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Gesellschaft für Informatik (GI)

Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist die größte Vereinigung von Informatikerinnen und Informatikern im deutschsprachigen Raum.

Andrea Herrmann 05. April 2019: nächstes Treffen des Arbeitskreises Softskills REquired!
Am Freitag 05.04.2019 um 18:00 Uhr trifft sich wieder der Arbeitskreis
"Softskills RequiREd!" in Stuttgart.
Das Thema ist "Wie lassen sich Softskills messen?" Dazu werde ich ein paar Fragebögen und Techniken vorstellen.
Wir treffen uns wieder im Café des Forum 3 (1. Stock) in der Stuttgarter Innenstadt: https://www.forum3.de/kontakt/
Es ist ein Tisch für den Arbeitskreis Softskills reserviert.
Dieses Mal ist es Tisch 19 links vom Treppenhaus, also
nicht im Café, sondern separat.
Andrea Herrmann Hackathon "Smart Factory" im November in Stuttgart
An Sie als innovative und kreative Studierende,
Start-ups oder Professionals,
Nutzen Sie die Chance,
Ihre Kreativität, Ihr technisches Know-how und Ihre Innovationsfreude in konkreten Challenges unter Beweis zu stellen.
Vier Innovationsführer für Produktion und Automatisierung
wollen aktuelle Herausforderungen der Digitalisierung gemeinsam mit Ihnen angehen.
Gesucht werden
kreative KI-Lösungen, Use Cases, Cloud-Applikationen, Robotik-Lösungen, neue Geschäftsmodelle u.v.m.
Gewinnen Sie
Preisgelder bis zu € 3000,00, Kontakte zu Produktverantwortlichen, Insights und Netzwerken.
Details und Anmeldung
http://www.tae.de/go/hackathon
Demonstrieren Sie im Hackathon Ihre Next Revolution!
– Wir freuen uns auf Sie!
Andrea Herrmann 9. April 18: Als CIO den digitalen Wandel mitgestalten (S. Rehm)
Mo., 9. April 18: Als CIO den digitalen Wandel mitgestalten
Start der Reihe „Berufsbilder in der Informatik“
Referentin: Dr. Simone Rehm, CIO der Universität Stuttgart
Zeit: 18:15 – 20:00 Uhr
Ort: Universität Stuttgart, Informatikgebäude,
Universitätsstraße 38, 70569 StuttgartVaihingen, Raum 0.108
Kosten: Die Veranstaltung ist kostenfrei. Gäste sind herzlich willkommen!
Hinweis: Brezeln und Getränke sind vorgesehen
Um Anmeldung wird gebeten: https://rg-stuttgart.gi.de/veranstaltungen.html
Die Digitalisierung, der Mega-Trend des 21. Jahrhunderts, hat das Potenzial, nicht nur unseren Alltag, sondern auch unsere Fabriken zu verändern. Auch Hochschulen und Universitäten stehen vor großen Veränderungen, betrachtet man den Einfluss informationstechnischer Entwicklungen auf ihre „Hauptprodukte“, nämlich Forschung und Lehre. Wie kann ein Chief Information Officer (CIO) – eine Rolle, die es inzwischen in Unternehmen wie auch in Bildungseinrichtungen gibt – diese Veränderungen mitgestallten? Welche Verantwortung trägt ein CIO bei der Einführung von IT-Lösungen und der konkreten Ausgestaltung IT-gestützter Prozesse? Wie lassen sich speziell an einer Universität Forscher und Lehrende ebenso wie die Fachabteilungen in der zentralen Verwaltung für den digitalen Wandel gewinnen?
Dr. Simone Rehm, die über viele Jahre für die betriebliche Informationstechnik bei einem Maschinenbauunternehmen verantwortlich war, berichtet über ihre ersten zwei Jahre als CIO der Universität Stuttgart. Sie zeigt auf, welche Schritte die Universität schon Richtung Digitalisierung gegangen ist, beschreibt die Hemmnisse in diesem Prozess und wagt einen realistischen Blick in die Zukunft: Digitalisierung kann zur Innovation und Modernisierung der Prozesse innerhalb einer Universität beitragen, sie ist aber weder Bedrohung, noch Allheilmittel – sondern ein Vorhaben, das es mit Forschern, Lehrenden und den in der Verwaltung Tätigen gemeinsam zu gestalten gilt. Mit diesem Vortrag beginnt die GI Regionalgruppe Stuttgart / Böblingen eine Reihe, in der sie Berufsbilder in der Informatik vorstellt und Einblicke in die berufliche Praxis von IT-Experten gewährt.
