Probleme beim Einloggen

NLP - Die Welt des Neuro-Linguistischen Programmierens

NLP ist Potenzialentfaltung & Veränderung. Hier wird darüber diskutiert und informiert. Seminare dazu? Klicken Sie auf unseren "Marktplatz".

Stephan Alt NLP für Eltern - Ein Buch von Andrea Müller: Mutter und NLP Trainerin
Während Ihrer Ausbildung zur NLP-Trainerin durfte ich Andrea Müller einige Zeit begleiten und unterrichten. Sie war so engagiert das sie gleich die gelernten Formate zu Hause ausprobierte. Bei jedem Zusammentreffen berichtete sie mir, wie sich ihr Zuganag und Umgang mit ihren Kinder stetig verbesserte. Sie lernte das Vergessene wieder bewusst einzusetzen.
—>> Sich auf die Ebene der Kinder einzulassen. <<—
Nun hat sie „ihre“ Lieblingsformate in einem Buch zusammengefasst um auch anderen Eltern, ohne gleich eine ganze NLP Ausbildung machen zu müssen, die Möglichkeit zu geben sich auf eine neue, tiefere Beziehung mit ihren Kindern einzulassen.
Schade das es so ein Buch zu meiner Zeit nicht gab.
Ich wünsche allen viel Spass beim lesen.
Stephan Alt
Stephan Alt Ralf Dannemeyer
+3 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Ingrid Schaguhn
Hallo Herr Alt,
danke für die Ergänzung, und auch Ihnen danke für Ihre Intervention, lieber Herr Dannemeyer. So habe ich doch noch ein bisschen Hintergrund erfahren, was das Buch für mich noch spannender macht (bei mir steht es auch schon auf der Liste)
Herzliche Grüße
Ingrid Schaguhn 🌻
Ralf Dannemeyer Resilienz und NLP - Von der Kunst, nach einem Schicksalsschlag rasch wieder aufzustehen
WAS UNS STARK MACHT
Schicksalsschläge, Niederlagen, Alltagsstress –
von der Kunst, wieder aufzustehen
Mit diesen Zeilen weist der SPIEGEL in seiner neuesten Ausgabe vom vergangenen Samstag auf sein Titelthema hin: Resilienz.
Ein Ausschnitt aus dem lesenswerten Artikel: „Wenn es Menschen gelingt, nach Schicksalsschlägen wieder zu einem zufriedenen, erfüllten Leben zu finden, sprechen Psychologen, Ärzte, Forscher und Therapeuten von Resilienz. (...) Resilienz bedeutet nicht nur, unerträglich scheinendes Leid zu tragen, ohne daran zu zerbrechen – es ist damit auch jener gesunde Umgang mit aufreibenden Alltagssorgen und kleinen Katastrophen gemeint, den viele gern beherrschen würden.“
Ein Wissenschaftler wird so zitiert: "Wir verstehen darunter die Eigenschaft, in elementaren Krisen, aber auch im Alltagsstress rasch in einen seelischen Normalzustand zurückzukehren", sagt Klaus Lieb, der als Professor für Psychiatrie und Psychotherapie das Deutsche Resilienz Zentrum in Mainz mitbegründet hat. "Und wir gehen von einer Fähigkeit aus, die prinzipiell jeder erlernen und trainieren kann."
Der SPIEGEL bringt zahlreiche Beispiele und Aussagen aus der Forschung (Psychologie, Neurobiologie) – die alle auf eines hinauslaufen: Jede/r von uns gerät mal in eine Krise. Doch wer den Glauben an sich selbst und an die eigene Selbstwirksamkeit gut entwickelt hat, wer gut mit anderen Menschen in Kontakt treten kann und wer seinen (spirituellen) Sinn benennen und leben kann, dem fällt es leichter, einen Schicksalsschlag zu verkraften.
Weiter werden einige psychologische Methoden aufgezeigt, die helfen können, mit Trauer, Verlust und Schicksal besser umgehen zu können. Fast alle werden auch im NLP angewandt – und eine wird im SPIEGEL sogar beschrieben, ohne dass ihr Name genannt wird: Das NLP-Format Reframing.
