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NLP - Die Welt des Neuro-Linguistischen Programmierens

NLP ist Potenzialentfaltung & Veränderung. Hier wird darüber diskutiert und informiert. Seminare dazu? Klicken Sie auf unseren "Marktplatz".

Wolfgang Schiele Die Landkarte der Wahrnehmung
Wer kennt es nicht: das Phänomen des nonverbalen Spürens von Sympathie und Antipathie in einem Seminarraum. Plötzlich nimmt man als Trainer im Raum unterschwellig oder unbewusst wahr, dass der eigene Körper Gefühlssignale aussendet, die von den Teilnehmern des Seminars ausgelöst wurden. Dann kann es z. B. passieren, dass man bestimmte Ort im Seminarraum besser meidet und andere aufsucht, die der Körper als angenehmer, weniger bedrohlich und beruhigender empfindet.
Lange war mir nicht klar, an welchen Ursachen das liegt und wie ich meinen eigenen Wahrnehmungsraum besser kennenlernen kann. Bis ich mit einer Übung konfrontiert wurde, die mir in meinen jetzigen Workshops, Trainings und Buchlesungen nicht nur hilft, den Wirkmechanismus zu verstehen, sondern auch angemessen auf meine Gefühle im inneren Raum zu reagieren.
In meinem Blog habe ich die Übung detailliert beschrieben und mögliche selbstschützende, und dennoch wertschätzende, Verhaltensweisen für mich abgeleitet: https://wp.me/p7Pnay-17a
Beste Grüße
Wolfgang Schiele
(Vor-)Ruhestandscoach
Ralf Dannemeyer „I am every Man“ - Essay eines Teilnehmers unserer Master-Ausbildung in Ammoudia
Einer unserer Absolventen der Master-Ausbildung 2018 in Ammoudia (Griechenland) hat seine Erfahrungen in Form eines Essays, einer sehr persönlichen Beschreibung, zu Papier gebracht.
Ein kleiner Ausschnitt aus dem ersten von fünf Teilen des Essays::
„Auf einem NLP-Seminar in Weimar und Griechenland lernt Frank Winnert die Welt und sich mit einem neuen Blick zu betrachten.
Ich will ein Riese werden...
... ein großer, starker Riese. Mit einem Lächeln im Gesicht. Sanft zu meiner Umwelt, irgendwie verbunden mit dem großen Ganzen und gesegnet mit allen Kräften, um meinen Weg zu gehen. Von diesem kleinen, griechischen Küstenort hinaus in die Welt. Und so sitze ich zusammen mit den anderen Teilnehmern der NLP-Masterausbildung auf dem Boden und male mein Bild, von dem, was ich mir von den nächsten zehn Tagen erhoffe. Meine Masterqualität, die ich gewinnen möchte: „Kraft. Ich bin mir meiner Stärke bewusst und nutze sie für meine Entwicklung.“
Gewachsen und reicher geworden bin ich schon während der Practitioner-Ausbildung in Weimar im letzten und vorletzten Jahr. Wichtigste Erkenntnis: „Die Landkarte ist nicht die Landschaft“. Was so viel bedeutet, wie, dass es keine objektive Wahrheit gibt und jeder die Welt, verzerrt durch persönliche, soziale und kulturelle Filter wahrnimmt. Zweite bedeutende Erkenntnis für mich: „Jeder wählt die beste ihm zur Verfügung stehende Handlungsmöglichkeit“. Es hilft mir im Umgang mit „schwierigen“ Menschen, sie weniger zu ent- und zu bewerten. Und gestattet mir sogar einen liebevollen Blick auf Menschen, die ich vorher ablehnte.
War Buddha ein früher NLP’ler?
Ich habe erfahren, wie viel stärker Lernerfahrungen sein können im Erleben und über das Unbewusste, statt nur über ein Buch. Und ich bin offen geworden für spirituelle Erfahrungen, so dass ich regelmäßig zu den Vorträgen einer Buddhistischen Nonne gehe. Und ich feststelle, Buddha war einer der ersten NLPler. Schon Buddha unterrichtet uns darin, dass der Geist und die Gedanken trainiert werden können und, wir dadurch auch unsere Emotionen verändern.
