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Lean Communication

Zeitgemäßes Kommunikationsmanagement im Unternehmen - für Entrepreneure, Führungskräfte, Kommunikationsexperten & interdisziplinäre Teams.

Mohsen Tahmasebi Lean in der Produktentstehung von KMU-Lieferanten
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie können kleine und mittlere Lieferanten in der Produktentstehung effektiver, effizienter und wettbewerbsfähiger werden? Diese Fragestellung soll in meiner Masterarbeit untersucht werden. Im Rahmen meiner Master-Thesis beschäftige ich (Mohsen Tahmasebi) mich derzeit mit den Lean Methoden zur Adaption und Weiterentwicklung des Produktentstehungsprozesses für KMU-Lieferanten. In diesem Zug sind die Bewertung dieser Lean Methoden und anschließend die Auswahl und Vorstellung der wichtigsten Methoden für KMU-Lieferanten sehr wichtig, um das Ziel zu erreichen.
Um dies zu erreichen, freue ich mich sehr, wenn ich an Ihrem Fachwissen und Ihrer beruflichen Erfahrung partizipieren darf. Konkret habe ich hierfür einen Experten-Fragebogen entwickelt, der in ca. 10 Minuten beantwortet werden kann. Ich versichere dabei, dass die Teilnahme selbstverständlich anonym ist.
Bitte nutzen Sie den folgenden Link für den Experten-Fragebogen:
https://www.umfrageonline.com/s/bbe288c
Um Ihnen einen Anreiz zur Teilnahme am Experten-Fragebogen zu bieten, stelle ich Ihnen sehr gerne eine ausführliche Ergebnisauswertung nach Beendigung der Studie zur Verfügung. Wenn Sie daran Interesse haben, Senden Sie mir bitte nach dem Absenden des Fragebogens eine kurze E-Mail an mohsen.tahmasebi@tu-braunschweig.de. Unter dieser E-Mail-Adresse stehe ich Ihnen jederzeit gerne für Rückfragen zur Verfügung.
Ich danke Ihnen bereits im Voraus für Ihre wertvolle Unterstützung.
Viele Grüße aus Braunschweig
Mohsen Tahmasebi
Daniela Lozano Costa Führungslos glücklich? Oder einfach nur „allein, allein“ auf weiter Flur?
Wer ein Familienunternehmen — Papa oder Mama, drei Sprösslinge samt Hund, Katze und Vogel — leiten kann, der weiß sich auch in der Arbeitswelt selbst zu führen und natürlich auch hinreißend zu organisieren. Sie staunen? Wir nicht! Denn immer mehr Menschen, glauben dies nicht nur, sie versuchen sogar diese etwas an den Haaren herbeigezogene Ansicht im Unternehmen bis zum Ausbruch von Spliss und Haarausfall durchzuziehen. Wozu braucht es auch extra ausgebildete, zum größten Teil hochqualifizierte Führungskräfte? Eigentlich totaler Mumpitz oder nicht? Lungern diese doch ohnehin nur mit Schminkspiegel und Schuhpolitur bewaffnet in der gelangweilten Chefetage rum. Führung? Führung ist etwas für Weichpolierer und Zahlenumdreher. Jetzt mal im Ernst. Ganz ohne Leitwolf ? Gedacht zwar möglich — praktisch aus vielerlei strukturellen Gründen eher unmöglich. Meist geht dies aus, wie das Hornberger Schießen. Aber sehen Sie selbst. Eigene Gedanken sind willkommen und erlaubt! ;-)
Bereit für Kopfkino? Auf los geht’s los. Wir präsentieren:
Hierarchie mit Flachbrettbauch versus Sackgassendudler
Wie jeden Morgen machen sich Frau Xander und Herr Momps auf den Weg zu Ihrer Arbeitsstätte. Während Herr Momps pfeifend und wohl gelaunt in sein grünkariertes Auto hüpft, hastet Frau Xander schmollend zur nächsten Bushaltestelle. Nicht, dass sie kein eigenes Fahrzeug besäße. Nein, sie wählt bewusst diese Vorgehensweise, denn ihr ist immer noch nicht ganz klar, warum und wie es soweit kommen musste? Noch vor wenigen Wochen war in der Firma XY alles im Lack. Alles lief wie am Schnürchen und sie hatte irgendwie das unheimliche Gefühl, dass Ihr Führungsstil gefiel und letztlich auch reife Früchte trug. Wäre da nicht Herr Momps mit seinem immer ach so herrlich erfrischenden Ideen. So stand Herr Momps eines Tages vor Frau Xanders Bürotür und philosophierte eine halbe Stunde über Stellungswechsel, Ansichtssachen und dem allseits beliebten Sturm im Wasserglas. „Ich will ja nicht unhöflich sein, aber was wollen Sie mir eigentlich sagen, Herr Momps?