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NIWO – Netzwerk für innovative Wirtschaftsentwicklung in Ostfriesland

Das NIWO – Netzwerk befasst sich mit infrastrukturellen, wirtschaftspolitischen und unternehmerischen Entwicklungen in Ostfriesland.

Michael Ilgner Jade Hochschule: Robotik soll ausgebaut werden
Dr. Olena Kuzmicheva an die Jade Hochschule berufen.
" ... Wilhelmshaven. Dr. Olena Kuzmicheva wurde auf eine Professur für Roboter- und Handhabungstechnik an die Jade Hochschule berufen. Sie lehrt und forscht künftig am Fachbereich Ingenieurwissenschaften am Studienort Wilhelmshaven.
Werdegang
Olena Kuzmicheva studierte an der Universität Dnepropetrovsk, Ukraine, Regelungs- und Automatisierungstechnik. Als Forschungsstipendiatin kam sie nach Deutschland und promovierte am Institut für Automatisierungstechnik (IAT) der Universität Bremen im Bereich Rehabilitationsrobotik. Von 2001 bis 2017 war Kuzmicheva als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin am IAT und an dem Partnerinstitut FWBI Friedrich-Wilhelm-Bessel-Institut Forschungsgesellschaft m.b.H. Bremen in verschiedenen interdisziplinären industrienahen Forschungsvorhaben im Bereich Service Robotik tätig. Parallel zur Forschung engagierte sich die Ingenieurin in der Lehre an der Universität Bremen. Im Jahr 2012 erhielt Kuzmicheva eine Fellowship-Förderung vom Stiftungsverband für die Deutsche Wissenschaft im Rahmen des Programms "Exzellenz in der Lehre: Innovationen in der Hochschullehre". Im März diesen Jahres übernahm sie eine Verwaltungsprofessur an der Jade Hochschule, im September die reguläre Professur für Roboter- und Handhabungstechnik.
Interview:
Was hat Sie zum Wechsel an die Jade Hochschule bewogen?
Robotik ist ein faszinierendes Fach, das viele Facetten hat und sich rasant in viele Richtungen entwickelt. Die Anwendungen reichen mittlerweile von der klassischen Industrie bzw. Produktion bis in die Klinik und in die Haushalte. Der Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Jade Hochschule bietet mit seinen Studiengängen Mechatronik, Medizintechnik und Meerestechnik eine hervorragende Möglichkeit die Vielfältigkeit der Robotik zu erforschen. Und zu guter Letzt - wer hat schon die Möglichkeit dort zu leben und zu arbeiten, wo andere Urlaub machen...
Mit welchen Erwartungen und Vorstellungen treten Sie die Professur an?
Ich erhoffe mir engagierte Studierende, mit denen man neue Themen erforschen kann. Interdisziplinäre Kooperationen sowohl innerhalb der Hochschule als auch mit der Industrie und Medizin sollen dabei nicht nur die Forschung vorantreiben, sondern auch aktuelle Inhalte in die Lehrveranstaltungen bringen - um eine interessante praxisorientierte Lehre zu sichern.
Welche Schwerpunkte wollen Sie in Lehre und Forschung setzen?
Mit meiner Denomination für das Lehrgebiet Roboter- und Handhabungstechnik soll an der Jade Hochschule der Bereich Robotik studiengangsübergreifend ausgebaut werden. Der Schwerpunkt in der Lehre wird darin liegen, den Studierenden das Basiswissen zu vermitteln, um sich in die spezifischen Anwendungen, sei es roboterisierte Fertigung in der Industrie oder roboterbasierte Rehabilitation, vertiefen zu können. Dabei werden wir der praktischen Seite viel Aufmerksamkeit widmen, denn Robotik kommt ohne Berührung mit Robotern nicht aus.