Im NLP spielte das Wort „Resilienz“ nie eine besondere Rolle. Doch zahlreiche Herangehensweisen des NLP helfen den Betroffenen, jene Ressourcen zu entwickeln und zu stärken, die heute als „Resilienzfaktoren“ bezeichnet werden: Etwa die vielen Interventionen der Ressourcenarbeit, die Arbeit auf der Timeline, Ankern exzellenter emotionaler Zustände, das Six-Step-Reframing, der Reimprint oder die Trauer-und-Verlust-Technik.
In dem Spiegel-Artikel bestätigt die Forschung einmal mehr die auf Ressourcen und Potenziale zentrierte lösungsorientierte Sicht des NLP – auch und gerade in dem komplexen und sensiblen Themenfeld „Trauer, Verlust, Trauma“. Sie ist auf die Stärken der Menschen, auf ihre Selbstwirksamkeit gerichtet. Die zentrale Frage des NLP ist dabei: Wie kann es gelingen, jene Menschen und Situationen zu ehren, die in der Vergangenheit wichtig waren, und den Wert, den sie uns gegeben oder mit uns geteilt haben, weiter zu tragen und dabei: mit dem Leben weiter zu machen? Das wäre ressourcevoll trauern und in der Trauer den Neubeginn nutzen. Die Antwort des NLP lieferten Connirae und Steve Andreas Ende der 1980er-Jahre mit einem Format, das diesem Anspruch gerecht wird: „Resolving Grief“ (deutsch: „Auflösen von Trauer“), auch das „Trauer-und-Verlust-Format“ genannt. Dieses Konzept eignet sich über den Umgang mit der Trauer um einen lieben Menschen hinaus auch für andere Situationen, die als Verlust erlebt werden, zum Beispiel
* Trennung und Scheidung,
* Schwangerschaftsabbruch oder Fehlgeburt,
* ein lieber Angehöriger befindet sich nach einem Unfall im Wachkoma,
* Jobverlust,
* der (unfreiwillige) Umzug in einen anderen Ort,
* der Tod eines Haustieres.
Auch für „Vortrauer“ ist dieses Format hilfreich. Damit finden Betroffene eine persönliche Lösung für künftige schmerzhafte Ereignisse. Bei einer bevorstehenden Trennung, Scheidung oder Kündigung wäre das Ziel zum Beispiel, aufgeschlossener und respektvoller mit jemandem umzugehen, der weggehen will, oder die Chance im Wandel zu sehen, wenn wir selbst einen Job oder einen Lebenskontext verlassen (müssen). Der Abschied von lieben Angehörigen, die im Sterben liegen oder deren Demenz fortschreitet, kann erleichtert werden. Und wenn die erwachsengewordenen Kinder aus dem Haus gehen, können ihre Eltern mit diesem Format ihrem Leben eine neue Richtung geben – statt sich allzu traurig zurückgelassen zu fühlen.
Die „Trauer-und Verlust-Technik“ sollte in der der NLP-Master-Ausbildung vermittelt werden.
Peter Wipf Anker verschmelzen als Hilfe bei negativen Emotionen,Phobien Prüfungsängsten usw.
Hauptsächlich bei neuen Klienten mache ich dieses "Anker verschmelzen" als Einstieg ins NLP.
Nach einem Einstiegsgespräch:
Der Klient kann etwas unangenehmes als -Anker wählen.
(Falls das Thema/Problem sehr stark ist, sollte es dissoziert (z.B. Zoomen) werden, bis es für den Klienten aushaltbar ist)
Dazu stelle ich die Kalibrierfrage *
"wie fühlst du dich im Moment auf einer Skala 0-100, wenn 100 supertoll und 0
katastrophal ist')
Dann wählt der Klient 2-3 Highlights, die als Positivanker z.B. am Unterarm per Fingerdruck installiert werden.
Beim Installieren + Leaden darauf achten dass der Anker richtig installiert wird.
