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Alfred Hampp DSGVO-Datenschutzregeln sorgen noch für Unsicherheit!
Reinhard Wanzek Zertifizierter Datenschutz
Die Unsicherheiten vielen Unternehmen bei der Bewertung und Umsetzung der neuen EU-weiten Datenschutzanforderungen könnten bald ein Ende haben. Beratungs- und Zertifizierungsunternehmen rüsten sich für einen umfassenden Check. Einerseits können die Unternehmen damit ihre Strukturen und Prozesse durchforsten, ob diese den Anforderungen entsprechen, andererseits kann den Kunden und der Öffentlichkeit mit einem „Zertifikat“ bestätigt werden, dass man alle Anforderungen an den Datenschutz auch einhält. So kann der erforderliche Aufwand sogar noch in einen „Vertrauensbonus“ nutzbringend umgesetzt werden.
Die Zertifizierung des Datenschutzes hatte der europäische Gesetzgeber gleich mit in die EU-DSGVO hineingeschrieben. Im Abschnitt 5 dieser Richtlinie sind die Anforderungen an eine Zertifizierung im Rahmen eines „Datenschutzaudits“ genau festgelegt, auch die Anforderungen an die Zertifizierer und das Zertifizierungsverfahren.
Dennoch hörte man bisher nichts von einem entstehenden Zertifizierungsangebot. Die Zertifizierer hatten erkannt, dass bei der momentanen hohen Verunsicherung der Schwerpunkt eher bei der Beratung und Umsetzung, und nicht so sehr bei der Zertifizierung liegt.
Das scheint sich aber gerade jetzt zu ändern. Eine Gruppe von Zertifizierungsstellen, allesamt von der DAkkS akkreditiert und in diesen Bereichen kompetent, hat sich zusammengetan und entwickelt ein marktgängiges Zertifizierungsprogramm, speziell für klein- und mittelständische Betriebe (KMU). Mit dabei ist der VQZ Bonn, der durch seine Nähe zu den Rechtsanwaltskanzleien Deutschlands, er ist einer der Marktführer im Bereich der Kanzleizertifizierungen, über besondere Expertise auch im Bereich Compliance und Datenschutz verfügt. Reinhard Wanzek, Geschäftsführer des VQZ Bonn: „Derzeit müssen viele Zertifizierungsgesellschaften noch darüber nachdenken, wo der Unterschied zwischen dem eher technischen Bereich Datensicherheit zum eher juristischen Feld des Datenschutzes liegt. Unsere Kunden verlangen aber eher eine Unterstützung im Bereich Datenschutz. Aufgrund unseres Schwerpunktes haben wir schon viele Auditoren mit juristischem Background, wir suchen aber auch noch die Zusammenarbeit mit Kanzleien, die im Datenschutz versiert sind und entweder als Berater oder als Auditoren mit uns zusammenarbeiten wollen.“
Schon im nächsten Jahr will der VQZ Bonn ein Zertifikat „Zertifizierter Datenschutz“ anbieten können, dass dann internationale Anerkennung genießen wird. Nach einem erfolgreichen Datenschutzaudit bekommt das Unternehmen ein drei Jahre gültiges Zertifikat, das nach außen allen Interessierten und Kunden das Vertrauen geben kann, dass hier mit seinen personenbezogenen Daten rechtskonform umgegangen wird.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber auch Freiberufler mit Kenntnissen im Bereich Datenschutz, z.B. aus Kanzleien, die Interesse haben, können sich per E-Mail beim VQZ Bonn melden: wanzek@vqz-bonn.de
Reinhard Wanzek
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Reinhard Wanzek
Ok, beim ersten und letzten kann man bestimmt was besser machen. Den in der Mitte lasse ich aber so. Danke dafür. Montag wird daraus eine Pressemitteilung. Sie haben mir hier wirklich geholfen!
Sie sprachen aber auch von inhaltlichen Fehlern. Was gefällt ihnen da nicht?
Tim Taschau Wer hat schon was über die Psychische Gefährdungsbeurteilung, kurz PGB, gehört?
Niemand? Nun, das verwundert nicht!
Auch wenn dieses Thema fast alle Arbeitgeber und auch alle Arbeitnehmer betrifft, wird über die PGB kaum gesprochen. Am Ende dieses Artikels wissen Sie, kennen Sie die wesentlichen Fakten und Möglichkeiten!
Was ist das, eine Psychische Gefährdungsbeurteilung? Für wen ist sie wichtig, und warum?
Die Antwort ist einfacher, als das Wortungetüm vermuten lässt.
Die Psychische Gefährdungsbeurteilung ist ein Begriff aus dem Arbeitsrecht, genauer aus dem Arbeitsschutzgesetz (§§ 5 und 6). Dort ist festgelegt, für welche Themen Gefährdungsbeurteilungen zu erfolgen haben, und seit 2013 steht da unter 6. „Psychische Belastungen bei der Arbeit“.
Hiernach ist der Arbeitgeber gefordert, das Ausmaß der von außen auf den einzelnen Mitarbeiter einwirkenden psychischen Faktoren zu beurteilen, und sofern nötig, diesen Faktoren in geeigneter Weise entgegenzuwirken. So soll die seit Jahren stetig steigende Zahl von Ausfällen auf Grund psychischer Erkrankungen gebremst werden.