Dr. Simone Rehm, Prorektorin für Informationstechnologie an der Universität Stuttgart, berichtet über ihre ersten zwei Jahre als CIO an der Universität. Sie zeigt auf, welche Schritte die Universität schon Richtung Digitalisierung gegangen ist, und gibt einen Ausblick auf die Herausforderungen der Zukunft. Aus ihrer Sicht sind wissenschaftliche Hochschulen besonders aufgefordert, den Prozess der Digitalisierung kritisch zu reflektieren und aktiv zu gestalten.
Andrea Herrmann
Bericht über die Veranstaltung:
Am Montag, 09.04.2018 lautete das Thema des monatlichen Vortrags der Regionalgruppe: "Als CIO den digitalen Wandel mitgestalten". Mit diesem Vortrag begann unsere Reihe „Berufsbilder in der Informatik“. Frau Dr. Simone Rehm, Prorektorin für Informationstechnologie an der Universität Stuttgart und vormals CIO bei Trumpf, berichtete aus ihrem Arbeitsalltag.
Als CIO (= Chief Information Officer) gehört Frau Rehm seit 2016 zum obersten Führungskreis der Universität, dem Rektorat, und gestaltet in dieser neu geschaffenen Rolle die IT-Strategie der Universität. Zu ihren Aufgaben gehört das Vorantreiben von Innovationen ebenso wie das Schöpfen von Potenzialen aus der Digitalisierung. Der digitale Wandel, so führte sie aus, kann allerdings nur gelingen, wenn konkrete Ziele im Vordergrund stehen, die mit digitaler Unterstützung erreicht werden können und Digitalisierung nicht zum Selbstzweck erhoben wird. Entscheidend ist also, die analoge Welt der Menschen, Aufgaben und Prozesse innerhalb einer Universität im Blick zu behalten und digitale Elemente dort einzuführen, wo sie Verbesserungen oder Erleichterungen im Ablauf mit sich bringen. Dabei findet Digitalisierung an der Universität ähnlich wie in der Wirtschaft oder Industrie letztlich auf drei (Begriffs-)Ebenen statt:
- Digitization: Es werden digitale Repräsentationen von physischen Objekten oder analogen Medien erstellt.
- Digitalization: Existierende Prozesse werden mit Hilfe von IT-Unterstützung verbessert oder verändert.
- Digital transformation: Neue Geschäftsmodelle und/oder neue Produkte entstehen, die nur mittels IT, künstlicher Intelligenz oder Automatisierung geschaffen werden können.
Zu allen drei Ebenen führte Frau Rehm Beispiele auf. Nach und nach nimmt die Anzahl der E-Books in der Universitätsbibliothek zu (die dann nicht nur von einem einzigen Ausleiher gleichzeitig gelesen werden können); Präsenzlehre kann mit digitalen Elementen so angereichert werden, dass Studierende den Lerninhalt besser aufnehmen können (nach Ermessen des Dozenten und Möglichkeiten des Fachs, beispielsweise durch Videoaufnahmen der Vorlesungen oder Flipped Classroom). Auch E-Science bietet neue Möglichkeiten und Herausforderungen: Digitale Forschungsdaten gilt es zu archivieren, zu veröffentlichen und einer Wiederverwendung zuzuführen, Open Access Veröffentlichungen verändern das Geschäftsmodell der Verlage, Computersimulationen ersetzen zunehmend Experimente. Auch in der Verwaltung schafft Digitalisierung Vorteile. Schon heute werden die zahlreichen Studierenden der Universität Stuttgart in einem Campus Management System erfasst und von der Bewerbung bis zum Abschluss ihres Studiums bei allen Schritten ihres Studiums begleitet.
