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NIWO – Netzwerk für innovative Wirtschaftsentwicklung in Ostfriesland

Das NIWO – Netzwerk befasst sich mit infrastrukturellen, wirtschaftspolitischen und unternehmerischen Entwicklungen in Ostfriesland.

Michael Ilgner "Tourismus 4.0 – Wo geht die Reise hin?"
Regionalforum "Digitalisierung" - Initiative Digital lädt ein
Digitalisierung ist nichts Neues im Tourismus. Seit langem schon werden touristische Produkte über digitale Vertriebssysteme beworben und vermittelt. Die Branche ist breit aufgestellt: Sie umfasst Reiseveranstalter und -büros, touristische Destinationen (Reisegebiete, Städte), aber auch die Leistungserbringer aus dem Gastgewerbe, der Mobilitätsbranche und dem Freizeit- und Kongressbereich.
So vielfältig die Branche, so vielfältig sind auch die möglichen Anwendungen und der potenzielle Nutzen der Digitalisierung im Tourismus. Die Initiative Digital möchte in ihrem nunmehr 4. Regionalforum „Digitalisierung“ Beispiele vorstellen und Anregungen für die Unternehmen der Region liefern.
Die kostenlose Veranstaltung findet am 25. Oktober 2018, 15:30 Uhr, im MARIKO in Leer statt.
ANMELDUNGEN BITTE AUSSCHLIEßLICH ÜBER DEN ANGEGEBENEN LINK DES LANDKREISES LEER - VIELEN DANK! https://www.landkreis-leer.de/Wirtschaft-Bauen/IT-Kompetenzzentrum/Veranstaltungen/Regionalforum-Digitalisierung/4-Forum/Anmeldung
Michael Ilgner Jade Hochschule: Pixel verlieben sich und Seifenblasen werden kulinarisch vermessen
Donnerstag, 11.10.2018, 09:37
Nachwuchs-Wissenschaftler der Jade Hochschule "slammen" im Kulturzentrum Pumpwerk.
Wilhelmshaven. In zehn Minuten wollen die Nachwuchswissenschaftler Oliver Kahmen und Robin Rofallski ihre Forschungsthemen an die Frau und an den Mann bringen. Mehr Zeit bleibt den wissenschaftlichen Mitarbeitern der Jade Hochschule nicht beim Science Slam im Wilhelmshavener Pumpwerk am 18. Oktober. Ziel ist es, mit wissenschaftlichen Themen Kopf und Herz der Zuschauer zu erreichen - denn am Ende stimmt das Publikum ab, wer gewinnt.
Pixel verlieben sich
Oliver Kahmen präsentiert die "Photogrammetrische 3D-Rekonstruktion einer Schweißnaht" bzw. eine Liebesgeschichte von Pixeln. Die hochgenaue, dreidimensionale Vermessung einer Schweißnahtoberfläche vergleicht der wissenschaftliche Mitarbeiter mit einer Dating-App: Wie zwei Menschen zueinander finden, "verlieben" sich die Pixel zweier Bilder ineinander, sodass in einem Bildpaar viele Millionen Pixelpaare entstehen können. Daraus können - wie beim räumlichen Sehen - Objekte dreidimensional berechnet werden. "Die Teilnahme am Science Slam ist eine hervorragende Gelegenheit, um unsere Forschungsarbeiten einem breiten und buntem Publikum näher zu bringen", erklärt der Absolvent des Masterstudiengangs Geodäsie und Geoinformatik an der Jade Hochschule. "Der Wissenstransfer auf diese interessante, kompakte und humorvolle Art stellt für mich eine außergewöhnliche Herausforderung dar."
Kochrezept zur Vermessung von Seifenblasen
Robin Rofallski erläutert in seinem Vortrag die Vermessung von Seifenblasen anhand eines Kochrezeptes. Die Vermessung von Seifenblasen bringt viele messtechnische Herausforderungen mit sich: Seifenblasen sind durchsichtig, verändern ihre Form und bestehen nur wenige Sekunden. Für die Bestimmung des Volumens unterteilt Rofallski die Grundfläche der Seifenblase in hauchdünne ellipsenförmige Scheiben - ganz wie ein Frühstücksei mit dem Eierschneider. Welche Zutaten für das perfekte Frühstücksei bzw. die Berechnung des Volumens notwendig sind, wird der Absolvent des Masterstudiengangs Geodäsie und Geoinformatik präsentieren. "Ich nehme am Science Slam teil, um Wissenschaft aus unserem "Elfenbeinturm" heraus in die breite Öffentlichkeit zu tragen und dabei auch meine Präsentationsfertigkeiten zu üben und zu verbessern", sagt der wissenschaftliche Mitarbeiter.
