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Dirk Erbkamm Kürzung der Inkontinenzpauschale (hier: in Sachsen)
Die Pflegekassen in Sachsen sind dabei, vorhandene Verträge zur Abrechnung der Versorgung mit Inkontinenzmaterial zu kündigen. Künftig kommt auf jede einzelne Einrichtung zu, mit den Pflegekassen eine individuelle Vereinbarung zu schließen. Alternativ kann man sich den Rahmenverträgen, welche durch Interessensvertretungen wie dem z.B. bpa verhandelt werden, anschließen. Das Ergebnis wird in jedem Fall eine Kürzung der jetzigen Pauschale sein, so ist jedenfalls der aktuelle Verhandlungsstand. Wenn man bedenkt, das lt. Diakonie Mitteldeutschland noch vor 10 Jahren eine Pauschale von 55,- € gezahlt wurde, steht die Frage im Raum, wie eine qualitativ hochwertige und unserem Anspruch an die Pflege entsprechende Versorgung unserer Patienten und Bewohner gewährleistet werden kann. Wie sind Ihre Erfahrungen? Ist eine Pauschale von weniger als 35,- € ausreichend? Welche Erfahrungen haben Sie mit der Nutzung der Öffnungsklausel im bisherigen Vertrag und der Abrechnung höherer Kosten in individuellen Fällen gemacht? Diese Punkte im Vorfeld offen zu diskutieren und mit Fakten zu hinterlegen kann dabei hilfreich sein, sich zu dieser Änderung zu positionieren bzw. argumentativ zu unterstützen, um ein entsprechendes Verhandlungsergebnis zu erzielen. Wir in unserer kleinen Einrichtung kämpfen mit Optimierungen darum, überhaupt erst einmal in den Rahmen der jetzigen 35,- € zu gelangen, ohne qualitative Abstriche machen zu müssen.

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