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NLP - Die Welt des Neuro-Linguistischen Programmierens

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Michael Löhlein Schöner Blogbeitrag zu NLP Trainerknowhow in der Lehre_4-MAT-System und SPASS Raster
Hier gerne der vollständige Inhalt...
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Implikationen für ein lebendiges Training – 4-Mat-System & S.P.A.S.S.- Raster
von Thorsten Bitter · 5. September 2018
Das kennt jeder Seminarleiter: Bei der Planung zu dem nächsten Training geht es vor allem darum, Inhalte, Methoden und Struktur des kommenden Seminars so zu organisieren, dass neues Wissen und Fähigkeiten für die TeilnehmerInnen möglichst anschaulich, motivierend und leicht verständlich zugänglich werden. Zudem sollen diese auch noch nachhaltig und nach Möglichkeit mit Freude und anhaltendem Interesse gelernt werden können. Ein Jeder, der Gruppen trainiert , weiß, wie schwierig dieses Unterfangen immer wieder aufs Neue sein kann, gerade bei meist heterogenen Gruppensettings und diversen Interessenlagen.
Daher werde ich zusammenfassend auf zwei Lernmodelle eingehen: Das 4-Mat-System und das S.P.A.S.S. Raster. Die Vorzüge des letztgenannten, liegen aus meiner Sicht in der sinnvollen Ergänzung und als Checkliste für offene und Lerner-zentrierte Trainings neben den Struktur- und Lerntypen- spezifischen Modellen zur Seminarplanung.
Der Klassiker, das 4-Mat-System, ist eine – nicht nur in NLP Kursen – bis dato gut erprobte, strukturelle Methode zur sinnvollen Planung von Lernsequenzen. Dabei werden die unterschiedlichen Lerntypen in aufeinander folgenden Phasen eines Lernzyklus angesprochen: Der Warum-Typ, der eine Begründung braucht, um sich mit einer Sache zu befassen; der Was-Typ, z.B. ein klassischer Wissenschaftler, der zuvorderst an den Inhalten und Erkenntnissen des zu vermittelnden Stoffs interessiert ist; der Wie-Typ, der sehen und vor allem erleben möchte, wie etwas funktioniert und schließlich der Wozu-Typ, der eine Anwendungsmöglichkeit bzw. einen zukünftigen Nutzen braucht, um eine neue Sache für sich interessant zu finden und zu verinnerlichen.
Strukturiert ein Trainer seine Lernsequenzen nach diesem Modell, trifft er mit sehr großer Wahrscheinlichkeit – in einer der aufbereiteten W-Quadranten – auf das Interesse der TeilnehmerInnen. Nichtsdestotrotz bleibt der Lernprozess in erster Linie vom Trainer strukturiert. Der Unterricht findet – mit Ausnahme einer praxisorientierten Übungsphase im Wie-Quadranten – meist als Frontalveranstaltung mit dem Trainer als moderierender und strukturierender Instanz statt.
Das S.P.A.S.S.-Raster
Als Ergänzung in den eigenen Planungen empfehle ich das S.P.A.S.S.-Raster, das im Prinzip als eine methodische Richtlinie zu verstehen ist, die im Rahmen des Lernmodells LENA (Lebendig und nachhaltig Lernen) von Rolf Arnold entwickelt worden ist1. Der Ansatz erweitert das auch dem NLP zugrunde liegende, konstruktivistische Lernparadigma um eine systemische Komponente. Wohl wissend, dass sich Lernende in ihren Lernprozessen nicht von außen gänzlich „steuern“ lassen, sondern dass das Lernen in erster Linie ein individueller, konstruktiver und selbstgesteuerter Prozess ist, verschiebt der Trainer seinen Fokus auf die Planung seines Trainings in Richtung Rahmengebung für selbstverantwortliches und selbstgesteuertes Lernen. Dabei ändern sich die klassischen Rollen von Lernendem und Trainer: Der Lernende ist nicht nur ‚Konsument’ und Nachvollziehender dessen, was ihm vermittelt wird; er ist vielmehr aufgefordert, selbst kreativ nach Lösungsmöglichkeiten für Aufgaben zu suchen und Herausforderungen zu finden. In NLP Kursen kann dieser Ansatz aus meiner Sicht vor allem in den Masterkursen Anwendung finden, in denen nicht mehr Grundlagen vermittelt werden, sondern in denen es darum geht, mittels der eigenen Kompetenzen, individuelle Stile und Problemlösungen für Klienten zu entwickeln.
