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ZWnetz – Zukunftswerkstätten-Vernetzung ab 2013

Zukunftswerkstätten ermöglichen wegweisende Partizipation. Wir laden ein zu Austausch und Auseinandersetzung mit Theorie und Praxis.

Stephan G. Geffers Flucht in El Salvador - Jugendbühne erzählt von Ermutigung und Menschenrecht
Ein außergewöhnlich sehenswertes Musik- und Tanztheater erlebte ich gestern Abend im Casamax-Theater Köln. Eine Stimme aus dem Publikum verglich die Darbietung sogar mit Pina Bausch (1940-2009). Das Thema der jugendlichen Tänzer aus El Salvador: La contaminación y la migración (Umweltverschmutzung und Migration). Das Stück hieß "Die Farbe des Schmerzes". Es erzählte eine noch ganz andere Geschichte vom "Kommen und Bleiben" (unserem aktuellen Zukunftswerkstätten-Motto) als die, die wir auf dem Jahrestreffen im Lausitzer Seenland im Mai 2016 erfahren konnten.
El Salvador - Ein Land, in dem Flucht allgegenwärtig ist - Flucht vor Armut (fast die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze), Flucht vor ausufernder Kriminalität (mehr als 20 Morde geschehen täglich), Flucht vor Krankheit durch Pflanzenschutzmittel (El Salvador ist eines von nur zwei Staaten weltweit, welche inzwischen die Anwendung bestimmter Agrochemikalien, z. B. von dem gerade in den Schlagzeilen stehenden Glyphosat, landesweit und ausnahmslos verboten haben).

>>Links zur Vertiefung:
>>Kinder- und Jugendtheater Casamax http://www.casamax-theater.de/padagogische-angebote/theaterprojekte-mit-kindern-und-jugendlichen/
>>El Salvador http://de.wikipedia.org/wiki/El_Salvador
>>Deutsche Welle: Straßengangs in El Salvador http://dw.com/p/1GN7Z
>>Proteste gegen Gewalt in El Salvador http://web.de/magazine/panorama/el-salvador-hunderttausende-protestieren-gewalt-30540384
>>Bayer plant Kauf des Glyphosat-Herstellers Monsanto http://www.campact.de/monsanto/appell/
Das Theater "Asociación Tiempos Nuevos Teatro" (übersetzt aus der spanischen Sprache: Vereinigung neuer Theaterzeiten) aus der Provinz Chalatenango (übersetzt aus der aztekische Sprache: Tal des sandigen Wassers) ermutigt Jugendliche, ihre Zukunft selbst zu gestalten. Sie lernen, kreative und gemeinschaftliche Lösungen auf der Bühne wie im Leben zu entwickeln. Die Vereinigung entstand mit dem Ende des Bürgerkrieges Anfang der 1990er Jahre und engagiert sich nicht nur mit künstlerischen Ausdrucksformen für Umweltschutz, Menschenrechte und Diversität.
Auf die Tournee nach Europa kommt das Theater mit Unterstützung der KinderKulturKarawane, einem Projekt vom Institut equalita für Qualifizierung und Vernetzung in Europa e. V. Es wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen. Unsere Kölner Kollegin Ulla Theisling - vielen sicher noch von den Zukunftswerkstätten-Jahrestreffen ZW2011 in Essen und ZW2012 in Bremen bekannt - setzt sich aktiv seit langem für dieses Projekt ein. In Vorbereitung auf die gestrige Aufführung kam es zu einer intensiven Zusammenarbeit mit Kölner Schülerinnen und Schülern von mehreren Schulen, und die jungen Künstlerinnen und Künstler aus San Salvador lebten bei Kölner Gastfamilien. In unserer eigenen Familie hatten wir den aus Hamburg kommenden Busfahrer der Gruppe beherbergt.

>>Links zur Vertiefung:
>>Website von Tiempos Nuevos Teatro (in Spanisch) http://www.tnt.org.sv
>>Zwei Youtube-Clips über Tiempos Nuevos Teatro http://www.youtube.com/watch?v=asbpJs_v4AI http://www.youtube.com/watch?v=QTPIcM-aRTY
>>Equalita-Institut http://equalita.de/web/de/kinderkulturkarawane/
>>Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW http://www.sue-nrw.de
Da die Förderung der KinderKulturKarawane leider immer wieder in Frage gestellt wird, wurde ein Förderverein für "Weitblicker" gegründet. Gerne empfehle ich, Mitglied zu werden. Kontakt über Ulla Theisling (sie ist seit 2013 auch Mitglied der XING-Gruppe ZWnetz).
Nachfolgendes Foto habe ich in der Vorstellung am 3.6.16 gemacht - Blau-weiß-blau sind die Farben der Flagge von El Salvador.
Ulla Theisling Petra Eickhoff Stephan G. Geffers Fritz Letsch
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Letzter Kommentar:
Am Freitag, 28. September 2018 ist die Kinderkulturkarawane wieder in Köln: Die Gruppe "Arena y Esteras" aus Lima/Peru will mit ihrem Theater, ihrer Musik und Akrobatik Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen begeistern. Ihre aktuelle Inszenierung ist inspiriert von der Legende von Oshe und Bari, einer ökologischen und menschlichen Katastrophe, die sich im peruanischen Regenwald ereignete. Zur Show gehören Tänze und Musik aus dem Regenwald sowie verschiedene Zirkuselemente. Die Mitglieder der Theatergruppe leben und arbeiten in Villa El Salvador am Rande von Lima. Sie sehen sich als Repräsentanten und Botschafter einer multikulturellen Kultur, in der jeder eine hohe gemeinschaftliche Verantwortung trägt.