Mit Wissenschaft den Kopf und das Herz der Zuschauer erreichen
Die Nordwestdeutsche Universitätsgesellschaft e.V. (NWDUG) und das Wattenmeerhaus wollen die Wissenschaft auf die Bühne bringen und veranstalten deswegen den Science Slam im Kulturzentrum. Auch wenn die Forschung im Mittelpunkt stehe, sagen die Veranstalter, spiele der wissenschaftliche Wert des Vortrages eine untergeordnete Rolle. Fünf Kandidaten vom Institut für die Biologie und Chemie des Meeres der Universität Oldenburg, Senckenberg am Meer, dem Institut für Vogelforschung - Vogelwarte Helgoland, dem Niedersächsischen Institut für historische Küstenforschung und der Jade Hochschule treten gegeneinander an.
Karten und weitere Infos gibt es beim Pumpwerk Wilhelmshaven.
Bilder: privat, honorarfrei
*Dieser Beitrag wird bereitgestellt von: FOCUS NWMI-OFF/Jade Hochschule. Eine redaktionelle Prüfung durch FOCUS Online hat nicht stattgefunden.
Niwo standard NIWO – Netzwerk für innovative Wirtschaftsentwicklung in Ostfriesland organisiert das folgende Event: IT-Sicherheit im Fokus - Neues Weiterbildungsangebot an der Hochschule
Das Thema IT-Sicherheit stellt besonders kleine und mittlere Unternehmen vor große Herausforderungen. Oft fehlen hier die personellen Kapazitäten, um alle Systeme zeitgemäß schützen zu können. Das Zentrum für Weiterbildung (ZfW) an der Hochschule Emden/Leer bietet vor diesem Hintergrund eine Weiterbildung zum Thema IT-Sicherheit in der Praxis an.
Das Angebot richtet sich an Mitarbeiter, die für die IT-Infrastruktur von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zuständig sind. An zwei Seminartagen werden unter anderem Grundbegriffe und –konzepte der IT-Sicherheit sowie Hackingmethoden und Kryptographie vorgestellt. Des Weiteren können die Teilnehmer selbst Angriffe im Labor ausprobieren und ein umfassendes Verständnis für die Abläufe „hinter den Kulissen“ erhalten. Dozenten der Weiterbildung sind Prof. Dr. Patrick Felke, Professor für IT-Sicherheit an der Hochschule Emden/Leer, sowie Prof. Dr. Carsten Link. Link lehrt unter anderem im Bereich Softwaresicherheit. Beide haben während ihrer vorherigen Tätigkeiten umfassende Kenntnisse im Bereich IT-Sicherheit erworben.
Termine für das neue Kursangebot sind der 21. und 22. November, jeweils von 8.30 bis 16.30 Uhr. Die Gruppe ist auf 16 Teilnehmer begrenzt. Anmeldungen nimmt Silke Reblin unter Telefon 04921/807-1368 oder - 7777 entgegen. Weitere Informationen unter zfw.hs-emden-leer.de.
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Katrin Hellwig
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stellvertretende Pressesprecherin
Hochschule Emden/Leer
Constantiaplatz 4
26723 Emden
Tel.: +49 4921 807 1009
E-Mail: katrin.hellwig@hs-emden-leer.de
Internet: http://www.hs-emden-leer.de
Volker Sonnak Starke, innovative Ideen auf der Prototypenparty in Oldenburg
Interessante Ideen präsentierten 8 Unternehmen auf der 4. Prototypenparty am 26.09.2018 in Oldenburg, die das Gründungs- und Innovationszentrum der Universität Oldenburg in Kooperation mit der GIZ gGmbH und der Treuhand Weser-Ems GmbH veranstaltete. Für die Gäste bot sich die Gelegenheit, Produktneuheiten kennenzulernen, sie auszuprobieren und mit den Entwicklern und Designern ins Gespräch zu kommen.
Der Ablauf des etwa dreistündigen Events: Maximal zehn Entwickler stellen ihre Prototypen in dreiminütigen Kurzpräsentationen vor. Anschließend testen die Gäste die Produkte und Dienstleistungen und geben als „Experten des Alltags“ direkt Feedback. Die Rückmeldungen der Gäste geben den Entwicklern neue Impulse, ihre Produkte und Dienstleistungen weiterzuentwickeln. Damit schließt die Prototypenparty die Lücke zwischen der ersten Ideenumsetzung einerseits sowie ausführlichen Produkttests und Marktforschung andererseits. Kooperationen zwischen den Teilnehmern können außerdem dazu führen, dass sich Ideen schneller realisieren lassen. So nehmen beispielsweise auch Investoren und Business Angels – also erfahrene Unternehmer, die Gründern mit Kapital und Wissen zur Seite stehen – an der Prototypenparty teil.
