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NIWO – Netzwerk für innovative Wirtschaftsentwicklung in Ostfriesland

Das NIWO – Netzwerk befasst sich mit infrastrukturellen, wirtschaftspolitischen und unternehmerischen Entwicklungen in Ostfriesland.

Michael Ilgner Forschungen zum Feststofftransport in der Emsmündung starten
Um besser zu verstehen, wie sich der Schlamm im dynamischen Übergangsbereich zwischen Fluss und Meer (Süß- und Salzwasser) verhält, wird Ende dieses Monats eine Feldstudie in der Emsmündung im Grenzgebiet zwischen den Niederlanden und Deutschland beginnen.
Dieses Wissen sei notwendig, um die Auswirkungen von Maßnahmen zur Trübungsminderung richtig vorhersagen zu können, heißt es. Die Forschung wird von den Niederlanden in Zusammenarbeit mit deutschen Behörden und internationalen Forschungsinstituten durchgeführt.
Im Ems-Dollard gibt es große Mengen an Schlamm. Zu große Schlammmengen würden allerdings zu Schlammwasser führen, was das Wachstum von Algen behindert, die die Grundlage der Nahrungskette bilden. Auch wird dadurch die Entwicklung von Bodenleben und Fischen eingeschränkt.
Messungen werden von acht Schiffen aus
Wie die niederländische Behörde Rijkswaterstaat mitteilt, werden im Bereich der Mündung der Ems in den Dollart werden zehn Messrahmen auf dem Boden platziert, um Trübung, Salzgehalt und Fließgeschwindigkeit über einen Zeitraum von drei Wochen in unterschiedlichen Tiefen zu messen. Während eines gesamten Gezeitenzyklus von 13 Stunden soll von acht Schiffen kontinuierlich gemessen werden.
Da die Turbulenz des Wassers für den Austausch und die Ausbreitung des Schlamms von großer Bedeutung sei, würden hochspezialisierte Messungen an zwei Behältern durchgeführt. Zusätzlich werde vor Ort mit einer speziellen Kamera die Größe und Fallgeschwindigkeit von Schlammflocken gemessen, so die Niederländer. Weiterhin würden Proben aus Wasser und Boden zur Messung der Schlammkonzentration entnommen.
Basierend auf den gesammelten Messergebnissen sollen die Berechnungsmodelle verbessert werden, so dass die Auswirkungen von Maßnahmen zur Trübungsminderung besser vorhergesagt werden könnten, heißt es.
Zwei Messrunden bis Februar 2019
Die erste Messrunde wird mit dem erwarteten geringen Abfluss der Ems im Zeitraum vom 9. August bis 7. September 2018 durchgeführt. Die erste 13-Stunden-Messung mit den Schiffen findet am 28. August statt. Die zweite Messrunde gibt es dann während des erwarteten hohen Abflusses der Ems um Januar / Februar 2019. Die ersten Ergebnisse sollen voraussichtlich im Sommer 2019 vorliegen.
Zusammenarbeit und Forschungspartner
Wegen des gemeinsamen Bedarfs an diesen neuen Erkenntnissen für die deutsche und niederländische Wasserwirtschaft wurde die Zusammenarbeit mit deutschen Parteien für das Messprogramm gesucht. Darüber hinaus sind mehrere in- und ausländische Universitäten an diesem Programm beteiligt, da dadurch viele verschiedene Aspekte gleichzeitig gemessen werden können.
Die Forschung wird von Rijkswaterstaat geleitet und von Royal Haskoning DHV koordiniert, in Zusammenarbeit mit den deutschen Behörden BAW-DH, NLWKN Norderney und NLWKN Aurich, der Bundesanstalt für Gewässerkunde und dem WSA (Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt) Emden. Ferner gibt es mehrere niederländische, deutsche, englische und amerikanische (Forschungs-)Institute wie Deltares, NIOZ, Universität Oldenburg, CAU Kiel, Universität Warnemünde, HR Wallingford und Universität Maine. Darüber hinaus werden Spezialisten der Technischen Universitäten Delft, Twente und Wageningen für Beratung und wissenschaftliche Interpretation hinzugezogen.
Ems-Dollart 2050 Programm
Die Studie ist Teil des Eems-Dollart 2050 Programms der Ministerien für Infrastruktur und Wasserwirtschaft und für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität und der Provinz Groningen. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit Wasserverbänden, Kommunen, Naturschutzorganisationen und der Wirtschaft zur Verbesserung von Ökologie und Natur in Verbindung mit einer nachhaltigen Wirtschaft im Emsdelta.
