Probleme beim Einloggen

Knowledge Management

Bei DACH KM wird das komplexe Thema Wissensmanagement (en. Knowledge Management) in all seinen Facetten diskutiert.

Pavel Kraus Was sind «adjuvantive Tätigkeiten» im Knowledge Management?
Das Konzept der «adjuvantiven Tätigkeiten» hilft uns, sich auf das zu fokussieren, was letzten Endes für den Erfolg verantwortlich ist. Dazu gehören Tätigkeiten, die eine erfolgreiche Zusammenarbeit, Kommunikation und Wissensaustausch erst ermöglichen. Diese können sehr unterschiedlich sein, was aber keine Rolle spielt, solange sie zielführend sind. Sie können methodische, inhaltliche, soziale oder persönliche Komponenten beinhalten.
Sie können z.B einzelne Arbeitsschritte verbinden und somit als Öl im Getriebe fungieren. Sei es z.B. eine zum Thema passende Visualisierung, dass Integrieren von Metadaten in Dokumente oder der Nachweis für Integration von Lessons learned als Voraussetzung für Projektstarts.
Wenn «adjuvantive Tätigkeiten» explizit berücksichtigt werden, gelingt die Arbeit besser. Wir lernen das oft von erfahrenen Leuten, die auf diese Details achten. Die bekannten Tipps und Tricks sind oft solche unscheinbaren Tätigkeiten.
Für erfolgreiches Knowledge Management müssen diese Tätigkeiten explizit erkannt und berücksichtigt werden. Die Erkenntnis, dass diese Tätigkeiten explizite Notwendigkeiten sind, gehört zum Verständnis von Knowledge Management. Neu ist, dass sie auch bei der Arbeit verlangt werden müssen, weil sie hohe Qualität sichern.
Leider werden diese unterstützenden «adjuvantiven Tätigkeiten» selten explizit formuliert oder deren Ausübung und Einhaltung eingefordert. Sie werden normalerweise als ein Teil der übergeordneten Aufgaben verstanden, zum Beispiel des Projektmanagements. Ihre Ausübung und Qualität wird aber dem Ermessen, bzw. der Beliebigkeit der Projektleiter überlassen.
Modernes Knowledge Management kennt und verlangt die «adjuvantiven Tätigkeiten» explizit. Sie sind zu einem festen Bestandteil der Erfolgslogik für Knowledge Management geworden.
Ein weiterer Kommentar
Letzter Kommentar:
Pavel Kraus
Ajuvantive Tätigkeiten im Wissensmanagement (WM) erhalten eine neue Aufmerksamkeit. Seit alle ISO-Normen WM als obligatorisch aufnahmen, steigt das Interesse an WM-Tools. Dabei hoffen die Leute, die Tools machen die Arbeit für sie. Diese (falsche) Hoffnung nähren Software-Lieferanten seit den 90ern. Es bleibt eine Hoffnung.
Was wirklich zählt sind klevere adjuvantive Tätigkeiten, die einem die tägliche Arbeit erleichtern und die Resultate davon gleichzeitig für andere verfügbar machen. Eine solche Technik werden wir an unserem nächsten Roundtable in Zürich vorstellen.
Sander van der Moolen We are responsible for the knowledge we share - Collective Ownership
Closing the week with a thought about Knowledge Management. I would like to hear your thoughts as well!
More and more we see knowledgebase tools being used for customer service. The people in the service organisation are supposed to use it to find known answers. Many times they are also required to flag new cases for the knowledge management team to convert to new knowledge objects in the knowledgebase.
Who owns the knowledgebase?
The KM team will tell you, the service organisation owns the knowledgebase because it is for them, for their use. The people in the service organisation will tell you, the KM team owns the knowledgebase because they control the contents. When push comes to shove, nobody owns the knowledgebase. It is not "our" knowledgebase. It is "their" knowledgebase.
Think about the people in your service organisation. Most, if not all of them, are committed to provide top quality service to their customers. They interact with customers every day. They know exactly which knowledge their customer needs. They know exactly how knowledge needs to be presented to make the knowledge findable and useable for their customers.
The organisations who are most successful with knowledge management have all learned: The true owners of the knowledgebase are the people who use it every day. Trust them to take responsibility for the contents they interact with. Assess them on the value that they bring to their customers and the organisation, instead of just "hitting the numbers". Collective ownership is the key to customer success.
Boris Jäger Für die Nostalgiker - der "DACH KM Adventskalender 2014"
Hinter jedem Fensterchen verbirgt sich ein Zitat zum Thema sowie eine WM-Definition, die Mitglieder dieser Gruppe im Rahmen von zwei Gewinnspielen beigetragen haben. In den Fensterchen für die Adventsfeiertage (die Daten sind natürlich von letztem Jahr), Nikolaus und Heilig Abend finden Sie etwas besonderes mit Bezug zu dieser Gruppe.

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Knowledge Management"

  • Gegründet: 16.02.2004
  • Mitglieder: 6.050
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 2.736
  • Kommentare: 4.238