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Pressearbeit, PR und Medienkommunikation

Willkommen in einem der größten deutschen Foren zu Pressearbeit, PR und Medienkommunikation.

Dennis Bruder Accessibility Day in der Pfennigparade: Digitale Barrierefreiheit verstehen und umsetzen
Digitale Barrierefreiheit wird ja breit diskutiert... die Stiftung Pfennigparade bietet hier eine interessante Veranstaltung im Rahmen des Accessibility Day:
Dort kann man die Grundlagen Digitaler Barrierefreiheit von Experten lernen, die selbst betroffen sind. Die nächste Veranstaltung findet am 20. November in München statt. https://www.xing-events.com/ZQEAZHB.html
Andri Jürgensen Die Gewinnprognosen für die KSK stehen an
Für die KSK-Versicherten steht jetzt ja die Gewinnprognose 2019 an. Unsicher, was den Wert angeht? Ich helfe und erkläre in dem Video zwei Taktiken, mit denen man zu der richtigen Zahl kommt.
Falk Köhler Werte in der Digitalen Transformation
Alexander Birken, CEO Otto Group, diskutiert mit Martin Ott, Managing Director Facebook Central Europe
Vertrauen, Respekt, Freiheit, Verantwortung, Vielfalt, Nachhaltigkeit sind wichtige Werte für Alexander Birken, CEO Otto Group. Das sind keine neuen Werte, das sind alte Werte. Der Vorstand lebt die Werte vor. Mut – seid mutiger. Alexander Birken ist auch Herausgeber des Buches "Zukunftswerte", das kürzlich erschienen ist.
Die Digitalisierung wird massive Veränderungen in der Arbeitswelt bringen, einige Berufe werden verschwinden. Mitarbeiter müssen sich alle 3 bis 4 Jahre neu erfinden. Werte spielen bei Konsumentscheidungen eine immer größere Rolle. Erkenntnisse in Unternehmen reichen nicht, Handlungen müssen folgen. Ich arbeitete am liebsten mit Leuten zusammen, die Lust haben, die Werte zu leben. Die Digitale Transformation bietet Riesenchancen. Jeder Mensch ist begabt und hat Talente. Aber er muss sich immer weiterbilden.
Facebook hat ein Wertesystem. Be open, Offenheit, Transparenz, das leben wir im Unternehmen über alle Bereiche hinweg, so Martin Ott, Managing Director Facebook Central Europe. Focus Impact, also sich auf die Sachen konzentrieren, die nachhaltig einen Unterschied machen. Build Social Value, sich auf den sozialen Wert fokussieren und ihn kreieren. Die Werte müssen überall gelebt werden. Kontinuierlicher Lernprozess. Digitales Know-how ist entscheidend für Erfolg. Start-ups geben Impulse.
Facebook hatte den Hamburger Presseclub in seine Deutschland-Zentrale in Hamburg eingeladen. Cordula Schmitz, Journalistin bei Gruner & Jahr, moderierte die Diskussion mit interessanten Fragen.
Der Kulturwandel ist das Wichtigste bei der Otto Group in den letzten Jahren vom hierarchischen Unternehmen zum Du-Unternehmen, wo Mitarbeiter den Vorstand duzen, sagte mir Alexander Birken nach der Veranstaltung.
Über Werte habe ich schon in meiner Doktorarbeit „Werbung in den USA“ geschrieben, über amerikanische Grundwerte wie Freiheit, Erfolg und Aktivität in der Werbung.
Fotos: Dr. Falk Köhler
Sven Litke PR oder AR – was ist effizienter für IT Anbieter?
In einer idealen Welt mit unlimitierten Budgets und zeitlichen Ressourcen fällt die Entscheidung leicht: Sowohl Analyst Relations als auch Public Relations haben ihren Platz im Marketing-Mix und gehören zum Pflichtprogramm eines jeden IT Anbieters. Aber wie sieht die Entscheidung aus, wenn aus zeitlichen oder finanziellen Gründen eine Priorisierung erfolgen muss?
