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NIWO – Netzwerk für innovative Wirtschaftsentwicklung in Ostfriesland

Das NIWO – Netzwerk befasst sich mit infrastrukturellen, wirtschaftspolitischen und unternehmerischen Entwicklungen in Ostfriesland.

Michael Ilgner EWE kippt Zeitplan - Weltgrößte Batterie in Ostfriesland kommt doch nicht 2025
Ist das unser ostfriesischer BER ? :-)
" ... Der Oldenburger Energieversorger EWE verabschiedet sich vom Ziel, bis 2025 die größte Batterie der Welt in Ostfriesland in Betrieb zu nehmen. Dabei sollte das Projekt eines der Vorzeigeprojekte der Energiewende im Nordwesten werden: Eine riesiger unterirdischer Speicher, der überschüssigen Windstrom aufnimmt. Nun stellt sich raus: es ist alles nicht so einfach. „2025 ist aus unserer Sicht nicht mehr erreichbar. Wir brauchen noch mehr Zeit“, sagte EWE-Sprecher Dietmar Bücker unserer Redaktion. Ursprünglich hatte EWE im Jahr 2017 die Inbetriebnahme einer 120 Millionen Euro teuren unterirdischen Anlage bereits für 2023 angekündigt. Nun will sich das Unternehmen nicht einmal mehr auf ein Zieldatum festlegen. ... "
Michael Ilgner VW: E-Auto und Jobgarantie für Emden und Hannover
Gute Nachrichten für die VW-Mitarbeiter in Emden und bei VW-Nutzfahrzeuge in Hannover: Das Unternehmen hat der Stammbelegschaft am Mittwochvormittag eine Jobgarantie bis 2028 ausgesprochen. NDR 1 Niedersachsen hatte im Vorfeld der Betriebsversammlung in Emden darüber berichtet. Gleichzeitig baut VW sein Werk in Ostfriesland in den kommenden drei Jahren auf Elektromobilität um und stellt dort die Produktion des Passats ein. In Hannover soll neben konventionell betriebenen Fahrzeugen ab 2022 ein Elektro-Bulli gefertigt werden. Der Aufsichtsrat will am Freitag über die Pläne entscheiden.
Produktion des VW Passat soll bis 2022 auslaufen
Der VW Passat soll nur noch bis 2022 in Emden produziert werden. 500 Mitarbeiter müssen wohl den Standort verlassen, für den Rest soll es bis 2028 eine Beschäftigungsgarantie geben.
Die Ankündigungen von VW waren auch Thema im Landtag. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) informierte das Parlament über die Punkte. "Die Landesregierung begrüßt die Vereinbarung zwischen dem Vorstand und dem Betriebsrat", sagte Weil. "Wir finden es richtig, dass der Strukturwandel nicht abgewartet, sondern gestaltet wird. Wir freuen uns darüber, dass damit eine klare Absicherung der Standorte verbunden ist." Die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Mareike Wulf sagte: "Wir wollen und wir müssen Mobilitätsland in Niedersachsen bleiben. Dabei werden wir auf die sozialen Aspekte und auf die Beschäftigten Rücksicht nehmen."
Im Mitschnitt unseres Livestreams der Landtagsdebatten am 14. November unterrichtet Ministerpräsident Stephan Weil über die aktuellen Veränderungen beim Automobilkonzern VW. Video (23:12 min)
Opposition auf Linie der Landesregierung
Auch die Opposition begrüßt die Pläne. "Die Umstellung auf Elektromobilität kann uns hier im Hause nur freuen", sagte Anja Piel, Fraktionsvorsitzende der Grünen. "Man kann deutlich daran erkennen, dass es keinen Widerspruch gibt zwischen Arbeitsplatzsicherung und Aufbruch in die Mobilitätswende." Das Land Niedersachsen ist mit 20 Prozent Anteilseigner beim größten Arbeitgeber Niedersachsens.
