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Händlerbund - für Sicherheit und Qualität im Online Handel

Hier können sich Online-Händler über aktuelle Themen, Probleme und Erfahrungen rund um den Online-Handel austauschen.

Nur für XING Mitglieder sichtbar Die EU-DSGVO als Chance begreifen - Wie die digitale Revolution die Rechtsdienstleistung verändert
Die Rechtsdienstleistung der Zukunft kann nur auf tragfähigen Geschäftsmodellen basieren. Die EU-DSGVO setzt Regeln für die Auswüchse der Digitalisierung. Und das ist gut so. Dadurch entstehen gleichzeitig für alle Unternehmen optimale Rahmenbedingungen für die digitale Welt von morgen.
Wirtschaftliche, effiziente, transparente und kundenorientierte Geschäftsmodelle werden gefragt sein. Einfache Lösungen, die einen echten Mehrwert bringen, werden komplexe, intransparente und IT getriebene Systeme die niemand mehr versteht ersetzen.
Am 25.Mai 2018 ist es soweit. Dann tritt die EU-DSGVO in Kraft und sorgt für einheitliche Regeln und Sanktionen gegen die missbräuchliche Nutzung von Daten. Auch wenn die Umsetzung der EU-DSGVO Mühe bereitet, es gibt Grund zur Freude, nämlich über einen künftig besseren Schutz der Grundrechte.
Ziel meines überschaubaren Beitrages ist es, die EU-DSGVO in einer anderen, nämlich chancenbringenden Perspektive darzustellen. Gleiche Pflichten und Rechte für alle. Mit der EU-DSGVO können Unternehmen die neue Rechtsgrundlage zum Anlass nehmen, ihr Unternehmen zukunftsfähig umzugestalten. Es geht eben nicht nur um die Implementierung neuer Rechtsvorschriften, sondern auch um Marktvorsprung.
Foto: DIHK/Jens Schicke
Nur für XING Mitglieder sichtbar Ist Dropshipping ein schlechtes Geschäftsmodell? Meine Meinung!
Nur für XING Mitglieder sichtbar Digitalisierung im Handel
Warum wird auf diversen Foren über „bits und bytes“ schwadroniert, Plattformkonzepte in epischer Breite dargestellt, Kernelemente eines erfolgreichen Handels aber vernachlässigt? Wie im normalen Leben – „diskutieren damit die Luft sich bewegt“ – werden tolle digitalisierte Vertriebskonzepte entwickelt um Ware an den Mann / die Frau zu bringen, ohne tiefere Gedanken über die Supply Chain und die Logistik zu verschwenden.
Die Standardaussage, „Logistik wird zugekauft“ ist bequem, wird aber nicht zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell führen. Aldi, IKEA, Zara oder Amazon haben sich mit einfachen Antworten nicht zufriedengegeben und ausgefeilte Logistik und Supply Chain Konzepte entwickelt. In der digitalisierten Welt spielt der aus der Automobil- und Maschinenbau stammende Begriff „one piece flow“ eine zentrale Bedeutung. Der Kundenentkopplungspunkt wird in der Supply Chain weit nach vorne geschoben, aus der letzten Meile wurden hunderte von Meilen, Handelsstufen werden übersprungen. Gleichzeitig wird die Supply Chain durch die Globalisierung immer länger.
Händler die diese Effekte nicht tief analysieren und passende Konzepte umsetzen werden einem Kunden keine angemessene Lieferperformance bieten können, oder durch Bestände und fehlende Liquidität erdrosselt.
Roger Gothmann Schadensersatz durch Amazon: ein teures Nachspiel?
Amazon erstattet Marketplace-Händlern beschädigte Waren schnell und effizient. Doch gerade in dieser Effizienz steckt ein großes umsatzsteuerliches Risiko.
Der Händler erfährt oft erst durch Zufall und im Nachgang, dass Amazon diese Waren auf eigene Rechnung als Warehouse-Deals weiterverkauft. In dem Fall hätte er u.E. Umsatzsteuer aus dem Erstattungsbetrag herausrechnen und an sein Finanzamt abführen müssen.
Hier sollte Amazon zwingend am eigenen Reporting nachbessern.
Roger Gothmann Löst Amazon eigenmächtig Steuerpflichten für Händler im Ausland aus?
In unserem Blogpost erläutern wir ein Risiko, das vielen FBA-Händlern vertraut sein sollte, oftmals als Bagatelle bezeichnet wird, jedoch weitreichende steuerstrafrechtliche Folgen haben kann: Amazon verkauft in Einzelfällen Waren aus Ländern heraus an Endkunden, welche grds. vom Händler nicht freigeschaltet worden sind.
Das führt unmittelbar zu einer Steuerpflicht in diesen Ländern.

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Über die Gruppe "Händlerbund - für Sicherheit und Qualität im Online Handel"

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