Auch die Trainerrolle verändert sich vom Wissensvermittler zum Lernbegleiter, der einen Rahmen schaffen darf, es jedem Einzelnen zu ermöglichen, mit seinen Stärken und Voraussetzungen eigene Lösungen und Kompetenzen zu entwickeln. Dabei wird nicht mehr in erster Linie die Fähigkeit zur Reproduktion von gelerntem Wissen in den Vordergrund gestellt, sondern die Fähigkeit, mit angeeignetem Wissen zu individuellen Lösungen zu kommen. Der Trainer erweitert seine Rolle zum Lernbegleiter und –Coach.
Was ist konkret nötig, um das eigene Training in Richtung Lerner-Orientierung zu erweitern? Zunächst kannst du dir die Frage stellen, in welchen verschiedenen Trainerrollen du dich wahrnimmst. Wie oft bist du dabei in der Rolle des Lernbegleiters? Wann lässt du Raum und wie viel? Woran kannst du erkennen, dass deine TeilnehmerInnen eigene Lösungswege für sich gefunden haben, die erfahrungsgemäß nachhaltiger verankert sind? Welches Feedback bekommst du von deinen TeilnehmerInnen? Haben sie das Gefühl, an ihrem eigenen Lernprozess aktiv beteiligt zu sein?
Reflexionsfragen
Ein Auszug von Reflexionsfragen aus der S.P.A.S.S.-Raster – Checkliste eröffnet weitere Möglichkeiten zur Erweiterung der eigenen Trainerkompetenz:
Selbstgesteuert:
In welchem Maße können Lernende die Aneignung von Wissen und Fähigkeiten selber bestimmen? In wie weit obliegt die Verantwortung für
den Lernprozess dem Lernenden? Gibt es Möglichkeiten für den Lernenden, seine Ergebnisse selbst oder mit anderen Lernenden zu überprüfen?
Produktiv:
Werden die Lernenden mit ihrem Wissensstand „abgeholt“? Können sie an Eigenerfahrungen anknüpfen und diese sinnvoll erweitern? Gibt es neue, individuelle Aspekte zu entdecken?
Aktivierend:
Werden die Aufgaben, Arbeitswege, die Durchführung und die Ergebnissicherung von den Lernenden mit gestaltet? Gibt es Raum für unterschiedliche Lösungswege? Gibt es genügend Gelegenheit für Praxis und Ausprobieren – auch für „Sackgassen“ – sogenannte „Fehler“, aus denen man lernen kann?
Situativ:
Gibt es Möglichkeiten zur Meta-Arbeit, d.h. zur Reflexion der Lernsituation? Werden generelle Lösungen in eigene Praxislösungen übertragen?
Sind die angebotenen Methoden passend für die Lerngruppe; gibt es eine Methodenauswahl?
Sozial:
Gibt es Raum für individuelles, wertschätzendes Feedback? Ist Platz für Emotionen?
Ich plädiere nicht für die Abschaffung von strukturierten Trainings. Ich möchte an dieser Stelle Trainerkollegen ermuntern, ihre Rollen um eine gewinnbringende Facette zu erweitern. Dabei habe ich persönlich die Erfahrung machen dürfen, dass in den Feedbacks von Teilnehmern meiner Kurse sich vor allem zwei Aspekte widerspiegelten: Sie fühlten sich gesehen, an-, wahr- und ernstgenommen. Sie hatten das Gefühl, eine eigene individuelle Selbstentwicklung erfahren zu haben und viele hatten das Gefühl, langfristig und nachhaltig mit den neuen Fähigkeiten arbeiten zu können.
Für kreative Anregungen zur Seminarplanung empfehle ich die Lektüre von Barbara Messers Methodenbüchern. Dort findet sich ein reichhaltiger Fundus an methodischen – vor allem Lerner zentrierten – Vorschlägen, die sich sinnvoll in die eigenen Trainings integrieren lassen.
Thorsten Bitter, Lehrtrainer an der Pfalz NLP Academy
1 Arnold, Rolf (2007): Ich lerne also bin ich. Eine systemisch-konstruktivistische Didaktik. Heidelberg: Carl-Auer.
Arnold, Rolf (2012): Wie man lehrt, ohne zu belehren. 29 Regeln für eine kluge Lehre. Das LENA-Modell. Heidelberg: Carl-Auer.
Rainer Wawrzik Was ist hinter dem Problem?
Die Society for Mental Space Psychology hat einen Artikel von mir veröffentlicht.