Weniger Personal für die Fertigung von E-Autos
Die künftig in Emden gebauten elektrischen Kleinwagen könnten weniger als 20.000 Euro kosten. Die ersten Modelle sollen 2022 vom Band laufen. Weil für den Bau weniger Personal benötigt wird, herrschte in der Belegschaft Unsicherheit wegen möglicher Entlassungen. "Da der Bau von Elektrofahrzeugen weniger Produktionsschritte umfasst, benötigen wir in der Konsequenz auch weniger Arbeitskräfte", bestätigte Personalvorstand Gunnar Kilian auf der Betriebsversammlung. Die Diskrepanz werde "entlang der demografischen Kurve über Altersteilzeit sozialverträglich angepasst", sagte Kilian. Rund 500 Angestellte mit befristeten Verträgen bekommen die Möglichkeit auf Entfristung bei Porsche in Zuffenhausen, Ludwigsburg und Sachsenheim sowie im VW-Werk Kassel.
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Der Passat soll in Emden einem Elektroauto weichen, für dessen Herstellung man weniger Personal braucht. Was heißt das für die Jobs? Informationen gab es auf einer Betriebsversammlung.
E-Mobilität soll Zukunft sichern
Mit Emden und Hannover soll nach Plänen des Konzerns in Niedersachsen das zweite E-Mobilitätszentrum neben Zwickau entstehen. Die Ausrichtung der drei Standorte sei der "größte Verbund zur Produktion von E-Fahrzeugen in Europa", sagte Kilian. Manfred Wulff sieht die Vereinbarung als großen Erfolg. "Die Automobilindustrie und Volkswagen befinden sich im größten Wandel ihrer Geschichte", sagte der Betriebsratsvorsitzende des Werks in Emden. "Die Beschäftigungsgarantie bis 2028 gibt unseren Kollegen und ihren Familien Sicherheit, der Einstieg in die Elektromobilität ist eine klare Zukunftsperspektive."
30 Tage Kurzarbeit für 2019 angemeldet
Das Werk leidet zudem unter fallenden Verkaufszahlen des Passats. Ursprünglich sollten in diesem Jahr 251.000 Passat in Emden gefertigt werden, bis Ende Dezember werden es Medienberichten zufolge aber offenbar nur 229.000 Modelle sein. Teile der Belegschaft werden schon an die VW-Tochter Porsche nach Stuttgart verliehen. Auch Kurzarbeit und Schließtage sind im Emder Werk keine Ausnahme mehr. 2019 sind im Werk bis Ende April bereits 30 Tage Kurzarbeit angemeldet.
Michael Ilgner Baut Emder VW-Werk den neuen Elektro-Kleinwagen?
" ... Mit Milliardeninvestitionen will Volkswagen in den kommenden Jahren Dutzende neue Modelle mit Elektromotor auf den Markt bringen. Nun sind Details zum Zeitplan von VW bekannt geworden: Nach dem Start seiner vollelektrischen ID-Modellfamilie im Jahr 2019 will der Autobauer demnach zusätzlich einen weiteren elektrischen Kleinwagen zum Preis von unter 20.000 Euro auf den Markt bringen. Dies berichten die Nachrichtenagentur dpa und Reuters unter Berufung auf gut informierte Kreise. Als Standort für den Elekto-Kleinwagen sei Emden vorgesehen, heißt es. Die Markteinführung des Modells sei demnach frühestens für 2022 geplant. VW plane damit dem US-Elektroautobauer Tesla Konkurrenz zu machen, der mit dem Model 3 in den Massenmarkt drängt.
Der Passat ist nicht mehr das Zugpferd seiner Klasse. VW will deshalb voraussichtlich ab 2022 in Emden keinen mehr produzieren. Stattdessen könnten dort Elektroautos gebaut werden. Video (02:31 min)
Entscheidung am Freitag?
Anfang November war bekannt geworden, dass Volkswagen eine Neuausrichtung des Werkes in Emden plant. Demnach soll in der ostfriesischen Stadt ab dem Jahr 2022 kein VW-Passat mehr vom Band rollen. Stattdessen plant der Konzern offenbar in Emden einen Standort für Elektroautos. Volkswagen hat sich zu den Berichten bislang nicht konkret geäußert. Stattdessen wurde auf eine Aufsichtsratsitzung an diesem Freitag verwiesen. Laut Medienberichten soll dabei der Umbau der VW-Werke in Emden und Hannover zu E-Auto-Fabriken beschlossen werden. Zudem sollen die dafür nötigen Investitionen festgelegt werden. ... "
Michael Ilgner Knatsch bei VW: Skoda will nicht nach Emden
Bin mal gespannt, welche Anstrengungen nicht nur das VW-Werk in Emden, sondern auch die Stadt Emden und die ostfriesischen Kreise bzw. deren Nachbarn unternehmen und sich sowohl in Wolfsburg wie auch in Mlada Boleslav ins Zeug legen.
