Probleme beim Einloggen

Die offizielle XING-Gruppe für Gründer und Selbstständige - powered by gruendungszuschuss.de und vgsd.de

Nur für XING Mitglieder sichtbar Buchhaltung mit Apple Produkten
Dieser Inhalt ist nur für eingeloggte Mitglieder sichtbar.
Michael Schönstein Matthias Steger Baumann Monika
+14 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Ralf Zschemisch MwSt. Verwirrung
Hallo,
ich habe gestern bei https://gumroad.com/ San Francisco, United States einen eLeaning Kurs für $60 gekauf. Im Kassenbereich berechnete der Shop eine Steuer von 19% für Germany... das PayPal Konto wurde mit $71,40 belastet.
Darüber erhält man eine Mail. Anhang. Mit dem Hinweis
8<--
Brauchst du dafür eine Rechnung? Erzeugen
8<--
Mutig habe ich auf "Erzeugen" geklickt und das dortige Formular ausgefüllt...
Die Seite erzeugte diese Rechnung
[Edit: Link gelöscht]
und erstatte $11.40 auf mein PayPal Konto
Kann man das Reverse-Charge Verfahren bei dieser Rechnung wirklich anwenden?
Beste Grüße
Ralf Zschemisch
Ein weiterer Kommentar
Letzter Kommentar:
Thomas Hartmann Vorsicht Falle bei der 44 € Grenze
Sachbezüge
Zu den steuerpflichtigen Einkünften aus nicht selbstständiger Arbeit gehören auch Einnahmen, die nicht in Geld bestehen (Sachbezüge), soweit sie durch ein individuelles Dienstverhältnis veranlasst sind. Sachbezüge bis zu einem Wert von € 44,00 pro Kalendermonat bleiben steuerfrei.
Lieferung kommt hinzu
Häufig übersehen werden bei der Berechnung der 44-Euro-Freigrenze die Versandkosten im Zusammenhang mit einer Sachzuwendung. Liefert der Arbeitgeber die Waren in die Wohnung des Arbeitnehmers bzw. übernimmt er die Versandkosten, liegt nach Auffassung des Bundesfinanzhofs (BFH) eine zusätzliche Leistung des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer vor. Diese ist in die 44-Euro-Freigrenze mit einzurechnen (BFH, Urteil vom 6.6.2018, VI R 32/16).
Onlinekauf und Versand
Nichts anderes gilt für den Bezug von Waren über das Internet. Berechnungsgrundlage für den Sachbezug ist der übliche Endverbraucherpreis und damit der im allgemeinen Geschäftsverkehr von Letztverbrauchern für identische bzw. gleichartige Waren tatsächlich gezahlte günstigste Einzelhandelsverkaufspreis (§ 8 Abs. 2 Satz 1 Einkommensteuergesetz/EStG). Kommt zum günstigsten Einzelhandelsverkaufspreis im Internet der Versand hinzu, tritt nach der BFH-Rechtsprechung dieser geldwerte Vorteil aus der Lieferung „nach Hause“ für die Berechnung der Freigrenze hinzu.
Da es sich um eine Freigrenze und nicht um einen Freibetrag handelt ist bei jedem Überschreiten dieser Grenze der Gesamtbetrag steuerpflichtig.
Arbeitgeber sollten daher bestehende Regelungen rund um die 44 Euro-Freigrenze überprüfen. Empfehlenswert ist auch, den Betrag nicht komplett auszuschöpfen, sondern etwas Puffer für unvorhergesehene Kosten zu lassen. Denkbar wäre darüber hinaus, dass die Arbeitnehmer stattdessen die Versandkosten bzw. andere Nebenkosten übernehmen, sodass die Grenze von 44 Euro eingehalten werden kann.
Weitere Informationen erhalten Sie gerne unter:
http://www.steuerberatung-hartmann.de
Matthias Steger
+3 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Matthias Steger
Ps... weil Kollege Hartmann oben im Link schreibt "unverbindliches Erstgespräch" sei angemerkt, dass Steuerberater keine kostenlose Erstberatung erbringen dürfen. Unverbindlich heisst somit nicht kostenlos😉 insbesondere gilt bei Unternehmen keine Begrenzung auf max 150 Euro für eine Erstberatung😉
Jürgen Büter Mindestlohn-Kontrollen: Zollbeamte decken Hunderte Verstöße auf

Events dieser Gruppe

Alle Events

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Gründer & Selbstständige - XING Ambassador Community"

  • Gegründet: 23.12.2003
  • Mitglieder: 102.816
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 45.488
  • Kommentare: 179.854
  • Marktplatz-Beiträge: 106