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NLP - Die Welt des Neuro-Linguistischen Programmierens

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Michael Geerdts Kann jeder Storytelling lernen? I Blogbeitrag
Kann wirklich jeder Storytelling lernen? Oder muss man als Rampensau geboren sein, um gute Geschichten gut zu erzählen?
„Ich weiß nicht, ob ich das kann. Schliesslich bin ich nicht als Rampensau geboren. Du stellst Dich da einfach hin und beginnst zu erzählen. Das kann man nicht lernen, oder?“ Mittwochabend. Fragestunde beim Storytelling-Workshop. Vor mir sitzen Unternehmer, die ihre Dienstleistungen emotionaler verkaufen möchten. „Wenn Du bei meinem ersten Vortrag als Trainer dabei gewesen wärst, hättest Du wahrscheinlich eine andere Meinung“ antworte ich.
Ram¬pen¬sau, die
1. leidenschaftlicher Bühnenkünstler
2. jemand, der, im Mittelpunkt stehend und andere in den Hintergrund drängend, in der Lage ist, durch seine Leidenschaftlichkeit mitzureißen
Ich kann verstehen, dass jemand schnell auf die Idee kommt: „Das kann man nicht lernen!“Schliesslich sehen alle nur das Ergebnis und nicht den Prozess dorthin. Für mich ist die Antwort ganz klar: Sie brauchen nicht als Rampensau geboren zu sein. JEDER kann Storytelling lernen und andere mit Geschichten emotional berühren.
JEDER kann Storytelling lernen
Alle guten Geschichtenerzähler, die ich persönlich kenne, stecken eine Menge Arbeit in ihre Stories.
Bo Eason hat nach seiner aktiven Football-Karriere ein Theaterstück geschrieben. Als das Skript fertig war, hat er sich zweieinhalb Jahre Zeit genommen, um die Story auf die Bühne zu bringen. Die New York Times schrieb damals: Eines der beeindruckendsten Stücke des Jahrzehnts.
Im letzten Jahr bat seine Tochter ihn, das Stück an ihrer Schule zu spielen. „Natürlich habe ich ja gesagt. Dann habe ich mir das Theater für 60 Tage gemietet und jeden Tag 3 Stunden geübt. Für eine einzige Vorstellung.“ Ich habe selten jemand gesehen, der so präsent auf der Bühne ist.
Thomas Kreimeyer, der Entwickler des Stehgreif-Kabaretts, feilt immer wieder an den Stories, die er zwischen die Dialoge mit seinem Publikum einstreut. „Das hilft mir, den Punkt zu verdeutlichen, den ich machen will.“ Schauen Sie sich sein Programm unbedingt an, falls er in Ihrer Nähe spielt.
Bei meinem geschätzen Freund und Kollegen Chris Mulzer habe ich 2004 das erste Mal erlebt, wie jemand Informationen elegant über Stories vermittelt. Von ihm weiß ich, dass er sich regelmäßig die Aufzeichnungen seiner Workshops anhört, um die Geschichten noch wirksamer zu machen. „Ich will es einfach auf den Punkt bringen, deswege arbeite ich weiter daran.“
Diese Arbeit sieht niemand. Allerdings glaube ich, dass es genau dieses mehr an Arbeit, Fleiß und Einstellung ist, weshalb ihre Geschichten so gut sind.
Wie Sie Storytelling lernen können:
Wenn Sie packende Geschichten in Präsentationen, Verkaufsgesprächen oder auf Ihrer Homepage erzählen möchten, stellen Sie sich ganz einfach drei Fragen:
1. Was ist Ihre Story?
Sie brauchen etwas zum erzählen. (Das ist der Grund, weshalb ich gerne reise.) Sammlen Sie alle lustigen, peinlichen, skurrilen Erlebnisse, die Ihnen passieren. Merken Sie sich Geschichten von Kollegen, Mitarbeiter und Kunden. Mir ist egal, ob sie sich ein Notzibuch kaufen oder Ihre Geschichten in die Tastatur hacken. Fangen Sie am besten gleich damit an.
Klicken Sie hier für die beiden anderen Fragen: https://goo.gl/yQuPBD
Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren und jetzt: "Her mit Ihrer Story!"
Herzlichst Michael Geerdts.
Katrin Klauer Buchempfehlung für NLP Master gesucht
Liebe Coachs und Trainer*innen,
kann jemand ein gutes Lehrbuch für eine NLP-Master-Ausbildung empfehlen?
Danke
Katrin Klauer
Katrin Klauer Ralf Dannemeyer
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Letzter Kommentar:
Ralf Dannemeyer
Frühsommer - so ca. Juni. Wenn wir bis Januar mit dem Manuskipt fertig werden ... :-))
Liebe Grüße aus Weimar,
Ralf
Ralf Dannemeyer DAK-Studie: Kinder leiden in der Schule - Wie NLP helfen kann
Nahezu jeder zweite Schüler in Deutschland leidet nach einer neuen Studie der DAK unter Stress - mit Folgen für die Gesundheit. Ein Drittel der betroffenen Jungen und Mädchen hat demnach Beschwerden wie Kopfschmerzen, Bauchweh, Rückenschmerzen oder Schlafprobleme. Offenbar machen die ersten Grundschuljahre noch Spaß, doch der Stress nimmt mit den Schuljahren zu. Das geht aus dem Präventionsradar 2017 der DAK-Gesundheit hervor, der heute, Freitag, in Berlin vorgestellt wurde.
