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Christine Müller "Davon geht die Welt nicht unter Sieht man sie manchmal auch grau Einmal wird sie wieder bunter Einmal wird sie wieder himmelblau ..."
Meine Tage werden wieder bunter und sind nicht mehr nur grau heute am 52. Tag der 99 Tage Challenge. Heute ist wieder ein himmelblauer Tag wie von Zarah Leander besungen.
Wie gelang mir das?
1. Der eine große Traingsschritt ist Schritt für Schritt weitergehen. Ohne große Erwartung, aber weiter in Bewegung bleiben statt stehen zu bleiben.
2. Der zweite Traingsschritt ist, sich Unterstützung zu holen wie ich mit Liedern, Sängern, ... die das thematisieren was mich gerade bewegt.
3. Doch der wohl größte Traingsschritt ist bereit zu sein, auch mal wieder zurück zu gehen! Das ist ein Zeichen von Stärke, nicht von Schwäche.
In unser Gesellschaft gilt normalerweise nur höher, schneller, weiter. Zurück wird mit Verlieren gleichgesetzt. Und entschuldigen oder Danke sage mit Schwäche und Fehler machen. Sehe ich nicht so. Für mich ist es zeigen, das auch du, ich, wir Mensch bist. Dafür sind ja Gefühle da.
"Dann denk' ich immer
Alles ist aus
Ich bin so allein
Wo ist ein Mensch, der mich versteht
So hab ich manchmal voll Sehnsucht gefleht
Tja, aber dann gewöhnt man sich dran
Und man sieht es ein
Davon geht die Welt nicht unter"
Geh wie ich mit diesem Lied und seinem Motto zuversichtlich weitere Traingsschritte auf deinem Weg. Mach noch eine "Schleife" beim Ausprobieren und gehe weiter weiter gestärkt zu Phase 6 "es geht ja wirklich" bis an dein Ziel. Viel Spaß und viele tolle himmelblaue Tage ...
Mike Richter Ist Datenspeicherung in der Cloud gefährlich?
Ein papierloses Büro und Datenspeicherung in der Cloud: das gehört zusammen wie „Pott und Deckel“. Doch was ist eine Cloud? Sind meine Daten dort sicher? Welche Vorteile bietet die Datenspeicherung in der Cloud? Welche Anbieter gibt es? Was ist mit der Datenschutzgrundverordnung? Die Antworten zu diesen Fragen hörst du in dieser Folge.
Transkript
Hallo, heute geht es wieder um das Thema papierloses Büro und digitales Arbeiten. Konkret befassen wir uns mit dem Thema Daten speichern in der Cloud.
Ich selber habe einen Großteil meiner Daten in der Cloud liegen und bin ein absoluter Befürworter der Datenspeicherung in der Cloud.
Die erste Frage, die sich natürlich den Meisten stellt, die jetzt nicht so computeraffin unterwegs sind,
was ist überhaupt eine Cloud?
Da habe ich einfach mal Wikipedia gefragt und ich lese mal eben vor, was Wikipedia dazu sagt:
Cloud-Computing beschreibt die Bereitstellung von IT-Infrastruktur wie beispielsweise Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware als Dienstleistung über das Internet.
Technischer formuliert umschreibt das Cloud-Computing den Ansatz, IT-Infrastrukturen über einen Rechnernetz zur Verfügung zu stellen, ohne dass diese auf dem lokalen Rechner installiert sein muss.
Konkretes Beispiel: Apple iCloud.
Wir möchten uns ja heute mit dem Thema Daten speichern beschäftigen und wenn wir uns da mal angucken, die iCloud von Apple, das ist nichts anderes als eine Festplatte im Internet.
Und ich selber nutze insgesamt drei Devices, also drei Endgeräte von Apple. Ein MacBook Air, ein iPhone und ein iPad.
Und wenn ich auf dem MacBook Air ein Dokument mit Word schreibe, bei Apple heißt das Ding Pages und es in der Cloud speichere, dann habe ich das hinterher auch genauso, dieses Dokument, bei mir auf dem iPhone zur Verfügung wie auch auf dem iPad und könnte dort weiterarbeiten.
Und wenn ich dann eben auf diesem iPad auf diesem Dokument weiterarbeite, dann habe ich hinterher dann auch auf allen beiden anderen Geräten die aktuelle Version gespeichert.
Das mal so kurz zur Einführung zum Thema, was ist überhaupt eine Cloud?
