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Frank Stratmann #FAXENDICKE startet Petition zum Verbot des Fax in Arztpraxen
In deutschen Arztpraxen gehört das Fax noch immer zum Standard, zum Beispiel für den Versand von Patientendaten. Etwa 80% der Ärzte senden Arztbriefe via Fax an niedergelassene Kollegen. Das geht aus einer Umfrage der Fachverlagsgruppe Springer Medizin und der CompuGroup Medical (CGM) hervor. Aus Sicht von Datenschutzexperten ist das höchst bedenklich - insbesondere, wenn damit personenbezogene Patientendaten verschickt werden. (Quelle: http://faxendicke.org)
Unabhängig davon wäre es hilfreich, einen Stimmungstest unter den Community Mitglieder zu erfassen. Bitte beantworten Sie auch hier die angehängte Frage.
Detaillierte Forderungen der Petition:
- Die Abschaffung von Faxgeräten als Standard-Medium zum Versand von Patientenunterlagen in medizinischen Einrichtungen.
- Eine flächendeckende Umstellung der Kommunikations- und Versandwege im Gesundheitswesen auf datenschutzkonforme, digitale Lösungen.
- Die deutliche, finanzielle Förderung sicherer digitaler Versandwege im Gesundheitswesen durch eine umgehende Anpassung der EBM/GOP-Ziffern 86900 und 86901 auf eine Vergütung von jeweils 55 Cent für andere digitale Versandwege, neben dem e-Arztbrief.
- Einen freien Markt für digitale Lösungen die den datenschutzkonformen Versand von Dokumenten im Gesundheitswesen ermöglichen, aus denen Anwender frei wählen können und in dem keine Lösung der anderen gegenüber strukturell benachteiligt wird.
- Eine Regelung der Übergangszeit nach österreichischem Vorbild: Faxgeräte sind grundsätzlich nur in Ausnahmefällen (medizinischen Notfällen) zu verwenden, nämlich dann, wenn kein anderer, aus datenschutzrechtlicher Sicht sichererer, Übertragungsweg zur Verfügung steht.
Anonyme Abstimmung | 9 Stimmen | Abstimmung beendet
roswitha trausner Aleksandar Bajic Jannis Augustin
+4 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Frank Stratmann
Wir haben einen ersten Erfolg mit unserer Petition gelandet. Der NHS in Großbritannien verbietet die Anschaffung von Faxgeräten. Natürlich sage ich das mit einem zwinkernden Auge. Denn tatsächlich haben sich Ärzte (Chirurgenvereinigung ) an die Regierung gewandt und die veralteten Nutzungsgewohnheiten zu Lasten der Patientensicherheit als "absurd" kritisierte. Ab 2020 müssen dann alle Altgeräte abgeschafft werden.
Martina Lackner Am Schluss entscheiden Aufmerksamkeit, Bekanntheit und Image
Freiberufler, kleine und mittlere Unternehmen, sowie globale Konzerne teilen sich den Markt mit Millionen von Anbietern, die alle das gleiche Ziel haben: möglichst viel Aufmerksamkeit, große Bekanntheit, ein positives Image, hohe Nachfrage und viele Aufträge.
Die Frage aller Fragen ist aber: wie werde ich bekannt?
Dass diese Frage gestellt wird, wundert einen immer wieder. Denn die Antworten liegen scheinbar auf der Hand: Eine schicke Home Page erstellen (lassen), Social Media Kanäle nutzen, Artikel in Zeitschriften und Magazinen veröffentlichen, und natürlich der anschliessende Vertrieb. So weit so klar , denken viele. Aber warum hilft es nicht, warum hat sich bisher niemand auf meine Artikel gemeldet?
Gegenfrage: aufgrund wievieler Artikel, die Sie gelesen haben, haben Sie sofort oder überhaupt eine Anfrage an jemanden gesandt? Sehen Sie! Und wer hat überhaupt darauf geantwortet?
Das Spiel um Aufmerksamkeit wird nach anderen Regeln gespielt:
1. Sie stellen die falsche Frage – wie werde ich bekannt, ist eigentlich nicht Ihr wahres Thema. Sie wissen im Zweifel, wie man Social Media Kanäle (auch diesen) benutzt, Sie wissen vielleicht sogar, wie man Artikel oder Bücher schreibt und Newsletter produziert.
2. Die Frage, die Sie stellen sollten ist: Wieviel an eigener Zeit, Ressourcen und vor allem an Geld wollen und können Sie in Ihre Bekanntheit investieren? Und dies nicht nur einmal, sondern kontinuierlich und anhaltend.
Aufmerksamkeit, Bekanntheit, ein positives Image und die darauf basierende Nachfrage kann man sich nämlich kaufen! Es ist tatsächlich so einfach, aber gerade deswegen auch so schwierig.
Für das Spiel um Aufmerksamkeit müssen Sie nämlich bereit sein, Geld zu investieren. Weil der Begriff "Return on Invest" (RoI) zwar am Anfang den "Return" stehen hat. Aber das "Invest" leider zuerst kommt.
Aufmerksamkeit zu erlangen dauert Jahre und sie zu erhalten, noch länger.
Wer glaubt mit wenigen Posts und ein paar Artikeln Aufmerksamkeit zu generieren, täuscht sich. Das Spiel um Aufmerksamkeit ist ein dauerhaftes Spiel und muss ständig aufrechterhalten werden. Aufmerksamkeit muss ständig und permanent erzeugt werden, damit man nicht schnell in Vergessenheit gerät und die getätigten Investitionen sich am Schluss auch auszahlen.
Deswegen ist dieses "Spiel" oft so mühselig und sollte gerade deswegen nicht amateurhaft betrieben, sondern echten Profis anvertraut werden.
Schliesslich wollen Sie ja alle in der Champions-League, oder zumindest bei den Profis mitspielen. Und eben nicht als lupenreiner Amateur in der Kreisliga. Oder etwa doch?
Frank Stratmann
Soweit so richtig, aber leider falsch platziert. Denn hier geht es um den Diskurs in sich verändernden Gesundheitsmärkten und nicht darum, die Bekanntheit einer Marke oder einer Person zu fördern. Vor allem nicht, bevor dieser Person überhaupt gefunden wurde für die ein Dienstleister gern tätig würde.
Wer sich hier in den Diskurs mit eigenen Beiträgen, vor allem Fragen, also dialogorientiert engagiert, erreicht die Ziele, die Sie beschreiben. Wenn auch nur an einem einzigen Kristallisationspunkt. Eine Community kann Teil der persönlichen Reputationsstrategie sein. Soweit so gut.
Ich verschiebe Ihren Beitrag als Standardwerbung für eine Dienstleistung jetzt mal ins Archiv. Vielen Dank, dass Sie sich künftig anders engagiert zeigen.
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Martin Ekkehard Keck #Depression: #Gefahr rechtzeitig erkennen und handeln!
#Depression: #Gefahr rechtzeitig erkennen und handeln!
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