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Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft

Wo Überzeugung, Kompetenz und Freude am Werk sind, stellt sich der Erfolg wie von selbst ein.

Enjoywork 035f66 1000x1000px Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft organisiert das folgende Event: Veränderungsprozesse aus Unternehmersicht
Liebe Community,
Was unterscheidet betriebliche von persönlichen Veränderungsprozessen?
Welche besonderen Herausforderungen bestehen für Unternehmer und Chefs in der Transformation, und welche Lösungsansätze gibt es?
Wie gehen verschiedene Menschentypen mit Veränderungen um?
Wie dient unser Welt- und Menschenbild als Navigator, situativ klug zu entscheiden und zu handeln?
Im Sommer lud mich Götz Müller in seinen Podcast für Lean-Interessierte "Kaizen 2 go" ein. Ihm geht es um die kontinuierliche Verbesserung der Geschäftsprozesse und betrieblichen Abläufe. Wir unterhielten uns über Veränderungen für Unternehmer – sowohl auf der persönlichen als auch der unternehmerischen Ebene.
Gemeinsam erforschten wir Fragen zu den Herausforderungen von Chefs in Transformationsprozessen. Wir suchten nach Typologien und Mustern von Mitarbeitern und Führungskräften. Wir diskutierten, wie unser Welt- und Menschenbild als Lotse dienen kann, situativ klug zu entscheiden und zu handeln.
Die Etappen unserer gemeinsamen Reise des Verstehens im Überblick:
* Kaizen 2 go — Podcast für Lean-Interessierte (Einführung von Götz Müller)
* Stationen und Wendepunkte eines bewegten, vielfältig beeinflussten Lebens
* Gemeinsamkeiten und Unterschiede betrieblicher und persönlicher Veränderungsprozesse
* Weltbild und Menschenbild als Kompass für Veränderungen
* Unterschiedliche Menschentypen – Das Ampel-Prinzip in Veränderungsprozessen
* Erfolgsentscheidend ist, worauf wir unseren Fokus und die Energie setzen
* Der Chef als Held oder Transformationskatalysator
* Transformation – ein kontinuierlicher Prozess, kein in sich abgeschlossenes Projekt
* Zuguterletzt (Verabschiedung und Ausblick)
* Weiterführende Informationen, Link- und EnjoyWork Buchtipps
Wir wünschen Euch viel Inspiration und den ein oder anderen Impuls zum Nachdenken, Entscheiden, Handeln:
Veränderungsprozesse für Unternehmer - Im Gespräch mit Götz Müller zum Umgang mit persönlichen wie betrieblichen Veränderungen
https://arbeitswelten-lebenswelten.com/informieren-inspirieren/gespraeche/2018/veraenderungsprozesse-fuer-unternehmer-goetz-mueller-mit-franziska-koeppe
Wie denkt Ihr darüber? Welche Erfahrungen habt Ihr mit persönlichen und betrieblichen Veränderungsprozessen gemacht? Götz und ich freuen uns über Eure Anregungen, Fragen und Wünsche.
Bleibt neugierig,
Franziska
Enjoywork 035f66 1000x1000px Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft organisiert das folgende Event: Was ist Gute Führung? Paradigmenwechsel Führungskultur in Deutschland
Liebe Community,
seit Oktober 2014 ist schwarz auf weiß in Zahlen, Daten, Fakten belegt, was wir im Rahmen der Initiative “EnjoyWork. Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft” bereits intuitiv spür(t)en: Die Unternehmenskultur in Deutschland verändert sich. Vorbei die Zeit des Vordenkens und Anweisens, der Hierarchie und Planbarkeit. Führungskräfte, die ihre Firma zukunftsrobust aufstellen und erfolgreich sein wollen, stehen heute und zukünftig für prozess- und lösungsorientierte Ergebnisoffenheit, für Transparenz, Einfühlen und Kooperation.
Auch, wenn die Studie bereits 4 Jahre alt ist, haben die Ergebnisse auch heute noch hohen Wert für unsere Arbeit. Im Rahmen der Studie wurden 400 Tiefeninterviews durchgeführt. Die Chefs dienten als intuitive Expertinnen und Experten, um ein differenziertes Bild der Führungskultur in Deutschland zu zeichnen.
nextpractice bezweckte auf diese Weise herauszufinden, welche unbewussten Wertvorstellungen und kollektiven mentalen Muster das Handeln der Entscheider bestimmen. Ferner ging es darum, wie vor diesem Hintergrund die tatsächliche Entwicklung der Führungspraxis bewertet wird und welche Herausforderungen die Befragten für die Zukunft erwarten.
