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Jörg Lenau Die Definition der Arbeitszeit
Wie ich erfahre, besteht ein abstruses Mißverhältnis beim Arbeitsamt (und nicht nur dort, sondern generell!) bezüglich der Arbeitsverhältnisse Selbständiger. Dies ist anzutreffen im Bezug auf die Arbeitslosenmeldung Derer, welche neben der beruflichen Tätigkeit eine selbstständige Tätigkeit betreiben.
Im Antragsverfahren wird (gemäß der Vorgabe von § 138 SGB III - 1.3) die Anforderung gestellt, die Arbeitsstunden der selbstständigen Tätigkeit anzugeben.
Hierzu einmal die Definition von Arbeitszeit:
Arbeitszeit ist im Arbeitsrecht der Zeitraum, in welchem ein Arbeitnehmer seiner Arbeitspflicht nachkommen muss, wobei Arbeitspausen meist nicht mitzählen. Der Komplementärbegriff ist die Freizeit.
Sachstand ist dem gegenüber, daß es für Selbständige keinen Sachverhalt von Arbeitszeit gibt!
Jörg Lenau
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Jörg Lenau Die Singularität der Beschwerde
Wer hat dies noch nicht erlebt, daß man Beschwerden beim Amt einreicht und regelrecht abgefertigt wird darin. Der Hintergrund dessen ist, daß die Formalitäten der Verordnungen zur Handhabe sich grundsätzlich auf 'die/eine' Beschwerde beziehen. Dies führt nämlich auch zu dem gemäßer Ausführung. Insofern man sich somit bei einer Beschwerde, Einspruch, Klage, etc. nicht explizit auf einen einzigen Sachstand bezieht, sucht sich der/die Betroffene das geringste Übel heraus und bezieht dazu Stellung. Damit ist der gestellten Anforderungen 'genüge getan'.
Dies gilt jedoch auch grundsätzlich in Betracht zu ziehen, denn in jeglichem Verhandlungsverhältnis stößt man auf derartige Händlings. Hierin gilt es somit auch grundsätzlich, für sich selbst die Sachstände voneinander spezifiziert zu trennen und jeweils für sich separat gemäß des prioritären Verhältnisses zu handhaben.
Ralf Sowa Christoph Sträßner Jörg Lenau
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Jörg Lenau
Zum Abschluß meiner Teilnahme an der Diskussion möchte ich mich noch recht herzlich für den regen Austausch bedanken und wünsche Ihnen noch weiterhin ein kontaktfreudiges Miteinander.
Bis auf ein andermal.
Mit freundlichen Grüßen
Jörg Lenau
Galmerstr. 36
65549 Limburg
http://www.sya.de
Alfred Hampp DSGVO-Datenschutzregeln sorgen noch für Unsicherheit!
Reinhard Wanzek Zertifizierter Datenschutz
Die Unsicherheiten vielen Unternehmen bei der Bewertung und Umsetzung der neuen EU-weiten Datenschutzanforderungen könnten bald ein Ende haben. Beratungs- und Zertifizierungsunternehmen rüsten sich für einen umfassenden Check. Einerseits können die Unternehmen damit ihre Strukturen und Prozesse durchforsten, ob diese den Anforderungen entsprechen, andererseits kann den Kunden und der Öffentlichkeit mit einem „Zertifikat“ bestätigt werden, dass man alle Anforderungen an den Datenschutz auch einhält. So kann der erforderliche Aufwand sogar noch in einen „Vertrauensbonus“ nutzbringend umgesetzt werden.
Die Zertifizierung des Datenschutzes hatte der europäische Gesetzgeber gleich mit in die EU-DSGVO hineingeschrieben. Im Abschnitt 5 dieser Richtlinie sind die Anforderungen an eine Zertifizierung im Rahmen eines „Datenschutzaudits“ genau festgelegt, auch die Anforderungen an die Zertifizierer und das Zertifizierungsverfahren.
Dennoch hörte man bisher nichts von einem entstehenden Zertifizierungsangebot. Die Zertifizierer hatten erkannt, dass bei der momentanen hohen Verunsicherung der Schwerpunkt eher bei der Beratung und Umsetzung, und nicht so sehr bei der Zertifizierung liegt.
Das scheint sich aber gerade jetzt zu ändern. Eine Gruppe von Zertifizierungsstellen, allesamt von der DAkkS akkreditiert und in diesen Bereichen kompetent, hat sich zusammengetan und entwickelt ein marktgängiges Zertifizierungsprogramm, speziell für klein- und mittelständische Betriebe (KMU). Mit dabei ist der VQZ Bonn, der durch seine Nähe zu den Rechtsanwaltskanzleien Deutschlands, er ist einer der Marktführer im Bereich der Kanzleizertifizierungen, über besondere Expertise auch im Bereich Compliance und Datenschutz verfügt. Reinhard Wanzek, Geschäftsführer des VQZ Bonn: „Derzeit müssen viele Zertifizierungsgesellschaften noch darüber nachdenken, wo der Unterschied zwischen dem eher technischen Bereich Datensicherheit zum eher juristischen Feld des Datenschutzes liegt. Unsere Kunden verlangen aber eher eine Unterstützung im Bereich Datenschutz. Aufgrund unseres Schwerpunktes haben wir schon viele Auditoren mit juristischem Background, wir suchen aber auch noch die Zusammenarbeit mit Kanzleien, die im Datenschutz versiert sind und entweder als Berater oder als Auditoren mit uns zusammenarbeiten wollen.“
Schon im nächsten Jahr will der VQZ Bonn ein Zertifikat „Zertifizierter Datenschutz“ anbieten können, dass dann internationale Anerkennung genießen wird. Nach einem erfolgreichen Datenschutzaudit bekommt das Unternehmen ein drei Jahre gültiges Zertifikat, das nach außen allen Interessierten und Kunden das Vertrauen geben kann, dass hier mit seinen personenbezogenen Daten rechtskonform umgegangen wird.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber auch Freiberufler mit Kenntnissen im Bereich Datenschutz, z.B. aus Kanzleien, die Interesse haben, können sich per E-Mail beim VQZ Bonn melden: wanzek@vqz-bonn.de
Reinhard Wanzek
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Reinhard Wanzek
Ok, beim ersten und letzten kann man bestimmt was besser machen. Den in der Mitte lasse ich aber so. Danke dafür. Montag wird daraus eine Pressemitteilung. Sie haben mir hier wirklich geholfen!
Sie sprachen aber auch von inhaltlichen Fehlern. Was gefällt ihnen da nicht?

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