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Rohre - Herstellung und Verarbeitung

Die Tube in Düsseldorf ist die zentrale Leitmesse für alle, die Rohre herstellen, verarbeiten oder anwenden. Mehr Info: www.tube.de

Wilfried Breuer Wieso oberflächenaktiv?
Schon die kleinste Menge von Tensiden entfalten in wässriger Lösung erstaunlich starke Wirkungen. Das ist physikalisch mit der Eigenschaft der Tenside zu erklären, sich vorzugsweise an der Grenzfläche bzw. Oberfläche der Lösung anzusammeln. Hier entsteht dann örtlich eine besonders hohe Konzentration und Wirksamkeit. Die Bezeichnung „oberflächenaktive Substanzen“ geht auf dieses Phänomen zurück.
Erst der Zusatz dieser Verbindungen macht die heutigen Reinigungsmittel so überraschend wirksam. Die Tenside verringern die Oberflächenspannung des Wassers, sie entspannen das Wasserbund machen es gewissermaßen flüssiger. Die Waschmittellösung kann deshalb viel besser als Wasser alle Verunreinigungen benetzen, umschließen, unterwandern, in feinste Ritzen und Spalten eindringen.
Die Tensidmoleküle erleichtern beträchtlich die Ablösearbeit beim Entfernen von Schmutz und erhöhen die Reinigungswirkung. In den Lösungen formieren sie sich zu Molekülgruppen („Mitellen“) die als Nachschubreserven für die beschriebenen Vorgänge dienen. Sie können wasserunlösliche Stoffe, wie Öle und Fette dispergieren bzw. emulgieren, als in Lösung halten.
Wilfried Breuer Entfettungsbäder: Wie wir unsere Welt schützen können
Verantwortung übernehmen
Die Erde ist die Heimat für jeden von uns. Unser Überleben hängt vom Schutz und der Fürsorge der Umwelt ab. Energie und eine saubere Umwelt sind beide für unsere Existenz wichtig. Es liegt in unserer Verantwortung, die Entwicklung der grünen Energie zu fördern, um unsere Lebensqualität zu verbessern. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts geriet die Umwelt immer mehr und mehr unter Druck, als die Wirtschaft sich entwickelte und wuchs. Grüne Technologie, Grüne Wirtschaft, Konstruktion und Entwicklung im Bereich der Neuen Energie sind wie ein Schnellzug. Unser Unternehmen ist mit Kollegen und Freunden auf diesem Zug aufgesprungen, um gemeinsam eine bessere Erde zu genießen. Ein Grund mehr im Betrieb nachhaltige Bauteilreiniger mit porentiefer Reinigungs- und Entfettungswirkung zu verwenden. Beispielsweise mit folgenden Eigenschaften:
1. Reduktion der zu entsorgenden, verbrauchten Mengen an Reinigerlösung durch extrem gute Demulgierung.
2. Einsparungen durch die niedrige Anwendungstemperatur von 38°C
3. Zur Standzeitverlängerung der Reinigerlösung werden keine aufwendigen, energiefressenden Anlagen benötigt, wie Vakuum-verdampfer, Ultrafiltrationsanlagen oder Zentrifugen. Der Öko-Metallentfetter wird ausschließlich über einen einfachen Schwerkraftölabscheider gereinigt.
4. Steigerung der Produktivität durch die wesentlich geringere Anzahl der Badwechsel, einschließlich der arbeitsintensiven Reinigung der Anlage selbst.
5. Bei Betrieb mit dem Öko-Metallentfetter kommt es zu keinerlei Ablagerungen von Kalk etc. Die Aggregate der Waschanlage bleiben sauber und gewährleisten eine unverminderte Übertragung von Wärmeenergie auf das Waschmedium.
6. Alle Metalle können mit dem Öko-Metallentfetter gereinigt werden. Die oft üblichen „Spezialprodukte“, welche manchmal zu Verwechslungen führen können, sind nicht mehr erforderlich.
7. Der Öko-Metallentfetter hat sowohl im Konzentrat als auch in der 5%igen Anwendungslösung einen nahezu neutralen pH-Wert
Holger Bellersen 10 Jahre: rff in Mannheim etabliert
In diesen Tagen feiert der Verkaufsstandort in Mannheim sein zehnjähriges Jubiläum.
Wilfried Breuer Rohrsysteme ohne Chemie reinigen
Reinigung von Wärmetauschern, Kühlkreisläufen und Leitungssystemen mit Luftmolchen und ohne Chemikalien
Luftmolche passen sich auch komplexen Geometrien an und reinigen zuverlässig. Ablagerungen werden mobilisiert und ausgetragen.
Das Kühlwasser in industriellen Kühlkreisläufen ist oft aufbereitetes Brunnenwasser und enthält Korrosionsprodukte, die auf Dauer Hydraulik und Wärmeübertragung beeinträchtigen. In offenen Kühlkreisläufen kommt der Eintrag von Mikroorganismen, Staub und anderen Partikeln beispielsweise über den offenen Kühlturm oder Vorratsbehälter hinzu. Diese Beeinträchtigungen lassen sich in der Praxis nicht vermeiden. Deshalb ist eine regelmäßige Reinigung als Wartungs- bzw. Ertüchtigungsmaßnahme der Kühlwasserleitungen erforderlich.
Sogar unzugängliche Kühlkreisläufe – geschossen oder offen – sind kein Hindernis. So lassen sich beim Mobilisieren und Austragen der Ablagerungen und Biofilme aus den Zu- und Rückleitungen zum Kühlturm auch schlecht durchströmte Bereiche, beispielsweise Absperrarmaturen, reinigen. Die Luftblöcke, oder Luftmolche bleiben in den Rohrleitungen nicht stecken. Aus den Kühlkreisläufen ausgetragene Feststoffe scheiden sich in Zwischenbehältern ab und lassen sich anschließend sachgerecht entsorgen.
Und so funktioniert es:
Das Verfahren basiert auf kontrollierter, impulsartiger Zugabe komprimierter, technisch reiner Luft innerhalb des druckreduzierten Spülabschnitts. Sogenannte „Luftmolche“ machen sich auf den Weg durch die Leitung. Die Reinigungskraft entfaltet sich an den Grenzflächen der Luftblasen zu Wasser und Rohrwand. Dort kommt es zu turbulenten Verwirbelungen, die alle mobilisierbaren Ablagerungen von den Rohrwänden ablösen.
Die Anwendungsgebiete:
Kühlschmierstoffsysteme
Prozesswasserleitungen
Abwasserdruckleitungen
Kühlkreisläufe, offen, oder geschlossen