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IndustrieCamp

BarCamp zur Förderung von Kooperation und Kollaboration zwischen Wissenschaften und Wirtschaft in der Industrie Ostwürttembergs.

Industriecamp logogramm 1000x1000px IndustrieCamp Die Disruption der Automotive-Industrie aus Sicht eines Automobilzulieferers
"Wir wollen uns so aufstellen, dass wir in 5 Jahren potenziell 50 % unseres Umsatzes mit Produkten und Anwendungen erzielen können, die wir heute noch nicht haben. Wir evaluieren seit geraumer Zeit, die für uns interessanten Optionen. Dabei fragen wir uns: Was haben wir für Know-how? Welche Kunden kennen wir? Welche Lösungen wollen wir unter Einbindung und Beteiligung der Mitarbeiter weiterentwickeln? [...]
Wir gehen bei uns offen mit den Herausforderungen um. Wir hatten die ein oder andere Betriebsversammlung dazu. In vielen Fällen wissen wir, dass sich etwas und und wo sich etwas verändert. Wir glauben, auch schon viele richtige Fragestellungen und mögliche Ansatzpunkte entwickelt zu haben.
Wir haben uns auf eine Reise begeben. Dabei sind wir konfrontiert mit einem Markt, der sich aktuell mehr revolutionär als evolutionär entwickelt. Für uns als Geschäftsführung müssen wir die richtige Balance finden und die Belegschaft mitnehmen – im Sensibilisieren für die Notwendigkeit, mit der wir die Änderungen vorantreiben wollen und müssen, ohne jedoch in eine Angststarre zu verfallen. Das ist die große Kunst."
Markus Kimpel,
Geschäftsführer Alfing Kessler Sondermaschinen GmbH und Alfing Montagetechnik GmbH
Liebe Community,
sich wandelnde Mobilitätskonzepte, Innovationen in Technologie und Prozessen, neue Marktbegleiter aus anderen Branchen – für die Automobilindustrie verändert sich zurzeit das Kräfteverhältnis innerhalb der Wertschöpfungskette sehr dynamisch und sprunghaft.
Ich sprach mit Markus Kimpel, Geschäftsführer des Automobilzulieferers AKS / AMT, darüber, wie die Firmengruppe diesem Umbruch begegnet. Wir erkunden dabei Fragen wie beispielsweise:
* Was bedeutet die Disruption der Automobilindustrie für den ostwürttembergischen Mittelständler?
* Worauf kommt es in der Transformation an, um den Betrieb zukunftsrobust und erfolgreich zu positionieren?
* Wie agiert man flexibel in einem sich hoch dynamisch verändernden Umfeld?
* Welche strategischen, taktischen und operativen Schritte wurden und werden unternommen?
* Wie gelingt es, die Belegschaft mitzunehmen – im Sensibilisieren für die Dringlichkeit zur Transformation, ohne in eine Angststarre zu verfallen?
Eine kleine Warnung vorab: Nehmt Euch ein wenig Zeit zum Lesen. Wir wollten nicht nur an der Oberfläche kratzen. So wurde es wieder ein "long read":
https://arbeitswelten-lebenswelten.com/informieren-inspirieren/gespraeche/2018/spezialisierung-und-generalistentum-fuer-die-massenproduktion-markus-kimpel
Wir freuen uns wie immer über Kommentare, Anregungen, Fragen und Eure Wünsche.
Bleibt neugierig,
Franziska
Industriecamp logogramm 1000x1000px IndustrieCamp Kluger Kopf und Macher: Im Gespräch mit Prof. Gerhard Schneider / Rektor Hochschule Aalen
Liebe Community,
Ob Digitalisierung oder Industrie 4.0, Elektromobilität oder Erneuerbare Energien, Unternehmensführung oder Start-up-Förderung – viele Zukunftsthemen bewegen die Hochschule Aalen. Seit Jahren ist sie die forschungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften im ohnehin forschungsstarken Baden-Württemberg. Historisch bedingt ist sie in fünf Fakultäten organisiert: Chemie, Elektronik und Informatik, Maschinenbau und Werkstofftechnik, Optik und Mechatronik sowie Wirtschaftswissenschaften.
An der Spitze steht seit 2008 Rektor Prof. Dr. Gerhard Schneider. Durch seine Erfahrung als Forscher an einem Max-Planck-Institut sowie diverse Positionen bei der Robert Bosch GmbH agiert er geschickt für Hochschule und Region Ostwürttemberg. Schneider ist Mitglied zahlreicher Gremien und Kommissionen mit Fokus auf Forschung und Transfer. Zudem gehört er zu den Initiatoren des INDUSTRIEcamps – einem neuen Format, bei dem sich alles um die Verknüpfung der Fachleute aus Industrie und Wissenschaft in der Region Ostwürttemberg dreht.
Ich sprach mit ihm über seine Vision von der Zukunft, und wie er in Kooperation mit Unternehmen seine Ideen zur Realisierung bringt.
Bleibt neugierig,
Franziska
Industriecamp logogramm 1000x1000px IndustrieCamp Gemeinsam stark für die Region - Michaela Eberle / IHK Ostwürttemberg
Liebe Community,