Daraus leiteten sie zehn Kernaussagen sowie die Roadmap zu “guter Führung” ab
* Flexibilität und Diversität sind weitgehend akzeptierte Erfolgsfaktoren.
* Prozesskompetenz ist für alle das aktuell wichtigste Entwicklungsziel.
* Selbst organisierende Netzwerke sind das favorisierte Zukunftsmodell.
* Hierarchisch steuerndem Management wird mehrheitlich eine Absage erteilt.
* Kooperationsfähigkeit hat Vorrang vor alleiniger Renditefixierung.
* Persönliches Coaching ist ein unverzichtbares Werkzeug für Führung.
* Motivation wird an Selbstbestimmung und Wertschätzung gekoppelt.
* Gesellschaftliche Themen rücken in den Fokus der Aufmerksamkeit.
* Führungskräfte wünschen sich Paradigmenwechsel in der Führungskultur.
* Führungskultur wird kontrovers diskutiert.
Daraus leitet das Forscherteam drei Bereiche für einen Werte-Konsens ab:
* Hierarchie und Planbarkeit: Die Zeit des Vordenkens ist vorbei.
* Ergebnisoffenheit: Führungskräfte lassen sich auf Unsicherheit und Führung als gemeinsamen Suchprozess ein.
* Transparenz, Einfühlen und kooperieren: Es sind die Voraussetzungen angesichts der komplexen Dynamik, die neue Wege eröffnen.
... und schließlich 3 Stufen für den notwendigen Wandel in Unternehmen, wollen sie auch zukünftig erfolgreich sein:
Stufe 1: Aus Management werde Leadership
Stufe 2: Führung definiert Rahmenbedingungen und vermittelt Sinnzusammenhänge für eine wachsende Eigendynamik
Stufe 3: Einbetten der Unternehmensaktivitäten in einen stabilisierenden Werte-Kanon
Im Fachbeitrag fasse ich die Ergebnisse zusammen und gehe dabei detaillierter auf die einzelnen vom Forscherteam erarbeiten Punkte ein. Insbesondere lege ich Interessierten das Interview mit Prof. Dr. Peter Kruse nahe – knapp eine halbe Stunde, die sich wirklich sehr lohnt! Für mich bleibt das Gespräch mit dem inspirierenden Vordenker und auch die Ergebnisse der Studie Vorbild für eine innovative Führungskultur und den gemeinschaftlichen (Such)Prozess zur Weiterentwicklung der Gesellschaft.
Bleibt neugierig,
Franziska
Linda M. Theurer Der moderne Chef: Macht es sich einfacher
Du hattest eine brillante Idee…
und hast dein Unternehmen gegründet, warst erfolgreich, hast Leute eingestellt, bist gewachsen. Und plötzlich, machst du Dinge von denen du eigentlich keine Ahnung hast: Personal-Management.
Du bist plötzlich Coach, Familienpsychologe, Motivator, Schlichter, Richter…, du machst viel zu viel von dem, was du eigentlich gar nicht machen möchtest: Du wurdest zum Softie: Dem Personaler!
Franziska Köppe
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Linda M. Theurer
Vielen Dank Frau Köppe,
ich bin viel mit Herrn Heiler in Kontakt und ebenfalls schwer beeindruckt, wie mutig und konsequent er vorgegangen ist. Das ist die Zukunft und meiner Meinung nach, der richtige Weg. Die meisten Unternehmer sind aber noch lange nicht so weit wie Herr Heiler. Darum meine, etwas schonendere Variante, die aber durchaus in die gleiche Richtung geht.
Liebe Grüße
Linda Theurer
Enjoywork 035f66 1000x1000px Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft organisiert das folgende Event: Der Ironie-Effekt – wie wir uns ungewollt mental sabotieren
Liebe Community,
Perfektionisten haben es schon schwer. Vorausschauend bemühen sie sich nach Leibeskräften, Fehler zu vermeiden. Sie denken an alle Risiken und Schwierigkeiten. Nur um festzustellen, dass genau die Missgeschicke und unglückseligen Ereignisse eingetreten sind, die sie unbedingt zu verhindern trachten.
