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Kulturmanagement / Artsmanagement

In dieser Gruppe tauschen sich Menschen aus den Bereichen Kultur- und Arts-Management aus.

Zdeněk Prouza Symphonieorchester für China-Konzertreise gesucht
Wir suchen mehrere Symphonieorchester (60 Musiker) für China-Konzertreise OHNE Solisten (populäre Klassik, Operette, Musical und Filmmusik) für die nächsten 5 Jahre, jeweils zur Jahreswende von cca 20. Dezember bis cca 8. Januar.
Bitte eMail auf Deutsch/in English office@czami.com.
CZECH Artists Management International GmbH
https://www.czami.com
https://www.facebook.com/czami
office@czami.com
Prag - Tschechien
Sarah Kaspar Konzertankündigung
SWING SUMMIT BIGBAND * CHRISTMAS with SINATRA & fellows am So. 23. Dez. in München
Pünktlich zur Weihnachtszeit ist SWING SUMMIT, die 13-köpfige Bigband aus München, wieder da! Mit Ihrem festlichen Weihnachtskonzert vertreibt sie den Winter-Blues und zaubert beschwingt vorweihnachtliche Stimmung in die Konzertsäle.
In dieser swingenden Weihnachtsparty bringt die Band die ganz spezielle Weihnachtsstimmung des Las Vegas und New York der 50er und 60er-Jahre auf die Bühne. Vier großartige Stimmen, dazu neun hochkarätige Jazz-Musiker, fantastische Soli, Step-Tanz à la Sammy Davis jr., vierstimmiger Satzgesang und überschäumende Spiellust ergeben ein großartiges CHRISTMAS-Special!
Veranstalter: Gabriele Skarda Künstleragentur http://www.swingsummit.de
Tickets zu € 37,80 und € 45,60 über:
https://www.muenchenticket.de/guide/tickets/24w26/Swing+Summit+Bigband.html
Michèle Lombardo
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Anna Vogt Kulturmanagement Umfrage: Arbeitsplatzgestaltung als Instrument des Employer Branding
Hallo zusammen,
im Rahmen meiner Masterarbeit untersuche ich die Gestaltung sowie die damit verbundene Raumwahrnehmung in Büroräumen kultureller Arbeitgeber.
Hierzu führe ich eine freiwillige und anonymisierte Umfrage - die Beantwortung der Fragen wird ca. 5-10 Minuten in Anspruch nehmen.
Ich bedanke mich herzlich im Voraus für Eure Teilnahme an der Umfrage!
Mit sonnigen Grüßen aus Berlin,
Anna
Hier geht es zur Umfrage: https://www.employerbranding-arbeitsplatzgestaltung.de
Only visible to XING members Unter der Stabführung von GMD Srba Dinic endet das zehnte Sinfoniekonzert des Staatsorchesters Braunschweig mit berechtigten Bravorufen und „Standing Ovations“
Die erste Konzertsaison liegt hinter dem neuen Generalmusikdirektor des Staatsorchesters Braunschweig. Das zehnte Sinfoniekonzert wurde unter der Stabführung von GMD Srba Dinic zweimal in der Braunschweiger Stadthalle und einmal in Celle gespielt. Auf dem Programm standen Salvatore Sciarrinos „Shadows of Sound“ und Beethovens geniale neunte Sinfonie. Dass die Komposition von Sciarrino übergangslos sozusagen als Nullter Satz in das Werk Beethovens überging, war zielführend, wenn nicht sogar ein Wurf der Programmgestalter, denn die Werke können sich kongenial ergänzen. Die Musik der Elemente von Salvatore Sciarrinos bereitete mit leisen, oftmals kaum wahrnehmbaren Tönen eine Einstimmung auf die überaus dynamische Gestaltung von Beethovens Meisterwerk.
