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Coatings Industrie: Technologien, Märkte, Rohstoffe

Informationen rund um das Thema Lacktechnologie und Lackmärkte. Eine Plattform für die Lackindustrie, moderiert von FARBE UND LACK.

Kirsten Wrede Mineralische Bindemittel und Zusatzstoffe: Konferenzprogramm ist online
Die FARBE UND LACK Konferenz Beschichtungen und Bauchemie am 27. und 28. November 2018 in Kassel widmet sich in diesem Jahr mineralischen Bindemitteln und Zusatzstoffen: http://www.farbeundlack.de/Veranstaltungen/Im-Fokus-Mineralische-Bindemittel-und-Zusatzstoffe-Neuerungen-und-Trends
Ich würde mich freuen, Sie in Kassel begrüßen zu dürfen!
Alexander Madl Emulsion Industry: Key Trends, Drivers & Challenges - Part 1
In diesem Übersichtsartikel habe ich meine Gedanken zur den Trends die die globale Polymerdispersionsindustrie beeinflussen dargelegt. Ich freue mich über Feedback und Diskussionen der Thesen...
Daniel Moog Einsatz der Elektrokinetischen-Schall-Amplitude (ESA) auf dem Gebiet der Lack- und Farbherstellung
Wichtige Eigenschaften von Farben- und Lacken sind Farbstärke, Glanz, Deckvermögen und letztlich auch die Bewitterungsgsstabilität der fertig applizierten Bechichtung. Optimale Dispergierprozesse, elektrostatisch stabile Dispersionen und kontrollierbare Wechselwirkungen zwischen Pigmentteilchen und Bindemittel sind Voraussetzungen für Herstellung und Entwicklung qualitativ hochwertiger Lack- und Farbsysteme.
Die Pulveranalyse GbR Köln führt Auftragsmessungen und Dispersionsforschung durch. Damit geben wir Antworten auf wichtige Fragestellungen:
1. Wie werden Dispersionen stabilisiert und was hat das für Auswirkungen auf die Eigenschaften ?
2. Wie können Prozesse durch Formulierungsparameter beeinflusst werden ?
Weitere Informationen erhalten Sie unter info@pulveranalyse.de und auf unserer Website http://www.Pulveranalyse.de
Einleitung
Mittels ESA-Methode kann das Zeta-Potential von Pigmenten bei praxisrelevanten Konzentrationen in Dispersion untersucht werden.
Aus den Messergebnissen kann auf die Wirkung einer Oberflächenbehandlung geschlossen werden. Dadurch können Vorteile bei Prozess- und Produktintensivierungen erzielt werden. Darüber hinaus lässt sich mittels ESA-Methode die Wechselwirkung zwischen Pigmentteilchen und Bindemitteln untersuchen. Es können Aussagen zur Art der Wechselwirkung sowie zur Sättigungskonzentration getroffen werden.
Die ESA-Methode zur Charakterisierung der Ladungsstabilität von Partikeln in einer Dispersion ist eine elektroakustische Messtechnik.
Eine oszillierende Spannung wird an eine Suspension, Dispersion oder Emulsion angelegt, welche von einer Wechselstromquelle erzeugt wird. Geladene Partikel in der Dispersion schwingen mit der Frequenz des von außen angelegten elektrischen Feldes. Es lassen sich eine- oder mehrere Frequenzen anlegen. Die Oszillation der Partikel bei diesen Frequenzen erzeugt Schallwellen. Die Amplituden dieser Schallwellen werden als Elektrokinetische-Schall-Amplitude (ESA) gemessen. Dieses ESA- Signal verhält sich proportional zu der dynamischen Mobilität der Partikel und diese wiederum zum Zeta-Potential der in der Dispersion vorliegenden Teilchen.
Untersuchung des Einflusses von Prozessparametern auf die Dispersionsstabilität bei Prozessintensivierungen
Ladungscharakterisierung unter prozessähnlichen Bedingungen, d.h. zum Beispiel bei hohen Konzentrationen und während der Rührvorgange, ist von großem Interesse. Eine starke Verdünnung der Proben vor der Messung ist zu vermeiden da sich die gewonnen Daten der analysierten Proben direkt auf die elektrokinetischen Eigenschaften der dispersen Partikel im Rohmaterial oder im fertigen Produkt beziehen müssen.
Beim Einsatz von Rührwerkskugelmühlen oder Schüttlern kann sich der Einsatz von Mahlkörpern durch Abrieb auf die Dispersionsstabilität auswirken. Kenntnisse über diese Effekte sind insbesondere bei der Prozessintensivierung von Bedeutung.
Untersuchung des Adsorptionsverhaltens von Polymeren auf Pigmentoberflächen bei Produktintensivierungen
Mittels ESA-Methode lässt sich die kinetische als auch die thermodynamische Polymeradsorption auf der Pigmentoberfläche untersuchen.
Kinetische und thermodynamische Adsorption von Bindemitteln auf Pigmentoberflächen, sowie der Einfluss von Additiven zur Stabilisierung, spielen in der Produktintensivierung eine entscheidende Rolle. Einflüsse auf die Dispersionen können im Rahmen von Produkt- und Rezepturentwicklungen untersucht werden. Dazu gehören die Pigmentkonzentration, anorganische und organische Pigmentoberflächen-Nachbehandlung und die Wechselwirkungen zwischen Pigmentoberfläche und polymeren Bindemitteln. Das Dispergierverhalten und die Stabilität von Pigmenten kann sehr stark durch
die Adsorption von Dispergieradditiven wie auch durch die Bindemitteladsorption auf Pigmentteilchen beeinflusst und verändert werden . Der Nachweis von Adsorption und deren Stärke ermöglicht es Bindemittel und Additive effizient einzusetzen und Rückschlüsse über eigenschaftsverändernde Adsorptionsphänomene zu ziehen.
Zusammenfassung
Die ESA-Methode erlaubt es, das Zeta-Potential von Pigmenten bei praxisrelevanten Konzentrationen in Dispersion zu untersuchen. Aus den Messergebnissen kann direkt auf die IEP-Werte sowie die Wirkung einer Oberflächenbehandlung geschlossen werden. Dies ermöglicht ein schnelles Screening und die Qualitätskontrolle von Pigmenten bei deren Herstellung, Optimierung und Verarbeitung. Mit der ESA-Methode kann weiterhin die Wechselwirkung zwischen Pigmentteilchen und polymeren Komponenten des Mediums (Bindemittel, Additive) untersucht werden. Dabei können Aussagen zur Art der Wechselwirkung sowie zur Sättigungskonzentration der Polymere gemacht werden.
Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Pulveranalyse GbR
Dipl.-Ing. Daniel Moog
Am Beethovenpark 11
50935 Cologne
Germany
Telefon: +49(0)221-96020-201
Telefax: +49(0)221-96020-222
Mobil: +49(0)172-9230562
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Laurie Morris von Alberdingk Boley, USA berichtet über wasserbasierte UV-PUD mit verbesserert Widerstandsfähigkeit. Nutzen Sie die Gelegenheit und stellen Sie der Referenten Ihre Fragen. Antworten erhalten Sie umgehend!
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