Der Arbeitgeber hat jetzt verschiedene Möglichkeiten, mit dem Thema umzugehen.
1. Der Arbeitgeber kann das Thema aussitzen
Entschließt sich der Arbeitgeber dafür, setzt er sein Unternehmen, sich selbst und auch etwaige angestellte Führungskräfte schwer zu kalkulierenden Risiken aus!
Mag das Ganze vielleicht noch glimpflich ablaufen, wenn das Ordnungsamt oder auch die Berufsgenossenschaft lediglich im Rahmen einer Standardprüfung nach dem Ordner mit der psychischen Gefährdungsbeurteilung fragt. Eine andere Bedeutung erhält das Thema jedoch dann, wenn bei einem Mitarbeiter eine psychische Erkrankung diagnostiziert ist und die Ursache im beruflichen Bereich vermutet wird.
Folgen können Regressforderungen der Sozialversicherungsträger an das Unternehmen, wie auch an den Unternehmer oder die direkte Führungskraft sein. In extremen Fällen ist sogar die zeitweise Schließung des Unternehmens denkbar.
2. Der Arbeitgeber nimmt die Angelegenheit selbst in die Hand
Das ist ein für den Arbeitgeber aufwändiger Weg. Zunächst einmal fordert der Gesetzgeber von dem Durchführenden einer Gefährdungsbeurteilung allgemein einen Sachkundenachweis. Dieser ist für einen Arbeitgeber leicht zu erbringen, wenn sich das Gefahrenprofil aus dem typischen Arbeitsalltag ergibt. Beispielsweise wird in einem Chemieunternehmen wohl jeder, auch und gerade der Unternehmer, die typischen Risiken im Umgang mit Chemikalien kennen und entsprechend vorsichtig mit diesen umgehen.
Der Umgang mit psychischen Belastungen ist in diesem Zusammenhang unterschwelliger und eben nicht Teil einer Ausbildung, sei es im Handwerk, der Industrie oder auch im Dienstleistungsbereich.
Also bedarf es einer separaten Schulung, um diese Sachkunde zu erlangen.
Auch kennt der Unternehmer sein Unternehmen sicherlich aus dem Effeff, das kann sich jedoch in gleicher Weise als Vorteil, wie als Nachteil erweisen. Denn einerseits sind Aufbaustruktur und eventuelle Besonderheiten im Jahresverlauf ihm bekannte Einflussgrößen, andererseits ist immer wieder, gerade was althergebrachte und verinnerlichte Verfahren und Abläufe angeht, häufiog eine gewisse Betriebsblindheit festzustellen.
3. Durchführung der Gefährdungsbeurteilung durch einen externen Sachverständigen
Hierdurch werden die Schwächen der beiden vorher genannten Vorgehensweisen tendenziell vermieden. Die Vorteile im Einzelnen:
- Leicht zu führender Nachweis, sich mit der psychischen Gefährdungsbeurteilung angemessen beschäftigt zu haben
- Risiken, sich grob fahrlässig zu verhalten, werden minimiert
- Der Sachverständige kennt die aktuellen Rechtsauslegungen und weiß, worauf zu achten ist
- Der Sachverständige hat einen unvoreingenommenen Blick auf das Unternehmen und die einzelnen Unternehmensteile. So können Schwächen leicht erkannt und ausgeglichen werden.
- Der Sachverständige verfügt über eine Falldichte und praktische Erfahrung, die ihm schnell eine professionelle Einschätzung erlaubt
- Der Sachverständige hat eine entsprechend umfassende Ausbildung, die ihn sowohl die betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten, als auch Belastungen und daraus resultierende Beanspruchungen der Mitarbeiter erkennen lässt
Auf Qualifikationen der hinzugezogenen Experten achten!
Gerade dieser Punkt ist von einiger Relevanz für die Praxis. Beide Qualifikationsprofile sind für den Sachverständigen von gleichermaßen hoher Bedeutung, und auch der Unternehmer sollte bei Beauftragung auf ihr Vorhandensein achten.
Denn, fehlen das betriebswirtschaftliche Verständnis und eigene Erfahrungen, fehlt auch der Blick für das Wesentliche, sprich für die Maßnahmen, die den größten Nutzen bringen. Folgen mögen sein, dass ausschließlich standardisierte Maßnahmenpakete empfohlen werden, in der Hoffnung, das Richtige werde dabei sein, oder auch, dass generell überdimensionierte Lösungen präsentiert werden, die zwar dazu geeignet sind, die Beanspruchungen zu reduzieren, andererseits jedoch teurer oder aufwändiger als nötig sind.
Fehlen andererseits psychologische Grundkenntnisse aus eigener Coaching-, und/ oder Therapie-Erfahrung, werden Belastungen und daraus resultierende Beanspruchungen unter Umständen nicht erkannt oder nur unzureichend gewürdigt.
Gleichzeitig können auf Grund eigener Erfahrungen in diesen Bereichen häufig spontane Tipps und Vorschläge gemacht werden, die in der Umsetzung unaufwändig sind und direkt zu positiven Ergebnissen führen.
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Andreas Niehof Thomas STEPHAN Jürgen Kleine
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Andreas Niehof
Da ist das Problem, das Hausarzt-Facharzt Konzept funktioniert funktioniert genauso gut wie das Steuerberater - Rentenberater Konzept, leider gar nicht.

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