Quelle: https://binnenschifffahrt-online.de/2018/08/haefen-wasserstrassen/4503/forschungen-zum-feststofftransport-in-der-emsmuendung-starten/
Michael Ilgner Ermittlungen gegen Dienstleister der Meyer Werft
Papenburg. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Dienstleister der Meyer Werft. Die Firma Isofonics soll ihren Werksvertragsarbeitern keinen Mindestlohn gezahlt und zu wenig Arbeitsstunden berechnet haben. Das Hauptzollamt Oldenburg habe gegen die Firma bereits ein Bußgeld verhängt, sagte ein Sprecher gegenüber NDR 1 Niedersachsen. Über die Höhe machte er keine Angaben. Der Meyer Werft sei lediglich bekannt, dass es eine Verständigung zwischen Zoll und Dienstleister gegeben habe, so ein Werftsprecher. Die Auflagen für Isofonics seien bereits verschärft worden. Die Beratungsstelle für mobile Beschäftigte fordert, dass sich die Werft von dem Dienstleister trennt.
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Ermittlungen-gegen-Dienstleister-der-Meyer-Werft,aktuelloldenburg760.html
Michael Ilgner Masterstudiengang trifft den Nerv der Zeit - „Maritime Operations“ startet ausgelastet in die zweite Runde
Eine gute Nachricht für den Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften der Hochschule Emden/Leer: Der im vergangenen Jahr gestartete Masterstudiengang Maritime Operations ist komplett ausgelastet. 34 Studierende aus Norwegen, Ägypten, Syrien, Nigeria, Indien, der Ukraine und Deutschland sind am Montag im norwegischen Haugesund ins erste Semester gestartet. Zur offiziellen Begrüßung waren auch Dekan Prof. Dr. Marcus Bentin und Prof. Dipl.-Ing. Freerk Meyer aus Leer angereist.
Der so genannte „Joint“-Studiengang ist im vergangenen Jahr in Kooperation mit der Western Norway University of Applied Sciences in Haugesund gestartet. Die Bezeichnung „joint“ weist darauf hin, dass beide Hochschulen einen gemeinsamen Abschluss, den Master of Science, vergeben. Die Studierenden verbringen das erste Semester in Haugesund und das zweite in Leer. In welcher der beiden Städte sie die zweite Hälfte ihres Masters absolvieren, steht ihnen frei. Am Ende bekommen sie einen vollwertigen Abschluss in Norwegen und Deutschland.
„Bereits einen Monat vor Semesterbeginn mehr als hundertprozentige Auslastung –da zeigt sich, dass Internationalität verbunden mit maritimen Themen und dem Top-Partnerland Norwegen super ankommt“, so Prof. Dr.-Ing. Jann Strybny, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer an der Hochschule Emden/Leer. Es gibt bereits Interessierte für die kommende Bewerbungsrunde, die für Nicht-EU Bewerber, die ein Visum beantragen müssen, am 15. Januar 2019 startet (Ende 1. März). Studieninteressierte aus der EU können sich jährlich zwischen dem 1. Mai und dem 15. Juni bewerben.
Am Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften wird Lehre und Forschung auf höchstem Niveau gelebt. Nachdem im vergangenen Jahr das Center for Modeling and Simulation eröffnet wurde, laufen derzeit die Vorbereitungen für den Bau des Maritimen Technikums auf dem Leeraner Campus. Mit der hochwertigen Ausstattung der Labore und der neuen Versuchshalle wird den aktuellen Anforderungen an berufliche Kompetenzen im maritimen Bereich entsprochen. Neben dem Masterstudiengang Maritime Operations werden am Hochschulstandort Leer auch die Bachelorstudiengänge Maritime Technology and Shipping Management sowie Nautik und Seeverkehr angeboten. Weitere Informationen gibt es unter https://bit.ly/2wnLbye.
Katrin Hellwig
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stellvertretende Pressesprecherin
Hochschule Emden/Leer
Constantiaplatz 4
26723 Emden
Tel.: +49 4921 807 1009
E-Mail: katrin.hellwig@hs-emden-leer.de
Internet: http://www.hs-emden-leer.de
Bildunterschrift: Die neuen Erstsemester mit Prof. Dr. Markus Bentin (rechts) und Prof. Dipl.-Ing. Freerk Meyer (Mitte).