Also generell kann man sagen oder kannst du dir das vorstellen, das ist einfach eine Festplatte im Internet, die dir auf all deinen Endgeräten dann zur Verfügung steht.
Fünf Gründe, die dafürsprechen, Daten in einer Cloud zu speichern.
Punkt Nummer 1: leichte und schnelle Einrichtung.
Du musst nicht groß Irgendwelche Hardware installieren und Programme einrichten und sonst was. Du gehst auf den Anbieter deiner Wahl, buchst dort das Paket deiner Wahl. Welchen Anbieter es da gibt und worauf du achten musst, kommen wir gleich noch.
Dann kannst du eigentlich schon loslegen. Es sind maximal 5 Minuten Arbeitsaufwand und dann steht dir dein Online-Speicherplatz zur Verfügung. Dann musst du natürlich noch deine die entsprechenden Apps auf deinen mobilen Endgeräten einrichten, damit du dann darüber auch die diesen Speicherplatz nutzen kannst. Aber das Ganze, ich sage mal, eine Viertelstunde Arbeit und du hast eine funktionierende Festplatte im Internet.
Zweiter Vorteil: Deine Daten sind überall verfügbar.
Das heißt, überall dort, wo du Internet hast (du musst es nicht mal wirklich, komme ich gleich nochmal in einem separaten Punkt zu).
Also überall, wo du Internet hast, respektive auf all deinen Endgeräten, die eine entsprechende App unterstützen, hast du deine Daten dann verfügbar.
Ist eine tolle Sache, man ist unterwegs beim Kunden und der Kunde fragt einen irgendwas. Normalerweise müsste man dann sagen, kläre ich, ich rufe an.
Mit einem Datenspeicher im Internet, in der Cloud, sagt man, einen Moment, ich rufe mir das betreffende Dokument kurz auf und kann es dann direkt persönlich vor Ort klären.
Mancher kennt es vielleicht auch, dass der Steuerberater im Gespräch sagt, das und das Dokument brauche ich noch von dir, die und die Rechnung.
Wenn ich die Rechnung digital abgelegt habe, dann kann ich mit meinem Handy diese Dokumente entsprechend die Rechnung auswählen und dann eben per E-Mail sofort im Gespräch an den Steuerberater weiterleiten oder eben aufs Handy holen und sagen, hier haben wir das Dokument. Welche Fragen hast du dazu, lieber Steuerberater?
Dritter Vorteil: für die Hardware-Anschaffung.
Also, du brauchst gar keine Hardware anschaffen, natürlich hast du einen Laptop und ein Smartphone und gegebenenfalls auch noch ein Tablet, klar, die musst du anschaffen, aber die schaffst du dir ja so oder so an.
Aber für den eigenen Cloudspeicher musst du ja keine eigene Hardware vorhalten, das macht der Cloud-Anbieter, der Dienstanbieter, für dich.
So sparst du dir eben die Kosten für die Anschaffung der physischen Festplatte oder des Servers, den du sonst dafür benutzen würdest, um deine Daten zu speichern. Die Kosten kannst du dir schlichtweg sparen, wenn du es auf die Cloud auslagerst.
Punkt Nummer 4, warum das Datenspeichern in der Cloud absolut sinnvoll ist
Du musst dich um das Thema Datensicherung und Wartung nicht selber kümmern, das macht der Anbieter für dich.
Mit dem Thema Datensicherung hast du nichts mehr zu tun, da kümmert der sich drum. Wartung hast du auch nichts mit zu tun, Updates einspielen usw. Wird alles für dich erledigt, das kriegst du nicht mal mit, dass das passiert.
Und es ist eine massive Arbeitserleichterung für alle die, die sich da schon mal selber mit befasst haben und es selber machen mussten.
Ihr werdet mir da sicherlich zustimmen, dass da einige Stunden an Arbeitszeit regelmäßig für draufgehen, nur, um die Sachen zu updaten, zu warten, um zu prüfen, ob Datensicherungen gelaufen sind. Zu prüfen, warum deine Datensicherung nicht gelaufen ist und das dann wieder in Gang zu kriegen.
Also, das alles entfällt, wenn du deine Daten in der Cloud speicherst.
Der letzte Punkt, ich hatte es gerade schon mal ein bisschen angedeutet, als ich erzählt habe, du sitzt beim Kunden oder beim Steuerberater.