Spohrpreisträger 2007: Salvatore Sciarrino
Die Komposition von Salvatore Sciarrino zeigte als leise Geräuschkollage vornehmlich Schatten von instrumentalen Klängen. Sie bietet als anorganisches Konzertkonstrukt kaum mehr als meditative Geräuscheindrücke und kein durchgängiges melodisches Ereignis. Das oft Minimalistische des Klangs im rhythmischen Zerfließen mit leichten Aufwallungen, das rasch im kaum oder nicht mehr Hörbaren verklingt, kennzeichnet die Komposition. Ob diese Geräusche oder Klangschatten den Zuhörer grundsätzlich packen können, bleibt durchaus zweifelhaft. In der Komposition liegt aber eine gewisse Faszination, sodass die 17 Minuten Sciarrino rasch verklingen. Shadows of Sound kann den Grundstein, den Urschleim voranstellen, um die Sinne für die Utopie der Neunten Sinfonie zu schärfen, die sich in der Ode an die Freude überstrahlend und, überhaupt nicht schattig, jubelnd Bahn bricht. Beethovens Noten haben es nicht schwer, nach den Tönen vom „Meister der leisen Töne“ Salvatore Sciarrino durchzusetzen. In dieser Konzert-Programmatik müssen sie es aber auch nicht.
Generalmusikdirektor Srba Dinic ist ein Meister der Dynamik: Bewegt und bewegend
Schroffes kann nur schroff klingen, wenn ein Dirigent zuvor und/oder danach weniger Schroffes, Brutales zulässt. Und darin ist Dinic im zehnten Sinfoniekonzert der Spielzeit 2017/18 ein Meister. Er schafft mit dem Staatsorchester Braunschweig eine Dynamik, wie sie in der Interpretation der Neunten Sinfonie von Beethoven eben nicht alltäglich ist. Was ist nicht schon alles über Beethovens Neunte Sinfonie geschrieben und gesagt worden? Mit seiner Sinfonie beendet der Komponist die Wiener Klassik und Srba Dinic kostet die dynamischen Möglichkeiten mit dem in allen Instrumentengruppen bestens vorbereiteten Staatsorchester Braunschweig aus. Besonders sein zügiges Tempo fällt auf. In 63 Minuten führt er die Musiker durch die Sinfonie, hetzt doch nicht, sondern macht mit klarer, energischer Zeichengebung deutlich, wann Langsamkeit oder Geschwindigkeit angezeigt sind. Er steigert auch nicht ins kaum noch erträgliche „Überforte“ und geht nicht über musikalische Grenzen hinaus. Er verleiht der Sinfonie Klangfarben ohne einen „mediterranen Stil“ zu kreieren, der bei vielen insbesondere südländischen Dirigenten oftmals als störend empfunden wird. Die Freuden-Chöre und -Solisten können mit Freude im Finale alles überstrahlen, wenn zuvor und dabei auch andere Töne wahrnehmbar waren. Und das waren sie in der Braunschweiger Stadthalle. Wer den neuen Braunschweiger Chefdirigenten bislang als exemplarischen Gestaltern slawischer Musik verortete, nahm begeistert zur Kenntnis, dass er das dramatische Ringen bis zum Durchbruch in Beethovens Sinfonie nicht nur zulässt, sondern gemeinsam mit dem Staatsorchester Braunschweig zum Klingen, zum An- und Abschwellen, bringt. Das unablässig Drängende erreichte dadurch besondere Wirkung, da Dinic ein Adagio molto cantabile zuließ. Er lässt von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, dass er die Tempi reduzieren kann und wird. Und doch glättete er im ersten Satz nicht übermäßig die scharfen Kanten und ließ in den Nebenthemen das Staatsorchester immer wieder warm-sinnlich aufleuchten. Dabei findet er in den Staatsmusikern die richtigen Partner, die die Klüfte des zweiten Satzes im schnellen Schritt als ein Klangkörper meistern. Den bis heute genialen Komponisten standen kongeniale Interpreten zur Seite. Dinic bereitet mit seinen Musikern die Zuhörer auf das grandiose Finale vor. Im dritten Satz reizte er das Adagio voll aus und setzt damit einen unüberhörbaren Kontrapunkt zum legendären Finalsatz auf Schillers Ode an die Freude. Die Streicherkultur, die die Instrumentengruppe zeigte, kann sich zu einem „Braunschweiger Klang“ entwickeln, der Mahler, Strauß und natürlich auch Beethoven verpflichtet ist. Wer im Finalsatz eindimensionalen zu oft gehörten Donner erwartete, stellte freudig fest, dass die Dynamik der Interpretation von Srba Dinic eine geradezu herrliche Freude ergab. Die letzten Sekunden der Sinfonie hätten vielleicht etwas mehr Impetus vertragen können, was einer wirklich großartigen Leistung jedoch keinen Abbruch tat, sondern vielmehr eine Aussage macht, denn wahrscheinlich niemals werden alle Menschen Brüder sein!