" .... Wolfsburg/Mladá Boleslav. Bei der VW-Tochter Skoda läuft es bestens. Die Nachfrage sei deutlich größer als das Angebot, sagte Skoda-Boss Bernhard Maier der "Bilanz". Die Auslastung der Werke liege bei knapp 120 Prozent.
Superb in Emden?
Also braucht Skoda eine neue Fertigungsstätte. Offenbar hat der VW-Betriebsrat seiner tschechischen Tochter vorgeschlagen, das Topmodell Superb in Emden bauen zu lassen.
In Emden wird der Passat produziert - doch die Nachfrage geht zurück. (Archivbild)
In Emden wird der Passat produziert - doch die Nachfrage geht zurück. (Archivbild)
Foto: Nigel Treblin/dpa
Dort läuft es derzeit weniger gut - der Passat schwächelt, es gab schon mehrfach Kurzarbeit. Dem Bericht zufolge ist Skoda aber skeptisch; die Produktion in Deutschland sei schlicht zu teuer.
Tendenz Südosteuropa
Stattdessen würde Skoda gerne ein neues Werk in Südosteuropa bauen. Inwiefern das überhaupt reicht, ist fraglich. Laut Maier hat Skoda im ersten Halbjahr ein Absatz-Plus von 7,8 Prozent gemacht – 939.100 Fahrzeuge liefen vom Band. ... "
Michael Ilgner Experten für Planspiele kamen zusammen: Hochschule organisierte bundesweite Tagung am Nordkai
Emden – Dass vom Einsatz so genannter Planspiele sowohl Studierende als auch die regionale Wirtschaft profitieren, hat die Hochschule Emden/Leer bereits früh erkannt. Mittlerweile betreibt sie mit Erfolg ein in ganz Niedersachsen einzigartiges Planspielzentrum am Nordkai. Dort kamen jetzt Anwender, Entwickler und Neugierige aus ganz Deutschland zusammen, um sich auszutauschen.
Die SAGSAGA (Gesellschaft für Planspiele in Deutschland, Österreich und der Schweiz e. V.) richtet zweimal jährlich diese Tagung aus, die jetzt erstmals in Kooperation mit der SAGSAGA an und von der Hochschule organisiert wurde. Aus dem vielfältigen Programm mit der übergeordneten Fragestellung „Interaktiv Lernen – Mit Planspielen Kompetenzen entwickeln“ konnten die rund 50 Teilnehmer der Tagung Workshops, Vorträge und Spielsessions mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten auswählen.
„Es wurden Planspiele und spielerische Ansätze aus verschiedenen Themenbereichen vorgestellt und konnten auch angespielt werden - zum Beispiel Stadtentwicklung, Reedereimanagement oder agiles Projektmanagement“, so Katrin Vollmer, Koordinatorin des Planspielzentrums. Weiterhin wurde ein Workshop zur Entwicklung des Planspiels „Kompetenzmanagement“ angeboten, das Studierende der Hochschule Emden/Leer im vergangenen Semester in Kooperation mit der TU Braunschweig entwickelt hatten. Am Beispiel eines lokalen Energieanbieters wurden dabei verschiedene Produkte und Prozesse in Hinblick auf die nötigen Mitarbeiterkompetenzen untersucht und bewertet. Die Ergebnisse wurden in Form eines Planspiels dargestellt, simuliert und abschließend reflektiert.
„Unser Fazit: Gemeinsames aktives Ausprobieren kann die Entwicklung von Handlungskompetenzen maßgeblich unterstützen und ist als Lernmethode nicht mehr wegzudenken“, so Vollmer.
Katrin Hellwig
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stellvertretende Pressesprecherin
Hochschule Emden/Leer
Constantiaplatz 4
26723 Emden
Tel.: +49 4921 807 1009
E-Mail: katrin.hellwig@hs-emden-leer.de
Internet: http://www.hs-emden-leer.de

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