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Nicola Strätz Kostenrechner berechnet Einsparpotential mit Ulta Thin Clients
der Kostenrechner als beschreibbares pdf errechnet die Ersparnis bei einem Umstieg auf Ulta Thin Clients von sun Ray :
http://www.softcondev.de/kostenrechner.html
Thorsten Schmiady Rechnet sich das: Virtualisierung bei der SAP: 70% weniger Server, 600 Tonnen CO² Ausstoss jährlich gespart, 35% Kostenreduktion
Liebe Gruppenteilnehmer,
die SAP erzielte dies durch Virtualisierung ihrer Terminalserver auf Basis XenApp/XenServer.
Details finden sich hier:
http://www.citrix.de/modules/resource/download/42e116621fedb3ee011ff0f9f68b0003/Success_Story_SAP_2009.pdf
Auch in meinem Kundensegment (Sparkassen-Finanzgruppe) konnten wir absolut vergleichbare Ergebnisse erzielen.
Ganz nebenbei ergeben sich hierdurch auch noch deutliche Vereinfachungen im Management der Umgebungen und höhere Verfügbarkeiten.
Rechnet sich das ? Ich denke, dies ist klar mit "JA" zu beantworten.
Ich freue mich auf Kommentare/Meinungen/Feedback/Fragen.
Viele Grüße
Thorsten Schmiady
André Bögelsack
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Re^2: Rechnet sich das: Virtualisierung bei der SAP: 70% weniger Server, 600 Tonnen CO² Ausstoss jährlich gespart, 35% Kostenred
André Bögelsack wrote:

>können Sie noch ein paar Informationen veröffentlichen? Welche alten
>Server wurden abgelöst durch welche neuen Server?
Zweiwegesysteme mit 4 GB wurden gegen aktuelle Zwei-Wege-Blades mit 20 GB getauscht