“, hakte Frau Xander leicht irritiert ein. Herr Momps drückte Frau Xanders Hand: „Sie meinen es ja gut und wir alle mögen Sie sehr. Es ist nur so, wir denken… Naja, wir haben in diesem Unternehmen über viele Jahre gearbeitet und sehr viel praktische Erfahrung gesammelt. Was ich sagen möchte ist… Ich bzw. auch die Kollegen finden, uns würde eine flache Hierarchie besser zu Gesicht stehen, Frau Xander.“ Filmriss… Sorry, wir meinten natürlich Schnitt!
„Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist Schwarz!“
Frau Xander nahm sich Herrn Momps Worte sehr zu Herzen und besprach den wohl brennenden Änderungswunsch im Hierarchiemodell mit der gesamten Chefetage durch. Sicher wäre es schön, komplett auf gleicher Augenhöhe zu arbeiten. Und sicher hat Herr Momps nicht ganz unrecht, wenn er sagt, dass gerade die „schaffenden Hände“ viel zum Erfolg der Firma beitragen. Trotzdem: Gute Arbeit braucht Struktur, Anleitung und eben auch eine gut durchdachte, möglichst intelligent-empathische Führung. Wie in der Musik braucht es einen Dirigenten, einen Fachmann, einen hoch motivierten Strategen, welcher sowohl in Hoch-, sowie in Krisenzeiten den Überblick behält, die Verantwortung auf sich lädt und zu jeder Musik den richtigen Takt angibt.
Ganz ohne Führung? Die Chefetage beschloss einen etwas gelockerten, fast „führungsfreien“ Arbeitstag für die gesamte Belegschaft einzulegen. Vielleicht würde so ein geplanter Umschwung ja neue, bislang ungeahnte Perspektiven eröffnen?
Dieses bewusste Happening fiel jedenfalls auf einen düsteren Montag. Genau an diesem besagten Montag kam Frau Xander mit dem Bus und Herr Momps mit dem Auto zur Arbeit. Im Unternehmen war es mucksmäuschenstill. Einige Mitarbeiter wunderten sich über den vorerst angedachten, plötzlichen Richtungswechsel. Andere grinsten sich bereits eins in ihr bügelfreies Hemd. Der Tag verlief… na sagen, wir es mal so… erst schleppend, dann aber rasant. Unsicherheiten wurden gekonnt wegdiskutiert. Auch kamen nie zuvor gestellte Fragen zum Tragen. Alles in Allem fühlte sich dieser Gleichstand gewöhnungsbedürftig und wackelig an. Obwohl sich sowohl die Führungsspitze, sowie alle Angestellten des Unternehmens herrlich viel Mühe gaben. Irgendwie rutschten sie alle zu guter Letzt schier automatisch in ihre gewollte und gewöhnte Rolle zurück.
Auf gute Führungsqualitäten und ein empathisches Miteinander kommt es an
Was uns das sagen will? Ganz einfach. Ein gut funktionierendes Unternehmen braucht gute Führungskräfte. Sicher besitzt jeder Mitarbeiter (im gewissen Sinn) die Fähigkeit, sich im Kleinen gut zu organisieren, eventuell auch gekonnt zu führen. Dies wollen wir hier bestimmt nicht in Abrede stellen. Dennoch kann es überraschend wichtig sein, sich gerade im Großen (sprich: im Unternehmen, am Arbeitsplatz) auf höher positionierte Fachkräfte stützen zu dürfen. Meistens merken Mitarbeiter es ja selbst — nämlich an jenen markanten Stellen, wo guter Rat teuer ist, sie sich doch irgendwie verzettelt haben oder gar überfragt fühlen und froh sind, von „oben“ wieder eindeutige, zielführende Anweisungen zu erhalten. Dies jedenfalls hilft Pleiten, Pech, sowie Pannen bestmöglich zu vermeiden und schont letztlich die Nerven aller Beteiligten. Besser ist’s!
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: d.lozanocosta@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Daniela Lozano Costa

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