Da hilft nur eins: Entspannen! Vertrauen und mit viel Mut das Beste hoffen – und plötzlich werden aus Pedanten liebenswerte Menschen. Ich wünsche mir Fehlertoleranz und Freude am Scheitern. Aus Fehlern werden wir klug. Und das wäre ein Segen für zahlreiche Unternehmen. Ich wünschte, wir ließen uns mehr Zeit, Dinge entstehen und wachsen zu lassen. Auch das vermeidet Fehlentwicklungen.
Zu den psychologischen Ursachen und wie wir besser damit umgehen: Der Ironie-Effekt – wie wir uns ungewollt mental sabotieren:
https://arbeitswelten-lebenswelten.com/informieren-inspirieren/fachbeitraege/unsere-firma-als-system/beziehungen/der-ironie-effekt-wie-wir-uns-ungewollt-mental-sabotieren
Wie denkt Ihr darüber? Welche Erfahrungen habt Ihr mit dem Ironie-Effekt, mit Überkompensation und der selbsterfüllten Prophezeiung schon gemacht?
Bleibt neugierig,
Franziska
Enjoywork 035f66 1000x1000px Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft organisiert das folgende Event: Selbstgesteuerte Organisationen: Wohin geht die Reise?
Liebe Community,
Selbstorganisiert – ja klar. Da haben wir eine grobe Vorstellung, was das sein könnte. So was mit Arbeit im Dreieck Zeit, Budget und Qualität hinbekommen, und so. Doch was’n “selbstgesteuert” nun wieder Neues? Wer steuert da wen? Und überhaupt.
Für die EnjoyWork Blogperlen, opus 5 wählte ich 7 Beiträge aus der EnjoyWork Blogosphäre, um am pragmatischen Beispiel aufzuzeigen, wohin die Reise gehen könnte. Mit welchen Fragen wir uns auseinandersetzen und was dabei alles Feines rauskommen kann. So man*frau den Mut, also genau genommen den Wandelmut, und das unternehmerische Umfeld dafür findet und sich gestaltet.
Wohlan! Mögen diese Lebens- und Arbeitswelten heute und Morgen für mehr Menschen Realität sein / werden:
https://arbeitswelten-lebenswelten.com/informieren-inspirieren/blog/2018/selbstgesteuerte-organisationen-blogperlen-opus-5/
Wo steht Ihr in Sachen Selbststeuerung? Welche Praxiserfahrungen habt Ihr? Kennt Ihr weitere interessante Blogbeiträge zum Thema? Ich freue mich auf und über Ergänzungen, Fragen, Anregungen, Wünsche.
Bleibt neugierig,
Franziska
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Franziska Köppe
Hallo Alexander,
in meinem Verständnis ist Selbststeuerung = Selbstbestimmung und Eigenverantwortung gepaart mit Mitbestimmung und Gemeinwohl-Orientierung.
Im Tagesgeschäft bedeutet sie, dass Mitarbeiter volle Verantwortung für ihren Aufgabenbereich übernehmen und unterscheiden lernen, wie und wann sie andere in ihre Entscheidungen und die Realisierung mit einbeziehen. Betreffen die Entscheidungen Aufbau- und Ablauf-Organisation sollten die Beteiligten aktiv in Entscheidungs- und Kommunikationsprozesse einbezogen werden. In strategischen Entscheidungen sollten alle partizipieren und aktiv beteiligt sein. Damit meine ich jetzt nicht Basis-Demokratie, sondern ein kluges, ausgetüfteltes Entscheidungs- und Kommunikationsdesign der Firma.
Selbstorganisation wiederum ist auch in einer stark hierarchisch oder paternalisch-autokratischen Organisation - also auch in einem Umfeld, das wenig Autonomie oder Beteiligung an den großen unternehmerischen Fragen der Firma erlaubt - möglich. Es ist der Gestaltungsspielraum, der mir erlaubt zu entscheiden, wie ich meine fremdgesteuerten (!) Ziele erreiche.
Ich bin neugierig, was Ihr dazu sagt und freue mich auf die weitere Diskussion der Begrifflichkeiten und der Umsetzung in der Praxis.
Bleib neugierig,
Franziska

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Über die Gruppe "Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft"

  • Gegründet: 30.08.2011
  • Mitglieder: 481
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 558
  • Kommentare: 163