Michael Ilgner Wie "Green Shipping" die Seefahrt verändern soll
Wieder einmal zeigt sich, wie innovativ Ostfriesland in einigen Branchen tatsächlich ist:
" ... Der weltweite Seetransport war beim Pariser Klimaschutz-Abkommen 2015 noch gänzlich ausgeklammert worden. Ausgerechnet aus dem – von der Hauptstadt Majuro aus gesehen – fernen Deutschland, der ehemaligen Kolonialmacht im 19. Jahrhundert, kommt Unterstützung bei der Verwirklichung der Klima-Ziele: An der ehemaligen Seefahrtsschule der ostfriesischen Kreisstadt Leer werden technische Lösungen entwickelt, damit die Frachtschiffe im Pazifik weniger Diesel, möglichst kein Schweröl und eines Tages überhaupt keine fossilen Brennstoffe mehr verheizen.
"Wir haben jetzt mit einem Projekt begonnen. Dieses Projekt heißt: 'Transition to low carbon sea transport', ein Kooperationsprojekt zwischen der Regierung der Marshall Islands, der University of the South Pacific, der Hochschule Emden-Leer, der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, die unser Umweltministerium vertritt. ... "
Michael Ilgner Kompetenz trifft Kompetenz - Zukunftsträchtige Kooperation mit Seaway Offshore Cables vereinbart
Der Leeraner Unternehmensteil Seaway Offshore Cables GmbH der Subsea 7 Unternehmensgruppe, einem der weltweitgrößten Offshoreunternehmen, wird mit dem Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften der Hochschule Emden/Leer kooperieren. Mit dem Bachelorstudiengang „Maritime Technology and Shipping Management“ und dem Masterstudiengang „Maritime Operations“ bietet die Hochschule Emden/Leer am Standort Leer zwei Studiengänge an, die genau auf Tätigkeiten in der Offshore Branche zugeschnitten sind.
„Wir sind stolz, dass wir global aufgestellt sind und bei dem Zukunftsthema „Offshore erneuerbare Energien“ einen Wissens- und Technologievorsprung haben. Diesen wollen wir nicht nur halten, sondern noch weiter ausbauen – dabei spielt die Kooperation mit dem Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften in Leer eine sehr wichtige Rolle“, erklärt Lars Muck, Geschäftsführer von Seaway Offshore Cables. Innerhalb der Unternehmensgruppe ist Seaway Offshore Cables mit seinen mehr als 100 Mitarbeitern das Kompetenzzentrum für alle weltweiten Seekabelinstallationen. Die Erfahrungen in der Netzanbindung und internen Parkverkabelung von Offshore Windparks in Europa werden jetzt auch in Taiwan, Australien, Indien, den USA und Kanada nachgefragt.
„Wir werden in der Forschung, in der Lehre und bei Praktika eng mit Seaway Offshore Cables kooperieren. Der globale Fokus des Unternehmens und der Offshore Technologie zeigen, dass unsere Internationalisierungsstrategie richtig ist. Die letzten beiden Semester im Bachelor und das gesamte Masterstudium werden auf Englisch gelehrt. Dazu kommen Studienaufenthalte bei unserer Partnerhochschule in Haugesund/Norwegen. Technologien, Wissen und vor allem gut ausgebildete Menschen aus Leer helfen gemeinsam, die Zukunft zu gestalten. Das ist die wichtige Botschaft, die von dieser Kooperation ausgehen soll“, verdeutlicht Prof. Dr. Marcus Bentin, Dekan des Fachbereichs Seefahrt und Maritime Wissenschaften.
„Wir werden voneinander und miteinander lernen. Schlussendlich geht es darum, junge Menschen für Zukunftstechnologien zu begeistern und ihnen attraktive Arbeitsplätze in der Region anzubieten. Da ist es immer hilfreich, wenn man sich gegenseitig kennt“, erklären Muck und Bentin abschließend.
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Dipl.-Ing. Wilfried Grunau
Leiter Präsidialbüro/Pressesprecher
Hochschule Emden/Leer
Raum V 204
Constantiaplatz 4, 26723 Emden
Tel.. +49 4921 807 - 1005
Fax: +49 4921 807 - 1003
Mobil: +49 172 430 46 19
E-Mail: wilfried.grunau@hs-emden-leer.de
Internet: http://www.hs-emden-leer.de
Twitter: twitter.com/HS_EmdenLeer
Foto: Abdruck honorarfrei
BU: (v.l.): Prof. Dr. Carsten Wilken (Vizepräsident für Studium, Lehre und Internationales Hochschule Emden/Leer), Lars Muck (Geschäftsführer Seaway Offshore Cables), Prof. Dr. Marcus Bentin (Dekan Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften)

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