>Viele Grüße
>André Bögelsack
best regards,
Frank Kohler
Only visible to XING members Messung der Qualitätsvorteile durch Virtualisierungslösungen innerhalb der IT mit Hilfe von Six Sigma
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Matthias Witschel
Die Fähigkeit zur Virtualisierung ist gerade in industriellen Rechenzentren stark vom Hersteller des Services abhängig und daher meist auf bestimmte Produkte beschränkt.
Beispiel Oracle: Virtualisierung wird hier ausschließlich mit der von Oracle vertriebenen Lösung erlaubt (wenn man den Support behalten möchte). Soll ich mir jetzt für jede Anwendung eine eigene Serverfarm aufstellen?
I.d.R können solche Szenarien nur auf Mischbetriebe aufsetzen, z.B.:
- Zentrale Server für mit der verwendeten Lösung nicht virtualisierbare Software
- Hosts für virtualisierbare Satteliten
Die Industrie hypt Ihre Lösungen derzeit sehr stark und stellt bestimmte Vorteile unverhältnismäßig gegenüber bestimmter Nachteile dar.
Ich virtualisiere seit ca 5 Jaren mehr oder weniger erfolgreich und gebe Frau Hildepbrandt vollkommen Recht. Die Vorteile schruimpfen auf
- bessere Auslastung der Hardware
- bessere Ausnutzung der RZ Kapazität
zusammen, sind also rein wirtschaftlich.
Die Komplexität steigt im Gegenzug ebenso wie das Risiko. Fällt ein dicker Server aus (mit dem sich das ganze Spektakel erst so richtig rechnet) haben gleich 10 oder mehr Services eine Unterbrechung. Egal ob ein Standbyserver ein Cluster oder eine Migration der VM (V-Motion ist ein Begriff aus der VM-Ware Welt... mag ich nicht besonders) dafür sorgen daß das System woanders weiterläuft. Die Virtualisierung bringt zusätzlich eine weitere Layer ins Spiel, die Fehler erzeugen kann und beherrscht und gepfelgt werden muß.
Abgesehen von Kemari ist mir keine Lösung im Umfeld der Servervirtualisierung bekannt, die ein echtes Active-Acitve, so wie sie es suggerieren Herr Kohler, implementiert (berichtige: in der X86 Welt). Erfahrungswerte oder Supportfreigaben für Kemari von Applikationsherstellern kenne ich ebensowenig (warscheinlich weil es noch sehr neu ist ;-) ).
Ebenfalls zu bedenken ist der Zusatzaufwand für starke Netzwerke, die für effiziente Migrationen von VMs notwendig sind, von einer aktiven Spiegelung der VM auf einen Standby-Node ganz zu schweigen.
Ich bitte darum mich nicht falsch zu verstehen, ich bin ein Fan der Servervirtualisierung, weil sie
- Kosten für Hardware spart
- mein RZ effizient ausnutzt - (die Wiederholungen bitte entschuldigen!)
- eine coole Technik ist ;-)
Ihr Einsatz rechnet sich aber nicht in allen Fällen und nicht in allen Fällen von Anfang und die Vorteile sind stark vom jeweiligen Einsatz abhängig.
Zu Ihrer Frage also Herr Gödde :-) :
Aus meiner Erfahrung ist der Einsatz von Virtualisierungslösungen ein Business Case, also eine Wirtschaftliche Entscheidung, die von begeisterten Technikern angestoßen wird. Die von Ihnen genannten "Vorteile" sind allesamt mit anderen Techniken ebenso gut oder besser zu realisieren.
Viele Grüße aus Frankfurt,
Matthias Witschel
Inactive user Virtualisierung und Flexibilität - Ihre Meinung
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Thomas Fricke
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>Nun, wie sieht es da mit dem Projektplan aus: wird in den Unternehmen
>rein der "Return on Investment" geachtet wenn man einen Teil der
>Server- / Storage- / Desktop- Landschaft virtualisiert oder wird der
>o.g. Flexibilitätszuwachs auch Berücksichtigt.
Fuer die verschiedenen Virtualisierungsansatze fallen die Kostenrechnungen sehr unterschiedlich aus:
Am einfachsten laesst sich kostentechnisch Servervirtualisierung darstellen. Die durchschnittlichen Auslastungen von Server liegen weit unter 10% (4% sind keine Seltenheit!). Das Projekt rechnet sich in aller Regel alleine ueber die Konsolidierungsrate - Flexibilitaet ist nur ein weicher Faktor, der sich zudem kostentechnisch nicht eindeutig darstellen laesst.
Storagevirtualisierung erfordert schon eine komplexere Rechnung sowie Kenntnis des Verhaeltnis von wenig performanten Speicher (z.B. Auslagerung) zu performanten Speicher sowie Storage-Migrationskosten (alle 3-5 Jahre). Gepaart mit Storage-Intelligenz (Thin Provisioning, Fast Cloning, etc...) ergibt sich positive TCO/ROI jedoch erst bei laengerer Laufzeit.
Desktop-Virtualiserungen erfordert in aller Regel ein grundsaetzlich anderes Storage-Konzept und erfordert daher die aufwendigste Kostenrechnung. Die noch geringe Zahl an Projekten duerfte ein Indikator sein, wie diese Rechnungen in aller Regel bisher aussehen.

>Ich denke speziell für Firmen wie VMware wäre es auf jeden Fall
>interessant zu wissen auf welche Aspekte sie bei der Vermarktung
>ihrer Produkte wert legen müßen, bisher spielt ja Flexibilität eine
>eher untergeordnete Rolle wenn man mal die Homepage durchschaut.
Das duerfte fuer die drei grossen Key Player, also auch Citrix und MSFT gelten. Aus der VMware-Vergangenheit ist zu berichten, dass Marketing Flexibilitaet sehr herausgestellt hat.

>mit freundlichen Grüßen,
>Hendrik
best regards,
Frank Kohler

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