Mit NLP-Power – man könnte auch sagen, durch eigene Gedanken-Kraft – habe ich das Rauchen aufgegeben. Nebenbei und ungeplant in einer Übung. Claudia, eine andere Seminarteilnehmerin, intensivierte durch die Ansprache aller meiner Sinne ein kraftvolles Erlebnis in meinem Geiste so stark, dass ich diese Erfahrung am selben Abend gegen den Wunsch nach einer Zigarette einsetzte. Funktioniert auch jetzt noch, Monate später.
Mein ehemaliger Kollege Thomas hatte mir das Seminar empfohlen, bei dem „richtig was mit einem passiert“. Thomas beeindruckte mich durch seine aufgeräumte und klare Ausstrahlung. In sich ruhend. Kraftvoll. Das wollte ich auch!“ (...)
Wenn Du einen berührenden Erlebnisbericht über den, wie ich finde, Kern einer NLP-Ausbildung lesen möchtest: Dann nimm Dir viel Zeit für die fünfteilige Geschichte eines großen Veränderungsprozesses in einem kleinen griechischen Dorf.
Das vollständige Essay findest Du in unserem Blog hier: https://www.nlp-perspektiven.de/i-am-every-man-1-ich-will-ein-riese-sein/
Foto: Lagerfeuer am Strand in Ammoudia (Bild unten): In mancher Nacht beschließen wir hier unser Seminar.
Nur für XING Mitglieder sichtbar Hat jemand Erfahrung mit der Kombination NLP + Taichi/ Taiji
Hallo zusammen
eine Frage aus persönlicher Neugierde.
HINTERGRUND
Ich habe seit 2 Jahren mit Taiji/ Taichi angefangen - mit viel Spaß ;-).
Da ich von einem meiner Metaprogramme her so 'gestrickt' bin, dass ich gerne nach Gemeinsamkeiten Ausschau halte, bin ich auf der Suche danach, wie NLP das Taiji/Taichi (oder vice versa) unterstützen kann (i.S.v. "Körper und Geist") - bzw. eben auch umgekehrt, wie NLP von Taiji/Taichi profitieren kann.
Ich bin mir sicher, dass es da etliche fruchtbare Parallelen gibt - würde aber ungern "das Rad zweimal erfinden", sondern, gerne im Dialog, "auf Vorhandenes aufbauen um Neues zu schaffen".
Meine Trainerin fand den Ansatz spannend ... hat aber mit NLP selbst 0 Erfahrung..
ANMERKUNG
Es gab mal ein Junfermann-Buch - "Brinckmann: Unterwegs zur Vollkommenheit" - das beschrieb, wie sich 2 Konzepte (NLP + Rolfing - Geist & Körper) aus der Sicht der Autorin perfekt ergänzen können. Und das dient mir in meinem Fall als "Modell"
FRAGE
Hat jemand in dieser Beziehung (NLP und Taiji/Taichi) konkrete Erfahrungen?
Würde mich über eine Info sehr freuen,
vielen Dank schonmal im Voraus!
Herzliche Grüße
Michael
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Volker Michna
Hallo Michael
Ich habe längere Erfahrungen ab 1985 sowohl im Tai Chi und Tai Chi Chuan (das sind 2 unterschiedliche Methoden) als auch ab 1995 in der Tiefengewebs-Massage im Rebalancing, einer Weiterentwicklung des Rolfing.
Dass es zwischen NLP und Tai Chi Parallelen gibt, liegt zwangsläufig in der Natur der Sache - beide beschäftigen sich mit menschlichem Verhalten, allerdings von einer sehr unterschiedlichen Weltsicht her - dem Tao beim Tai Chi und der amerikanischen Philosophie des Pragmatismus von William James und Charles Sanders Peirce beim NLP. Der chinesische Pragmatismus zeigt sich im Konfuzianismus, der jetzt in der chinesischen Wirtschaft große Erfolge feiert. Es gibt also Gemeinsamkeiten als auch große Spannungen. Wenn man die dialektisch auflösen kann, kann etwas wirklich Neues entstehen.
