Problems logging in

Rohre - Herstellung und Verarbeitung

Die Tube in Düsseldorf ist die zentrale Leitmesse für alle, die Rohre herstellen, verarbeiten oder anwenden. Mehr Info: www.tube.de

Wilfried Breuer Waschen mit dem Neutralreiniger ergibt porentief reine Oberflächen
wenn wir Öl, Fett, Graphit, Korund oder Polierpaste von der Metalloberfläche entfernen müssen, dann bedienen wir uns eines neutralen Spritzreinigers, der schon bei 40°C seine höchste Reinigungskraft entwickelt. Sehr praktisch ist auch, dass wir alle Metalle gleichzeitig waschen können. Durch die ausgeprägten Demulgiereigenschaften erzielen wir sehr lange Badstandzeiten.
Mit dem TESA-Test erkennt man besonders deutlich den Unterschied zu herkömmlichen Reinigern.
Wilfried Breuer Standzeitverlängerung bedeutet Kosteneinsparung bei Reinigungsbädern
Bei der industriellen Metallreinigung fallen immer noch zu große Mengen von Abwasser an, welche aufwendig behandelt werden müssen, um sie anschließend wieder dem Wasserkreislauf zuzuführen. Dies bedeutet hohe Kosten für neue Badansätze auf der einen Seite, und teure Entsorgung auf der anderen Seite. Zum anderen stellen zu häufige Badwechsel eine unnötige Belastung unserer Umwelt dar, welche nach dem Stand der Technik und bedingt verhindert werden sollen.
Viele der heute verwendeten Entfettungs- und Reinigungs-Produkte sind von Hause aus bereits demulgierend eingestellt. Das bedeutet, dass die vom Substrat abgewaschenen Öle und Fette an der Badoberfläche schnell von einem geeigneten Ölabscheider abgetrennt werden können. Erfahrungsgemäß funktioniert das über einen mehr oder weniger langen Zeitraum. Nach einiger Zeit geht die demulgierende Wirkung der Reiniger jedoch verloren. Der Grund für die oft zu schnelle Abnahme der guten Trenneigenschaften der Reiniger sind bei den eingesetzten Ölen, Fetten, Emulsionen und synthetischen Kühlschmiermitteln zu suchen.
Die verwendeten Bearbeitungsmedien sind häufig mit zahlreichen Additiven zur Stabilisierung und Emulgatoren zur Verbesserung ihrer Eigenschaften ausgerüstet. Dies hat zur Folge, dass auch der Metallreiniger mit den besten Demulgiereigenschaften zwar noch für kurze Zeit entfettet oder reinigt, aber die gewünschte, rasche Ölabtrennung ist nicht mehr vorhanden, wenn die Additive in dem Reinigungssystem die Oberhand gewonnen haben. Deshalb ist in solchen Fällen mit dem totalen Zusammenbruch des Reinigungssystems zu rechnen. Das bedeutet, das Reinigungsbad muss viel zu früh erneuert werden. Bei richtiger Badpflege hätte die Möglichkeit bestanden, die Gebrauchsdauer um ein Vielfaches zu verlängern. Ein neuer Badansatz heißt aber Produktionsausfall für einige Stunden oder gar mehr, Entsorgung der warmen Badflüssigkeit. Aufheizen der frisch angesetzten, kalten Reinigerlösung auf die gewünschte Betriebstemperatur, In vielen Fällen findet eine externe Entsorgung statt, was zu erheblichen organisatorischer Mehrbelastung führt. Alles in allem könnten all diese lästigen und teuren Begleiterscheinungen, welche mit einem vorzeitigen Badwechsel verbunden sind, der Vergangenheit angehören.
Nur geringste Mengen eines speziellen Emulsionsspalters, Erfahrungswerte liegen bei ca. 250 ml pro 1000 Liter Reiniger-Flüssigkeit, treiben das einemulgierte Öl an die Badoberfläche. Der Zusatz des Emulsionsspalters kann während des laufenden Reinigungsprozesses erfolgen. Die Reinigungsanlage wird deshalb nicht abgestellt. So geht keine wertvolle Produktionszeit verloren. Nachdem das Öl spontan an die Badoberfläche gelangt ist, wird es durch einen normalen Ölabscheider abgetrennt. Das Reinigungsmedium ist jetzt wieder ölfrei und kann als frisches Waschmedium gelten, sofern nicht unlösliche Bestandteile, wie z.B. Späne oder Schlamm eine weitere Verwendung nicht ratsam erscheinen lassen.