>>Freitag, 28.09.2018, 18 Uhr, CasaMax Theater, Berrenratherstr. 177, 50937 Köln-Sülz, Eintritt: 12€/8€ ermäßigt
Stephan G. Geffers Neues auf der Website vom ZUKUNFTSWERKSTÄTTEN Verein
Der Vorstand des ZUKUNFTSWERKSTÄTTEN Vereins, Wiebke Claussen (Dortmund) und Petra Eickhoff (Köln), hat in der Redaktion für den Internetauftritt eine Praktikantin engagiert. Erstes sichtbares Zeichen, dass sich auf der Website etwas tut, ist der Hinweis auf das kommende 33. Jahrestreffen von Zukunftswerkstätten "GELD und WERTE": http://www.zukunftswerkstaetten-verein.de/themen-und-aktivitaeten/aktuelle-projekte/
Um die Unterstützung des kommenden Jahrestreffen und andere Aktivitäten zu ermöglichen, bitte ich darum, auch Mitglied im ZUKUNFTSWERKSTÄTTEN Verein zu werden: 25,00 € im Jahr ist ein überschaubarer, wirkungsvoller Mitgliedsbeitrag und zudem steuerlich absetzbar.
Nur für XING Mitglieder sichtbar Nachhaltige Zukunftswerkstatt

>Nachtrag: Die ZukunftsWerkstatt im Paulusviertel war äußerst erfolgreich durch sehr engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Inzwischen gab es drei Nachtreffen. Zwei der vier Arbeitsgruppen, die sich aus den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Zukunftswerkstatt rekrutieren und dazu gewonnene Anwohner des Paulusviertels waren inzwischen mit ihren Projekten erfolgreich, die anderen beiden stehen in den Startlöchern... Einen Erfahrungsbericht können Interessierte hier nachlesen: https://sz-recklinghausen.awoweb.de/node/13321.
Mathias Fechter Mehr Dialog wagen! Unser Plädoyer für eine andere Form der öffentlichen Verständigung
Es geht darum, öffentliche Räume zu schaffen, in denen soziale und kulturelle Erfahrungen öffentlich werden dürfen und müssen, ohne dass daraus sofort eine politische Meinung und Position werden muss. Erfahrungen müssen in einer pluralen Gesellschaft erst geteilt werden, bevor sie zu einem Konsens führen und schließlich politisch umgesetzt werden.
https://www.politik-kommunikation.de/ressorts/artikel/mehr-dialog-wagen-2089116953
Nur für XING Mitglieder sichtbar Recklinghausen - Januar 2018 - Leben, Wohnen, Arbeiten im Quartier - Zukunftswerkstatt im Paulusviertel
Das Projekt "Wir im Paulusviertel" veranstaltet am Samstag, 27. Januar 2018 eine Zukunftswerkstatt. Moderation: Helmut Peters, Komm Recklinghausen http://www.komm-hpeters.de. Unterstützer ist der Kreis Recklinghausen im Rahmen des Wettbewerbs "Zukunftsstadt https://www.waz.de/staedte/gladbeck/kreis-recklinghausen-will-deutsche-zukunftsstadt-werden-id211680823.html", einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
Leben, Wohnen, Arbeiten im Quartier - wie will ich die Zukunft 2030+ in meinem Quartier gestalten. Aufgerufen sind Bewohnerinnen und Bewohner im Quartier, Projektmachende, Bürgerinnen und Bürger aus Recklinghausen - "ihr Paulusviertel" mitzugestalten.
Nachtrag: Die ZukunftsWerkstatt im Paulusviertel war äußerst erfolgreich durch sehr engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Inzwischen gab es zwei Nachtreffen, auf denen die konkreten weiteren Schritte besprochen wurden. Es wird einen mobilen Klöntisch geben, ein Bistro erweitert sich, es entwickelt sich ein Quartiersgarten und ein Stadtteilmagazin entsteht!

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "ZWnetz – Zukunftswerkstätten-Vernetzung ab 2013"

  • Gegründet: 29.11.2012
  • Mitglieder: 196
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 263
  • Kommentare: 287