Hier geht es um eine Technik, wie man rein assoziativ auf die passende Ressource für die Veränderungsarbeit kommt.
Ich bin laufend bestrebt, neue Vorgehensmodelle zur Veränderungsarbeit zu kreieren. Das "Soziale Panorama" Von Lucas Derks ist eine wichtige Basis für erfolgreiche Persönlichkeitsentwicklung. Hier habe ich die "Wunderfrage" ins Soziale Panorama adaptiert....
Meine Story findet sich unter diesem Link zum aktuellen "SOMSP-Newsletter", der weitere interessante Informationen bereithält...
Stephanie Konkol
Ein weiterer Kommentar
Letzter Kommentar:
Rainer Wawrzik
Liebe Frau Konkol,
1000 Dank für ihr Feedback.
Probieren Sie es unbedingt aus. Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass das Denken nicht aktiviert wird.
Den Klienten oder die Klientin so lange vom Objekt weggehen lassen, bis ein rundum gutes Gefühl da ist!
Herzliche Grüße zurück (gerade vom Metaforum in Italien)
Rainer Wawrzik
Ralf Dannemeyer Brisante Botschaften mit gutem Rapport rüberbringen – Michael Grinders 3-Punkt-Kommunikation
Michael Grinder gehört zu den renommiertesten NLP-Trainern weltweit. Besonders interessant sind seine Arbeiten zur Beziehungsbildung, Gruppendynamik und zum Konfliktmanagement. Im Mai kommt er nach Deutschland: Er ist der Trainer bei den „Future Tools“ des Deutschen Verbandes für Neurolinguistisches Programmieren (DVNLP).
Vor einigen Jahren haben meine Frau und ich ihn erleben dürfen. Besonders beeindruckt hat uns sein Modell der Zweipunkt- oder Dreipunkt-Kommunikation.
Wenn zwei Menschen einander in der Kommunikation anschauen, nennt Michael dies Zwei-Punkt-Kommunikation. Wenn einer von beiden beim Sprechen auf ein Blatt Papier oder eine Tafel oder auf seine ausgestreckte Hand schaut, so hat die Kommunikation drei Punkte: Ich, Du und ein wie auch immer definiertes Objekt. Michael schlägt vor, diese dritte Ebene besonders bei Konfliktgesprächen zu nutzen.
Beispiel: Ein Lehrer sagt in einem Elterngespräch:
„Ich muss mit Ihnen über ihre Tochter reden ...“ (2-Punkt-Kommunikation).
Seine Worte und seine nonverbale Kommunikation sind geeignet, die Eltern in einen Problemzustand zu führen – statt in einen ressourcevollen Zustand, der die Suche nach Lösungen erleichtert. Zudem besteht bei dieser Art der Kommunikation die Gefahr, dass die Eltern den Lehrer mit dem Problem „assoziieren“, also den Überbringer der schlechten Botschaft mit dem Verursacher derselben verwechseln (Abbildung 1, siehe unten, zum Vergrößern anklicken).
Fortsetzung im nächsten Text ...
Ralf Dannemeyer
Wie elegant hingegen ist diese Strategie eines Lehrers, der sich in der Kunst des guten Rapports versteht:
Blick zu den Eltern: „Ich habe sie hergebeten ...“
Blick wendet sich in Richtung auf das auf dem Tisch liegende Klassenbuch: ...“ um mit ihnen ...“
Blick ruht auf dem Klassenbuch, Hand zeigt darauf: „... über Lisas Zensuren zu sprechen, und wie wir ihr Kind unterstützen können.“ (siehe Illustration 2 unten, zur Vergrößerung anklicken).
Dieser Lehrer beginnt das Gespräch mit Rapport-Aufbau und einer Information (Ich habe Sie hergebeten, um mit Ihnen = 2.-Punkt-Kommunikation). In Bild 2 lenkt er die Aufmerksamkeit der Eltern auf das vor ihm liegende Klassenbuch und wechselt dabei zum 3. Punkt, also zum Objekt (Bild 3). Nun reden die Gesprächspartner über einen Sachverhalt, nämlich Lisas Zensuren, und können dabei dissoziiert bleiben. Die Eltern werden mit großer Wahrscheinlichkeit Zugang zu ihren Lösungsressourcen finden, statt sich angegriffen zu fühlen.
