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NLP - Die Welt des Neuro-Linguistischen Programmierens

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Ralf Dannemeyer Erfolgsfaktor Resilienz – so lernen auch benachteiligte Schüler leichter
Man entdeckt oder schreibt etwas – und kurze Zeit später bestätigt die Wissenschaft, dass es stimmt: So etwas passiert uns NLP’lern öfters. Unser gesamtes Wissensgebiet wird gerade nach und nach durch Forschungen auf dem Gebiet der Neurobiologie mit dem Stempel „stimmt“ geadelt.
Neueste Bestätigung: Schüler, die „gut drauf“ sind, lernen in der Schule erfolgreicher – selbst dann, wenn im Grunde genommen alles dagegen spricht. Ein guter innerer Zustand macht nicht nur glücklich, sondern auch leistungsfähig, sagt NLP - und nun auch die OECD.
Eine PISA-Sonderstudie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt auf, was Schülerinnen und Schülern aus bildungsfernen Familien gut tut. Und was darin steht, klingt, als ob ihre Lehrer dringend NLP lernen sollten.
Es gilt als Stand der Wissenschaft, dass vor allem die soziale Herkunft darüber entscheidet, wie gut Kinder in der Schule klarkommen. Wenn Papa oder Mama nicht bei Mathe oder Physik helfen können, daheim kein Klavier steht oder sich im Bücherregal – wenn überhaupt eines vorhanden ist - nur Krimi, Horror und Arztroman finden, dann wachsen die Kinder „bildungsfern“ auf. Ein ungünstiges soziales Umfeld, Armut und eventuell der Lebensstil der Familie manifestieren dies noch weiter. Daraus schlossen frühere PISA-Studien: Wer aus einem ärmeren Elternhaus stammte, vielleicht noch mit Migrationshintergrund und Eltern ohne eigenem Studium, hat nur geringe Chancen, das Abitur zu erreichen. Und dies galt für Deutschland noch stärker als in anderen an den PISA-Studien beteiligten Ländern.
Die gestern veröffentlichte PISA-Sonderstudie zeigt nun eine Besonderheit auf, die aus dem Repertoire eines guten NLP-Trainers kommen könnte.
Kurz zusammen gefasst: Immer mehr Schülerinnen und Schüler aus bildungsfernen Familien erwerben heute trotz ihrer sozialen Benachteiligung solide Kompetenzen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Das Geheimnis: Resilienz! Zitat : „Waren es im Jahr 2006 nur 25 Prozent, galten im Jahr 2015 schon 32,3 Prozent der sozioökonomisch benachteiligten Schülerinnen und Schüler als „resilient“, was heißt, dass sie trotz ihres ungünstigen sozioökonomischen Hintergrunds im PISA-Test solide Leistungen zeigen.“
Resilienz ist zunächst einmal eine persönliche Ressource. Doch wir können sie fördern oder brach liegen lassen. Wer sich mit NLP beschäftigt, erlernt sehr vielfältige Methoden, seine eigene Resilienz zu fördern oder Menschen dabei zu unterstützten, ihre inneren Ressourcen zu erkennen, zu aktivieren und zu stabilisieren. NLP-Grundannahme: "Jeder hat alle Ressourcen bereits in sich." Es gilt, die inneren Juwelen zum Glänzen zu bringen.
Die PISA-Studie zeigt auch auf, welche Faktoren Resilienz bei Schülern fördern: Da ist zum einen die Zusammensetzung der Klassen. "Benachteiligte Schüler profitieren vom gemeinsamen Unterricht mit bessergestellten Schülern", heißt es in der Untersuchung - ein klarer Hinweis darauf, dass die Förderung von Teamqualitäten und Resonanzrapport in der Klasse die Chancen aller Schülerinnen und Schüler erhöht. Ein weiteres zentrales Ergebnis der Studie ist die Bedeutung eines positiven Schul- und Unterrichtsklimas. Zitat :
„Das Lernklima profitiert dabei besonders, wenn es der Schulleitung gelingt, Lehrer von einer gemeinsamen Mission zu überzeugen und sie auf strategische Ziele und Ergebnisse auszurichten. Unterstützende Lehrer-Schüler-Verhältnisse, gute Beziehungen zwischen den Schülern und eine motivierende Schulleitung kennzeichnen also Schulen mit einem positiven disziplinären Klima.“
Diese Studie, wurde Montag in Berlin vorgestellt, ist also ganz aktuell. Wir können mit einigem Stolz sagen, dass sie die Inhalte und Erkenntnisse aus unserem „NLP Praxisbuch für Lehrer“ (Buchtitel: siehe Abbildung unten) bestätigt. Das Buch ist 2015 bei Junfermann erschienen und trägt den Untertitel: „Was Schüler für effektives Lernen brauche: Beziehung, Achtung und Aufmerksamkeit“.
Im Grunde ist es eine Praxisanleitung für Lehrerinnen und Lehrer, wie genau sie dieses Schul- und Klassenklima herstellen können, das bei den Schülern die Resilienz-Ressourcen zutage fördert. Und gleichzeitig erfahren Lehrerinnen und Lehrer, wie sie in ihrem so wunderschönen Beruf langfristig gesund und glücklich bleiben.