Mein Herz schlägt für die Medizin- und Rehabilitationsrobotik, daher werden Veranstaltungen wie "Robotik in der Medizin" einen wichtigen Platz in der Lehre einnehmen. Das gilt auch für die Forschung. Meine bisherigen Arbeiten im Bereich robotergestützten Rehabilitation werde ich auch an der Jade Hochschule fortsetzen und hoffe auf neue Kooperationen. ... "
Monika Noormann Eröffnung des neuen Gebäudes der Zukunft Emden GmbH
Am Donnerstag, 23. August 2018, wurde das neue Gebäude der Zukunft Emden GmbH in der Heinrich-Nordhoff-Straße 2 in Emden eröffnet. Für „THE HUB Emden“ wurden rund vier Millionen Euro investiert. „Das Gebäude beschreibt einen ersten Meilenstein für die Entwicklung eines modernen Industrie- und Gewerbecampus. Es dient als Kommunikations- und Veranstaltungsplattform für Themen rund um die Wirtschaft und schafft zugleich Raum für die Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren“, sagte Bernd Bureck, Geschäftsführer der Zukunft Emden GmbH.
Das Gebäude wird laut Bureck als zukünftiges Zentrum und als Drehscheibe den Wirtschaftsstandort Emden regional und überregional repräsentieren. „Gleichzeitig werden hier die Kräfte gebündelt, um aktuelle Entwicklungen im Wirtschaftsbereich der Stadt zu begleiten“, sagte er. Zudem sei geplant, sich im „THE HUB“ intensiv mit den Themengebieten Hafen, Logistik, Energie und Mobility zu befassen.
„Natürlich werden wir uns hier weiterhin unseren klassischen Aufgaben, widmen – dazu gehören unter anderem Zuliefererpark Frisia, Wirtschaftsförderung und Standortmarketing, Gründerzentrum und die beiden Kompetenzzentren Logistik und Automotive“, sagte Bureck. Aber auch für Emden sollen neue und wichtige Themen dort einen Platz bekommen. So solle beispielsweise im Rahmen einer strategischen Partnerschaft die Zusammenarbeit mit der Hochschule Emden-Leer intensiviert werden, um Raum für Innovationen zu schaffen.
Dazu entwickle man beispielsweise aktuell mit der Hochschule ein Konzept zur „Smart Factory“, mit deren Umsetzung und Realisierung man bald beginnen werde. Damit schaffe man einen weiteren Meilenstein für die Weiterentwicklung auf den Flächen um den Neubau von „THE HUB Emden“. „Wir haben hier am Standort noch viel Entwicklungspotential,“ sagte der Geschäftsführer. Bureck lud dazu ein, das Gebäude gemeinsam mit Leben zu füllen und es als Plattform zu nutzen.
Der Emder Oberbürgermeister Bernd Bornemann lobte das Konzept von „THE HUB“. Er sagte: „Damit legt Emden einen Grundstein für die Zukunft der Stadt.“ Das Gebäude schaffe Raum für Themen, die auch in Zukunft relevant seien. „Damit dient das Gebäude auch nachfolgenden Generationen und ist eine sehr gute Investition.“
Zur Eröffnung sprach Johann Jungwirth, EVP Mobility Services (Volkswagen Group of America), über die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung in der Arbeitswelt. Prof. Dr. Gerhard Kreutz, Präsident der Hochschule Emden-Leer, befasste sich mit dem Thema Innovationen und damit, wie es gelingen kann, Ideen für die Zukunft zu entwickeln und sie umzusetzen. Dr. Wolfgang Bernhart von der Unternehmensberatung Roland Berger brachte den Gästen der Eröffnung die Themen Künstliche Intelligenz und Machine Learning nahe. An die Vorträge schloss sich eine Podiumsdiskussion an. Der Abend klang mit einem Grillbuffet und Musik aus.
Holger Feikes Michael Ilgner
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Michael Ilgner

>Jawohl!!! Das ist der richtige Raum, Ort, Rahmen, Treffpunkt, ..... für all die Ideen und Möglichkeiten die anstehen und angedacht sind! Gutes Gelingen und den richtigen Geist wünsche ich!
Moin Herr Feikes;
Ich stimme Ihnen bedingungslos zu. DAS sind genau DIE "Signale" und "Aktivitäten", die unbedingt für unsere Region notwendig sind.