"Ein gutes und motiviertes Arbeiten gelingt in einer offenen Umgebung, in einer offenen Gesellschaft. Dafür braucht es einen Ort, an dem Unternehmertum frei sein darf. So entsteht aus meiner Erfahrung Verbundenheit mit den Menschen und damit Verbundenheit für den Standort selbst. Aus diesem Interesse folgt so auch meine ganz ureigene Neugier, die Region zu beobachten. Ich nehme wahr, wo den Menschen der Schuh drückt. Gestalten bedeutet dann, zu erarbeiten, was die lokale Wirtschaft zur Lösung der Herausforderung braucht. Und wie wir als IHK hierbei unterstützen können."
Michaela Eberle / Hauptgeschäftsführerin der IHK Ostwürttemberg
Seit November 2016 vertritt Michaela Eberle die Interessen von rund 32.000 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in Ostwürttemberg. Als Hauptgeschäftsführerin der IHK setzt sie sich für ein Netzwerk mit hoher Umsetzungskompetenz ein.
Sie steht damit an der Spitze einer Organisation, die nicht nur in den Unternehmen selbst, sondern vor allem auch für das Gemeinwohl am Standort wirkt. Sie ist zudem eine der Initiatoren des INDUSTRIEcamps, dem Themen-BarCamp für die Industrie.
Ich sprach mit ihr über ihr Bild von der Region und ihr Engagement, ein gutes Leben und Arbeiten vor Ort zu stärken. Wir unterhalten uns über Gemeinwohl, Wertschöpfung und Lebensqualität, die Herausforderungen des Fachkräftemangels im ländlichen Raum und Unternehmertum, das danach strebt, Betriebe im Sinne von Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln.
Bleibt neugierig,
Franziska
Industriecamp logogramm 1000x1000px IndustrieCamp INDUSTRIE & Batterie-Technologie
Liebe Community,
im Zuge der digitalen Transformation in der Industrie kommen wir am Thema Energie und Ressourcen-Effizienz nicht vorbei. In meinem 1. Beitrag zum Thema beschäftige ich mich u. a. mit Bio- und Papier-Batterien sowie mit Neuem aus der Start-up und Prosumer-Szene:
# Vorbild Natur: Batterie-Technologie abgeschaut vom Zitteraal.
# Papierbatterie ohne toxische Metalle zum Beispiel für Einmal-Anwendungen im Gesundheitsbereich.
# Batterie-Systeme aufbauen und Batterien tauschen so einfach wie Lego.
# Energieloft, das Ecosystem zur Beschleunigung von Innovationen in den Branchen Energie, Mobilität und Smart City.
# Hydrogenious Technologies – Wasserstoff sicher und günstig speichern.
# Schwungradspeicher von Gerotor AG für die Industrie.
# Schwungmassenspeicher von Adaptive Balancing Power zur dynamischen Stabilisierung von Stromnetzen.
# Borkum – Pilotinsel für intelligente Energiespeicher und Testfeld für energieautarke Prosumer.
Alles in allem stimmen mich die ausgewählten Fallbeispiele zuversichtlich und ich bin neugierig, was die Teilgeber zum INDUSTRIEcamp zum Thema mit- und einbringen werden. In diesem Sinne:
Bleib neugierig,
Franziska
Industriecamp logogramm 1000x1000px IndustrieCamp organisiert das folgende Event: INDUSTRIE & innovative, disruptive Geschäftsmodelle (Teil 1)
Liebe Communtiy,
was steckt dahinter, wenn wir soziale Beziehungen abstrahieren und versuchen, auf technische Systeme zu legen? Wie verändert sich dadurch unsere Kultur und Gesellschaft?
Aktuell beobachte ich den Trend zu "Was sich digitalisieren lässt, wird digitalisiert." Insbesondere für Routine-Arbeiten oder körperlich schwere Tätigkeiten ist dies interessant und aus meiner Sicht auch erstrebenswert. Denn es eröffnet uns die Chance, uns auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren und gesund zu bleiben. Gleichwohl mahne ich, Entscheidungen auch aus wirtschaftsethischer Sicht zu betrachten.
In meinem ersten Blogbeitrag zur Initiative beschäftige ich mich mit folgenden Fragen:
* Welche Auswirkungen haben Systeme, denen wir uns nicht mehr entziehen können? Sind beispielsweise "smart contracts" der BlockChain wirklich so smart, wie sie daher kommen?
* Wie gestaltet sich Plattform-Ökonomie, will sie als Intermediär die Beteiligten in einen konstruktiven Dialog bringen?
* Wie verändert sich die Rolle von IT und Ingenieurskunst in diesem Zusammenspiel der unterschiedlichen Geschäftsmodelle und Praktiken?
* Was trägt dazu bei, die Theorie in die Praxis zu überführen?
Ich fasse die neuesten Berichte aus Fachmedien unterschiedlichster Branchen und Disziplinen zusammen und gebe Tipps zur Umsetzung:
http://industrie-initiative.de/informieren-inspirieren/blog/arbeitswelten/industrie-innovative-disruptive-geschaeftsmodelle-teil-1/
Viel Spaß beim Lesen und bleib neugierig,
Franziska

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "IndustrieCamp"

  • Gegründet: 07.05.2017
  • Mitglieder: 25
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 13
  • Kommentare: 0