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Friedhelm Glöckner Wie Sie im Vorstellungsgespräch punkten
In diversen Untersuchungen tauchen fast immer dieselben Punkte auf, die von HR-Professionals bei Bewerbern im Vorstellungsgespräch bemängelt werden und die sie am meisten stören: In den meisten Umfragen rangiert die Aussage, dass Bewerber unvorbereitet in die Vorstellungsgespräche gehen, auf Rang 1.
„Unvorbereitet sein“ bezieht sich primär auf zwei Bereiche:
1. Die Bewerber wissen viel zu wenig von dem potenziellen neuen Arbeitgeber.
2. Die Bewerber werden unsicher wenn sie etwas von sich selbst preisgeben sollen. Sie kommen sogar bei Standardfragen zu Stärken, Schwächen, Kernkompetenz oder Erfolgsbeispielen ins straucheln, ganz zu schweigen bei Fragstellungen, die tiefer gehen (z.B.: „Was ist denn für Sie der Sinn des Lebens?“)
Zu 1.: Üblicherweise beginnt der Interviewer mit einem Überblick der Firmeneckpunkte. Wenn Ihnen das alles neu ist, dann wird Sie Ihre Gestik verraten und Ihr Gegenüber weiß, dass Sie sich nicht vorbereitet haben. Wissen Sie hingegen schon alles was Ihnen erzählt wird, dann werden Sie unbewusst nicken und der Interviewer erkennt, dass Sie sich schlau gemacht haben. Das ist gut und extrem wichtig!
Es gibt sogar Interviewer, die Sie bitten zu erzählen, was Sie über das Unternehmen wissen. Jetzt wird´s ganz eng, wenn Sie unvorbereitet sind.
Zu 2. Bei den Fragen zu Stärken usw. hilft nur eines: Machen Sie sich bewusst was Sie können, was Sie auszeichnet, wofür Sie bekannt sind und üben Sie Ihre Antworten.
Zugegebenermaßen ist das gar nicht so einfach, speziell die Kernkompetenz zu erarbeiten erfordert Erfahrung. Auch die Vielfalt der sogenannten „schwierigen Fragen“ („Warum wurde gerade Ihnen gekündigt?“ oder „Wenn Sie morgen ein Unternehmen gründen würden, was wären die drei wichtigsten Firmenwerte?“) erfordert intensive Vorbereitung. Lassen Sie sich helfen wenn Sie sich damit schwer tun, die vielen Ratgeber Sie nur verwirren, Sie bei Ihren Antworten aber authentisch bleiben wollen – was Sie auch unbedingt sollten!
Only visible to XING members Auch Manager können dies - "Count your Blessings"
Unser Kästchendenken führt uns häufig in einen Dschungel von Stereotypen. Wer sich beispielsweise als Manager wahrnimmt, fürchtet sich manchmal vor zu viel Gefühl. In einem Abschlussbericht meiner Coachingbegleitung empfahl ich einem Abteilungsleiter, der den Umgang mit negativen Gefühlen erlernen wollte "Count your Blessings".
Hierfür nimmt man sich am Wochenende ein wenig Alleinzeit und lässt die guten ( beruflichen und privaten) Dinge der vergangenen Woche revue passieren. Bezüglich der weniger guten Ereignisse sollte man sich fragen, welchen Einfluss sie auf das berufliche oder private System wirklich haben. Haben Ärger, Neid, Unmut, etc. eine Berechtigung?
Gefühle ernst nehmen, bedeutet auch, sich zu akzeptieren. Kurze aufgeschriebene Reflexionen aus unserem tiefen Herzen helfen unserer persönlichen "Sinnhaftigkeit" auf die Sprünge.
An meiner Wohungstür prangt alle zwei Monate eine solche Reflexion. Diesen Monat sieht sie so aus. Bild. Ich wünsche allen wertvolle Alleinzeit.
Anja Lothschütz Schon mal ein Vision Board erstellt?
Bestimmt geht es Ihnen hin und wieder wie mir - in Ihrem Kopf geistern Ideen und Einfälle herum, die Sie unheimlich inspirieren und motivieren, die sich ausgesprochen aber noch nicht wirklich rund und durchdacht anhören.
In vielen Ratgebern, die sich mit Kreativstrategien sowie der Selbstmotivation und -führung beschäftigen, wird immer häufiger dazu geraten, die eigenen Visionen und die damit verbundenen Wunschvorstellungen und Träume zu visualisieren. Wer das große Ganze immer vor Augen hat, verliert sich weniger in nebensächlichen Details und Ausflüchten und wird stets daran erinnert, wo er oder sie eigentlich mal ankommen möchte.
Ein gängiges Tool, um Kreativstrategien zu entwickeln, ist das sogenannte Vision Board. Dabei handelt es sich um eine selbsterstellte Collage aus Bildern, Begriffen und Leitsätzen rund um die eigenen Visionen, Träume und festgesteckten Ziele. Die visuelle Darstellung soll dabei helfen, sich selbst zu motivieren und bei der Sache zu bleiben, vor allem dann, wenn es anstrengend oder schwierig wird.