Michael Ilgner Gründerreport 2018 - 5 Gründe, warum in Deutschland viele den Weg zum eigenen Start-up scheuen
" ... Wer durch die Hinterhöfe und hippen Cafés von Berlin spaziert, der kann sie fast spüren, die neue deutsche Gründerzeit. Start-ups arbeiten in der Hauptstadt an den Geschäftsmodellen der Zukunft oder Technologien, die eine Revolution versprechen. Und nicht nur in Berlin ist das so: Von Hamburg über Bielefeld bis nach München sprießen junge Firmen aus dem Boden, könnte man meinen.
Der Gründerreport 2018 des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) zeichnet nun ein anderes Bild der Start-up-Nation. Und das zeigt, dass noch Luft nach oben besteht. Laut Report ging die Zahl der Gründungen in Deutschland zurück.
Zwar stieg die Zahl der Besucher an den sogenannten Gründertagen des DIHK, an denen sich Interessierte zur Gründung beraten lassen. Der anschließende persönliche Kontakt ging dann aber zurück: „Die Zahl der persönlichen Kontakte zur Existenzgründung ist nochmals gesunken, um 2,7 Prozent auf insgesamt 185.913.“ Das Interesse steigt also, aber die tatsächliche Gründung bleibt dann oft aus.
Monika Noormann Michael Ilgner Friedhelm Becker
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Friedhelm Becker
@ Robert Mads Fuhrmann: Urteilen Sie bitte nicht öffentlich über Andere, bevor Sie nicht alle Fakten kennen - und einige sind nicht im Internet verbreitet. Mir geht es nicht darum, jemanden "in's Boot zu holen", sondern darum, mich ganz zurüchzuziehen.
Michael Ilgner 4200 Jugendliche zu Jobmesse erwartet
Oldenburg Die Fachmesse für Ausbildung und Studium, Vocatium Oldenburg/Weser-Ems, ist größer denn je: Die 89 Aussteller erwarten 4200 Jugendliche im Berufswahlalter zum Forum für Berufswahl und freiwilliges Engagement am 3. und 4. Mai jeweils von 8.30 bis 14.45 Uhr in den Oldenburger Weser-Ems-Hallen. Die Bildungsmesse findet zum sechsten Mal statt, in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Kultusministers Grant Hendrik Tonne (SPD), und des Oldenburger Oberbürgermeisters Jürgen Krogmann (SPD).
In rund 150 Workshops sind die Schüler von etwa 60 Schulen auf den Besuch der Messe vorbereitet worden. Die jungen Menschen melden sich überwiegend zu vorbereiteten verbindlichen Gesprächen mit den beteiligten Ausbildungsbetrieben, Fach- und Hochschulen, Institutionen und Vereinen an.
Die Messe steht überdies allen Jugendlichen offen. Der Eintritt ist frei. Das Einzugsgebiet reicht von den ostfriesischen Inseln bis zur Weser und von Vechta im Süden bis ins Emsland im Westen.
Michael Ilgner Diese Unterstützung bekommen Startups in Deutschland
Unzählige Acceleratoren, Incubatoren und Gründerzentren greifen Startups unter die Arme. Eine aktuelle Studie des Bundeswirtschaftsministeriums untersucht bestehende Angebote und fordert weitere Startup-Portale wie Munich Startup.
