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AGD - Allianz Deutscher Designer

Hier treffen sich Designer/innen aller Fachbereiche, Designinteressierte und auch Geschäftspartner, die mit Designern zusammenarbeiten.

Christoph Weiß Up Date Recht für Designer 2017
Für Designer biete ich ein "Up- Date Recht" im Rahmen eines 90-minütigen Seminars an. Die Veranstaltung ist ein „best of“ meiner täglichen Beratungspraxis und der Vorlesung „Recht für Designer“ an der Muthesius Kunsthochschule. Folgende Themen werden behandelt:
• Urheberecht
• Werkvertragsrecht
• Einkommensteuerrecht
• Umsatzsteuerrecht
• Förderrecht
Das Seminar vermittelt zum einen aktuelle Rechtsentwicklungen in der Branche und zum anderen hieraus resultierende Gestaltungsmöglichkeiten. Als Fachanwalt für Steuerrecht lege ich einen Schwerpunkt auf das Steuerrecht. Nach dem Seminar stehe ich für Fragen zur Verfügung. Anschließend klingt das Seminar bei Kaffee und Kuchen aus.
Anmeldung: weiss@kreativwirtschaften.de
RA Weiß: http://www.kreativwirtschaften.de
Zeit: 14.06.2017, 15: 00 Uhr
Ort: Brache 2, 24211 Wahlstorf, bei Kiel
Kosten: 49,00 EUR zzgl. 19 % USt
Christoph Weiß
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Christoph Weiß Umsatzgrenze für Kleinunternehmer
Manche meiner Mandanten haben sich dafür entschieden die sog. Kleinunternehmerregelung in Anspruch zu nehmen. Durch das Zusammenspiel von KSK-Zuschuss, Einkommensteuerfreibetrag und der umsatzsteuerlichen Kleinunternehmerregelung bleibt die Abgabenlast auf einem sehr niedrigen Niveau. So mancher Designer denkt sich: Lieber einen geringen Gewinn, viel Freizeit und eine geringe Kostenlast, als die Hälfte meiner Arbeitszeit für den Staat zu arbeiten.
In meiner Beratung erlebe ich aber immer wieder, dass Umsatzgrenze von 17.5000,00 EUR ungewollt und teilweise sogar unbemerkt überschritten wurde. Dann stellt sich die Frage, ob die Umsatzsteuerpflicht im nächsten Jahr noch vermieden werden kann.
Hier hilft ein Blick ins Gesetz weiter. Der § 19 Abs. 3 UStG benennt eine Reihe von Umsätzen, die bei der Berechnung der Umsatzgrenze nicht anzusetzen sind. Durch die Anwendung dieser Regelung habe ich so manchen Mandanten vor der Umsatzsteuerpflicht bewahren können.
Wen das Thema interessiert, verweise ich auf meinen Blogbeitrag.
Frank Linke Christoph Weiß Stefan Strehl
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Michael Dieck
Nur für XING Mitglieder sichtbar

>So weit ich weiß: Bei allem, wo das Urheberrecht greift, kann man 7% verwenden - Also auch auf Fotos.
>Bei allem anderen 19% - z.b. Fotos freistellen, oder einfach nur technischer Support.
Wenn die Hauptleistung die Einräumung von Nutzungsrechten ist, gilt für die gesamte Rechnung der MWSt.-Satz von 7%. Werden Fotos für Privatkunden erstellt oder für eine Firma, ohne dass dabei (schon) Nutzungsrehte eingeräumt werden, gilt der Satz von 19%.
Ist die Hauptleistung die Einräumung von Nutzungsrechten (z.B. an Produktaufnahmen), fallen auch auf die anderen Leistungen (z.B. Freistellen oder Fahrtkosten) 7% MWSt. an.
Rainer Klute Bundessozialgericht führt Honorarhöhe als wichtiges Kriterium für Selbstständigkeit ein
Interessantes Urteil: Freelancer-Honorare müssen so hoch sein, dass »Eigenvorsorge« möglich ist. https://www.vgsd.de/bundessozialgericht-fuehrt-honorarhoehe-als-wichtiges-kriterium-fuer-selbststaendigkeit-ein/
Johannes Steil Googles neue Bildersuche
Google hat vor einigen Wochen die Bildersuche geändert und verletzt damit nach Ansicht einiger Verbände unsere Urheberrechte.
Als einziger Designerverband hat sich die AGD einem offenen Brief an Google angeschlossen. Hier sind die Stellungnahme und der Brief zu finden: https://agd.de/szene/2017/die-ungebremste-gier-nach-bildern
Was ist da neu? Es werden nicht mehr kleine Vorschaubilder gezeigt, sondern große, durchblätterbare Bilder — und die können auch noch in »soziale Netzwerke« weitergeleitet werden. Ohne Zustimmung der Urheber.
Stefan Strehl
Das ist ein sehr wichtiges Thema im Zeitalter des Sharen, da hiervon nicht nur die Nutzung und Urheberrechte betroffen sind und Kausalitäten scheinbar willkürlich "geklont" werden können.
Johannes Steil VG Wort: Verzicht auf Rückabwicklung?
Wer bei der VG Wort wahrnehmungsberechtigt ist, kann in der nächsten Zeit mit Post von Verwertern rechnen. Sie werden uns auffordern, auf die Geltendmachung unserer Rückforderungsansprüche zu verzichten, damit sie unsere Urheberabgabe erhalten.
Denkt dran: Diese Erklärung ist völlig freiwillig.
Es darf, so die VG Wort, »kein unzulässiger Druck« ausgeübt werden. Die VG Wort wird »keine Auskünfte erteilen, die Rückschlüsse auf die Identität der jeweiligen Autoren zulassen« (Zitate aus dem Schreiben der VG an die Verlage). — Was wäre wohl zulässiger Druck, wenn die Frage erlaubt ist?
Das Schreiben der VG Wort hier: http://www.vgwort.de/fileadmin/pdf/verteilungsplan/161216_Brief_an_Verlage_mit_Erklärung_zu_Informationsverzicht.pdf
Johannes Steil
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Johannes Steil
Die beiden VGs haben unterschiedliche Ansätze: Bei der VG Bild-Kunst können nur die Urheber ihre Ansprüche an Verwerter abtreten, die nicht Mitglied der VG Bild-Kunst sind.
Die VG Wort zieht, das als Ergänzung, die Grenze zwischen erlaubtem und unerlaubtem Druck auf die Urheber, wenn die Verwerter wissen wollen, wie sich die Urheber entscheiden.