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Claudia Ziebko Digitalisierte Altenpflege – mögliche Entlastung in der Zukunft
Eine neue Entwicklung aus Baden-Württemberg lässt auf Entlastung der Altenpflege in der Zukunft hoffen.
Auch wenn zeitnahe Lösungsansätze gesucht werden, die die derzeitige Situation auf dem Pflegemarkt entschärfen sollen, darf man dennoch die Zukunft nicht aus den Augen verlieren, da die Generation offener mit digitalen Hilfen umgehen wird. Dies sollte man für sich nutzen und sich bereits jetzt präventiv digitaler Unterstützung bedienen.
So auch der Pflege-Avatar Kristina, der „die Aufgabe, kultur- und sprachsensitiv Unterstützung bei der Pflege“ leisten soll.
Und „…wer in 15 oder 20 Jahren zum Pflegefall wird, könne mit der Technik umgehen“.
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https://bit.ly/2t4Wfi8
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Letzter Kommentar:
Claudia Ziebko
Sehr geehrter Herr Geyer,
zu diesem Punkt gehe ich komplett mit Ihnen d'accord.
Demnach bin ich auch gezielt nur auf die Entlastung der Mitarbeiter eingegangen, da ich die Aussage hierzu ebenfalls in Frage stelle.
Jedoch wird es uns die Zukunft schlussendlich zeigen.
Beste Grüße
Jürgen Läkemäker Neue Wege in der Pflege mit digitaler Kommunikation
In den Medien ist es ein Dauerthema: der Notstand in der Pflege, mit überlastetem Personal, Zeit- und Kostendruck und mangelhafter Ausstattung der Heime. Weniger thematisiert wird deren oft rückständige Kommunikationstechnik.
Beispiel Schwesternrufanlage. Sie dient dem Schutz der Bewohner und muss jederzeit schnelle Hilfe gewährleisten. Häufig zeigt sich jedoch die folgende Situation: ein altes Leitungsnetz, fehlende Revisionsunterlagen, eine inflexible, schwer zu wartende Zentraleinheit, keine Notstromversorgung und nicht überwachte Endgeräte mit eingeschränkter Funktionalität. Dies beeinträchtigt nicht nur die Abläufe im Pflege-Alltag, sondern auch die Sicherheit von Bewohnern und Personal, die Erweiterung der Rufanlage und die Einhaltung wichtiger Normen.
Intelligenz hinter roten und grünen Tasten
Eine digitale Rufanlage bringt neue Optionen in die Pflege. Sie integriert vormals getrennte Kommunikationsprotokolle, Daten, Funktionen und Geräte, schickt Rufe und Alarme ebenso auf ein DECT- oder IP-Telefon wie auf ein Smartphone oder Tablet. Sie ist verzahnt mit der Brandmeldeanlage und vereint kabelgebundene und Funk-Technologien. Gruppenrufe und Eskalations- oder Alarmierungsstufen können flexibel definiert, neue, intelligente Komponenten jederzeit hinzugefügt und Anpassungen oder Änderungen – auch für einzelne Bewohner – softwarebasiert durchgeführt werden. All das erspart der Heimleitung Aufwand und Kosten und erleichtert Bewohnern und Pflegekräften das Leben.
Moderne Rufanlagen sind imstande, die alten Leitungsnetze des Heims zu nutzen. Aufwendige Kabelverlegungen, Bauarbeiten, Lärm und Schmutz werden vermieden, denn Zentraleinheit und Endgeräte werden einfach an die bisherige Verkabelung angeschlossen.
Digital = neue Freiräume
Von den Möglichkeiten der digitalen Rufanlage profitieren alle – Bewohner, Pflegepersonal und Heimleitung. Weitere Vorteile neben den schon erwähnten sind:
* automatische, serverbasierte Überwachung und Steuerung aller Komponenten
-> minimiert Betriebsstörungen und Ausfälle
* Sprachverbindung zum Bewohner über die Rufanlage
-> erspart dem Pflegepersonal Wege
* Integration von Sensor- und Funktechnik für Sturzerkennung und Desorientiertenschutz (Trittmatte, Transponder, Bewegungssensoren etc.), auch personalisiert und in größeren Bereichen
-> bietet dem Bewohner Komfort und Sicherheit und entlastet das Personal
* Konformität mit den maßgeblichen Normen (DIN VDE 0834 etc.)
