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NLP - Die Welt des Neuro-Linguistischen Programmierens

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Waltraud Berle "NLPler neigen zur Übergriffigkeit!" ... Hohooo!
NLPler neigten zum Übergriff, meinte kürzlich entrüstet eine Gesprächspartnerin. Ja, genau betrachtet ist es noch viel schlimmer: NLPler machen den Brainwash und auch vollkommen mit Absicht und aus Methodenkompetenz! Weil ja auch der Chirurg unter Umständen die Brust aufsägt, wenn er an die Herzklappen will, um das Leben zu retten. Und weil wir uns auskennen mit den Seelendingen.
Brainwash gibt den Dingen des Lebens eine neue, gedeihlichere Bedeutung, das ist alles. Dies geschieht durch spezielle Gedankenübungen und bei meinen Boxenstopps auch durch intensive, häufige Telefoncoachings, weil man kräftigen Energie-Schübe braucht für nachhaltigen Wandel. Die Boxenstopps, mein originäres Coaching-Konzept, habe ich deswegen entwickelt, weil es ohne den energetisierenden Brainwash eben nicht geht. Wer in einer Trauer-Befindlichkeit oder Trauer-Trance vor sich hin kümmert, dem kann es nicht schaden, wenn man diesen Zustand durch eine Glücks-Befindlichkeit ersetzt. Oder was denken Sie?
Der Übergriff ist so betrachtet das, was jeder gute Coach, was sogar jeder gute Therapeut machen MUSS, will er/sie nicht die Klienten in der dunklen Trauer-Soße vor sich hindümpeln lassen, damit es möglichst lange dauert, das therapeutische Verdienen. Das war doch etwa auch wirklich ein saumäßig fieser Übergriff von dem Milton Erickson damals, diesem Schwerverbrecher einfach sein leeres Gartenhaus zur Verfügung zu stellen, gell? Weil der kapiert hatte, dass er sein Leben ändern musste, wollte er nicht in der Sicherheitsverwahrung enden. Der Mann hatte nämlich kein Geld und keine Behausung, er hatte gar nichts. Und nur so ein letzter Lebensfunke hatte ihn zur Kühnheit animiert, sich an diesen berühmten Erickson zu wenden, der ihm dann also das Häusle gab und Pflege seines Gartens dafür verlangte, so dass der Mann in der Folge sein Leben aufs Allerglücklichste in den Griff bekam.
Es ist nicht damit getan, rogersmäßig-empathieheuchlerisch (nix gegen Rogers, der war ein Revolutionär und meinte es ehrlich) immer nur zu sagen "jahaa, ohjaha, ich verstehe ihren Kummer, Ihren Schmerz". Das weiß jeder NLP-Mensch, weil das nämlich nach wie vor die geniale Veränderungsmethode ist, wesentliche aktuelle Erkenntnisse der Neurowissenschaften lange vor der Zeit antizipierend. Mit dem Blabla ist es nicht getan, es braucht Struktur, Strategie und Mut. Zum Brainwash-Übergriff braucht man Mut, zum virtuosen Gebrauch der Werkzeuge, die NLP bietet.
Es lebe der Übergriff. Jetzt sind mir doch tatsächlich wieder mal die Pferde durchgegangen - und es hat Freude gemacht. Zusätzlich vielleicht noch ein hübscher Übergriffs-Bericht aus der Berleschen Coaching-Werkstatt? Auch beim Lesen viel Freude, danke für Feedback!
https://dr-berle.de/coaching-fuer-lebens-freude/
Ralf Dannemeyer
Nein, Waltraud, wirklich, Du wieder mit so unerhörten Gedanken! :-))
Kam neulich einer, sagte zur Begrüßung "ich bin depressiv" - "angenehm, ich bin Ralf".
Der erste Übergriff saß und der depressive Coachee musste - lachen!
Liebe Grüße
Ralf
Ralf Dannemeyer Erfolgsfaktor Resilienz – so lernen auch benachteiligte Schüler leichter
Man entdeckt oder schreibt etwas – und kurze Zeit später bestätigt die Wissenschaft, dass es stimmt: So etwas passiert uns NLP’lern öfters. Unser gesamtes Wissensgebiet wird gerade nach und nach durch Forschungen auf dem Gebiet der Neurobiologie mit dem Stempel „stimmt“ geadelt.
Neueste Bestätigung: Schüler, die „gut drauf“ sind, lernen in der Schule erfolgreicher – selbst dann, wenn im Grunde genommen alles dagegen spricht. Ein guter innerer Zustand macht nicht nur glücklich, sondern auch leistungsfähig, sagt NLP - und nun auch die OECD.
Eine PISA-Sonderstudie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt auf, was Schülerinnen und Schülern aus bildungsfernen Familien gut tut. Und was darin steht, klingt, als ob ihre Lehrer dringend NLP lernen sollten.
Es gilt als Stand der Wissenschaft, dass vor allem die soziale Herkunft darüber entscheidet, wie gut Kinder in der Schule klarkommen. Wenn Papa oder Mama nicht bei Mathe oder Physik helfen können, daheim kein Klavier steht oder sich im Bücherregal – wenn überhaupt eines vorhanden ist - nur Krimi, Horror und Arztroman finden, dann wachsen die Kinder „bildungsfern“ auf. Ein ungünstiges soziales Umfeld, Armut und eventuell der Lebensstil der Familie manifestieren dies noch weiter. Daraus schlossen frühere PISA-Studien: Wer aus einem ärmeren Elternhaus stammte, vielleicht noch mit Migrationshintergrund und Eltern ohne eigenem Studium, hat nur geringe Chancen, das Abitur zu erreichen. Und dies galt für Deutschland noch stärker als in anderen an den PISA-Studien beteiligten Ländern.
