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Guido Zockoll Scheitert CCD vielleicht an der Organisation?
Wenn man die Artikel hier im Forum liest, braucht der einzelne Entwickler für erfolgreiches CCD:
* Ausbildung
* Einsicht in die Problematik von schlechtem Code
* Erfahrung
* (weitere Voraussetzungen, die ich in diesem Zusammenhang weg lasse)
Leider scheint es bei uns in der Branche so zu sein, dass ziemlich genau zu dem Zeitpunkt, wo die Erfahrung und die Awareness da sind, der Entwickler zum Manager befördert wird.
Zurück bleiben die Entwickler, die "noch nicht so weit sind". Oder?
Robert Niemann
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Andre Fleischer clean-code-developer auf Tour beim Herbstcampus
Hallo,
ab heute bis Mittwoch (12. September bis 15.September) findet in Nürnberg der Herbstcampus statt (http://www.herbstcampus.de/hc10).
Ich werde am Mittwoch um 11.20 Uhr einen Vortrag halten, in dem clean-code-developer im Focus steht: http://www.herbstcampus.de/hc10/program/sessions.html#3
Grüße
André Fleischer
Andre Fleischer
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Guido Zockoll Untertitel des Forums: "... Das braucht Ressourcen. Die müssen bewilligt werden"
Meines Erachtens ist schon diese Grundannahme falsch, bzw. zu defensiv. Ich denke, wir sind (fast) alle davon überzeugt, dass Clean Code eine sinnvolle Sache ist. Sinnvoll ist sie aber nur, wenn sich irgendwann (und zwar eher kurz- als langfristig) einmal ein Return-On-Invest ergibt. Ansonsten wäre CC ein Kostentreiber und gehört verboten ;)
Ich denke, dass es hier der Entwicklergemeinde an Selbstwertgefühl, vielleicht auch an Handwerkerehre mangelt.
In erfolgreichen Handwerkerbetrieben herrscht schon lange die Saubere-Werkstatt Initiative. Und kein Schreiner käme auf die Idee, seinem Kunden einen Posten "Ausfegen der Werkstatt" auf die Rechnung zu setzen.
Wir Software-Entwickler lassen uns aber immer wieder zu Schätzungen hinreißen:
* Hingeschludert: 10 PT, oder alternativ
* Clean-Code 15 PT
Wenn dann der Kunde die "billige" Lösung bestellt, müssen wir uns nicht wunden. Ich denke, dass die Veränderung bei jedem einzelnen im Kopf anfängt, dass es die Lösung "Hingeschludert" einfach nicht gibt - und dass wir auch nicht unter höchstem Projektdruck unsere Prinzipien verraten. Hat schon mal jemand einen (erfolgreichen) Handwerker gesehen, der unter Druck anfängt, seine Werkzeuge überall rumliegen zu lassen und der dabei knietief in Sägespänen steht?
Ralf Westphal Urs Enzler Guido Zockoll
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Guido Zockoll
Michael van Fondern schrieb:

>[...]
>
>Ich bin
>fest davon überzeugt, dass das Entstehen von"schlechtem Code" in den
>seltensten Fällen ein Kosten- oder Resorcenproblem ist - es ist in
>erster Linie ein Ausbildungsproblem.
Sehe ich grundsätzlich genauso - sofern diese Argumentation nicht dazu führt, sich aus der Eigenverantwortung zu stehlen, unter dem Motto: ich kann keinen Clean Code schreiben, weil ich noch keine Schulung hatte.

>Würden dagegen mehr Softwareentwickler bereits frühzeitig in der
>Ausbildung zu konsequentem CCD "erzogen" werden, würden die später im
>Berufsleben erst gar nicht auf den Gedanken kommen, anders zu
>arbeiten.
Am Anfang meiner Laufbahn hat mich Clean Code und YAGNI u.s.w. nicht die Bohne interessiert. Erst nachdem ich mal ein paar Softwaresysteme an ihren technischen Schulden habe sterben sehen, kam das Interesse für diese Themen.
Würde es wirklich helfen, in der Informatikausbildung ein Semester "CCD" zu machen? Naja, ok, schade würde es sicher nicht ;)
Achso, nochwas ... ich wurde in meiner Ausbildung konsequent zum Wasserfall-Modell erzogen - komme aber im Berufsleben doch zu anderen Ansichten ;)
Christian Schuhegger "Patterns of Software" von Richard P. Gabriel
Hallo liebe CleanCodeDeveloper Community,
von Zeit zu Zeit lese ich "klassiche Werke" aus der Softwareentwicklungsgeschichte und bin über das Buch "Patterns of Software" von Richard P. Gabriel gestolpert. Ursprünglich glaube ich ging es dem Autor damals um die Patternsbewegung wie der Titel des Buches schon vermuten läßt, aber ich bin überrascht wieviele Ideen bereits in die Richtung von CleanCode gehen wie wir es heute kennen, wieviel das Buch auch davon handelt, daß es bei der Softwareentwicklung auch darum geht Code so zu schreiben, daß sich die Entwickler die täglich damit arbeiten darin "wohl fühlen".
Was ich damit sagen möchte: auch heute nach über 10 Jahre nach der Veröffentlichung dieses Buches ist dieses Buch relevant! Ich empfehle dieses Buch jedem der sich für CleanCode interessiert.
Beste Grüße,
Christian Schuhegger
Stefan Lieser
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