Das Institut für Innovation und Technik hat im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums die Unterstützungslandschaft für Startups in Deutschland untersucht. Die Ausgangslage der deutschen Startup-Szene beschreiben die Studienautoren so:
„Die aktuelle Startup-Szene in Deutschland findet immer größere internationale Beachtung. Und das nicht nur, weil sich darunter einige Unicorns befinden, sondern weil die Anzahl erfolgreicher Startups ein Niveau erreicht hat, welches mit den Entwicklungen in den USA, Großbritannien und Israel vergleichbar ist. Besonders herausragend sind dabei im internationalen Vergleich Berlin, die Rhein-Ruhr-Region und München. Trotz abnehmender Gründungszahlen bleibt ein großer Unterstützungsbedarf bestehen.“
Diesen Bedarf erfüllen der Studie zufolge insgesamt 1.130 Angebote in Deutschland. 309 dieser Angebote sind Technologie- und Gründerzentren. Hier hebt die Studie besonders das Gründerzentrum UnternehmerTUM an der TU München hervor, das
„dank eines sehr leistungsfähigen Angebots, einer hochprofessionellen Struktur, der Einbettung in den universitären wie wirtschaftsstrukturellen Kontext der TUM und großer Investitionen eine enorme Strahlkraft entfalten konnte.“
Außerdem zählt die Analyse 141 Gründer- und Businessplanwettbewerbe, 132 Coworking Spaces, 121 Acceleratoren und 56 Incubatoren sowie 32 Maker Labs. Die meisten Incubatoren und Acceleratoren fänden sich an Orten hoher Startup-, Industrie- und Wissenschaftsdichte, so die Studie und „damit insbesondere in strukturstärkeren, überwiegend stark urbanisierten Räumen“, insbesondere Berlin, München und Stuttgart/Karlsruhe.
Insgesamt sei die deutsche Startup-Unterstützungslandschaft „sehr vielfältig aufgestellt und entwickelt sich hochdynamisch“, sie sichere eine „breite und wirksame Unterstützung“
Die Konkurrenz steigt
Organisationen, die Startups fördern, treten immer stärker in Konkurrenz zueinander, unabhängig von ihrer räumlichen Distanz:
„So besteht aus Sicht der befragten Expertinnen und Experten zwischen Anbietern aus München und Hamburg grundsätzlich eine Konkurrenzsituation, die nicht durch die räumliche Entfernung aufgehoben werden kann.“
Auch immer mehr internationale Anbieter würden auch auf den Markt drängen und die Konkurrenz verschärfen. Man könnte hier beispielsweise an Coworking-Spaces wie Mindspace und Wework denken. Der israelische Anbieter Mindspace eröffnet im Sommer bereits seinen dritten Standort in München. Der amerikanische Coworking-Riese Wework kommt im Sommer an die Isar. Die Studie bewertet dies auch positiv:
„Vor allem renommierte Anbieter sorgen für weiteren Wettbewerbsdruck und schaffen eine internationale Sichtbarkeit des deutschen Startup-Ökosystems. „
Neben internationalen Akteuren würden auch mittelständische, öffentliche und wissenschaftliche Anbieter von Unterstützungsleistungen für Startups interessanter.
Studie gibt klare Handlungsempfehlungen
Unter anderem bemängelt die Studie noch eine große Intransparenz der Unterstützungslandschaft. Dies schade einerseits Startups, da ihnen „erhebliche Suchaufwände entstehen, um geeignete Angebote zu identifizieren“. Anbietern erschwere der fehlende Überblick die Marktbeobachtung und die Abgrenzung von anderen Angeboten.
Abhilfe und eine bessere Übersicht sollen Onlineportale wie Munich Startup schaffen:
„Damit wird aus Sicht der Autoren dieser Studie auch eine recht große Transparenz über die Landschaft in München geschaffen. Solche Möglichkeiten wären vor dem Hintergrund der generellen Intransparenz auch an anderen Orten in Deutschland wünschenswert.“
Sie bringen auch ein bundesweites Portal ins Spiel, das sich aus regionalen Lösungen speisen könnte.
Ein weiterer Vorschlag ist, die Unterstützungsstrukturen an wissenschaftlichen Einrichtungen weiter zu fördern und zu vernetzen. Außerdem solle der Mittelstand beim Startup-Support gefördert und das Angebot für Startups qualitativ weiterentwickelt werden, etwa durch One-Stop-Shops wie Einheitliche Ansprechpartner. Schließlich fordern die Studienautoren, die internationale Vernetzung des deutschen Startup-Ökosystems zu fördern und ausländische Startups nach Deutschland anzuziehen.

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