-> sichert ab, auch in Haftungsfällen
* Analyse- und Reporting-Modul
-> hilft, Optimierungspotenziale, Chancen und Risiken zu erkennen
* offene Schnittstellen zu anderen Systemen
-> ermöglichen integrierte Prozesse und die Weiterverarbeitung relevanter Daten
Digitalisierung bis ins Endgerät
tetronik bietet mit der Serie FN 6000® eine voll digitale Rufanlage speziell für den deutschen Pflegemarkt. Die Rufanlage von tetronik, seit vielen Jahren bewährt und kontinuierlich weiterentwickelt, stellt Extra-Features bereit, die bei vergleichbaren Anlagen fehlen:
* Intelligenter Magnetanschluss (IMA)
-> verhindert das Abreißen von Bedienvorrichtungen (Birntaster etc.)
* erlaubt die Anbindung zusätzlicher, auch funkgesteuerter Komponenten (z. B. Medizingeräte) durch einfaches Aufklicken
* bietet eine hygienische, antimikrobielle Oberfläche
* Rufanlagen-Server mit integriertem Alarm-Server
* Rufmanagement-Software mit Windows-Bedienoberfläche und Visualisierungsfunktion –
* zur komfortablen Steuerung, Verwaltung, Konfiguration und Wartung aller Komponenten, auch aus der Ferne
* zur Dokumentation des Rufgeschehens
* Integration der Rufmeldungen in mobile Apps, zum Beispiel C & S® Doku2Go zur Pflegedokumentation
* systemweite Überwachung von Temperatur und elektrischer Spannung zur Verhütung von System-Instabilitäten
* automatisches Release-Management von der Zentraltechnik bis ins Modul
Die Zukunft hat begonnen
Rufanlagen aus dem vergangenen Jahrhundert sind nicht in der Lage, die heutigen Anforderungen an Servicequalität und Leistung, Wirtschaftlichkeit und Normenkonformität hinreichend zu erfüllen. Den künftigen Herausforderungen in der Pflege werden sie gar nicht mehr gewachsen sein. Die Zeit ist reif für einen Wechsel – für eine digitale, skalierbare Rufanlage mit einer offenen Architektur.
Der Nutzen für die Pflege-Einrichtung ist ein mehrfacher: Entlastung im Alltag plus durchgängige Sicherheit. Effizientere, bedarfsgerechtere Abläufe plus nachhaltige Kostenreduktion. Größere Handlungsspielräume plus Schutz der Investition.
Mehr erfahren? Kontaktieren Sie uns!
info@tetronik.kt.de
Armando Sommer Sie sind eingeladen
Am 29.06.2018 feiert unser Verein Geburtstag
Dazu laden wir recht herzlich zum 2. Kölner Altenpflegetag ein. Im Mediapark 5 | 50670 Köln werden wir unser Netzwerk zeigen und über die zukünftigen Themen sprechen.
Seien Sie dabei
Wir zeigen auf, wie sich unser Thema Musik und Klänge entwickelt hat.
Wir stellen unsere neuen Themen vor.
Wir sprechen darüber welche Rolle StartUps bei uns spielen.
Wir zeigen natürlich auch die Perspektiven auf und sind offen für neue Ideen.
Wiel Verheijen Frage !! Würden Sie Ihre Mutter oder Ihren Vater in Ihr eigenes Pflegeheim bringen?
Demenzgerecht leben und wohnen.
Wir haben viele Gespräche mit Heimleitern über Demenz-gerecht leben und wohnen. Und jeder hat eine eigene Meinung und Konzept, und vieles wird gemacht nach bestimmte Regeln oder Gesetzen. Aber !!! Ist das Demenz gerecht leben und wohnen ???
Wir hören auch daß unsere Klebetüren nicht in das Farbkonzept passen. Ich denke dann immer ist das Farbkonzept eine Hilfe für die Senioren ?? Bringt es denen eine Freude ?? wird hierdurch die Privatsphäre verbessert ?? Hilft es die, sich besser zu orientieren ??
Mit Begeisterung wird mit erzählt warum man sich für diese Farbe entschieden hat, das Personal und die Geschäftsleitung findet es wunderbar. Über die Senioren kein Wort. Ich denke dann oft wohnt das Personal und die Geschäftsleitung in dieses heim ?? Und wenn es so schön ist mach es bitte bei Ihnen Zuhause so.
Genauso wird mit Begeisterung gesprochen was man alles tut für die Demenzen Senioren. Konzept hier und Konzept dar, mit al seine Beschränkungen, wenig seit zum Wandern mit die Senioren, nicht täglich duschen und so weiter und so weiter. Und wenn ich sage es ist ein Heim und es bleibt ein Heim ist man enttäuscht.
Die Senioren verlieren nicht nur ihr Zuhause wenn sie ins Heim kommen, man verliert auch die alltäglichen Gewohnheiten die man früher tat.
Vergessen Sie mal alle Konzepten und Ideen und schauen Sie sich bitte mal dieses Video an.
Dies ist Demenz-gerecht leben und wohnen.

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Über die Gruppe "Altenpflege"

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