fluchterfahrungen" fortzuführen. Das untenstehende Bild zeigt den Großräschener See, eine großartige Naturkulisse, die für den tiefgreifenden Wandel dieses brandenburgischen Landstrichs steht. Diesmal habe ich ihn mit dem Fahrrad ganz umrunden können.
Wir haben mehrere Teilnehmende unseres Zukunftswerkstätten-Jahrestreffens (Mai 2016) wiedergetroffen, neue Kontakte in soziale Verbände und engagierte Stadtverwaltung http://www.grossraeschen.de/stadtentwicklung_bauen_wohnen/stadtumbau/ geknüpft, bei einem Deutschkurs ehrenamtlich mitgeholfen und für unsere kommende Fortbildung im IBA-Studierhaus http://www.iba-see2010.de/de/studierhaus.html eingeladen. Und wir treffen heute Abend neue und bekannte Bewohner des Übergangsheims Sedlitz-Ost und laden sie zu Chilli-con-Carne ein.

>>Wie können Integrationsprozesse von Menschen mit Fluchterfahrung gelingen?

ist die Fragestellung in der kommenden Fortbildung. Wir wollen Menschen aus der Lausitz zusammenbringen: Politisch Verantwortliche, Menschen aus Flüchtlingsinitiativen/Vereinen vor Ort und interessierte Bürgerinnen und Bürger mit Geflüchteten in ihrer Nähe. Für Teilnehmende aus der Lausitz ist die Teilnahme kostenfrei/gedeckt durch eine Projektförderung der Stiftung Demokratie von unten bauen http://www.demokratie-von-unten-bauen.de
Dienstag 15. November 2016 ab 14:30 Uhr ERZÄHLSALON, abends FILME mit Liedern in vielen Sprachen
Mittwoch 16.November 2016 ab 9:30 Uhr ZUKUNFTSWERKSTATT
Donnerstag 17. November 2016 bis 14:30 Uhr REFLEXIONEN und PLÄNE
Mehr Information gerne bei parto - gemeinnützige Unternehmergesellschaft für Partizipation und Organisationsentwicklung http://www.part-o.de
Stephan G. Geffers 08.10.16 (Berlin) Zukunftswerkstatt im Chor: Entwicklung statt Konflikt
Im Reuterhaus der Humbold-Universität zu Berlin http://www.hu-berlin.de/de/ueberblick/campus/mitte/standorte/dorotheenstrasse-24/standardseite präsentiere ich am kommenden Samstag, 8. Oktober 2016 ab 14:30 einen Workshop auf dem 4. Chorleitertag Berlin http://www.chorverband-berlin.de/veranstaltungen/workshops-seminare/#c315 zum Thema: "Zukunftswerkstatt im Chor: Entwicklung statt Konflikt".
Argumente für eine Zukunftswerkstatt im Chor:
- Druck ablassen + Konflikte abbauen + Identifikation stärken
- Ängste überwinden: Unangenehmes ansprechen + Gesicht behalten + Zusammenhalt stärken
- Wirksamkeit erhöhen: Alle im Chor sind aktiv + entscheiden gemeinsam
- Pläne gemeinsam fassen: Vorhandene Potenziale einbinden + stärken
Ausgangspunkt ist die erfolgreiche Zukunftswerkstatt-Zusammenarbeit mit dem jungen Chor Berlin Cantus Domus http://www.cantusdomus.de/
Petra Eickhoff An unseren Erfahrungen lernen! Dokumentation Kommen und Bleiben wird veröffentlicht
Wie können Geflüchtete erflolgreich und folgenreich beteiligt werden? Wie können wir sichern, dass schon frühzeitig demokratische Teilhabe ermöglicht und vorgelebt werden kann? Die Dokumentation Kommen und Bleiben - Ende der Flucht? zeigt, wie Bemühungen um Integration / Inklusion wirksam unterstützt werden können.
Die vier Tage im Mai 2016 im Studierhaus der Internationalen Bauaustellung in Großräschen/Lausitz sehe ich als Schritte in die Verwirklichung von Ideen mit großen Zukunftschancen...
Hier nochmal die wichtigsten Links zum Projekt:
Auf der Website des Zukunftswerkstätten-Verein zum Crowdfundig
http://www.zukunftswerkstaetten-verein.de/themen-und-aktivitaeten/aktuelle-projekte/
Das wird auch der Ort zur Veröffentlichung von Teilen der Dokumentation und Bestellung der Dokumentationsbroschüre
http://www.zukunftswerkstaetten-verein.de/themen-und-aktivitaeten/
Beste Grüße
Katrin Rohnstock
Auch wir fanden das Wochenende ganz besonders anregend! Die Zukunftswerkstätten sind eine tolle Erfahrung für uns gewesen, die bereichert. Danke, dass wir den Erzählsalon mit Euch und den Geflüchteten erleben dürften. Unseren Erfahrungsbericht darüber gibt es auf der Seite unseres Projektes: http://www.lausitz-an-einen-tisch.de/allgemein/30-jahrestreffen-zukunftswerkstaetten-lausitz

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "ZWnetz – Zukunftswerkstätten-Vernetzung ab 2013"

  • Gegründet: 29.11.2012
  • Mitglieder: 194
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 263
  • Kommentare: 287