Viele Kinder und Jugendliche erleben Schule als Belastung. 40 Prozent der Schüler gaben in der Studie an, zu viel für die Schule machen zu müssen. Darunter leidet ihr Selbstbewusstsein, also eine wichtige Ressource, um sich zu einer starken, geradlinigen, mutigen und kreativen Persönlichkeit zu entwickeln.
Wenn Kinder und Jugendliche Schule als solche Belastung erleben, dann reicht es nicht aus, wie von der DAK gefordert, das Thema gesunde Lebensweise in die Lehrpläne aufzunehmen. Schülerinnen und Schüler brauchen darüber hinaus für effektives und gesundes Lernen: Beziehung, Achtsamkeit und Aufmerksamkeit. Und daran fehlt es oft.
In unserem „NLP-Praxisbuch für Lehrer“ thematisieren wir genau dies: Welche Lehrerpersönlichkeit entzündet in den Schülern das Feuer, das für Lernen und Veränderung mit Spaß und Leichtigkeit erforderlich ist? Ein Ausschnitt aus Kapitel „Was hat der Lehrer mit der Schulangst seiner Schülerin zu tun?“, Seite 150 ff): Wir nennen einige Grundannahmen des NLP und reflektieren die Bedeutung für Schule und Lehrer:
<<Zitat Beginn>>
„In der zwischenmenschlichen Kommunikation hat die Person mit der größten Flexibilität die Kontrolle über die Interaktion.“
Die Reaktion des Empfängers ist dieser Grundannahme zufolge eine Aussage über die kommunikativen Fähigkeiten des Senders. Gerät Ihr Schüler durch Ihre Worte, Mimik oder Gestik in Stress, so resultiert das aus einem nicht ansprechenden Beziehungsangebot an ihn. Kann sein, dass Sie genau das bezwecken – zum Beispiel aufgrund einer pädagogischen Überlegung. Falls nicht, so sagt diese Grundannahme, sollten Sie Ihr Kommunikationsverhalten so lange in Frage stellen und korrigieren, bis Sie die gewünschten Ergebnisse erzielen.
Als Lehrerin sind Sie also professionelle Kommunikatorin und damit verantwortlich für den Kommunikationsprozess. Ihre verbale und nonverbale Kommunikation hat immer eine Wirkung auf Ihre Schüler. Welche Wirkung das genau ist, können Sie nicht immer wissen. Was können Sie also tun?
Üben Sie sich in achtsamer Kommunikation. Reden Sie mit Ihren Schülern so respektvoll, wie Sie möchten, dass man mit Ihnen redet. Das ist schon mal unsere wichtigste Regel: Mit ihr kann es eigentlich keine Kommunikationspannen mehr geben, die bei Schülern stressauslösend wirken und zu Lernblockaden oder Schulangst führen können. Kommunizieren und handeln Sie gegenüber Ihren Schülern nur nach derjenigen Maxime, von der Sie zugleich wollen, dass sie ein allgemeines Gesetz werde (Kants kategorischer Imperativ). Das sollte für Sie auch dann gelten, wenn die Klasse sich nicht an diese Regel hält. Denn Schüler sind einstweilen noch keine professionellen Kommunikatoren.
Da auch Lehrer nur Menschen sind, ist es vielleicht trotzdem manchmal schwierig, Kants goldene Regel für ein friedliches Miteinander einzuhalten. Doch auch das ist nicht schlimm, wenn Sie sensibel wahrnehmen und reagieren. Wenn Ihr Schüler Ihnen Stresssymptome zeigt – nervöses Spielen mit den Händen, flache Atmung, Unruhe, starre Körperhaltung, Stottern, Augenflattern, Beruhigungsgesten wie sich selbst über den Nacken, die Stirn, den Oberarm oder das Kinn streicheln – dann fragen Sie ihn diskret, was los ist. Fragen Sie ganz offen und direkt, ob der Stress etwas mit Ihnen als Lehrer, mit Ihrem Fach oder mit Angst vor Versagen zu tun hat.