Was ist für Dich der Sinn einer solchen Untersuchung? Was soll konkret dabei heraufkommen?
Was ist Dein tieferes Anliegen oder wie tief geht Dein Interesse? Willst Du nur schon existierende Informationen oder bist Du bereit, da mit Anderen zusammen etwas auszuarbeiten?
Du siehst Manuela Brinkmanns Buch-Ansatz: "Unterwegs zur Vollkommenheit" als Vorbild/Modell. Von der Idee her ist das ein gutes Vorbild, allerdings in der Ausführung von Manuela Brinckmann, kann es wohl kein Vorbild sein. Das ist eine Auftragsarbeit von Robert Dilts, vergleichbar mit einer Studienarbeit an der Uni. Das merkt man diesem auch Buch an. Daher hat es auch keine große Resonanz gefunden und auch keine weiteren Arbeiten, die darauf aufsetzen. Ich habe das Buch mehrmals gelesen, aber nichts Wesentliches gefunden.
Nur ein paar Zahlen:
Bei Amazon steht es auf einem Platz um die 1.500.00, Ralf Dannemeyers Buch steht schon auf ca. 40.000, Bandler/Ginders Reframing auf 91.000 und Toni Robbins auf 133.
Also es reicht nicht, ein paar Parallelen aufzulisten, obwohl auch das zusätzlich nützlich sein kann. Es gibt Untersuchungen von Westlern über die asiatischen Martial Arts. Die wären ein guter Ansatzpunkt. Und das geht auch vom philosophischen Überbau auf die konkrete praktische Ebene, um die es Dir ja geht.
PS: Und auch die Ähnlichkeit der Begriffe "hocheffektiv" und "wirkungsvoll" sagen so gut wie gar nichts aus. Ähnlichkeiten werden nicht über Adjektive hergestellt, sondern über Subjekte!
Ein schönes Haus, eine schöne Frau - die haben kaum Gemeinsamkeiten.
Wolfgang Schiele Die Wahrhaftigkeit von Seminardemos
Demonstrationen mit Teilnehmern in Coachingseminaren und therapeutischen Ausbildungen erscheinen uns meist sehr wirksam und selbsterfüllend. Will man die neue Intervention oder die therapeutische Sequenz selbst mit Probekandidaten und Klienten durchführen, dann erweisen sich die Effekte und Erfolge oftmals als mäßig oder unbefriedigend. Und das, obwohl man alle Abfolgen und Einzelschritte nach Vorschrift geübt und nach bestem Wissen und Gewissen nachvollzogen hat.
Woran liegt das? Was macht den Unterschied zwischen einer Workshop-Demo durch den Seminarleiter und dem eigenen Tun aus? Ist es einzig die Meisterschaft, die den Methodentrainer ausmacht oder spielen noch andere Aspekte eine Rolle?
Ein Versuch der Ursachenforschung … https://wp.me/p7Pnay-ZK
Beste Grüße
Wolfgang Schiele
(Vor-)Ruhestandscoach
Wolfgang Schiele Ralf Dannemeyer
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Harald Berenfänger
Interessante Gedanken – danke :-)
Meine Erfahrung mit diesem Thema: Im Seminar lernt man eine Technik, eine Methode, ein Tool. Den Ausschlag für den Erfolg einer Intervention gibt jedoch die Qualität des Kontakts zwischen Coach und Klient. Der Gute Draht, die Chemie. Pointiert-flapsig ausgedrückt: Die Demo zielt aufs Hirn, die Praxis aufs Herz. Erst wenn die Technik leicht von der Hand geht, kann sich der Coach wieder von ihr lösen und sich auf den Kontakt konzentrieren – und dann auch mit der Technik Erfolg haben.
Markus Mund Der Coach aus dem Wasserhahn
.. oder
Kreatives Selbstankern für Esos
Ich habe mich seit früher Jugend relativ schwer damit getan, mein Zimmer bzw. meine Wohnung aufgeräumt und sauber zu halten. Als Kind und Jugendlicher habe ich immer wieder gehört, dass ich "faul" und "ungeschickt" sei.