Schritt für Schritt sollen nun weitere Prozesse digitalisiert werden. Dafür braucht es einerseits technische Voraussetzungen, die größtenteils auch schon gegeben sind; es braucht aber vor allem ein entsprechendes Leitbild und für jedes einzelne Projekt einen greifbaren Nutzen und ein gelungenes Change Management. Digitaler Wandel kann nicht das Ziel an sich sein, sondern er schafft bestenfalls die Voraussetzung dafür, dass z.B. durch Automatisierung eine höhere Effizienz oder eine bessere Qualität erzielt werden kann.
Frau Rehm ging am Schluss ihres Vortrags noch auf die Unterschiede ein zwischen der CIO-Funktion in einem Unternehmen und in einer Universität. Sie rundete damit ihren lebhaften und interessanten Vortrag ab und gab Anreize für eine angeregte Diskussion unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Andrea Herrmann 04.06.2018: Datenschutz für das Internet der Dinge (Sascha Alpers, Christoph Stach)
Datenschutz für das Internet der Dinge (Sascha Alpers, Christoph Stach)
Montag, 04.06.2018, 18:15 Uhr
Ort: Universität Stuttgart, Campus Stuttgart-Vaihingen, Informatikgebäude, Universitätsstraße 38, 70569 Stuttgart, Raum 0.108
Kosten: Die Veranstaltung ist kostenfrei. Gäste sind herzlich eingeladen.
Hinweis: Um Anmeldung wird gebeten unter http://rg-stuttgart.gi.de/veranstaltungen/Anmeldung.html
Heutzutage sind in immer mehr Alltagsgegenständen Sensoren verbaut, die unterschiedliche Aspekte ihrer Umwelt erfassen können. Darüber hinaus lassen sich diese Geräte im so genannten Internet der Dinge (IoT) miteinander verbinden, um so die erfassten Daten untereinander austauschen zu können. Durch die Kombination dieser Daten lassen sich höherwertige Informationen ableiten, wodurch ein immer detaillierteres Bild über die Anwender gewonnen werden kann. Während diese Entwicklung einerseits wünschenswert ist, da dadurch IoT-Dienste auf die individuellen Bedürfnisse der Anwender abgestimmt werden können, stellt sie andererseits einen erheblichen Eingriff in die Privatsphäre der Anwender dar.
Zwar ist es ein Grundrecht jeder natürlichen Person darüber zu bestimmen, wer welche personenbezogenen Daten über sie zu welchem Zweck erhebt und verarbeitet und wie lange er diese speichert, jedoch können viele IoT-Dienste nur genutzt werden, wenn der Anwender dem Anbieter eine umfassende Datenerfassung und -analyse erlaubt. Zum Teil ist dies für die Kernfunktionalität erforderlich, oft jedoch „nur“ um ein auf den Daten basierendes Geschäftsmodell umzusetzen. Daher bedarf es technischer Lösungen, die es den Anwendern gestatten, frei zu entscheiden, welche Daten sie einem Dienst zur Verfügung stellen, um im Gegenzug Funktionen des Dienstes nutzen zu können. In diesem Vortrag werden zwei unterschiedliche Grundideen für IoT-Datenschutzsysteme vorgestellt.
PRIVACY-AVARE – Datenschutz für Endgeräte
Ein Ansatz dies sicherzustellen, besteht darin, Datenschutzeinstellungen direkt auf den Endgeräten anzuwenden. Im Rahmen des PRIVACY-AVARE-Forschungsprojekts werden daher Werkzeuge zur einfachen und effektiven Kontrolle der eigenen Daten entwickelt. Diese ermöglichen es Anwendern, ihre Datenschutzeinstellungen zentral zu definieren und auf den betreffenden Endgeräten anzuwenden. So behalten Anwender bei der Nutzung von Diensten die Kontrolle über ihre Daten, da sie sicherstellen können, dass schützenswerte Daten zu keinem Zeitpunkt das Endgerät verlassen.
