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Change Management

Die Gruppe Change Management bietet Ihnen eine Plattform für fachbezogene Erfahrungsaustausche und gleichzeitigem Netzwerken.

Nur für XING Mitglieder sichtbar Vorteilhatgkeit agiler Management-Methoden am Beispiel von SAfe
Liebe Community,
Würden Sie gerne mehr über agile Management-Methoden auf Unternehmensebene (speziell SAFe) und deren Vorteilhaftigkeit erfahren? Dann teilen Sie bitte Ihre Erfahrungen und Einschätzungen mit mir.
Mein Name ist Marius Freund und ich bin Masterstudent des Studiengangs Business Administration an der Rheinischen Fachhochschule Köln. Im Rahmen meiner Masterthesis möchte ich die Vorteilhaftigkeit agiler Management-Methoden am Beispiel von SAFe quantitativ untersuchen.
Daher möchte ich Sie bitten, an der Onlineumfrage bis zum 27.04.2018 teilzunehmen. Ich versichere Ihnen, dass alle in dieser Befragung gemachten Angaben vollkommen vertraulich behandelt werden und dass die Auswertung in absolut anonymisierter Form geschieht.
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit.
Mit freundlichen Grüßen
Marius Freund
Evelyne Hett Gefühltes Engagement
Lässt sich Engagement messen? Natürlich, werden Sie sagen. Es lässt sich sogar sehr genau messen. Mit Zahlen, Daten und Fakten zur Performance beispielsweise. Diese liefert unter anderem die Unternehmensberatung Gallup mit ihrem jährlichen ENGAGEMENT INDEX DEUTSCHLAND. Die Ergebnisse der jüngsten telefonischen Umfrage unter 2.198 Beschäftigen zeigt: Nicht der innere Schweinehund ist das Problem, sondern die innere Kündigung bei gleichzeitig physischer Präsenz. Diese Absenz von Lust und Liebe, das zeigt der Engagement Index 2012, kostete deutsche Unternehmen letztes Jahr zwischen 112 bis 138 Milliarden Euro an Produktivitätseinbußen. Die innerliche Kündigung bedeutet also auch einen großen volkswirtschaftlichen Schaden.
In Einzelnen:
• gaben 24% der Befragten an, innerlich bereits gekündigt zu haben
• machen 61% Dienst nach Vorschrift
• weisen nur 15% eine emotionale Bindung an das Unternehmen auf
Dazu kommt, dass Angestellte ohne emotionale Bindung durchschnittlich 76% bzw. 3,1 mehr Fehltage aufweisen als emotional hoch gebundene Mitarbeiter. Das wiederum wundert nicht wirklich. Ebenso wenig verwunderlich, aber dennoch gravierend und dramatisch ist die Tatsache, dass den deutschen Unternehmen jährlich Kosten in Höhe von 18,3 Milliarden Euro als Folge dieser Fehlzeiten entstehen. Marco Nink, Strategic Consultant bei Gallup, kommentierte die Ergebnisse wie folgt: „Die Folgen mangelnder Mitarbeiterbindung, für die Leistungsfähigkeit der Unternehmen sind erheblich. Wer sich emotional nicht an sein Unternehmen gebunden fühlt, zeigt weniger Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein – und ist häufiger krank.“
Eine Medizin gegen Bindungsunlust
Wie aber können Unternehmen Engagement und Motivation bei der Arbeit bei ihren Angestellten wecken - und am besten bei allen? Schließlich führt eine innerliche Kündigung nicht nur in der Masse dazu, dass letztlich auch die Innovationskraft eines Unternehmens leidet - und zwar erheblich. Betrachtet man, dass in der Studie 93% der emotional hoch gebundenen Angestellten der Aussage zustimmten, dass sie beabsichtigen, heute in einem Jahr noch bei der derzeitigen Firma zu sein, dies aber nur 58% der ungebundenen Mitarbeiter taten, sieht man die Diskrepanz deutlich.
Was folgt, ist Fluktuation und damit wird Kontinuität verhindert. Doch gerade diese ist so enorm wichtig, um Innovation und Qualität als Konstante zu gewährleisten. Laufen dem Unternehmen ständig versierte Angestellte weg, sind Knowhow-Verlust und Kundenabwanderung kostenintensive Folgen. Und selbst diejenigen der motivierten oder nicht motivierten, die bleiben, werden Leistungseinbrüche und Motivationslosigkeit an den Tag legen. Und vor allem eine Ideen-Öde, die Innovationsoasen versanden lassen kann.
Weitere Zahlen der Gallup-Studie belegen dies:
• emotional gebundene Mitarbeiter bringen im Schnitt 45% mehr Anregungen für Verbesserungen im Unternehmen ein als ihre emotional ungebundenen Kollegen
• über 50 % der emotional ungebundenen Arbeitnehmer konnte in den vergangenen 12 Monaten keine einzige eigene Idee ins Unternehmen einbringen
• 51% der emotional gebundenen Mitarbeiter berichten von erfolgreichen Umsetzungen ihrer Vorschläge
• emotional nicht gebundenen Angestellte blicken lediglich auf eine Umsetzungsquote von 27%
• die Ideen emotional hoch gebundener Mitarbeiter führten zu 89% Einsparungen, mehr Umsatz oder zu höhere Effizienz
• bei den Mitarbeitern ohne emotionale Bindung lagen die positiven Effekte nur bei 73%
Führungsstil gibt Richtung vor
Eine zentrale Erkenntnis der Studie ist, dass die Bindung eines Mitarbeiters an sein Unternehmen immer auch abhängig ist von der Führungskraft und dessen Fähigkeiten zu motivieren. Wenn man also aus Verweigerern Verantwortliche machen möchte und die innere Kündigung samt innerem Schweinhund hinter das Werkstor bugsieren möchte, ist Führung mit Stil und Fingerspitzengefühl gefragt. Nur so können aus tauben Ohren offene Arme werden - für Ideen, Emotionen und für eine Bindung von Fachkräften.
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: e.hett@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Evelyne Hett
Annika Herrmann Wie interpretieren Sie einen Lebenslauf?
Worauf achten Personaler eigentlich genau, wenn sie einen Bewerber beurteilen?
In meinem Forschungsprojekt im Bereich der Arbeitspsychologie an der Linné-Universität in Schweden untersuche ich, wie Personalentscheider Kandidaten beurteilen. Überprüfen Sie Ihre Kandidatenbeurteilung in dem folgenden Experiment doch gleich selbst.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich 10 - 15 Minuten Zeit nehmen und teilnehmen: https://www.soscisurvey.de/MasterThesisHP2018/ (Die Befragung ist auf Englisch, aber leicht verständlich).
Falls Sie Interesse an den Ergebnissen haben, schicken Sie mir gerne eine Mail and wop.psychology.lnu@gmail.com oder vernetzen sich gleich hier mit mir via Xing.
Vielen Dank und herzliche Grüße!
Annika Herrmann
Katharina Rehbein Masterarbeit: Betriebliches Gesundheitsmanagement
Liebe Gruppenmitglieder,
im Rahmen meiner Masterarbeit führe ich eine Studie zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement durch und würde mich sehr über Ihre Unterstützung freuen!
Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass Sie bereits in einem Unternehmen, das Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheit umsetzt, gearbeitet haben.

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Change Management"

  • Gegründet: 11.01.2004
  • Mitglieder: 7.436
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 4.901
  • Kommentare: 3.713
  • Marktplatz-Beiträge: 25