Bis vor wenigen Monaten war es ziemlich chaotisch in meiner Wohnung. Wenn ich (so etwa alle sechs bis acht Wochen) dann mal den Antrieb hatte, etwas aufzuräumen, dann habe ich mich - so ich nicht gleich nach den ersten fünf bis zehn Minuten entmutigt wieder aufgab - regelrecht in Aufräumräusche hineingesteigert, in denen ich jedoch dann auch zunehmend ungeduldig, bisweilen sogar verbissen und ziemlich reizbar wurde.
Eines Nachmittags hatte ich die Idee für ein Experiment. Ich hatte mich in den Monaten und Jahren davor mit Gestalttherapie (dies auch aktiv) und NLP beschäftigt.
Eine Grundannahme des Experimentes war die von Emoto und anderen aufgestellte These, dass Wasser emotionale Energie und Information aufnehmen kann. Diese wird von vielen skeptizistischen Wissenschaftlern von vorneherein verneint, und es geht mir hier auch nicht darum, diese These zu diskutieren.
Ich habe zwei Trinkgläser beschriftet - das erste mit Top-dog-Forderungen, Parolen, Affirmationen wie "Ich räume meine Wohnung auf", "Ordnung ist das halbe Leben" und "Ich arbeite ausdauernd", das zweite mit Underdogsprüchen wie "Manana", "Chill doch erst mal", "Hab grad nicht so'n Bock" usw.
Dann habe ich stilles Wasser etwa bis zur Hälfte in beide Gläser gegossen. Das erste Glas habe ich in die Hände genommen und mich an eine Situation erinnert, in der ich relativ motiviert und erfolgreich eine eher unliebsame Arbeit erledigt habe. Anschließend stand ich auf, um einige wenige Kleinigkeiten zu erledigen.
Sobald sich Unlust einstellte, habe ich das zweite Glas in beide Hände genommen und dabei Stimmungen erinnert, in denen ich Arbeit - oder deren Fortsetzung - verweigert habe - sei es aus Ermüdung oder Unlust.
Diesen Vorgang habe ich einige Male wiederholt. Dann habe ich den Inhalt beider Gläser in ein drittes Gefäß gegossen und vermischt.
Nicht mal eine Minute, nachdem ich von diesem Glas getrunken hatte, kam eine Erinnerung an ein Kindheitsmoment hoch. Ich war damals acht Jahre alt. Es war Nachmittag, und meine Mutter hatte wohl beschlossen, meine Ausdauer hinsichtlich der Erledigung von Hausarbeiten zu trainieren. Ich bekam an diesem Nachmittag einen Befehl nach dem anderen. Ich wollte eigentlich schon längst spielen gehen, doch jedesmal, wenn ich dachte, dass ich nun endlich frei bin, fiel meiner Mutter noch eine andere Aufgabe ein.
"Na da sieh mal einer an" dachte ich mir und grinste innerlich. Dann bedankte ich mich bei dem Kind in mir für diese Erinnerung. Ich sagte ihm, es solle sich von nun an sofort melden, wenn die Motivation nachläßt. Ich sei nicht wie meine Mutter in diesem erinnerten Moment. Wenn ich schon spüle, putze, bügle oder aufräume, dann will ich 1. auch so viel Spaß dabei haben wie nur möglich und 2. immer wieder mal eine kleine Pause einlegen, bevor ich dann vielleicht weiter mache - auch wenn es gut zu wissen ist, dass ich auch mal durchhalten kann, wenn's drauf ankommt.
Somit brachte dieses Experiment für mich ein durchaus sehr valides Ergebnis. Die Antwort auf die Frage, ob es sich bei diesem Vorgehen um eine Art Ankern, Gegenankern und Ankerkollab(or)ieren gehandelt hat, überlasse ich den Lesern.
Karen Eisfelder Volker Michna
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Ralf Dannemeyer
Eine tolle Erfahrung, lieber Markus Mund, danke, dass Du sie hier mit uns teilst. Was Du da gemacht und erlebt hast, zeigt ganz beeindruckend die Macht und die eigene Logik des Unbewussten. Stark!
Herzlich,
Ralf Dannemeyer

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