Die gestern veröffentlichte PISA-Sonderstudie zeigt nun eine Besonderheit auf, die aus dem Repertoire eines guten NLP-Trainers kommen könnte.
Kurz zusammen gefasst: Immer mehr Schülerinnen und Schüler aus bildungsfernen Familien erwerben heute trotz ihrer sozialen Benachteiligung solide Kompetenzen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Das Geheimnis: Resilienz! Zitat : „Waren es im Jahr 2006 nur 25 Prozent, galten im Jahr 2015 schon 32,3 Prozent der sozioökonomisch benachteiligten Schülerinnen und Schüler als „resilient“, was heißt, dass sie trotz ihres ungünstigen sozioökonomischen Hintergrunds im PISA-Test solide Leistungen zeigen.“
Resilienz ist zunächst einmal eine persönliche Ressource. Doch wir können sie fördern oder brach liegen lassen. Wer sich mit NLP beschäftigt, erlernt sehr vielfältige Methoden, seine eigene Resilienz zu fördern oder Menschen dabei zu unterstützten, ihre inneren Ressourcen zu erkennen, zu aktivieren und zu stabilisieren. NLP-Grundannahme: "Jeder hat alle Ressourcen bereits in sich." Es gilt, die inneren Juwelen zum Glänzen zu bringen.
Die PISA-Studie zeigt auch auf, welche Faktoren Resilienz bei Schülern fördern: Da ist zum einen die Zusammensetzung der Klassen. "Benachteiligte Schüler profitieren vom gemeinsamen Unterricht mit bessergestellten Schülern", heißt es in der Untersuchung - ein klarer Hinweis darauf, dass die Förderung von Teamqualitäten und Resonanzrapport in der Klasse die Chancen aller Schülerinnen und Schüler erhöht. Ein weiteres zentrales Ergebnis der Studie ist die Bedeutung eines positiven Schul- und Unterrichtsklimas. Zitat :
„Das Lernklima profitiert dabei besonders, wenn es der Schulleitung gelingt, Lehrer von einer gemeinsamen Mission zu überzeugen und sie auf strategische Ziele und Ergebnisse auszurichten. Unterstützende Lehrer-Schüler-Verhältnisse, gute Beziehungen zwischen den Schülern und eine motivierende Schulleitung kennzeichnen also Schulen mit einem positiven disziplinären Klima.“
Diese Studie, wurde Montag in Berlin vorgestellt, ist also ganz aktuell. Wir können mit einigem Stolz sagen, dass sie die Inhalte und Erkenntnisse aus unserem „NLP Praxisbuch für Lehrer“ (Buchtitel: siehe Abbildung unten) bestätigt. Das Buch ist 2015 bei Junfermann erschienen und trägt den Untertitel: „Was Schüler für effektives Lernen brauche: Beziehung, Achtung und Aufmerksamkeit“.
Im Grunde ist es eine Praxisanleitung für Lehrerinnen und Lehrer, wie genau sie dieses Schul- und Klassenklima herstellen können, das bei den Schülern die Resilienz-Ressourcen zutage fördert. Und gleichzeitig erfahren Lehrerinnen und Lehrer, wie sie in ihrem so wunderschönen Beruf langfristig gesund und glücklich bleiben.
Nähere Informationen:
Die PISA-Sonderstudie „Erfolgsfaktor Resilienz“ ist im Internet hier verfügbar: http://www.oecd.org/berlin/publikationen/VSD_OECD_Erfolgsfaktor%20Resilienz.pdf
Dannemeyer, Petra & Ralf, Das NLP-Praxisbuch für Lehrer, Handlungsstrategien für den schulischen Alltag, Junfermann, 2016. Erhältlich im guten Buchhandel oder direkt bei uns hier: http://www.nlp-perspektiven.de/literatur-aus-unserem-institut/
Waltraud Berle Was, zum Teufel, ist ein "Systemischer Coach"?
Wir hier sind NLP-Leute, Sie, ich... ich hab den Master vor über 15 Jahren gemacht. Ich habe viel dazugelernt inzwischen. Aber ALLES an systemischer, humanistischer, positiver Psychologie fußt auf NLP.
Vor ungefähr 7 Jahren ging es los, dass ich einige Personalerinnen, Klientinnen aus HR-Abteilungen, hatte. Nach dem Coaching sagten die alle (als hätten sie es verabredet gehabt) "Ohhhh, das, was Sie können, das will ich auch können!"
Ich dachte damals: "ohgottohgott, wohin soll das führen!" Was haben die gemacht? Die haben irgendwelche Fortbildungen gemacht und heißen heute "Systemischer Coach!"
Eine der Damen hat mir dann mal verraten, was sie so macht an Fragespielchen mit Menschen. Eine der Übungen testete ich an einer damaligen Klientin. Die guckte mich mißtrauisch an. "Was ist heute los mit Ihnen, Frau Doktor?" sagte sie. "Was für eine Pillepalle-Übung machen Sie denn da mit mir? Weiß ich doch schon alles!"
Ja, ehrlich, mir kam es auch so vor und ich kehrte augenblicklich zu meinen lösungsorientierten, gnadenlos (!!) zielfokussierten Strategien aus dem NLP-Wurzelgeflecht zurück.
Nun sieht man den Wald vor lauter "systemischen Coachern und Coacherinnen" nicht mehr ... was ist das für ein Zeug??
Ich habe damals allen zu einer ordentlichen NLP-Ausbildung geraten. Mir scheint, das war zu taff??
Provokative Morgengrüße aus München
Dr. Waltraud Berle mit Voraus-Dank für Unterweisung und Erhellung
https://dr-berle.de/aua-nlp-das-gehirn-umprogrammieren/
Ralf Dannemeyer Waltraud Berle Christoph Dörendahl Simone Neumann
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