Nachfragen mit Kalibrierfrage * Skala 0-100, vor und während Anker gedrückt wird.
Es sollte eine deutliche +Verbesseerung geben während der Anker betätigt wird.
Negativanker wird z.B. am Oberarm installiert.
(Nicht zu intensiv, denn das "Problem" an sich ist ja schon verankert)
Jetzt gehts los:
1-Zuerst den +Anker drücken, Klienten ins K+ leaden und dann kurz den -Anker betätigen.
2-Klienten retourholen z.B. denk an einen Rosaroten Elefanten...(bei Männern evt. Roter Ferrari..)
3-Mit dem Klienten besprechen, "was hast du erlebt?"
4-Falls das Erlebte sehr stark war, mit kleinen Schritten 1-4 wiederholen.
wenn der Negartiv-Anker nicht mehr stark ist, dann man ihn grösserzoomen, bis er Normalgrösse hat.
während des Anker verschmelzens auf Versöhnungsphysiologie achten, bei manchen Personen sieht
man sehr intensiv, dass etwas abläuft.
Ganz wichtig: mit kleinen Schritten vorwärtsgehen, sonst könnte ein starker Negativanker den Positivanker
kippen! Ist bei sorgfältigem Arbeiten nicht möglich
Ich hatte schon einige Klienten mit Prüfungsangst, denen das Anker verschmelzen sehr geholfen hat.
Auch bei einer Depression hat es gewirkt!
Ich wünsche Euch viel spannend Erlebnisse + Erfolge
Herzliche Grüsse Peter
Ralf Dannemeyer Peter Wipf
+2 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Ralf Dannemeyer Mickey Mouse wird 90 - und schenkt uns eine Submodalitäten-Arbeit
Die vielleicht berühmteste Comic-Figur der Welt feierte gestern, Sonntag, Geburtstag: Mickey Mouse wurde 90 Jahre alt. Auf sie, genauer: auf ihre Filmstimme, bezieht sich ein sehr witziges NLP-Format. Dabei hilft Mickey Mouse uns bei einer Submodalitäten-Verschiebung.
Für alle, die sich im NLP noch nicht so gut auskennen:
Mit den Sinnesmodalitäten visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch, gustatorisch,
vestibulär nehmen wir Informationen auf und verarbeiten sie intern. Wir sehen innere Bilder, hören Töne und haben Gefühle. Die Submodalitäten sind die Feinunterscheidungen innerhalb der Hauptsinnesmodalitäten. Zum Beispiel
visuell: hell ↔ dunkel
auditiv: hoch ↔ tief (z. B. in Bezug auf eine Stimme)
kinästhetisch: rau ↔ glatt
Die Intensität unserer Gefühle hängt unmittelbar von den Submodalitäten ab, nicht vom Inhalt dessen, was uns gerade bewegt. Sie „machen“ sozusagen die Panik, in die viele Menschen angesichts einer traumatischen Erinnerung geraten. Ob du bei Gedanken an schöne, glückliche Erlebnisse in deinem Leben verzückt lächelst und ein bisschen träumst oder ob sie dich kaltlassen – verantwortlich dafür sind die Submodalitäten.
Was hat das nun mit Mickey Mouse zu tun?
Höre einmal Deinem inneren Dialog bewusst zu, wenn Du Dich selbst kritisierst, Dein Inneres ungute Dinge zu Dir sagt. Wie klingt die Stimme? Sie hat einen bestimmten Ton. Oft beschreiben Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Practitioner-Ausbildung, wenn wir mit ihnen die Submodalitäten-Veränderung trainieren, dass diese Stimme irgendwie an jemanden erinnere, der in der Kindheit immer „herumkritisiert“ und „gemeckert“ habe: Mama, Papa, Opa, Lehrerin. Ein Erbe also, eine MitGIFT.
Und nun ändere den Ton Deines inneren Dialogs. Lass ihn sprechen wie Mickey Mouse. Wenn Du Dich nicht mehr an diese wunderbare Stimme erinnerst, dann hol Dir den auditiven Impuls hier: https://www.youtube.com/watch?v=9grXlcsNv7A.