Solistenquartett überzeugt in der Ode an die Freude
Im vierten Satz zeigte die seit 2010 am Staatstheater Braunschweig engagierte Sopranistin Ekaterina Kudryavtseva, dass sie den dramatischen Anforderungen voll gewachsen war und ihre glasklare Stimme in der Ode an die Freude kräftig auftrumpfen kann ohne zu übertönen. Die zu Beginn der Spielzeit ans Braunschweiger Staatstheater gekommene Mezzosopranistin Jelena Kordić nennt eine warme Stimme ihr Eigen, die sich angenehm vom Sopran abhebt und vom Stimmvolumen her mit der Ekaterina Kudryavzseva mithalten kann. Mit Matthias Stier stand ein lyrischer Tenor auf dem Konzertpodium. Doch der Zuschauer musste nicht bangen, denn der seit 2011 am Staatstheater Braunschweig engagierte Sänger verfügt über ausreichend Strahl in der Stimme, um seinen Part bravourös zu meistern. Sehr klar, koloraturgewandt und kräftig überwand er die scharfen Klippen des Tenorparts in Beethovens neunter Sinfonie. Seit dem Intendantenwechsel zu Dagmar Schlingmann gehört demgegenüber der türkische Bassist Selçuk Hakan Tiraşoğlu nicht mehr zum Braunschweiger Opernensemble, was das Publikum sehr bedauert. Ab der nächsten Spielzeit kann sich das Regensburger Publikum auf seine prächtige Bassstimme freuen. Es war eine Freude ihm zuzuhören. Seine Höhe ist gut ausgebaut, sodass er in seinem Part keine Probleme hatte und mit warmem Basso profondo ausgesprochen schön- und großstimmig sang. Dem Sängerquartett gelang eine nachdrückliche Gesangsleistung, die bestens mit den jubilierenden Chören harmonierte. Neben dem hervorragenden Staatstheaterchor unter der Leitung von Chordirektor Georg Menskes brachte der KonzertChor Braunschweig mit Chorleiter Matthias Stanze ein chorales Gewicht für eine würdige Wiedergabe der Ode an die Freude, die aber auch nicht zu mächtig schmetterte. Generalmusikdirektor Srba Dinic führte Chöre, Solisten und Orchester mit energisch deutlicher Zeichengebung zu einer mustergültigen ausgewogenen Klangwelle, die das Publikum begeisterte und im Doppelkonzert rund viertausend Zuhörer zu Jubel, stehenden Ovationen und Bravorufen führte, die gerechtfertigt waren.
Übersieht Operndirektorin Isabel Ostermann die Zeichen der Zeit und die Wünsche des Publikums?
Während die Menschen in die Sinfoniekonzerte des Staatsorchester Braunschweig geradezu strömen und die diesjährige Burgplatz-Openair mit der Oper Carmen in 18 Aufführungen mit rund 27.000 verkauften schon jetzt fast ausverkauft ist, herrschte geradezu gähnende Leere im Großen Haus des Staatstheater Braunschweig, wenn Musiktheater auf dem Spielplan stand. Das war wohl darauf zurückzuführen, dass Operndirektorin Isabel Ostermann einen Faible für etwas hat, war die Zuschauer in Braunschweig und der Region nicht goutiert: Musiktheater des zwanzigsten Jahrhunderts. Zudem war der Spielplan, der praktisch ohne Wiederaufnahmen und Bewährtes auskommen musste, relativ dünn und das Opernensemble mit zehn Solisten recht klein besetzt. Bedauerlich ist, dass die Operndirektorin aus diesen Problemen scheinbar nicht gelernt hat und auch in der kommenden Spielzeit (2018/19) vorrangig Werke zur Premiere bringt, die leere Säle geradezu vorprogrammieren. Demgegenüber lässt das von Orchesterdirektor Martin Weller und GMD Srba Dinic vorgestellte Konzertprogramm der Saison 2018/19 einen Zuwachs der Konzertbesucher erwarten.
Berichterstattung: Sven-David Müller, info@svendavidmueller.de

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