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Information. Netzwerk. Chemie.

Chemie in Wirtschaft und Wissenschaft aus erster Hand – die Xing-Gruppe der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) – xing.to/chemie

Holger Bengs Jobsucher: Kennen Sie Sibur?
Von der EFIB, dem European Forum for Industrial Biotechnology, kommend, bringe ich allen Jobsuchern die Information mit, dass der führende russische Petrochemie-Konzern Sibur neue Produkte entwickeln möchte und auch Personal einstellen wird.
Sibur, in der westlichen Welt nicht so bekannt, interessiert sich auch ausgiebig für Innovationen aus Startups. Sibur ist z.B. regelmäßiger Besucher des European Chemistry Partnering, dass ich initiiert habe.
Wer mehr erfahren möchte, kann gern auf mich zukommen.
Aufgepasst. Der Arbeitsplatz könnte in Russland sein.
Bernhard Münzing Erste große Serienanwendung von Graphen
Für den chinesischen Markt wurde gestern das Huawai Mate20 X vorgestellt, das erste bekannte Smartphone, das mit einem innovativen Kühlungssystem aufwartet. Bestandteil des Kühlungssystems ist ein Film aus Graphen, welches die entstehende Wärme schneller abführt und die hohe thermische Leitfähigkeit von Graphen nutzt. Gegenüber dem iphone XS wird eine um 3°C niedrigere Temperatur erreicht. Damit wird die für die Kühlung notwendige Energie reduziert und somit die Standzeit der Batterie verlängert.
Dies kommt nicht über Nacht - eine entsprechende Entwicklung wurde bei Sixth Element zusammen mit einem Lieferant von Huawai über mehr als 2 Jahre vorangetrieben. Neben der technischen Leistung des Systems gelang es, eine gute Wirtschaftlichkeit für Huawai darzustellen - ansonsten wäre die Intergration in das Smartphone nicht erfolgt.
Wieder einmal zeigt sich - Geduld zahlt sich aus - und für neue Materialien muss ich Pioniere finden, die bereit sind mitzumachen.
Wer mehr wissen will und ein Tipps bekommen will, wie man das anstellt, kann mich gerne kontaktieren.
Christopher Zimbardi
Interessant, 14 Jahre nach der Entdeckung von Graphen kommt eine technische Innovation dazu aus China.
Überaus spannend finde ich auch die Forschung an Graphen hinsichtlich der Verwendung als Ersatz für Silicium in der Mikroelektronik. Dazu ist ja gerade einer Forschungskooperation bestehend aus der Uni Duisburg-Essen, dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und dem Max-Planck-Institut ein Durchbruch gelungen.
Holger Bengs Nobelpreis Chemie und was wir, was ich daraus lerne
Beispielhaft der Link auf "Die Zeit" online.
"Als sie in den Achtzigerjahren mit dieser Arbeit begann, war man sich der Macht der Enzyme in der Chemie bereits bewusst." Zitat aus dem Zeit-online-Artikel von Jakob Simmank
Wer bisher Zweifel hatte, was Chemie mit Enyzmen und mit Biotechnologie und unserer Zukunft zum Besseren und einer Grünen Chemie zu tun hat, wurde spätestens heute - ups, gestern, es ist schon kurz nach Mitternacht - eines Besseren belehrt.
Das Zitat vom Autor drückt es vortrefflich aus und führt den Beweis an: Chemistry makes the World go around. Chemie hat aber eben nicht nur etwas Klassisches vom Periodensystem der Elemente, sondern Denkweisen und Techniken anderer Disziplinen kommen im Konzert mit der Chemie zu Lösungen und Nützlichem für uns Menschen.
Der Nobelpreis für Chemie ging gestern am Tag der Deutschen Einheit an die drei Proteinforscher Frances Arnold, Gregory Winter und George Smith.
Ihre Leistung: Die gerichtete Evolution von Proteinen, Enzymen, um schneller zu besseren Prozessen und nachhaltiger hergestellten Produkten zu kommen.
Fachlich mögen bitte andere tiefer in die Materie eindringen.
Für mich ist der Nobelpreis Chemie 2018 Beweis genug, dass die Chemie wichtig ist, aber ChemikerInnen mitnichten alles können, sondern immer das kontroverse Miteinander von ausschlagebener Erfolges-Bedeutung ist, war und immer bleiben wird.
Den Nobelpreis für Chemie 2018 erhalten eine Chemie-Ingenieurin, ein Biologe und ein Molekularbiologe.
Noch Fragen?
Holger Bengs Gerhard Karger
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Holger Bengs