Daten können unkompliziert mit anderen geteilt werden.
Du kannst Dokumente, z. B. ein Word-Dokument für einen anderen freigeben. Der kann genauso daran mitarbeiten und es entfällt dieses Versions-Hopping. Wer hat jetzt die aktuellste Version.
Wenn ihr zusammen mit mehreren Leuten an einem Word-Dokument arbeitet und die früher per E-Mail hin- und hergeschickt habt, war es immer so, wer hat denn jetzt eigentlich die aktuellste Version gerade oder welches ist die aktuellste Version? Entfällt bei Datenspeicherung in der Cloud.
Viele Bloganbieter bieten synchrones Arbeiten an oder die Möglichkeit, dass du entsprechend einen Link generierst, wo dann alle, auch diejenigen, die vielleicht nicht Kunden bei diesem Cloud-Anbieter sind, synchron an deinen Dokumenten arbeiten können und es ist immer nur die endgültige und die letzte Version verfügbar.
Das waren die fünf Vorteile für die Datenspeicherung in einer Cloud.
Dann hatte ich gerade schon mal angesprochen das Thema
mobile Nutzung der Daten und muss ich dafür Internet haben?
Auch da gibt es Unterschiede. Es gibt einige Anbieter, die bieten dir die Möglichkeit, dass du die Daten auf deinen mobilen Endgeräten auch offline verwenden kannst.
Das heißt, dann werden die Daten eben auf dieses mobile Endgerät gespiegelt und du brauchst nicht mal Internet, um auf diese Daten zugreifen zu können. Natürlich, wenn du Änderungen vornimmst und diese Änderung dann in den Cloudspeicher hochladen möchtest, dafür brauchst du später Internet.
Aber um die Daten einfach mal abzurufen, um daran zu arbeiten, da brauchst du dann keinen entsprechenden Internetzugang, das kannst du dann auch unterwegs ohne Internetzugang machen, wenn du eben diese Möglichkeit der Offline-Speicherung nutzt.
Es gibt da noch weitere Möglichkeiten, dass man sich nur die ersten Zeilen des Dokumentes anzeigen lässt. Das ist dann die platzsparende Variante, dafür brauchst du dann wiederum hinter Internet, wenn du am Dokument arbeiten möchtest und es dir runterladen möchtest, dann muss ein Internet zur Verfügung stehen.
Nochmal kurz zusammengefasst an der Stelle. Es ist nicht zwingend notwendig, Internet zu haben, wenn du eben damit einverstanden bist, dass die Daten auf dein mobiles Endgerät gespiegelt werden.
Das bieten einige Cloud-Anbieter entsprechend an.
Ja, ich hatte ja schon gesagt, es gibt verschiedene Anbieter und welche es da jetzt so konkret gibt, gehen wir jetzt mal im Einzelnen drauf ein, zumindest auf die, die ich schon mal in der Verwendung hatte.
Die bekanntesten fangen wir mal mit an, Google Drive von Google OnlineSpeicherplatz, habe ich auch schon selber in der Benutzung gehabt, also über Google hast du die Möglichkeit, einen solchen Cloud-Speicher zu bekommen, genauso wie bei Microsoft.
Bei Microsoft heißt das ganze Dingen das OneDrive und bei Google ist es das Google Drive.
Dann gibt es die Dropbox. Die ist auch ein Anbieter http://www.dropbox.com. Ich verlinke die auch alle in den Shownotes, so, dass du dir die angucken kannst, was es da für Unterschiede gibt.
Die Dropbox ist auch ein Onlinespeicherdienst amerikanische Anbieter, genauso wie Microsoft und Google.
Zum Thema Datenschutz, für alle, die jetzt schon schreien, kommen wir gleich nochmal in einem gesonderten Punkt zu. Aber das sind so für mich die großen drei...
Wenn Du die Podcastfolge hören möchtest, gehe doch bitte auf meinen Blog. Dort schreibe ich auch über die Themen „Papierloses Büro“ und „Effektives/Effizientes Arbeiten“.
https://www.mike-richter-hilft.de/ist-datenspeicherung-in-der-cloud-gefaehrlich/
Robert Kalb
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Christine Müller "Schön, ist es auf der Welt zu sein ... " - Eine Gratwanderung, das Leben mit zwei Ich's: die Rolle, die du spielst und privates Ich
Die Wahl des Liedes ist mir heute am 48. Tag meiner 99 Tage Challenge Neustart nicht leicht gefallen. Es brauchte viele "Testläufe" bis ich im Jahr meiner Geburt gelandet bin.