Wenn Sie auf diese Weise noch nicht zu aussagekräftigen Informationen kommen, forschen Sie weiter. Fragen Sie Ihre Kollegen, ob der Schüler auch in anderen Fächern diese Stresssymptome zeigt. Wenn ja, deutet das auf eine generalisierte Schul- oder Prüfungsangst hin. Wenn nicht, liegt die Vermutung nah, dass der Stress mit Ihnen oder Ihrem Fach zu tun hat. Das kann unterschiedliche Gründe haben, zum Beispiel:
• ein in der Vergangenheit entstandener und nie gelöster Konflikt,
• das subjektive Empfinden beim Schüler, dass Sie ihn nicht mögen,
• Ihre pädagogische Konsequenz wird vom Schüler als bedrohliche Strenge empfunden,
• bestimmte Gesten, Worte oder Ihre Mimik wecken in der Schülerin unbewusst Erinnerungen – vielleicht an eine bedrohliche Situation außerhalb der Schule, vielleicht an entwertende Äußerungen durch Vater oder Mutter, manchmal an eine Gewalterfahrung oder ein anderes Trauma. Das hat also mit Ihnen gar nichts zu tun. Leider haben Sie jetzt ein Problem, weil etwas in Ihrem Kommunikationsverhalten bei der Schülerin einen Anker auslöst, ohne dass das ihr oder Ihnen bewusst ist (darüber mehr im Kapitel „Pawlows Entdeckung nutzen – mit „Ankern“ arbeiten“, Seite 53),
• oder – viel banaler: Der Schüler kommt mit Ihrem Unterrichtsstil emotional nicht klar.
Je genauer Sie erforschen, was beim Schüler Stress auslöst, desto besser können Sie Lösungswege finden. Das heißt nicht zwingend, dass Sie danach Ihr Verhalten ändern. Diese Entscheidung treffen immer noch Sie allein. Sie haben jedoch die Chance, Ihren Anteil am Problem zu erkennen und die Wahl, etwas zu verändern oder nicht. Wenn Sie Ihr Vorgehen vor sich selbst pädagogisch gut begründen können, gibt es keinen Anlass, etwas zu verändern. Eventuell können Sie der Schülerin helfen, ihre Motive zu verstehen.
Was sind denn Ihre Motive für Ihr Handeln in einer bestimmten Situation? Mit welchem Ziel, zum Beispiel, lassen Sie Tests schreiben?
• Wollen Sie herausfinden, was die Schüler können und wie gut sie den Stoff verstanden haben?
• Oder möchten Sie wissen, was die Schüler nicht können? Möchten Sie ihnen ihre Fehler „beweisen“?
• Möchten Sie eher Potenzialentfaltung fördern und suchen Sie deshalb danach, was gut funktioniert?
• Oder folgen Sie einer defizitorientierten Grundhaltung, die davon ausgeht, dass man danach suchen müsse, was nicht funktioniert?
Ob es Ihnen bewusst ist oder nicht: Diese Motive beeinflussen die Fragestellung in den Tests und die Methodik, mit der Sie testen. Schüler spüren sehr präzise, ob der Lehrer sie ihrer Fehler zu überführen sucht oder ob er sie aktiv darin unterstützt, ihr ganzes Potenzial zu entfalten. Und eben dieses Motiv kann Lernblockaden oder Schulangst begünstigen oder auflösen.“
<<Zitat Ende>>
Im Kapitel „Umgang mit Schulangst und Lernblockaden“ sowie im separaten Begleitheft („NLP-Übungsheft für Lehrer“) erhalten Lehrer, Schulsozialpädagoginnen und auch Eltern Beschreibungen und Checklisten, mit denen sie schnell erkennen können, ob eine Schülerin, ein Schüler unter Stress leidet und körperlich oder psychisch gefährdet ist.
NLP kann viel dazu beitragen, die Qualität von Schule und Lernen zu erhöhen!
Herzliche Grüße und ein wunderbares Wochenende,
Ralf Dannemeyer
Petra & Ralf Dannemeyer
Das NLP-Praxisbuch für Lehrer
Handlungsstrategien für den schulischen Alltag
Was Schüler für effektives Lernen brauchen. Beziehung, Achtung und Aufmerksamkeit
Junfermann, 2015, zu beziehen im guten Buchhandel oder bei uns hier: http://www.nlp-perspektiven.de/literatur-aus-unserem-institut/
Ralf Dannemeyer Peter Seiler
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Ralf Dannemeyer Bei amazon steht unser "NLP-Practitioner-Lehrbuch" ganz oben
Eine Überraschung heute früh macht meine Frau und mich sehr stolz: Unser "NLP-Practitioner-Lehrbuch" wird besonders häufig als Geschenk für liebe Freunde gewählt. Das zeigt ein Ranking auf amazon.de: (https://www.amazon.de/gp/most-gifted/books/189791/ref=zg_bs_tab_t_mg; abgerufen am Mittwoch, 9.00 Uhr.
amazon wertet nicht nur aus, wie viele Bücher eines Genres gekauft (unser Buch: Platz 15 im Bereich NLP), sondern auch, wie viele als Geschenksendung (also in Geschenkpapier eingewickelt) bestellt werden. Und darin steht unser Buch zwischen Anthony Robbins, der die Plätze eins und drei belegt, auf Platz zwei. Das ist Super.
Ein herzlches Dankeschön an alle, die das Buch erworben oder verschenkt haben,
Dr. Petra Dannemyer, Ralf Dannemeyer
NLP-Lehrtrainer, Lehrcoaches (DVNLP, ECA)

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