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ICV Internationaler Controllerverein ( Controlling Netzwerk )

Das ist die XING-Gruppe des Internationalen Controller Verein eV (ICV) - www.icv-controlling.com.

Logo icv mit schriftzug 2016 ICV Internationaler Controllerverein ( Controlling Netzwerk ) ICV partnert mit dem 14. Symposium Business Intelligence am 29. November in Stuttgart
Mit dem 14. Symposium Business Intelligence – Chancen und Herausforderungen am 29. November in Stuttgart wird das Steinbeis-Transferinstitut Institut für Business Intelligence (IBI) auch in diesem Jahr seine alljährliche Positionsbestimmung durchführen: Welche Entwicklungen und welche Erfahrungen wurden gemacht? Wo besteht Handlungsbedarf?
Der ICV partnert auch in diesem Jahr mit dem Symposium und ist im Stuttgarter Haus der Wirtschaft prominent vertreten: Organisator und Tagungsleiter ist Prof. Dr. Andreas Seufert, Leiter des ICV-Fachkreises „BI/Big Data und Controlling“ (https://www.icv-controlling.com/de/arbeitskreise/bi-big-data-und-controlling.html). Der stv. Fachkreisleiter, Ralph Treitz (Deloitte Digital), spricht zum Thema „Komplexität in Geschäftsprozessen: Verbieten, Vermeiden… oder Beherrschen mittels AI?“. ICV-Kuratoriumsmitglied und Leiter des ICV-Fachkreises „Startup Controlling“ (https://www.icv-controlling.com/de/arbeitskreise/start-up-controlling.html), Dr. Jörg Engelbergs (Zalando), spricht über „Predictive Analytics and Big Data in Steering – Use Cases@Zalando“. Unternehmen mit einer ICV-Firmenmitgliedschaft (https://www.icv-controlling.com/de/verein/mitglied-werden/firmenmitgliedschaft.html) wie board, pmOne und Woodmark kommen mit Vorträgen zu Wort. Die meisten genannten Akteure spielen auch eine wichtige Rolle bei der ICV-Digitalisierungsoffensive (https://www.icv-controlling.com/de/verein/literatur/icv-digitalisierungsoffensive.html).
Termin: Donnerstag, 29. November 2018, 10:00 – ca. 17:00 Uhr
Ort: Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-Str. 19, 70174 Stuttgart
Alina Silberbauer Tagescontrolling in der Dairy- und Foodindustrie
In der Dairy- und Foodindustrie stellt der Rohstoff Milch mit bis zu 80 % Anteil an den Gesamtkosten den bedeutendsten Kostenfaktor dar. Dies erfordert einen ganzheitlichen und permanenten Controllingansatz mit unserem Modul Rohstoff- und Betriebscontrolling. Entscheidend für den Erfolg ist dabei die Durchgängigkeit von Organisation und Systemausprägung und die Schulung aller Mitarbeiter, damit jeder Beteiligte zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit beiträgt. Wesentliche Controllingaufgaben sind dabei:

>Rohstoffein- und ausgang

Bekommen wir das, was wir bezahlen? Transparente Darstellung der unterschiedlichen Mess- und Untersuchungsergebnisse

>Rohstoffbilanzen

Tägliche Erstellung einer Mengen und Inhaltsstoffbilanz nach Abteilungen und/oder Chargen um die Verlustsituation im Betrieb schnell und zielgerichtet optimieren zu können

>Rohstoff Soll-Ist Vergleich

Täglicher Abgleich von Soll zu Ist Rohstoffverbräuchen bei sich permanent ändernden Ausgangsrohstoffen (flexible Rezepturrechnung)