Zuerst ist es wichtig sich klarzumachen, wie sich IT-Analysten und IT-Journalisten unterscheiden. Auf den ersten Blick scheinen die Unterschiede gar nicht so groß zu sein. Beide schreiben über Technologietrends, Anbieter und Lösungen. Der Unterschied liegt in der Zielsetzung. Journalisten müssen mit ihren Publikationen Leser anziehen, und stehen in der Pflicht zu einem bestimmten Zeitpunkt (etwa gemäß dem Redaktionsplan) einen Artikel abzuliefern. Die Themenauswahl richtet sich nach den Interessen der Leserschaft, aber auch nach der Chance, themenbezogene Anzeigen an Anbieter in diesem Segment verkaufen zu können. Analysten hingegen sind an erster Stelle Berater und ‚Researcher‘, die in der Pflicht stehen ihre (zahlenden) Kunden umfassend zu informieren und ihnen letztendlich bei der Anbieter- und Lösungsauswahl zur Seite zu stehen. Hierfür ist ein umfassendes Verständnis des Marktes, der Technologie und der Anbieterlandschaft unabdingbar. Thematisch hat dies zur Folge, dass Analysten sehr viel länger auf ein Thema bzw. eine Technologie fokussiert sind, als dies in vielen Fällen bei Journalisten der Fall ist.
Was bedeutet dies nun bezogen auf die Fragestellung, ob AR oder PR für IT-Anbieter relevanter ist? Entscheidend ist m. E. die Frage der Zielgruppe, und der Wertigkeit der Lösung. B2C-Themen finden sich wenig oder gar nicht bei den Analystenhäusern, während Themen, die mit hohen Investitionen oder einer großen Relevanz (unternehmenskritische Anwendungen oder Infrastukturentscheidungen) verbunden sind, typsiche Analystenthemen sind. Ein zweiter wichtiger Punkt ist der zeitliche Fokus: Während mit PR ein Thema realtiv schnell und dem Anbieterzeitplan entsprechend (Stichwort ‚erkaufte Artikel‘) umgesetzt werden kann, müssen sich Anbieter bei AR wesentlich mehr nach dem Zeitplan und der Researchagenda der Analysten richten. Aus Anbietersicht bedeutet dies aber auch, dass Analysten hinsichtlich ihres Informationsbedarfs anders aufgestellt sind als Journalisten. Die Arbeit mit IT-Analysten erfordert daher in der Regel ein wesentlich höheres Maß an Vorbereitung und Informationsaufbereitung, da sich die Inhalte stark von typischen PR und Marketinginhalten unterscheiden. Andererseits wirkt AR wesentlich nachhaltiger als PR. Analystenresearch ist auch nach Monaten noch präsent und wird von IT-Kunden als Informationsquelle genutzt. Ausserdem hat eine einmal aufgebaute Beziehung zu einem Analysten das Potential, langfristige Resultate zu liefern, da ein Analyst in der Regel über viele Jahre hinweg Research zu einem Thema publizieren wird, und über seine direkten Endkundenkontakte (z. B. in Form von Inquiries oder auf Konferenzen) zahlreiche Optionen zur Beeinflussung einer Kaufentscheidung bestehen. Auch lässt sich durch die stärkere Fokussierung der Analysten die Kundenzielgruppe wesentlich genauer erreichen, was Streuverluste minimiert, und eine zielgerichtete Ansprache möglich macht.
Wenn aus Anbietersicht also die langfristige Positionierung und Markenaufbau sowie die Beeinflussung von komplexen Kaufentscheidungen für unternehmenskritische oder höherpreisige Lösungen im Vordergrund steht, führt in der Regel kein Weg an Analyst Relations vorbei. Soll hingegen kurzfristige Präsenz im Markt erzielt werden, und sollen Lösungen im kurzem ‚Sales Cycle‘ im SMB Segment platziert werden, ist PR eine bessere Wahl. Dabei soll hier nicht der Eindruck erweckt werden, dass PR und AR exklusive Entscheidungen sind. Je nach Marktentwicklung können sich die Gewichtungen verschieben, und beide Bereiche – PR und AR – profitieren von der Sichtbarkeit im jeweils anderen Bereich. Wichtig ist es sich klar zu machen, dass es sich um zwei verschiedene Ansätze handelt, die sich in wesentlichen Punkten voneinander unterscheiden, und ein unterschiedliches Vorgehen erfordern. Richtig eingesetzt können sowohl Analyst Relations als auch PR effiziente Multiplikatoren im Markt sein.
Wenn Sie mehr über das Thema Analyst Relations für IT Anbieter erfahren möchten freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme, oder besuchen Sie uns unter http://www.analyst-relations.de oder http://www.keacompany.com