Bei der Erstellung Ihres persönlichen Vision Boards sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Es ist auch nicht entscheidend, ob es sich bei Ihrer Idee um die nächste berufliche Etappe, den Traumpartner oder um ein Lebensziel handelt. Wichtig ist nur, dass die Elemente (Bilder, Sprüche, Texte, Zitate), die Sie verwenden, als Ihre Inspirationsquelle dienen und Sie stetig an Ihre Vision erinnern. Platzieren Sie Ihre Collage zudem prominent in Ihrem Arbeitsbereich und ergänzen Sie neue Erkenntnisse oder weitere Inspirationselemente, so halten Sie sich Ihre Wünsche und Ziele stetig vor Augen und verlieren nicht den Blick für das Wesentliche.
Auf ihrem persönlichen Vision Board ist alles erlaubt und nichts ist zu groß, als dass es nicht geträumt und verfolgt werden dürfte. Denn ein Ziel vor Augen zu haben und sich zu überlegen, wie Sie dieses erreichen können, hat nichts mit Träumerei oder Wunschdenken zu tun – viel mehr können Sie Ihr Vision Board als Grundstein für die Entwicklung Ihrer Strategie nutzen, mit der Sie Ihre Ziele erreichen und in die Tat umsetzen können. Die Freude und die Energie, die Sie bei solch einem kreativen Prozess entwickeln, tun schließlich ihr übriges.
Probieren Sie sich doch einfach einmal aus – und lassen Sie sich von Ihrer eigenen Kreativität überraschen.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Erfolg dabei,
Ihre Anja Lothschütz
Guido Ernst Hannig
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Bianca Meier
Ganz lieben Dank für diesen Impuls der mir Tagträumer gerade aufzeigt was für mich Visionen und ihre Gestalt/Darstellung/Präsentation, wenn auch nicht auf einem Board bedeuten :
Träume sind Botschaften aus dem Unterbewusstsein. Verarbeitungen von Eindrückem des Tages oder von noch nicht gelebten Bedürfnissen oder verschüttetem SEIN.
Und so erlebe ich meine Tagträume als Visionen und innerliche Auseinandersetzungen mit meinem SEIN, meinen Werten, meinen Zielen(ob klar definiert oder noch nicht greifbar intuitiv).
Allein schon die Vorstellung ein leeres Board mit all dem zu füllen... Wow😃
Only visible to XING members Im Gleichklang mit anderen
Anja Lothschütz Altes Team, neuer Chef - und nun? Die Herausforderungen eines Führungswechsels
Eine neu eingestellte Führungskraft steht oftmals vor vielen, verschiedenen Herausforderungen. In erster Linie steht sie jedoch einem Team, bestehend aus Menschen mit ganz verschiedenen Persönlichkeiten, gegenüber, die miteinander und nicht gegeneinander arbeiten sollen.
Sie sind seit einigen Wochen in Ihrem Unternehmen tätig, führen ein oder mehrere Teams und können sich noch immer nicht die Namen ihrer Teammitglieder merken?
Als Unternehmensneuling gilt es zunächst einmal, Vertrauen zu den Kollegen aufzubauen. Besonders in Ihrer Rolle als Führungskraft ist es Ihre Aufgabe, auf Ihre Mitarbeiter zuzugehen, Fragen zu stellen und sie in persönlichen Gesprächen kennenzulernen. Denn nur so können Sie sich ein Bild der verschiedenen Persönlichkeiten und damit einhergehend der verschiedenen Stärken und Schwächen Ihrer Teammitglieder machen und Aufgaben sinnvoll und zielführend verteilen. Lernen Sie, Verantwortung zu teilen und bestärken Sie Mitarbeiter, die Eigeninitiative und Engagement zeigen und somit nicht nur die gemeinsame Arbeit Ihres Teams bereichern, sondern auch für ein angenehmes Arbeitsklima sorgen.
Als Führungskraft sind Sie ebenso wie Ihre Teammitglieder auch ein Mensch mit einer individuellen Persönlichkeit, eigenen Werten und einem Privatleben. Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, Sie kennenzulernen und stellen Sie sich zu Beginn Ihrer neuen Tätigkeit vor. Oftmals sind es neben der beruflichen Vita und bereits gesammelten Erfahrungen vor allem persönliche Informationen, durch die sich Ihre Kollegen ein besseres Bild von Ihnen machen können. Selbstverständlich sollen und müssen Sie keine privaten Details preisgeben, wenn Sie dies nicht möchten. Zeigen Sie sich jedoch nicht nur von Ihrer beruflichen, sondern auch von Ihrer menschlichen Seite, fügen Sie sich sehr viel leichter und schneller in ein bestehendes und auf Vertrauen basierendes kollegiales Miteinander ein. Anschließend können Sie Ihren Führungsstil erklären und Ihren neuen Mitarbeitern erläutern, welche Ziele Sie haben und wie Sie diese gemeinsam als Team erreichen können. Kommunizieren Sie, was Ihnen wichtig ist und wie Sie Ihre Ziele und Vorgaben umsetzen möchten - so schaffen Sie Transparenz und sorgen dafür, dass jedes Ihrer Teammitglieder über aktuelle Entwicklungen, Probleme und Erfolge jederzeit informiert ist.

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