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Recruiter Community

Die Recruiter Community ist exklusiv für Mitarbeiter im Recruiting, die mit mind. 50 % ihrer Tätigkeit operativ im Recruiting aktiv sind.

Talent Relationship Management
Katja Kristina Schwebel Ein wertiger Talentpool erfodert Candidate Relationship Management
Die Speicherung von Bewerberdaten in einem Talentpool hat nur dann wirklich Mehrwert, wenn Sie diesen im Rahmen von „Candidate-Relationship-Management“ aktuell halten und Ihre Kontakte zu Talenten bewusst pflegen. Lesen Sie in diesem Artikel, wie Sie gespeicherte Profile zu Chancen machen!
Daniela Chikato Nachhaltiger Kontaktaufbau zu Kandidaten mit Social Media
Auf der Social Media Recruting Conference 2010 in Hamburg zeigte Susanne Hagen am 19.10.2010 in ihrem Vortrag „Direktsuche im Web 2.0 bei der OTTO GmbH & Co. KG“ auf, wie sie interessante Kandidaten im Web aufspürt und dabei eine starke Vermittlungsrolle zwischen Unternehmen und Bewerber einnimmt: So spricht sie z.B. einen potenziellen Kandidaten an, weil sein Jobprofil gut passt und teilt ihm mit, dass sie am Recruiting-Prozess nicht direkt beteiligt ist. Auch macht sie Fachforen für bestimmte Berufszweige ausfindig und hält dort Ausschau nach Kandidaten. Wesentliche Erfolgsfaktoren aus ihrer Sicht: Authentisch bleiben und keine falschen Versprechungen machen. Im Ergebnis knüpft sie langfristigen Kontakt zu potenziellen Kandidaten mit interessanten Berufsprofilen – mit guter Chance für spätere Einstellungen.
Auch die Audi AG verfährt seit geraumer Zeit ähnlich und setzt Talent Relationship Manager für ausgewählte Pilotzielgruppen ergänzend zum klassischen Recruiting ein. Der Fokus liegt dabei auf (Talent)-Profilen und nicht auf (freien) Stellen. Die Direktansprache und Beziehungspflege zahlt sich aus: In der Krisenphase hat Audi hochkarätige Talentpools aufgebaut und mit geeigneten Talenten gefüllt. Das erfolgreiche Programm wird inzwischen für weitere Kandidatenzielgruppen eingesetzt.
- Wie praktikabel ist es aus Ihrer Sicht, dezidierte Talent Scouts neben den
klassischen Recruitern einzusetzen – gerade auch für den Mittelstand?
Was hat sich in Ihrem Unternehmen bewährt?
- Sofern Sie Bewerber aktiv in Sozialen Netzwerken suchen und ansprechen:
Welche organisatorischen Herausforderungen galt es zu lösen, um zeitliche
Freiräume fürs Active Sourcing im Web 2.0 zu schaffen?
- Wie gelingt es Ihnen in der Praxis, nachhaltig und authentisch den Kontakt
zu den sog. latent Job Suchenden zu pflegen?
Ich freue mich auf die rege Diskussion mit Ihnen!
Wiebke Bräuer Schnittstelle zum ATS
Diese Woche werden wir drei Anbieter von TRM Anwendungen treffen, um einen möglichen Kooperationspartner für Roche zu identifizieren.
Verschiedene Kriterien für das TRM Tool sind uns wichtig. Eines möchte ich hier kurz herausstellen: die Schnittstelle zum ATS.
Bei Roche nutzen wir Taleo als ATS. Ich möchte für unseren TRM Prozess sicherstellen, dass wir Arbeitsschritte möglichst einfach und effizient halten. Beispiel: Unsere Talent Scouts nehmen Kontakt auf zu potentiellen Kandidaten und pflegen dann die Beziehung zu diesen Personen über das TRM Tool. Sobald wir eine passende Vakanz anzubieten haben, wird der Suchkandidat in den normalen Recruitmentprozess überführt. Dafür wird natürlich ein Bewerberprofil in unserem ATS benötigt. Für uns ist es wichtig, dass dies per Schnittstelle zwischen TRM Tool und ATS erfolgt, so dass das Kandidatenprofil nicht erneut vom Talent Scout oder vom Recruiter manuell angelegt werden muss. Nicht alle TRM Anwendungen unterstützen eine solche Schnittstelle, und auch wenn sie technisch machbar ist, tauchen im täglichen Arbeiten doch gerne mal Überraschungen auf. Werden die Daten korrekt übertragen? Welche Daten sollen überführt werden? Wirklich alle Notizen, die ein Talent Scout im TRM Tool angelegt hatte, oder ist es möglich nur ausgewählte Informationen in das ATS zu übertragen? Etc.
Ich glaube, dass es ausserdem wichtig ist, das sogenannte „system of record“ zu definieren. Es muss klar sein, welches System das massgebliche ist, sobald es zwei Kandidatenprofile gibt (eins im TRM und eins im ATS). Bei uns wird dies das ATS sein. Zum Beispiel: Ein Suchkandidat wird in einen offenen Recruitmentprozess überführt. Während des Recruitmentverfahrens ändert sich die Telefonnummer des Kandidaten. Der Recrutier aktualisiert dies im ATS. Bei der Synchronisation der Daten mit dem TRM wird diese Diskrepanz im TRM Tool angezeigt (zum manuellen Bestätigen) bzw. die Telefonnummer wird automatisch im TRM Tool aktualisiert.
Soweit die Theorie. Ob es in der täglich Anwendung funktioniert, wird die Pilotphase zeigen.
Gibt es Erfahrungswerte in der Community, wie man die Einführungsphase möglichst Reibungslos gestalten kann? Ich freue mich auf Kommentare.
Beste Grüsse
Wiebke