>Über den "Tellerrand schauen", wie es immer so schön heißt, ist wichtig, doch begünstigt dieser Blick (frei nach L. Pasteur) nur den "vorbereiteten Geist", d. h. eine solide (klassische) Ausbildung scheint mir trotz allem unverzichtbar.
Hallo Herr Karger,
hier möchte ich nachhaken. Sie setzen "klassische" in Klammern. Wie ist das gemeint?
Eine solide Ausbildung, ich glaube da wird niemand - auch ich nicht - widersprechen. Gegene eine solide-klassische Ausbildung würde ich schon in die Diskussion ziehen.
Nun relativieren Sie Ihre Aussage mit der Klammer jedoch.
Was nun?
Holger Bengs
Arne Ramstetter Der erste Stuttgarter VCW Stammtisch!!!
Am 12.11. um 18:00 ist es so weit, der erste Stuttgarter VCW Stammtisch findet statt!
Im Stuttgarter Brauhaus Schönbuch (http://www.brauhaus-schoenbuch.de direkt am Königsbau Bolzstrasse 10) ist jeder willkommen, der Lust auf einen gemütlichen Abend mit interessanten Gesprächsthemen hat, sich über sein Geschäft, die Chemie oder ähnliches austauschen möchte.
Herr Stalmach und ich freuen uns darauf Sie wiederzusehen oder kennen zu lernen. Auch Gäste, die sich für die Vereinigung Chemie und Wirtschaft und ihre Aufgaben interessieren, sind herzlich willkommen.
Die Stammtische habe ich in Frankfurt und Würzburg als gute Möglichkeit als gute Möglichkeit erlebt, neue Personen kennen zu lernen und um sich Feedback einzuholen. Netzwerken war seit je her wichtig, hier ist eine gute Gelegenheit dazu.
Bitte schreiben Sie doch kurz auf Doodle, wenn Sie teilnehmen, damit wir dem Restaurant die grobe Anzahl mitteilen können.
https://doodle.com/poll/p74mxfmh4trzea2h
Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen.
Beste Grüße
Ihr Team Stuttgart!
Christopher Zimbardi Arne Ramstetter Wolfram Keller Ulf Stalmach
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>Ich kenne die VCW Stammtische garnicht, bin auch nicht Mitglied der GDCh, aber das klingt ganz spannend. Kann ich trotzdem teilnehmen?
Lieber Herr Zimbardi, selbstverständlich sind sie willkommen auf den Stammtischen – ich habe in Ihrem Profil aber gesehen, dass Sie sich gerade beruflich neu orientieren und ggf. arbeitsuchend sind. Für Sie ist die Mitgliedschaft in der GDCh im ersten Jahr damit kostenlos; danach werden nur 15 Euro pro Jahr fällig. Sie profitieren von vielen speziellen Vorteilen in der GDCh; schauen Sie sich auf unserer Website um:
Gerne stehe ich Ihnen beratend zu Services der GDCh zur Verfügung. Einfach kurz anrufen, per Xing anschreiben oder an m.braeutigam@gdch.de mailen – es gibt einfach zu viel zu sagen für einen kleinen Kommentar: Karriereservice, Stellenmarkt, Informationen zu Gehältern, Fortbildungen, Tagungen, Mitgliedermagazin, Fachgruppen inkl. VCW-Stammtische. Das ist nur die Spitze des GDCh-Eisbergs.
Liebe Grüße aus Frankfurt
Maximilian Bräutigam
Bernhard Münzing Zähigkeit zahlt sich aus
Liebe Gruppenmitglieder,
die Einführung neuer Produkte ist zeitintensiv und mit vielen Rückschlägen verbunden. Den richtigen Partner zu finden ist - nur manchmal ein Glückspiel. ECP und Messen sind hervorragende Orte sich bekannt zu machen und die richtigen Partner zu suchen.
Bei der Partnerwahl sollten nicht nur die Großen im Mittelpunkt stehen. Häufig sind es die kleinen Unternehmen, die bereit sind, was neues auszuprobieren - auch um gegenüber den Großen einen Vorsprung zu haben. Wichtig ist bei den Kleinen, dass sie die Unterstützung bekommen, die sie benötigen und den Zuspruch, dass sie erfolgreich sein werden - wie ein Trainer, der seine Mannschaft motiviert. Ein Besuch, auch wenn der Ort etwas abgelegen ist, stärkt die Bindung und gibt Motivation - nach dem Motto: der findet es wert, dass er zu uns kommt - vielleicht mit weitem Weg!
Jetzt hat eine kleine Firma aus Griechenland einen Primer, basierend auf Graphen, auf den Markt gebracht, die um klassen besser ist als die übrigen Grundierungen der Firma.
Aus solchen Erfolgsgeschichten kann man viel lernen - ich für meinen Teil bin genauso an kleinen Unternehmen wie den Großen interessiert - auch wenn es deutlich mehr Arbeit bedeutet.
Wer - vorallem aus der Start-up Szene - noch mehr wissen will, wie man die kleinen findet, der kann sich gerne an mich wenden.