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Regionalforum Jena | RegiOstthüringen

Networking, Business, Politik, Kultur und Soziales in Jena & Ostthüringen.

Renee Ossowski Eine Tüte Zeit bitte!
Da gab es mal einen Film, die Menschen konnten Ihre Lebenszeit auf Ihrem Handgelenk ablesen. Nicht nur das, sie konnten auch ihre eigene Lebenszeit auf andere Menschen übertragen in dem sie die Handgelenke aneinander hielten. So konnten Sie auch mit Lebenszeit etwas bezahlen oder Lebenszeit erhalten, in dem sie im Austausch dafür etwas leisteten.
Da gab es allerdings einen gravierenden Nachteil: Sie konnten auf Basis der Lebenszeitangabe das genaue Datum Ihres Todestages berechnen. Möchten Sie Ihren Todestag kennen? Gut, man kann die eigene Beerdigung besser managen, den Laudator optimal instruieren und aufgrund des Wetterberichts den Ort der Laudatio publikumsfreundlicher bestimmen. Zudem kann man in den Tagen davor sich standesgemäß von allen Lieben und nicht so Lieben verabschieden. Hat ja auch was für sich.
Wenn man dann aber mitten im Leben stehend 1 Jahr Lebenszeit für ein neues Auto abtreten muss, wird einem aufgrund des vorgerückten Todestages schon etwas signifikanter bewusst, was es bedeutet, Lebenszeit in materielle Besitztümer umzuwandeln.
Nebenbei bemerkt, wenn Sie gefühlt länger leben wollen, sollten Sie viel Zeit im Flugzeug verbringen, da Zeit in schnell bewegten Körpern langsamer vergeht.
Ich halte das Beispiel mit der ablesbaren Lebenszeit auf dem Handgelenk für durchaus bedenkenswert, um eigene Ziele und den eigenen way of life mal kritisch zu überdenken, bin aber überzeugt, dass das Investment „Zeit“ als Austausch gegen Dinge die das Leben bereichern, durchaus Sinn macht. Schließlich wird im wahren Leben, i.d.R. unsere Lebenszeit durch einen Autokauf nicht verkürzt. Außer Sie kaufen das Auto um sich selbst damit gegen die Wand zu fahren.
Zudem kann es sein, dass die Arbeit die den Gegenwert für das Auto einbringt, durchaus Spaß macht und das Leben bereichert. Ich erhalte quasi für ein Quantum Arbeit dass Spaß gemacht hat als Äquivalent ein schönes Auto, dass mir ebenfalls Spaß macht. Das ist eben nicht vergleichbar mit einem vollkommen unaufgeräumten Kühlschrank. Wenn Sie den aufräumen, entsteht im Kühlschrank Ordnung, in der Mülltonne aber Unordnung. Von Äquivalenz kann hier keine Rede sein! Nun, für die meisten Arbeitsverhältnisse trifft wohl eher das Kühlschrankbespiel zu. Dies beweist wohl auch eine Umfrage der GfK.
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Ronny Fieber
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Enrico Schöbel
Sehr geehrter Herr Umlauf,
prima Idee. Ich unterstütze Ihr Vorhaben ausdrücklich. An den Hochschulen haben sich Lehrbücher, wie: Heinemann: Der neue Online-Handel, Springer Verlag, etabliert.
Viele Grüße
Dr. Enrico Schöbel
Ronny Fieber Kostenloser Nahverkehr!?
Seit 2 Tagen nimmt die Diskussion zum Thema "Kostenloser Nahverkehr" an Fahrt auf:
Doch wie wahrscheinlich ist die dauerhafte Umsetzung eines solchen Angebotes?
Blickt man in Länder, in denen der kostenlose Nahverkehr eingerichtet wurde, macht sich schnell Ernüchterung breit: Zu teuer, nicht finanzierbar, Überlastung des ÖPVN, etc...
Doch warum muss es gleich "kostenlos" sein - vielleicht denkt man einfach mal nur über eine spürbare Senkung der Beförderungsentgelte nach?!
Ich würde keinen kostenlosen Nahverkehr erwarten - aber wenn man die Tickets zunächst mal probehalber mit 50% stützt?
Vielleicht wird das dann eher ein Erfolgsmodell?
Was denken Sie? Ist das eine ernsthafte Idee oder soll diese möglicherweise in erster Linie vom aktuell "chaotischen" Regierungsbündnis ablenken?
VG
Ronny Fieber
Ronny Fieber
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Frank Müller
Es ist zu offensichtlich, dass das nur als Beruhigungspille für die EU-Kommission gedacht war.
Ronny Fieber Thüringens Datenschutzbeauftragter warnt vor WhatsApp
Erfurt (dpa/th) - Thüringens Datenschutzbeauftragter Lutz Hasse hat mit Verweis auf ein Gerichtsurteil vor der Nutzung des Messenger-Dienstes WhatsApp gewarnt. 99 Prozent seiner deutschen Nutzer würden sich «deliktisch verhalten», wenn sie den Dienst nutzen, sagte Hasse am Mittwoch bei der Vorstellung seiner Tätigkeitsberichte für 2016 und 2017. Denn wer WhatsApp nutze, erlaube dem Dienst, alle Kontaktdaten seines Smartphones auszulesen. Diese Zustimmung dürfe jemand WhatsApp aber nur geben, wenn alle Menschen, die im Adressbuch des Nutzers stehen, dem zugestimmt hätten. Da es solche vollständigen Einwilligungen aber in der Realität praktisch nie gebe, sei die Nutzung des Dienstes in der Regel rechtswidrig, sagte Hasse. Diese Sicht von Datenschützern habe 2017 auch das Amtsgericht Bad Hersfeld in einem Urteil bestätigt.
Was denken Sie darüber?
Werden Sie whatsapp jetzt nicht mehr nutzen oder "ignorieren" Sie diesen Gesetzesverstoß?
Klar: Wo kein Kläger, da kein Richter, aber wieviele Kontakte haben Sie in Ihrem Telefon, auf die whatsapp zugreift?
Eine Alternative wäre die Nutzung von Messenger-Diensten, die dem europäischen Recht unterliegen - die ganze Diskussion wird vermutlich auch ab dem 25.05.18 an Fahrt aufnehmen, wenn die neue Datenschutz-Grundverordnung in Kraft tritt.
Meines Erachtens wäre hier ganz klar der Betreiber des Messenger-Dienstes in die Pflicht zu nehmen, denn nur er kann das Auslesen von Kontaktdaten verhindern - und natürlich geht auch der Apell an alle Nutzer, nur Apps zu installieren, die eben gerade nicht das gesamte Telefon ausspionieren.
Wie gehen Sie in der Praxis damit um?
Gespannte Grüße
Ronny Fieber
Nur für XING Mitglieder sichtbar Bundestag hört sich die Voraussage über seinen eigenen Niedergang an
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Ronny Fieber
Der Lauf der Technik wird sich nicht aufhalten lassen - was möglich ist, wird möglich gemacht. Das hält niemand auf. Was Konsumenten wollen, bekommen sie - was sie nicht brauchen, wird ihnen schmackhaft gemacht. Da hilft nur eins: Selbstreflektion & verantwortungsvoller Umgang mit den neuen Technologien. Das ist nicht einfach, da man sich diesen schon nicht mehr so ohne Weiteres entziehen kann. Aber man wächst ja mit seinen Aufgaben ... ;-)

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