Was geschieht mit Deinem inneren Kritiker in dem Moment, in dem er Mickey‘s Stimme übernimmt?
Submodalitäten sind inhaltsunabhängig. Sie bestimmen im Modell des NLP stärker als der Inhalt selbst, wie intensiv eine Erfahrung in Erinnerung bleibt und wie stark jemand emotional darauf reagiert. Daraus folgt: Gelingt es, die Submodalitäten zu verändern, verändern sich auch die Gefühle. Die grundlegende Methode dafür ist die Submodalitätenverschiebung*. Dabei werden die Feinunterscheidungen der Sinnesmodalitäten gewissermaßen „ausgetauscht“ – wie in der Mickey-Mouse-Intervention: Ihre Stimme ersetzt diejenige Deines bisherigen Inneren Dialogs.
Viel Spaß. Und Danke, Mickey Mouse für 90 Jahre Lachen!
Herzliche Grüße
Ralf Dannemeyer
* Genau beschrieben wird die Submodalitäten-Verschiebung in: Dannemeyer & Dannemeyer, „NLP-Practitioner-Lehrbuch“, Junfermann-Verlag, Seite 97 ff: "Submodalitäten – eine Reise ins innere Abenteuerland"
Bild unten: Micky Maus am Ruder eines Schiffes in „Steamboat Willie“, einem Film, der am 18. November 1928 in New York Premiere feierte. Damit soll Mickey Mouse erstmals dem Publikum präsentiert worden sein, so dass sie gestern ihren 90. Geburtstag feierte.
Ingrid Schaguhn Ralf Dannemeyer
+3 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Hans Joachim Rettig
Submodalitätenarbeit ist sehr sinnvoll und wirksam. Ich habe im Coaching die Stimme von autoritären, lauten Lehrern von den betroffenen Jugendlichen verändern lassen: leiser, höher oder tiefer, schrill oder verzerrt. Es wirkt. Die Jugendlichen werden entspannter,selbstbewusster und können mit den entsprechenden Lehrern souveräner umgehen.
Wolfgang Schiele Eine Reise auf der Time Line
In meinen Workshops mit angehenden (Un-)Ruheständlern biete ich eine Übung an, die sowohl eine Regression in die Vergangenheit als auch eine Progression in die Zukunft vorsieht. Ich nenne sie „Der Lebenslauf“. Sie ermöglicht zum einen die (Re)Aktivierung von Ressourcen und Potenzialen, die Rückbesinnung auf Erfahrungen und Erinnerungen als auch die Planung des ruheständischen Danachs, die vorauseilende Formung der Visionen, Wünsche und Ziele für die Zeit der „Späten Freiheit“.
Dazu braucht es lediglich ein großes Blatt Papier, ein paar Smileys (wenn man will auch Noseys), ein Meterbandmaß, Stifte, Schere, Klebstoff … Hinzu kommen das Erinnerungsvermögen und die Fantasie der Teilnehmer. Und schon kann die Reise entlang der eigenen „Time Line“ beginnen …
Die genaue Beschreibung der Lebenslaufübung habe ich in meinem Blog unter https://wp.me/p7Pnay-1bC beschrieben und bebildert.
Beste Grüße
Wolfgang Schiele
(Vor-)Ruhestandscoach
http://www.coachingfiftyplus.de
Ein weiterer Kommentar
Letzter Kommentar:
Wolfgang Schiele
Natürlich gilt hier keine Ausschlussoption - sie ist für alle Menschen mit einem gewissen zeitlichen Erfahrungshorizont anwendbar. Sie hat natürlich einen größeren Reiz im Umgang mit Menschen, die über eine lange persönliche Historie verfügen.
Beste Grüße
Wolfgan Schiele

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "NLP - Die Welt des Neuro-Linguistischen Programmierens"

  • Gegründet: 29.06.2004
  • Mitglieder: 12.337
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 5.075
  • Kommentare: 17.980
  • Marktplatz-Beiträge: 19