Wir haben Michael Grinders Idee für unsere deutschen Leser weiter entwickelt zum „IPO-Modell der Kommunikation“. Eine kleine Leseprobe mit einigen Fallbeispielen aus unserem „NLP-Praxisbuch für Lehrer“ findest Du in unserem neuen Blogbeitrag hier: http://www.nlp-perspektiven.de/gesten-gezielt-einsetzen-im-konfliktgespraech-die-gute-beziehung-zum-gespraechspartner-halten/
Der Beitrag ist interessant nicht nur für Lehrer, sondern für Führungskräfte, Trainer, Coaches und alle Menschen, zu deren Job es gehört, anderen hin und wieder ein veränderungswirksames Feedback zu geben ... (die Karikaturen entstammen dem Buch).
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Future Tools XIII
22.-23. Mai 2018, Göttingen
Michael Grinder
Effektives Konfliktmanagement
Veranstaltungsinfo hier: https://www.dvnlp.de/veranstaltungen/future-tools-xiii/
(bis heute, Dienstag, gilt noch ein interessanter Frühbucher-Rabatt)
Stephanie Konkol Eine kurze Geschichte von der Sehnsucht nach sich selbst
Was macht mich aus?
Es sei schon lange nicht mehr so, wie es mal war, sagt sie und schaut zu Boden. Vor mir sitzt eine attraktive und sympathische Mittdreißigerin. Sie trägt ein dezentes Kostüm. Ihre Bewegungen wirken elegant, ihr Auftreten kultiviert, ihre Art scheint insgesamt eher zurückhaltend.
Nicht, dass ich sie falsch verstehe, fährt sie fort. Ihre Arbeit gefalle ihr schon. Sie wisse nur nicht, ob sie da noch richtig sei. Sie fühle sich so erschöpft. Doch vielleicht sei sie ja auch nur etwas überempfindlich, ergänzt sie leise. Sie lächelt. Doch ihre Augen sehen traurig und müde aus.
Ich habe den Eindruck, dass sie bemüht ist mir zu gefallen und zudem versucht, mich nicht allzu sehr zu belasten. Ich spüre auch bei mir ein ungewohntes und fast schon drängendes Bedürfnis ihr zu gefallen und alle Last abzunehmen. Vielleicht das Phänomen einer Gegenübertragung. Möglich ist auch, dass hier ein eigenes Thema von mir tangiert wird. So bleibe ich offen und beobachte weiter meine Klientin da draußen und meine Gefühle hier drinnen.
Ohne Freude und unentbehrlich
Sie habe das Gefühl, nur noch zu funktionieren, berichtet sie. Und das laufe einerseits auch ganz gut. Sie sei bei ihren Mitarbeitern sehr geschätzt. Auch ihre Vorgesetzten würden ihr zurückmelden, dass ihre Arbeitsleistung herausragend sei.
Doch andererseits schaffe sie das alles so nicht länger. Und ihr fehle die Freude dabei. Im weiteren Gespräch erfahre ich, dass sie alle ungeliebten Aufgaben in ihrer Abteilung dann selbst übernimmt, wenn sie spürt, dass ihre Mitarbeiter diese Arbeiten nicht gerne machen wollen. Sie möchte ihre Mitarbeiter nicht überlasten, sagt sie. So verfährt sie auch mit Aufgaben von ihren Vorgesetzten. Die Chefs seien sowieso schon alle übermäßig ausgebucht, da versuche sie etwas zu entlasten.
Da wundert es nicht, dass sie überall so sehr geschätzt ist. Unentbehrlich.
Wochenenden und Urlaube reichen nicht mehr sich zu erholen, erzählt sie. Auch was ihre Ehe angeht, fühle sie sich erschöpft. Sie habe das Gefühl, für das Glück und die Bedürfnisse ihres Mannes verantwortlich zu sein. Er selbst sei eher passiv und betone stets, wie sehr er die Fürsorglichkeit an ihr liebe. Sie gesteht leise, dass sie auch hier nicht mehr sicher wisse, ob sie an der Seite ihres Mannes noch richtig sei.
Gerade sei ihr Mann längere Zeit auf Geschäftsreise und sie vermisse ihn überhaupt nicht. Sie sei fast erleichtert, sich um eine Person weniger kümmern zu müssen, gesteht sie mit gesenktem Blick.
Andererseits könne sie gar nicht sagen, was sie selbst wolle. Sie glaube recht genau zu wissen, was ihr Mann, ihre Mitarbeiter und ihre Vorgesetzten sich von ihr wünschen. Doch was ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche betrifft, sei sie ratlos. Sie wisse nur, dass es so nicht mehr weitergehe. Sie würde am liebsten aussteigen.
