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Coatings Industrie: Technologien, Märkte, Rohstoffe

Informationen rund um das Thema Lacktechnologie und Lackmärkte. Eine Plattform für die Lackindustrie, moderiert von FARBE UND LACK.

Ulf Stalmach Achema 2018: Arbeiten im Zeitalter von Industrie 4.0 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.
Mit ersten Ergebnissen aus der Umfrage "Berufe 4.0 in der Chemie"!!
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei und nicht an einen Besuch der Achema gekoppelt!
Ingo Brunsch Ein Auto - ein Farbton - viele Nuancen
Hallo liebe Gruppenmitglieder
Vielleicht ist es ja nur eine Berufskrankheit, aber seit ich als Töner für APAD-Produkte arbeite, sehe ich Autos mit anderen Augen.
Ich erwische mich immer wieder dabei, mir die Karosserie und deren Anbauteil farbtontechnisch genauer zu betrachten. Was ich da z.T. sehe läßt mir die Haare zu Berge stehen. Ein Auto-ein Farbton und jedes Bauteil sieht anders aus, obwohl das Fahrzeug fabrikneu ist. Teilweise gibt es regelrechte Schachbrettmuster.
Die Frontschürze ist heller, die Heckschürze blauer, die Spiegel grüner und die Antennenhaube scheint gar nicht zu passen obwohl alles innerhalb der vorgegebenen Toleranzen liegt. Sogar eine Tür sieht ander aus.
Woran liegt das?
Seit Einzug des Outsourcings kaufen die Automobilhersteller immer mehr Teile zu. Die Kunststoffanbauteileherstelle liefern Ihre Bauteile fertig lackiert an. Dies hat natürlich einige Vorteile, bringt aber gerade für die Lacklieferanten einge Probleme mit sich.
Leider hat jeder Zulieferer ein eigenes Applikationsequipment und -methode. Es werden unterschiedliche Primer und Kunststoffe verwendet. Durch die unterschiedlichen Bautele ergeben sich verschiedene Appliktionsgeometrien und Parameter. Die Farbton-Messgeräte sind ebenfalls nicht standadisiert (x-rite, Byk-Mac, Byk-Mac i usw.). Hutzen, Leisten und manche Spiegelgehäuse können gar nicht vermessen und daher nur visuell beurteilt werden.
Dies bedeutet nun für den Lacklieferant er muss alles berücksichtigen und den Farbton auf jeden Zulieferer anpassen, damit es ein stimmiges Gesamtergebnis gibt. Zusätzlich legen die Automobilzulieferer veringerte Toleranzen fest um selbst einen größeren Spielraum zu haben.
Manche Farbtöne liefern wir an 4 verschiedene Kunden, mit ganz verschiedenen Voraussetzungen und dem zu Folge eigenen Rezepturen.
Und wenn der OEM-Lieferant (häufig ein anderer) den Lack für die Karosserie anders eingestellt hat muss der APAD-Lack angepasst werden, obwohl er bereits innerhalb der Toleranzen liegt. Diese Informationen erhalten die APAD-Lieferanten oft gar nicht oder zu spät
Wie seht Ihr diese Entwicklung? Was kann die Lackindustrie überhaupt leisten? Welche Erwartungen und Möglichkeiten gibt es!
Ich freue mich auf Eure Reaktion und Kommentare.
Liebe Grüße
Ingo Brunsch
Sebastian Völz Thomas Menke MAIK ILLING Ingo Brunsch
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Ingo Brunsch
Hallo
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