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Wiel Verheijen Gründe für die vermehrten Stürze mit Teppichen in Seniorenheimen und die Lösung.
Die eigenen vier Wände gehören zu den vertrautesten Orten von Senioren. Durch zu viele Stolperfallen kann es aber schnell zu dem Platz mit den meisten Unfällen werden.
Jeder kennt es und jedem ist es sicherlich schon einmal passiert. Man ist Zuhause über einen Teppich gestolpert oder mit der Seite gegen eine Schrankecke gelaufen. Dafür muss man eigentlich nicht mal zum älteren Eisen gehören. Das Ende solche Unfälle sind dann meist Schürfwunden oder blaue Flecke. Aber es geht noch schlimmer.
Ungefähr 90 Prozent der Stürze bei Menschen über 65 Jahren enden sogar tödlich. Kaum vorstellbar. Es ist also nicht verkehrt, die eigene Wohnung einmal auf unliebsamem Stolperfallen abzusuchen.
Die Gründe für die vermehrten Unfälle in den eigenen vier Wänden sind unterschiedlich. Die Kräfte schwinden langsam, die Türschwellen sind zum Überqueren viel zu hoch, die Anti-Rutschmatten im Bad fehlen und das falsche Schuhwerk haben die meisten Älteren auch an. Einer der meisten Unfälle ist Stolpern oder ausrutschen über Teppichen.
Sie sehen gut aus und lockern das Gesamtbild auf – Läufer und freiliegende Teppiche. Im höheren Alter dienen sie aber eher als Stolperfalle. Wenn es möglich ist, sollten Sie dieses am besten gänzlich entfernen. Wer das nicht möchte, sollte zumindest dafür sorgen, dass sie fixiert werden. Gerade die umgeknickten Ecken sorgen sonst für eine hohe Sturzgefahr.
Möchten Sie nicht auf die Ausstrahlung von Teppiche verzichten könnten Klebe Teppichen von Meine alte Haustür die Lösung sein. ? https://meine-alte-haustür.de/klebe-teppiche/
Jana Spieckermann "Pflegedokumentation entbürokratisiert" - Buchpräsentation beim PARITÄTISCHEN in Berlin
Kurz vor Weihnachten präsentierte Frau Dr. Christiane Panka beim PARITÄTISCHEN in Berlin ihr neues Fachbuch "Pflegedokumentation entbürokratisiert". Auch die Co-Autoren waren mit dabei, u.a. das PARITÄTISCHE Seniorenwohnen aus Berlin.
Neben weiteren Pflegepraktikern aus der ambulanten und stationären Versorgung, Tagespflege und Kurzzeitpflege stellen wir unseren Weg der Entbürokratisierung der Pflegedokumentation vor. Fazit: Wir haben mehr bekommen als eine neue Pflegedoku!
Roland Lapschieß Weltqualitätstag 2017: Celebrating Everyday Leadership
Der heutige Weltqualitätstag steht unter dem Motto „Everyday Leadership“. Dieses Motto ohne Bedeutungsverlust ins Deutsche zu übersetzen, ist nicht einfach. Der Ausdruck „alltägliche Führung“ wird dem Sinn des Mottos nicht ganz gerecht. Was gemeint ist, dürfte hingegen klar sein. Es geht um den täglichen Beitrag der Führungskräfte zur Vermittlung des Qualitätsbewusstseins in der Organisation.
Die Rolle der Führung wurde in der neuen Ausgabe der DIN EN ISO 9001 stark betont. Qualitätsmanagement ist eine Führungsaufgabe, die von der obersten Leitung wahrgenommen werden muss und nicht mehr an einen „Beauftragten der obersten Leitung“ delegiert werden kann. Die „oberste Leitung“, also die „Person oder Personengruppe, die eine Organisation auf der obersten Ebene führt und steuert“ (DIN EN ISO 9000:2015) muss sich aktiv an der wirksamen Umsetzung des QM-Systems beteiligen. Die Anforderungen des Normabschnittes „Führung und Verpflichtung“ sind unmissverständlich formuliert. Die oberste Leitung muss Rechenschaft über die Wirksamkeit des QM-System ablegen und aktiv werden, um die Bedeutung des Qualitätsmanagements in der gesamten Organisation zu vermitteln. Die Abbildung zeigt, wie die Führungskräfte das Qualitätsbewusstsein in ihrer Organisation fördern können (Vgl. https://www.quality.org/world-quality-day-2017-celebrating-everyday-leadership).
Rudi Gosdschan Snoezelen für Menschen mit demenziellen Erkrankungen
Snoezelen
für Menschen mit demenziellen Erkrankungen
Zielsetzungen und Inhalte
Zurzeit wird das Snoezelen vor allem in Einrichtungen für geistig behinderte Menschen oder Seniorenheimen angewendet.
Bei dementen Personen wird mit dem Snoezelen angestrebt, dass sie sich ausdrücken können, was ansonsten oftmals nicht mehr möglich ist. Auch ist es oft schwer eine entspannte Atmosphäre zu schaffen, was mit einem Snoezeleraum besser erreicht werden kann. Zudem kann es sein, dass es dementen Personen durch das Snoezelen möglich ist, schöne Erinnerungen wach zu rufen.
Ein wichtiger Grundsatz ist: Nichts muss gemacht werden, alles ist erlaubt. Es ist demzufolge wichtig, das Angebot auf den Empfänger abzustimmen. Dazu ist es notwendig, dass keinerlei Zwänge vorhanden sind und der Patient völlig seinen individuellen Bedürfnissen nachgehen kann.
Folgende Ziele können durch das Snoezelen erreicht werden:
• Verbesserung der Lebensqualität
• Zugang und Kommunikationsmöglichkeiten finden
• Individuelle Bedürfnisse erkennen und befriedigen
• Interesse wecken
• Wohlbefinden erzeugen
• Beschäftigung
• Förderung von Vertrauen und Entspannung
• Neue Wahrnehmungsdimensionen erleben
• Stressbewältigung erleichtern
• Gefühle ausleben
• Autonomie fördern
• Abbau fixierter Verhaltensmuster
• Vertrauensvollere Entwicklung einer Beziehung
• Etc.
Evitenz
Inzwischen gibt es zahlreiche Studien aus verschiedenen Ländern, welche die Wirkung des Konzepts bestätigen. Viele Daten wurden erhoben und gesammelt durch die International Snoezelen Association (ISNA).
Eine Studie, die im Jahr 2004 von der Universität Utrecht durchgeführt wurde, untersuchte die Wirkung von Snoezelen auf Stimmung und Verhalten in sechs Altenpflegeheimen. Nach 18Monaten, in denen das Konzept angewandt wurde, konnten folgende Auswirkungen festgehalten werden:
Die Bewohner und Bewohnerinnen
• zeigten weniger apathisches und aggressives Verhalten
• zeigten eine positivere Grundstimmung
• zogen sich weniger zurück
• zeigten mehr Freude
• sprachen mehr in ganzen Sätzen
Zudem stieg die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden und die Interaktion zwischen den Bewohnern und dem Pflegepersonal verbesserte sich.

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Altenpflege"

  • Gegründet: 16.06.2005
  • Mitglieder: 3.790
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 5.267
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