Die Gewinner der Oldenburger Prototypenparty waren das Team „CruiseUse“ mit ihrer Idee, den Fahrraddynamo z.B. tagsüber zur Energiegewinnung für Smartphones zu nutzen (1. Preis, oberes Bild) und die oldntec GmbH (http://www.oldntec.eu) mit einem innovativen Ansatz für häusliche Notfall- und Kommunikationstechnologie (2. Preis, unteres Bild).
Weitere Prototypenparties sind geplant, die nächste in Osnabrück (28.10.2018). Informationen unter: https://prototypenparty.com
Michael Ilgner E-Residency - Andere sind in der Digitalisierung schon sehr viel weiter .....
Sehen wir uns dazu einfach einmal Estland am Beispiel einer Firmengründung an:
" ... Estland bietet seit 2014 mit der „e-Residency“ eine virtuellen Wohnsitz in Estland an. Eine mit der e-Residancy einhergehende digitale Signatur auf einer Chip-Karte ermöglicht es viele öffentliche Dienstleistungen online wahrzunehmen.
Darunter auch die Möglichkeit eine Kapitalgesellschaft online in Estland zu gründen und zu führen. Während der WHD.global in Rust hat Taavi Kotka, der CIO der estnischen Regierung diese Möglichkeit vorgestellt, wir haben die wichtigsten Punkte seines Vortrages für euch zusammengefasst, mit Hintergrundinformationen versehen und eingeordnet.
e-Residency in Estland
Die e-Residency ist weder eine Staatsbürgerschaft noch eine Aufenthaltserlaubnis, es ist eine virtuelle, digitale Niederlassung in Estland, die dem Nutzer den Zugang zu estnischen öffentlich-rechtlichen Dienstleistungen ermöglicht. In unserem Fall die Online-Registrierung von Firmen beim estnischen Handelsregister, die Verwaltung der notwendigen Verträge und Dokumente sowie die Abgabe aller erforderlichen Steuererklärungen und Jahresabschlüsse.
Die e-Residency kostet 100 Euro und kann von jedem Interessierten ohne Vorstrafen, ab einem Alter von 18 Jahren, online beantragt werden. Nach drei bis vier Wochen kann die e-Residency-Card dann ausschließlich vom Antragsteller bei der estnischen Botschaf in Berlin abgeholt werden. Für den Antrag müssen ein Passfoto, eine Ausweiskopie und eine kurze, formlose Begründung online zur Verfügung gestellt werden.
Nach einem Background-Check der estnischen Grenzpolizei wird dem Antrag dann in der Regel stattgegeben und der Antragsteller bekommt eine Mail-Benachrichtigung über den erfolgreichen Abschluss des Antrags.
Die e-Residency beinhaltet neben der Möglichkeit, ein Unternehmen zu gründen, viele weitere Dienstleistungsangebote. Im Prinzip können alle Komponenten der estnischen digitalen Gesellschaft genutzt werden.
Gründen in Estland als e-Resident
Um eine Kapitalgesellschaft in Estland zu gründen, sind lediglich drei Schritte nötig. Zuerst die e-Residency beantragen, dann bei einem Virtual-Office-Anbieter wie LeapIN oder eTeenused für einen monatlichen Betrag zwischen zehn und 15 Euro eine Geschäftsadresse mit Postweiterleitung reservieren und schließlich mit Hilfe der Chipkarte, der estischen e-Residency-Software und einem Kartenleser beim estnischen Company Register anmelden und die Firma dort eintragen. Die Prozedur ist im Detail auf der staatlichen Website Investinestiona erklärt.
Der geläufigste Firmentyp „Private Limited Company“ entspricht unserer GmbH, erfordert eine Einlage von mindestens 2.500 Euro und beinhaltet die Haftungsbeschränkung auf das Unternehmensvermögen.
Sollten die Kapitaleinlagen 25.000 Euro überschreiten oder der Antragsteller keine natürliche Person sein, muss die Einlage vor der Gründung zwingend auf ein spezielles, kostenfreies Startup-Konto bei einer estnischen Bank eingezahlt werden, um die Gründung der Firma eintragen zu können.