Warum fiel die Wahl auf Roy Black? Roy Black war 1971 noch ein gefeierter Sänger, doch hatte er Zeit seines Lebens Probleme, die Gratwanderung zwischen seiner Rolle, der Kunstfigur „Roy Black“, und seinem privaten Ich, Gerhard Höllerich, zu bewältigen. Besonders mit dem Verlust der Anerkennung durch das Publikum in den 1970er Jahren konnte er wohl nur schwer fertigwerden; diese Erfahrung machte ihn depressiv, sagte seine Ehefrau Silke Höllerich.
Diese Extreme kenn ich nicht. Doch ich weiß, was es heißt, in depressiven Phasen zu sein. Da fühle ich mich jemand wie Roy Black dann ganz nah. Denn bei aller Zuversicht, dass es klappt, kommen immer wieder Zweifel. Doch dann blitzt wieder ein Licht auf und ich sehe Licht auf meinem Weg. So auch gestern. Da merke ich, Weitergehen ist gut. Es hilft und zeigt mir:
"Schön ist es auf der Welt zu sein,
wenn die Sonne scheint für gross und klein.
Du kannst atmen, du kannst gehen,
dich an allem freu'n und alles sehn.
Du und ich wir stimmen ein,
schön ist es auf der Welt zu sein."
Gehen wir also weiter und schämen uns nicht unser Zweifel, Tränen und Trauer. Und ich behaupte, das geht Mann und Frau so. Auch wenn Männer "anders" trauern.
Christine Müller Dieter Kellermann
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Ralf Zschemisch

>Und was ist an der männlichen Trauer anders?
Männer und Frauen gehen bekanntlich ganz unterschiedlich mit ihren Gefühlen um, das schlägt sich auch ihrer Art zu trauern nieder. Männer lenken sich eher ab, während Frauen gerne darüber sprechen. Das fällt besonders ins Gewicht, wenn Paare trauern.
Auch wenn natürlich jeder Mensch auf seine individuelle Art trauert und immer wieder Ausnahmen die Regel bestätigen, lassen sich doch wesentliche geschlechtsspezifische Unterschiede in der Trauerbewältigung ausmachen.
In einer Notsituation hat damals die Feuerwehr die Notfallseelsorge angeboten. Ich bin dem Mann, der damals kam heute noch sehr dankbar. Ich konnte mich verabschieden.
Und wer Trauerarbeit vor sich hat - sollte sich meiner Meinung nach - professionelle Trauerbegleiter suchen.
Christine Müller "Wertvollster Schatz ist uns're Seele Sie war der Grund weshalb wir aufgebrochen sind Überzeugt davon dass das Gute stets gewinnt Die Enttäuschung kommt und wir vergessen wer wir sind ..."
Heute sind wir statt in Phase 6 - es geht ja tatsächlich!) wieder zurückgefallen in Phase 4 Loslassen - Trauer. Damit bin auch ich selbst am 45. Tag, der Halbzeit der 99 Tage Challenge Neustart in die Falle "gegangen".
Ein Neustart scheint von außen so einfach: du "kannst, brauchst, willst, ... "nur" die Entscheidung es zu tun. Leider, leider klappt das nicht immer. Bei kleinen Dingen wie "Mülleimer runterbringen", "Staubsaugen", "Rechnungen/Angebote schreiben" ... mag es ja noch gehen. Frei nach dem Motto: auch wenn du keine Lust hast, dann machst du es eben ohnen Lust.
Doch bei so etwas großem wie dem Neustart im Leben und Arbeiten, da gibt es nicht ohne Grund die 7 Phasen - und wenn du so einen Rückschritt spürst, du traurig bist, dann hat deine Seele, dein Bauch, dein Kopf, ... was auch immer noch NICHT losgelassen. Es braucht noch eine Runde. Das ist auch nicht schlimm. Solange du weitergehst und NICHT stehenbleibst. Darüber singt Gregor Meyle sehr gut:
Mit viel Glück bezwingt die Demut uns'ren Zorn
Und wenn nichts mehr geht dann starten wir von vorn'
Mit viel Glück ist uns're Liebe nicht verlor'n
Es ist 'ne Kleinigkeit
Es ist Bescheidenheit
Du brauchst nicht so viel
Nur etwas Mitgefühl
Die Leichtigkeit des Seins
Gehen wir, du, ich weiter. Auch wenn das Herz grad schwer ist. Doch es findet sich IMMER eine Lösung. Du wirst es erleben.