>Halbfertig- und Fertigartikel

Halbfertigbilanzen (Herstellung, Verbrauch, Bestand), Herstellmengen, Sortimente…. Welchen Verlust können wir nicht vermeiden und was kostet das je Produktionseinheit?
Das Tagescontrolling schärft den Blick auf die wesentlichen Kosteneinflussfaktoren und bietet somit den größten Hebel für die Optimierung der Produktkosten.
Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auf unserer Homepage: http://gkc.eu/de/felix.html
Jochem Müller WHU-Zukunftsstudie - Alarmstufe Rot - Digitalisierung vor Nachhaltigkeit
Was ist eigentlich los mit unserer Gesellschaft?
Zentrale Aussage der dritten WHU-Zukunftsstudie
"Die Digitalisierung steht im Zentrum der Transformation des Controllings; andere Zukunftsthemen - wie etwa die Nachhaltigkeit - verlieren an Bedeutung."
(Quelle: WHU Zukunftsstudie: Rangfolge der Zukunftsthemen)
Wir produzieren immer noch Güter und Dienstleistungen, die unsere Lebensgrundlagen und unsere Gesundheit hochgradig gefährden. Ich erinnere nur an Diesel-Gate, Glyphosat, Atommülllager Asse, Fukushima, Tankerunglück vor Shanghai, Dammbruch von Bento Rodrigues, Plastikmüll in den Weltmeeren, Korallenbleiche, Erderwärmung, Kinderarbeit, Brandkatastrophen in Billiglohnländern, Luftverschmutzung in unseren Städten und drohende Fahrverbote (zum Glück).
Das nächste Desaster zeichnet sich ab. Erst im Sommer veröffentlichte die Deutsche Rohstoffagentur (Dera) eine Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung, deren Autoren davor warnen, dass wichtige Stoffe knapp werden könnten. Für die Untersuchung analysierten sie den weltweiten Bedarf bestimmter Zukunftstechnologien, zum Beispiel der Elektromobilität, aber auch von erneuerbaren Energien, der Medizintechnik, Meerwasserentsalzungsanlagen oder RFID-Chips. Ihr wichtigstes Ergebnis: Vor allem der Bedarf für Lithium, Rhenium, Terbium und Dysprosium "könnte bis zum Jahr 2035 auf mehr als das Doppelte der heutigen (2013) globalen Primärproduktion ansteigen". Auch für Germanium, Kobalt, Scandium, Tantal, Neodym und Praseodym werde der Bedarf dann höher sein als die heutige Fördermenge. (Quelle: http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-11/elektromobilitaet-elektroauto-rohstoffe-knappheit-lithium).
Wir sollten vielleicht die Prioritäten der Zukunftsthemen überdenken. Sonst sind wir am Ende zwar "digitalisiert" und "vernetzt" werden jedoch feststellen, dass man BitCoins und Aktienpakete nicht essen kann. "Only after the last tree has been cut down / Only after the last river has been poisoned / Only after the last fish has been caught / Then will you find that money cannot be eaten." So können wir es in einem Interview mit der kanadischen Dokumentarfilmerin Alanis Obomsawin, das 1972 in Kanada erschien, nachlesen. Ursprünglich wurde die Weisagung den Cree-Indianern zugesprochen.
Wenn es noch einer Steigerung bedurft hätte, dann waren es die bekannt gewordenen Tier- und Menschenversuche (!) der Autoindustrie in Sachen Diesel-Abgastests.
Controller sollen wachrütteln und coachen. Ich hoffe, wir nehmen solche Entwicklungen nicht einfach hin. Der Dreiklang von Ökologie, Soziales und Ökonomie sollte über allem stehen. Es wird Zeit, dass wir die Wertschöpfung zu Ende denken, bis zur Mündung in den natürlichen Kreislauf. Nachhaltiges Handeln lässt sich nicht in eine Rangfolge bringen, es muss die Maxime unseres wirtschaftlichen Handelns sein. Vordenker wie Claus Hipp oder Yvon Chouinard haben dies schon vor vielen Jahren erkannt.
Ich finde, es wäre bereits sehr viel erreicht, wenn das Controlling überhaupt über sämtliche für das Unternehmen -- seine Ressourcen und Produkte sowie sein Umfeld -- relevanten Handlungsfelder und Indikatoren berichten würde. Welche das im einzelnen sind, klärt bspw. das Nachhaltigkeitsmanagement mit einem sog. Materiality Assessment. Doch dann kommt der Controller ins Spiel und stellt hoffentlich Kennzahlen und Werkzeuge bereit, so dass die Unternehmensführung im Lichte dieser wichtigen Informationen entscheiden kann. Insofern glaube ich, wir überfordern Controller mit dem Auftrag Wachrütteln & Coachen (einige werden es freiwillig tun), doch das macht das ganzheitliche Verständnis der Kernaufgabe Controlling nicht weniger wesentlich.
Mohammed Ali Shareef Interview Hilfe
Hallo zusammen,
Hier ist Ali, Diese Gruppe ist rein mit Controlling-Themen verwandt. Ich brauche eine Hilfe von euch allen. Nächste Woche habe ich 2 persönliche Interviews für die Position als Controller. Kann mir jemand sagen, welche typischen Fragen für diese Position gestellt werden? Ich wäre so froh, wenn mir jemand helfen könnte :)
Gruße
Ali Shareef

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Über die Gruppe "ICV Internationaler Controllerverein ( Controlling Netzwerk )"

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