Ralf Dannemeyer Coaching im Magic Room - eine Methode aus dem perspektiven-Institut
Der Coach bereitet sich in stiller Meditation auf die Begegnung mit dem Klienten vor (Abbildung unten): Eine in unserem Versuchslabor entwickelte Anwendung der Timelinearbeit für die Ausbildung zum systemischen Coach. Ziel ist, die innere Neutralität des Coaches zu sichern. In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Praxis Kommunikation wird unsere Idee unter dem Titel „Im magischen Raum“ vorgestellt. Dabei werden auch zwei kindliche Meisterinnen erwähnt, die ein gutes Modell für angehende Coaches sein können:
Was ist das gemeinsame an Momo und Pippi Langstrumpf? Okay, sie sind Phantasiefiguren, eine von Michael Ende, die andere von Astrid Lindgren. Sie haben noch etwas gemeinsam: Sie zeigen uns, „dass man Macht haben kann und sie nicht missbraucht.“ (Astrid Lindgren über Pippi). Die beiden kommunizieren mit ihren Mitmenschen auf eine Weise, von denen sich professionelle Kommunikatoren – und dazu gehören Coaches und Trainer – eine Scheibe abschneiden können:
* Die eine, Momo, kann so zuhören, dass „dummen Leuten plötzlich gescheite Gedanken kamen, … ratlose, unentschlossene Leute auf einmal ganz genau wussten, was sie wollten. Oder Schüchterne sich plötzlich frei und mutig fühlten.“ (aus dem Buch).
* Die andere, Pippi, kann Lösungen anstoßen. Sie ist die Meisterin des „Als ob“-Rahmens: Sie simuliert Modelle der Welt und besitzt die Fähigkeit, so zu denken und zu handeln, als ob diese wahr wären. „Ich mach‘ mir die Welt – widdewidde wie sie mir gefällt …“
Beide sind, wenn sie mit anderen kommunizieren, interessiert, wertneutral, ohne eigenes Interesse.
Professionelle Coaches und Trainer sollten genau dies können!
In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift „Praxis Kommunikation“ gehen wir der Frage nach, inwieweit das EGO des professionellen Kommunikators (Coach, Therapeut, Trainer …) den Inhalt und das Ergebnis der Kommunikation beeinflussen. Wir lenken den Fokus des Lesers, der Leserin, auf eine besondere Achtsamkeit im Umgang mit Macht in der professionellen Kommunikation.
Ziel ist, diese verführerische Macht (wer wird nicht gern von Teilnehmerinnen oder Teilnehmern angehimmelt – doch Vorsicht!) zu bändigen. Denn erst dann, wenn dem Trainer, Coach oder Therapeuten das gelingt, bleibt seine eigene Landkarte im Kommunikationsprozess „draußen“. Und genau da gehört sie hin, soll ein Lösungsraum für den Coachee, Patienten, Mitarbeiter oder Seminarteilnehmer eröffnet werden, in dem dieser zu eigenen Erkenntnissen kommt und die eigene Landkarte frei von Manipulation erweitern kann.
In dem Artikel stellen wir unsere Methode vor, wie Coaches einen meditativen Zustand der Leere und Neutralität erreichen: Coaching im Magic Room. Den vollständigen Beitrag haben wir auf unserer Homepage hier veröffentlicht:
http://www.nlp-perspektiven.de/wp-content/uploads/2018/03/PK-1-2018-Dannemeyer.pdf
Ralf Dannemeyer
Ausbildung zum systemischen Coach
in Weimar & Ammoudia / Griechenland
Unsere Coaching-Ausbildung (DVNLP / ECA / SHB) beginnt im November dieses Jahres. Höhepunkt ist das elftägige Intensivmodul im Mai 2019 in unserem Seminarzentrum in Ammoudia / Griechenland. Dort wirst Du zugleich spirituelles Outdoor-Coaching in und mit den Elementen der Natur – Erde, Wasser, Luft und Feuer – kennen lernen. Auch das Coaching im Magic Room wird intensiv trainiert.
Nur ein Klick zum Ausbildungsprogramm, und Du erfährst,
* was Du genau lernst,
* wie Du diese Ausbildung beruflich oder nebenberuflich einsetzen, dich selbständig machen oder in Deinem Beruf einen großen Schritt nach vorn gehen kannst,
* wie du bei uns ein hochschulzertifizierter Coach wirst: Unsere Coaching-Ausbildung ist bei der Steinbeis-Uni Berlin für das Hochschulzertifikat akkreditiert.

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