Maura Stocker Alfons M. Hofschaller Christine Müller
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Franziska Ambacher Der Selbstoptimierungswahn verhindert Veränderung
Welche Haltung brauchen wir eigentlich, dass wir in einer Welt gut überleben, die sich immer noch schneller dreht? Die jeden Einzelnen mit noch mehr Ansprüchen konfrontiert? Auf welche nicht endende Jagd sollten wir gehen, um noch besser, schlauer und schöner zu sein? Die Vorstellung als Daueroptimierer durchs Leben zu gehen, widerstrebte mir schon immer, doch mit genau diesen Fragen und dem Wunsch nach Selbstoptimierung konfrontieren mich meine Kunden in den 1:1-Coachinggesprächen.
Wenn angeblich neun von zehn Menschen mit sich unzufrieden sind, sie den Eindruck haben den Ansprüchen nicht zu genügen, machen sich unerwünschte Nebenwirkungen breit: sie leiden an starken Versagensängsten.
Das Streben nach einer besseren Version des Ichs bezieht sich auf alle Lebensbereiche: Aussehen, Charisma, Karriereentwicklung, Leistungsfähigkeit, Kindererziehung, Freizeitgestaltung. Einfach alles steht auf dem Prüfstand.
Grundsätzlich steckt viel Gutes im Streben nach dem Besseren. Weshalb sonst nutzen wir heute die Waschmaschine und haben den Waschzuber bewusst ad acta gelegt? Sich und seine Welt zu entdecken und weiterzuentwickeln ist eines der großen Privilegien unserer Zeit. Selbst wenn sie es wollten, gelang es den Menschen bis ins 20. Jahrhundert aus eigenem Antrieb gar nicht, aus dem geltenden Standesdünkel herauszukommen. Heute sind zum Glück all diese Grenzen aufgeweicht.
Das exzessive Schrauben an der eigenen Person ist jedoch noch lange kein Garant für Erfolg und Glück. Heute ist aus der sich langsam entwickelten Freiheit zum eigenen Ich zu kommen, scheinbar eine ungesunde Pflicht geworden. Aus unserem Wirtschaftssystem kennen wir es nur zu gut: Wachsen, Steigern und Verbessern um jeden Preis. Der Druck, dem sich Unternehmen heute ausgesetzt sehen, muss unweigerlich eins zu eins an die Mitarbeiter weitergegeben werden.
Jede Veränderung, jeder sogenannte Change ist jedoch nur dann langfristig erfolgreich, wenn wir diesen freiwillig tun. Die sogenannten „neuronalen Autobahnen“ formen sich nicht in unserem Gehirn, wenn wir uns unter Druck gesetzt fühlen, sich um jeden Preis verändern zu müssen. Jedes Investment wäre unter diesen Vorzeichen für die Katz‘.
Sinnvoll ist es zu klären, ob es ein innerer oder äußerer Anspruch ist, der den Wunsch nach Veränderungen in uns aufkommen lässt.
Zusätzlich dazu ist es wichtig, sich auf seine Stärken und Fähigkeiten zu konzentrieren und sich nicht permanent darauf zu versteifen seine Schwächen auszubügeln. Auf diese Weise verlernen wir nämlich nur unsere Stärken überhaupt wahrzunehmen und zu unserem Vorteil einzusetzen.
Das bedeutet aber auch, erst einmal zu wissen, wer ich bin, wofür ich stehe und welche Stärken ich tatsächlich besitze. Nur wer sich gut kennt, kann sich auch in die Richtung verändern, die ihm gut tut.
Allen XING-Usern wünsche ich eine grandiose neue Woche, in der es eben nicht um eine optimierungspflichte Haltung geht, die nur das persönliche Versagen nährt, sondern um sinnvolle Werte und Potenziale, die für sich und andere eingesetzt dazu beitragen, die eigene innere Stimmigkeit wiederzufinden. Jetzt sind wir bei uns selbst angekommen.
Foto: Irmgard Brand
#changeify #WertUndSinnvolleVeränderungen
#OptimierungswahnNeinDanke #PotenzialstärkungJaBitte
#DeinMontagsimpulsFürBerufUndLeben

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