Nähere Informationen:
Die PISA-Sonderstudie „Erfolgsfaktor Resilienz“ ist im Internet hier verfügbar: http://www.oecd.org/berlin/publikationen/VSD_OECD_Erfolgsfaktor%20Resilienz.pdf
Dannemeyer, Petra & Ralf, Das NLP-Praxisbuch für Lehrer, Handlungsstrategien für den schulischen Alltag, Junfermann, 2016. Erhältlich im guten Buchhandel oder direkt bei uns hier: http://www.nlp-perspektiven.de/literatur-aus-unserem-institut/
Jens Grimm NLP eine Schatztruhe...??
Wenn ich das Wort NLP höre, teilt sich mein Geist. Vor drei Tagen nahm ich mir den Klassiker zur Hand "Die Schatztruhe, NLP im Verkauf". 20 Jahre ist dieses Buch alt und die Techniken sind gut anwendbar. Nur bei einer Sache komme ich immer ins stocken....Vorraussetzung für die Funktionalität der Techniken ist, das mein Gegenüber mir auch die Wahrheit sagt und mich nicht nur einfach abwimmeln möchte.....
Simone Pibernik Ralf Dannemeyer Jens Grimm
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Jens Grimm
Hallo Simone.....warst Du schon einmal in einem echten wirklich echten Verkaufsgespräch ? So von Auge zu Auge und Du solltest etwas verkaufen ? Ich habe schon viele hochkarätige Verkaufsprofis erlebt und mit Ihnen zusammengearbeitet....einige von Ihnen haben sogar diesen NLP-Master gemacht und diese bestätigten mir...das NLP im Verkauf seine Grenzen hat....Einige drückten sich sogar klarer aus und meinten....die, die es können tun es....die, die es nicht können lehren es....schon komisch....keineswegs will ich es schlecht reden...auch ich habe so meine Erfolge mit NLP....im Verkauf, sowie auch im Privaten......nur das als heilige Kuh würde ich es nicht bezeichnen.
Ralf Dannemeyer Ersetzt die VAKOG-Assoziation Alkohol und Drogen? Zwei Studien legen das nahe
Zwei aktuelle neurobiologische Studien finde ich interessant für die Betrachtung der Wirkung des Teilbereichs Trance / Hypnose im NLP. Es geht um die Wirkung von Alkohol und Cannabis.
Vorweg: Nach einer gut gelungenen NLP-Ausbildung können Absolventen sich selbst eine Ressourcen-Trance setzen. Sie können sich, einfacher ausgedrückt, stets in einen guten Zustand bringen und in einem „Moment of Excellence“ die Herausforderungen des Alltags meistern. Später kommt dies als Coaching-Methode hinzu, das heißt: Es gehört zu den Grundfertigkeiten des NLP-Coaches, diesen ressourcenvollen Zustand auch bei anderen Menschen zu induzieren, meistens im Auftrag (etwa in einem Coachingprozess), manchmal im Vorübergehen (was zum Beispiel ein guter Lehrer oder ein Klinikclown bei verunsicherten Kindern macht: ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern).
Aus dem Bereich der Suchttherapie wissen wir überdies, dass einige NLP-kundige Therapeuten schon lange mit substanzunabhängigen guten Zuständen experimentieren. Dabei geht es darum, den vom Patienten ersehnten und bisher vom Suchtmittel hergestellten Zustand ohne das gefährliche Suchtmittel zu erleben: „Rausch“ und Ekstase rein mental. Und es funktioniert bei einigen Patienten.
Vor diesem Hintergrund finde ich zwei aktuelle Studien hoch interessant, die als Bestätigung der Vorannahmen im NLP herangezogen werden könnten. Über beide berichtete das „Hamburger Abendblatt“ in der Ausgabe vom 30. Oktober auf Seite 26, Ressort „Wissen“:
Nummer 1: „Wer kifft, hat mehr Sex“
Urologen der Universität Stanford (Kaliforniern) haben dieser Meldung zufolge festgestellt, dass Cannabis-Konsumenten häufiger und intensiver Sex haben. Frauen 7,1 Mal, Männer 6,9 Mal. Die Studie ist im „Journal of Sexual Medicine“ veröffentlicht, schreibt das Abendblatt.
Nummer 2: Mit einem Schwips akzentfreier eine Fremdsprache sprechen
Untersucht wurden 50 deutsche Muttersprachler, die zuvor Niederländisch gelernt hatten. Alle Probanden tranken vor einem Sprachtest entweder Vodka mit Bitter Lemon oder Wasser. Danach kommunizierten sie in der erlernten Fremdsprache, während niederländische Muttersprachler die Qualität der Gespräche untersuchten.
Ergebnis: Alle beschwipsten Studienteilnehmer (sie hatten etwa 0,4 Promille im Blut) waren besser in Aussprache, Grammatik, Vokabular und Logik der Argumentation als diejenigen, die Wasser getrunken hatten!
Diese Studie wurde an der Universität Maastricht durchgeführt und im „Journal of Psychopharmacology“ veröffentlicht, gibt das Abendblatt die Quelle an.
Was lernen wir daraus:
Bitte jetzt nicht mehr Alkohol trinken oder Drogen konsumieren! Mit unserer guten alten VAKOG+-Trance oder dem Moment of Excellence erzielen wir die gleiche Wirkung! In einem guten Zustand ist der Mensch lernfähiger, flexibler und wirkungsmächtiger. Ganz sicher!
Allerdings will es gut trainiert sein, sich um seinen guten Zustand zu kümmern, bevor wir uns einer Herausforderung stellen. Nicht nur deshalb lohnt sich eine gute NLP-Ausbildung.
Herzliche Grüße
Ralf Dannemeyer
Ralf Dannemeyer
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