PATRON – Datenschutz für IoT-Dienste
Ein gänzlich anderer Ansatz besteht darin, die IoT-Dienste selbst zu überwachen und zu kontrollieren, welche Daten gegenüber dem Dienst offengelegt werden. Im PATRON-Forschungsprojekt werden hierfür Methoden erforscht, mit denen private Datenmuster definiert und verschleiert werden können. Ein Muster besteht dabei aus einer Abfolge von Sensorwerten oder Ereignissen, die aus Sicht des Benutzers private Informationen über ihn enthalten. Durch diese Fokussierung auf komplexe Muster anstelle einzelner Sensorwerte, können die Verschleierungstechniken so gewählt werden, dass einerseits sämtliche Daten, die vom Anwender als unkritisch angesehen werden, einem IoT-Dienst möglichst unverfälscht bereitgestellt werden um so die Dienstqualität zu maximieren. Andererseits wird sichergestellt, dass private Informationen vor dem Dienst bzw. dessen Anbieter verborgen werden.

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Referenten
Dipl.-Informationswirt Sascha Alpers (FZI Forschungszentrum Informatik)
Sascha Alpers studierte am Karlsruher Institute für Technologie (KIT) Informationswirtschaft mit den Schwerpunkten Informations- und Wissenssysteme, Informationsdienstleistungen in Netzen und Geschäftsprozesse und Organisation. Seit 2010 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter des FZI und verantwortet inzwischen das Living Lab mobile IT / mobile Business. Daneben interessiert er sich für Sicherheit in mobilen Geschäftsprozessen.
Webseite: https://www.fzi.de/wir-ueber-uns/organisation/mitarbeiter/address/alpers/
Email: alpers-at-fzi.de
Dr. rer. nat. Christoph Stach (IPVS Universität Stuttgart)
Christoph Stach studierte an der Universität Stuttgart Informatik. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit ortsbasierten mobilen Anwendungen. Seit 2009 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Parallele und Verteilte Systeme an der Universität Stuttgart. Im Rahmen seiner Promotion erforschte er Konzepte für Datensicherheit und Datenschutz in mobilen Anwendungen. Aktuell erforscht er im Rahmen des PATRON-Projekts, inwiefern sich diese Konzepte auch im IoT-Umfeld nutzen lassen.
Webseite: https://www.ipvs.uni-stuttgart.de/?id=Christoph.Stach
Andrea Herrmann 15. Mai 2018: Die Digitalisierungsstrategie des Landes Baden-Württemberg
Dienstag, 15. Mai 2018, 17:30 Uhr
Campus Vahingen, Informatikgebäude, Raum 38.04
Universitätsstraße 38, 70569 Stuttgart
Die Digitalisierungsstrategie des Landes Baden-Württemberg
digital@bw
Veranstaltungsreihe „infos Kolloquium“
In Zusammenarbeit von infos und GI
digital@bw wurde 2017 als erste, landesweite und ressortübergreifende
Digitalisierungsstrategie auf den Weg gebracht. In den kommenden zwei
Jahren werden dazu rund 70 konkrete Projekte mit einem Volumen von
265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als digitale Leitregion in Europa zu verankern. Insgesamt investiert das Land in dieser
Legislaturperiode rund eine Milliarde Euro in Digitalisierungsprojekte und
die digitale Infrastruktur. Schwerpunkte der Strategie sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-Ups, Wirtschaft 4.0, Bildung
und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0.
Referent
Ministerialdirektor Stefan Krebs ist der Beauftragte der Landesregierung für Informationstechnologie und verantwortet als „Chief Information Ofcer“ (CIO) die E-Government-Strategie und die IT-Strategie der Landesverwaltung. Er wirkt mit an der Fachaufsicht über die BITBW, den zentralen IT-Dienstleister des Landes und vertritt Baden-Württemberg im Bund-Länder-übergreifenden IT-Planungsrat. Gleichzeitig ist dem Beauftragten der Landesregierung für Informationstechnologie als „Chief Digital Ofcer“ (CDO) die Stabsstelle für Digitalisierung zugeordnet, die für die Konzeptionierung und Umsetzung einer ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Landes zuständig ist.
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Eine Anmeldung bis spätestens 1. Mai 2018 ist erforderlich.
https://infosev.informatik.uni-stuttgart.de/reg/register.php