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Change Management

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Günther Wagner Wir stehen vor der größten Herausforderung aller Zeiten
Die Informationstechnologie kann ganz anders vernetzt agieren als Menschen dies können - das hat Folgen ...
Die Menschen könnten von den technischen Errungenschaften des 21. Jhdt. unglaublich profitieren, aber gleichzeitig entziehen sie sich damit ihre eigenen Betätigungsfelder. So gesehen stehen wir vor einem Dilemma:
Sabine Dietrich Limitierte Ressourcen fordern Nachhaltigkeit - ohne zum Colt greifen zu müssen
Die aktuellen Veränderungen in der Arbeitswelt fordern auch vom Mittelstand ihren Tribut, unstrittig. Und gerade angesichts limitierter Ressourcen ist die Nachhaltigkeit von Entscheidungen.
Allerdings werden nachgewiesenermaßen Entscheidungen beispielsweise zu neuen Methoden, Beratern massiv von Emotionen, persönlichen Sympathien und Antipathien bestimmt. Ein Modus, der kostet und wenig bringt. Aber wie dem entkommen?
Einen Tipp liefert Sir Arthur Quiller-Couch bereits vor über 100 Jahren Schriftstellern: „Murder your Darlings!“. Und dazu muß man nicht gleich zum Colt greifen.
Sir Quiller-Couch ging davon aus, dass ein Schreibstil, der dem Autor gefällt, nicht unbedingt ein guter sein muss. Darum sollen Schriftsteller alle Lieblingssätze konsequent streichen – vor allem die, an denen sie besonders hängen.
Was hat das mit Führungskräften und Entscheidern zu tun? Ganz einfach, diese Vorgehensweise lässt sich exzellent auf Entscheidungsfindungen übertragen: Wenn es darum geht, eine objektive Entscheidung zu treffen, hinterfragen Sie all Ihre Präferenzen und Vorlieben, Ihre Sympathien und Antipathien.
Warum entscheiden Sie sich für die eine und gegen die andere Methode? Klären Sie konsequent die wahren Gründe für eine Entscheidung – und sichern Sie so Objektivität. Das ist letztendlich nachhaltiger im Sinn Ihres Unternehmens.
Michael Schenkel Brauchen wir den Digital Designer?
„Digital Design“ – unter diesem Namen propagiert der Bitkom ein neues Berufsbild. Begründet wird dessen Notwendigkeit in erster Linie damit, dass erfolgreiche Digitalisierung ein Umdenken in der Softwareentwicklung erfordert. Digitalisierung führe zu einer qualitativ anderen Form in der Softwareentwicklung. Es sei nicht mehr von klaren Anforderungen der Fachbereiche auszugehen. Es wird also postuliert, dass die Gestaltung bisher von der Anwenderseite übernommen wurde – und die Entwicklung das so vorgegebene Design nur mehr zu realisieren brauchte. Dadurch, dass die technische Entwicklung völlig neue Anwendungen ermögliche, funktioniere das nicht mehr auf diese Weise – und die Gestaltung der Software müsse von jemand anderem übernommen werden – und zwar eben vom „Digital Designer“. Unter https://t2informatik.de/blog/softwareentwicklung/digital-designer-ein-neuer-it-beruf/ thematisiert Josef Falk, ob es eine Notwendigkeit für einen Digital Designer gibt, was dafür und was dagegen spricht.
Was halten Sie von der Idee? Wie gefällt Ihnen die Schlussfolgerung? Und haben Sie schon gesehen, dass Digital Designer gesucht werden?
Über Meinungen und Gedanken würde ich mich sehr freuen.
Sonnige Grüße aus Berlin
Michael Schenkel
Wolf Wienecke Praxisbeispiel: Transformation VW Nutzfahrzeuge Werk Hannover als Big Picture
Prozessoptimierungen, Strategie, Kulturarbeit und eine gute Kommunikation sind für das Werkmanagement von VW Nutzfahrzeuge in Hannover Schlüssel für den Weg in eine erfolgreiche Zukunft. In der Vergangenheit wurden Strategie- und Transformationsprozesse dabei oft von Powerpoint-„Schlachten“ begleitet. Es gab etliche Charts, auf denen versucht wurde, möglichst verständlich deutlich zu machen, was das Unternehmen erreichen wollte und wie der Weg dorthin aussehen soll. Mit einem riesigen Erklärbild, einem Dialogbild, schlägt Volkswagen nun neue Wege in der Mitarbeiterkommunikation ein:
Carole Maleh
Mit Dialogbildern zu kommunizieren ermöglicht einen leichten Zugang zu Verständnis und Veränderung und sieht darüber hinaus noch schön sein - für die Ästeten. Nicht zuletzt bringt es etwas spielerisches in die Auseinandersetzung. Das macht es leichter.
Kann ich sehr unterstützen.
Danke für's Teilen.
Ihre Carole Maleh
Carole Maleh Wenn Top-Manager sich im KÄFIG des Systems fühlen
Letzte Woche sprach ich mit zwei Top-Managern, beide von ihrem Wesen her kooperative und visionär. Für beide ist selbstverständlich, ihre Mitarbeiter in Veränderungen einzubinden. Beide sehen den Erfolg des Unternehmens durch und mit den Mitarbeitern erreicht.
Beide wechselten ihre Stelle. Nun, seit einiger Zeit in neuen Positionen und Systemen wird deutlich, dass sie diesen Freiraum, mit den Mitarbeitern gemeinsam das Unternehmen voranzubringen, nur noch sehr bedingt haben. Und die Gefahr des Anpassens wird spürbar.
Hier kamen die Fragen auf,
* wie kann man sein Wesen als Führungskraft selbst in Systemen halten, wenn so vieles konträr zu den eigenen Werten, Mindset und Handeln geht?
* wo und wie ist der richtige Weg, sich nicht ganz zu verlieren, sondern stattdessen das System von der eigenen Haltung profitieren zu lassen?
* wie behält man sein Vertrauen und seine Kraft in sich als Führungskraft?
Was sind Ihre Gedanken dazu? Ich freue mich darauf.
Viele Grüße
Ihre Carole Maleh
http://www.carole-maleh.com
http://www.carole-maleh.com/blog
Carole Maleh
Folgende Anregungen kamen aus der Linkedin-Diskussion zustande:
https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6523144542349197312
* Vernetzung mit Gleichgesinnten
* Systemfreundliche Sprache wählen
* Dort ansetzen, wo das Bedürfnis von Kollegen hoch ist
* Genaue Abwägung mit den inneren Werten
* Eigene Grenzen wahren
* Befassung mit der eigenen Weltansicht
* Andere Werte würdigen
* Sich von der Vision führen lassen, welche Führungskraft morgen gebraucht wird
* regelmäßiges Feedback einholen.
* nicht stillschweigend vor sich hinleiden.
* bewusst erleben, dass man seine wertvolle Lebenszeit investiert.

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