Das Konto gibt es beispielsweise kostenfrei bei der SEB oder der Swedbank – beide Banken unterhalten Filialen in Deutschland oder kooperieren mit wenigen deutschen Banken. Das ist wichtig für jeden Gründer, der ein estonisches Bankkonto braucht oder nutzen möchte, denn ein solches Konto ist sonst nur bei einem persönlichen Besuch in einer Filiale in Estland erhältlich. Aufgrund von Anti-Terror- und Geldwäschegesetzen ist bei der Eröffnung eines Kontos in Estland die persönliche Identifizierung des Kontoinhaber notwendig.
Die estonische Regierung kündigt aber die Einführung eines Video-Identifizierungsdienstes bei verschiedenen Partnerbanken an.
Vorteile und Nachteile der estnischen Unternehmensgründung
Seit die Unternehmergesellschaft in Deutschland eingeführt wurde, ist eines des Hauptargumente für eine ausländische Kapitalgesellschaft entfallen: Die Beschränkung auf Gesellschaften mit einer Mindesteinlage von 25.000 Euro, der GmbH.
Trotzdem bleiben verschiedene Vorteile bei der estnischen Variante erhalten.
Vorteile
Niedrige Gründungs- und Pflegekosten: Die Eintragung ins Register kostet aktuell 145 Euro
Alle bürokratischen Schritte können komplett online erledigt werden
Steuererklärung erfolgt online
Buchhaltungssoftware und Unterstützung von der estnischen Regierung
Keine Unternehmenssteuern, solange die Gewinne des Unternehmens Estland nicht verlassen, sondern reinvestiert werden. Ausschüttungen von Dividenden werden dann pauschal mit 20 Prozent besteuert
Extrem schnelle Gründung: Mit 18 Minuten hält Estland den offiziell dokumentierte Guiness-Book-Weltrekord
Nachteile
Kapitalgesellschaften mit geringerem Aufwand und geringerer Kapitaleinlage sind auch in Deutschland möglich
Im konservativen Deutschland ist eine Limited, auch aus Estland, eher negativ beleumunded
Die Eröffnung von Bankkonten in Deutschland erfordern aufwendige, amtlich beglaubigte Übersetzungen der Gründungsdokumente
Nur der Betrieb einer unselbständigen Niederlassung in Deutschland erspart wirklich den typisch deutschen Bürokratie-Wahnsinn, sobald das Finanzamt die unselbstständigkeit der Niederlassung bezweifelt, oder aus organisatorischen Gründen nur eine selbsständige Niederlassung möglich ist, sind die vielen Vorteile hinfällig
Zur Sicherung der steuerrechtlichen Konstruktion ist eine anwaltliche und steuerberaterliche Konsultation ratsam
Gründen in Estland: Die Rechtslage in Deutschland
Estland ist keine Steueroase, es gibt ein Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland. Dementsprechend ist mit der e-Residency keine steuerliche Niederlassung verbunden.
Der Inhaber bleibt mit seinem Einkommen in Deutschland steuerpflichtig. Soll sonst jeglicher Aufwand in Deutschland vermieden werden, dann darf in Deutschland nur eine unselbstständige Niederlassung betrieben werden:
Dazu darf keine extra Firmierung in Deutschland geführt werden, kein Kapital und kein Niederlassungsleiter in Deutschland vorhanden sein und nur Vorbereitungs- oder Hilfsarbeiten in Deutschland vorgenommen werden.
Buchführung, Vertragsabschlüsse und Geschäftsgegenstand müsste in einem solchen Fall komplett in Estland liegen.
Ein denkbares Szenario ist zum Beispiel der Betrieb eines Onlineshops, der mit einer Buchhaltungsfirma in Estland geführt wird. Reine Versandlager in Deutschland, zum Beispiel bei einem Logistikpartner, sind noch keine Niederlassung und könnten zusätzlich unterhalten werden.
Die Sachlage ist hier identisch mit dem Use Case einer englischen Limited mit einer unselbständigen Niederlassung – welche bereits höchstrichterlich am Bundesgerichtshof entschieden wurde.
In diesem Fall muss lediglich eine Gewerbeanmeldung abgegeben werden.
Handelsregistereintragungen und weitere Formailtäten sind nicht notwendig. Je nach örtlicher Auffassung kann nur eine IHK-Mitgliedschaft fällig werden, das Thema wird an den Gerichten noch unterschiedlich gehandhabt. Wird hingegen eine selbstständige Niederlassung mit gewöhnlichem Geschäftsbetrieb in Deutschland errichtet, läuft der normale, deutsche Bürokratieapparat an mit Unternehmens-, Gewerbesteuer und Handelsregistereintragungen. ... "

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